Daggis Buch-Challenge – Januar 2018

Stand: 31. Januar 2018

  • Am 31. Januar 2018 hatten sich 39 Teilnehmer zur Challenge eingetragen, wobei ein Blog schon gar nicht mehr besteht. Wir stehen also jetzt bei 38 Teilnehmern.
  • Im Januar wurden 147 Rezensionen von 30 Teilnehmern gemeldet.
  • Christine hat bereits 16 Rezensionen zur Challenge eingereicht, bei Thea sind es 12.
  • Einige Autoren und Bücher wurden bereits in diesem Monat mehrfach gelesen. Gleich drei Mal hat Stephanie sich für Mechthild Gläser entschieden. Sie ist damit die meistgelesene Autorin im Januar.
  • Das meistgelesene Buch im Januar war Woman in Cabin 10 von Ruth Ware, das Ela und Thea gelesen bzw. gehört haben.
  •  Thea und Kerstin haben zu Agatha Christie gegriffen und Aglaya und Thea zu Kristina Ohlsson. Annika und Simone haben sich für Kerstin Gier entschieden und Thea und Chrissy für Klaus-Peter Wolf. Daggi hat zwei Bücher von Catherine Bybee gelesen, Angi zwei Mal Martin Krist, Christine zwei Mal zu Theresa Sporrer und Gwee zwei Mal Taran Matharu.
  • Im Januar wurden neun unabhängig publizierte Bücher gelesen, alleine drei Bücher davon hat Daggi eingereicht, zwei kamen von Christine.
  • Die meistgelesenen Verlage im Januar mit jeweils neun Bücher waren Bastei Lübbe (u.a. Angela, Yvonne, Doreen, Lea Phelina und Sarah) und Blanvalet (u.a. Buchbria und Sabines)
  • Die mit Abstand beliebteste Aufgabe war bisher die Nr. 9 (ein Buch mit mindestens einer Person auf dem Cover) u.a. haben diese Aufgabe bereits Nicole, Lisa und Sally erledigt.

Und hier kommt nun die Aufstellung aller im Januar 2018 eingereichten Meldungen:

Das Jesus-Experiment von Bernd Roßbach

Das Jesus-Experiment
von Bernd Roßbach
erschienen am 16. Januar 2018
im Feuerwerke Verlag


  • Der Protagonist und seine Geschichte

Tom Jennings ist Hirnforscher und hat eine Möglichkeit gefunden, Erinnerungen sichtbar zu machen. Dabei geht es nicht um die eigenen Erinnerungen, sondern die, die man von seinen Vorfahren „geerbt“ hat.

Er hört von einer Frau namens Giulia, die angeblich eine direkte Nachfahrin von Pontius Pilatus sein soll. Durch die von Pontius Pilatus vererbten Erinnerungen besteht die Möglichkeit, dass Jennings durch Giulia Bilder von Jesus erzeugen könnte. Verkompliziert wird die Sache dadurch, dass Giulia Autistin ist.

Doch nicht jeder ist an der Wahrheit interessiert und so werden Jennings und Giulia zu Gejagten.


  • Meine Gedanken zum Buch

Dieses Buch habe ich vor rund vier Wochen vorgestellt und unter anderem auch darauf hingewiesen, dass das Visualisieren von Gedanken keine Zukunftsmusik ist. Tatsächlich konnte bereits bewiesen werden, dass Mäuse die Erinnerung an traumatische Erlebnisse an ihre Kinder vererben. Und es ist Wissenschaftlern an der University of California, Berkeley gelungen, Mithilfe eines Computers zu rekonstruieren, was eine verkabelte Person gerade sieht.

Das Buch handelt nicht nur von der Visualisierung von Erinnerungen. Es wirft auch die Frage auf, ob Erinnerungen entnommen und durch falsche Erinnerungen ersetzt werden kann. Und es handelt von Jesus und den Fragen, wie er aussah und ob sich wirklich alles so zugetragen hat, wie die Bibel es überliefert. Ein beängstigendes Thema, dass der Autor hervorragend umgesetzt und überwiegend spannend gestaltet hat.

Recht schnell sind mir Fußnoten aufgefallen, die auf ein umfangreiches Quellenverzeichnis hinweisen, das aufzeigt, wie viel Bernd Roßbach für dieses Buch recherchiert hat. Leider wurde die Geschichte durch wissenschaftliche und geschichtliche Ausführungen zwischendurch etwas langatmig.

Nach dem Lesen muss ich feststellen, dass der Klappentext etwas irreführend ist. Ich habe mit einer langen Treibjagd à la Dan Brown gerechnet, aber die erste Hälfte des Buches dreht sich beispielsweise um eine Fernsehshow, in der die wissenschaftlichen Erfolge von Jennings als Unterhaltungssendung einem Millionenpublikum bekannt gemacht werden und um einen Patentrechtsstreit. Die Treibjagd selbst nimmt eher einen kleineren Teil der Handlung ein.

Außerdem gibt es Nebenstränge, die für mich nicht abgeschlossen sind, so hat Jennings beispielsweise eine Begegnung mit einer staatlichen Behörde und hat danach das Gefühl, dass ihm Erinnerungen verloren gegangen sind. Was es damit auf sich hat, wurde für mich nicht geklärt.

Trotz dieser Kritikpunkte vergebe ich vier von fünf Eulen, weil mich die Idee zum Plot begeistern konnte und das Buch durchaus spannend aufgezogen ist.

SterneeuleSterneeuleSterneeuleSterneeule

Vielen Dank an an den Bernd Roßach, der mir dieses eBook für eine Rezension zur Verfügung gestellt hat. Ich weise darauf hin, dass dies keinen Einfluss auf meine Beurteilung hat, wer meine Rezensionen kennt, weiß, dass es bei mir keine „Gefälligkeits-Rezensionen“ gibt, sondern meine ehrlichen Leseeindrücke wiedergegeben werden.

 

Aufgabe 18) ein Buch in dem Politik oder Religion eine Rolle spielen


-> Das Buch spiel in den Niederlanden, den USA, Brasilien, England, Italien und Frankreich. Nach auszählen der Seiten spielt die Handlung überwiegend in Frankreich.

Nichts drin? – Ein Homöopathie-Krimi von Irene Matt

Nichts drin? – Ein Homöopathie-Krimi
von Irene Matt
erschienen am 22. Februar 2017
im Verlag am Eschbach


  • Zum Inhalt

Die Kommissare Alexandra Rau und ihr Kollege Isidor Rogg leben und arbeiten im südlichen Schwarzwald. Aktuell ermitteln sie in zwei Fällen, eine junge Mutter hat sich im Hotzenwald umgebracht und ein Banker ist aus seinem Bürofenster in Freiburg gesprungen. Doch handelt es sich wirklich um zwei Selbstmorde? Oder hatte noch jemand seine Finger im Spiel.


  • Meine Gedanken zum Buch

Der Krimi begann sehr zäh und er endete auch so. Mehr als 100 Seiten lang musste ich auf etwas warten, das mich auf einen Spannungsbogen hebt und mich mitfiebern lässt. Doch auch in diesem Mittelteil habe ich einige Passagen übersprungen, die mir schlichtweg viel zu ausführlich beschrieben haben, oftmals handelten die Passagen von Etymologie, mit der Isidor sich beschäftigt, Entwicklungen aus der Finanzwelt, die selbst ich, die ich in diesem Bereich arbeite, als langweilig empfinde oder von Homöopathie, die gegen Ende eine wesentliche Rolle in diesem Krimi einnimmt.

Was mir sehr gut gefallen hat, war die Idee der „Mordwaffe“, hier kann ich nicht mehr verraten ohne zu spoilern, aber das war für mich völlig neu, etwas Vergleichbares habe ich bisher in keinem Buch entdeckt. Was mir gar nicht gefallen hat war, dass einige Male etwas passiert, was nicht zu Ende geführt wird und dadurch auch keinen Sinn ergibt. Auch hier muss ich kryptisch bleiben, um nicht zu viel zu verraten.

Für dieses Buch habe ich mich entschieden, weil ich – wie die Autorin – im südlichen Schwarzwald, direkt an der Grenze zur Schweiz – geboren und aufgewachsen bin. Ich habe noch nie ein Buch gelesen, das direkt in meiner Heimat spielt und deswegen war ich sehr gespannt. Allerdings kam ich mir recht veralbert vor, als die Ermittler beim zweiten Fall nach Freiburg gerufen wurden. Zwischen der Dienststelle in Waldshut und dem Tatort in Freiburg liegen mindestens 80 km und fast 90 Minuten Fahrzeit. Selbst für einen Austausch unter den Dienststellen war mir das zu unrealistisch.

Der Mittelteil war nicht übermäßig spannend aber zumindest interessant angelegt. Die Idee zum Plot war sehr ungewöhnlich. Beide Punkte zusammen ergeben immerhin noch drei von fünf Sterne, aber überzeugen konnte mich dieser Krimi nicht.


SterneeuleSterneeuleSterneeule

Dieses Buch habe ich zu Rezensionsexemplare von literaturtest.de erhalten.

Vielen Dank dafür.

Die Rezension zeigt meine persönliche und ehrliche Meinung auf.

Aufgabe 24) ein Buch mit einer Verneinung im Titel


-> Deutschland


 

-> Baden-Württemberg

Die Melodie eines Sommers von Verena Rabe

Die Melodie eines Sommers
von Verena Rabe
erschienen am 02. Juli 2017
bei dotbooks


  • Die Protagonisten und ihre Geschichte

Kristina ist mit Peter verheiratet, lebt in Lüneburg und ist Mutter von zwei mittlerweile erwachsenen Kindern. Gerade als sie feststellt, dass ihre Kinder sie nicht mehr brauchen, beschließt ihr Mann, für einige Wochen alleine nach Indien zu fliegen, um dort Yoga zu praktizieren.

Kristina weiß im ersten Moment nicht, was sie ohne Verpflichtungen mit ihrer Zeit anfangen soll, doch dann überredet ihre Freundin sie, die Koffer zu packen und ebenfalls alleine zu verreisen.

In Lissabon findet sie schnell Anschluss. Doch die Erinnerung an ihre große Liebe Luis, mit dem sie während des Studiums liiert war, zieht sie in dessen Heimatstadt Nazaré, wo ihr das Schicksal Luis vor die Füße spült. Obwohl er sie damals bitter enttäuscht hat, als er nicht bereit war, sich dauerhaft zu binden, verbringen die beiden glückliche Tage und Nächte miteinander. Doch Kristina hat nicht nur eine Familie in Deutschland, sondern auch ein Geheimnis, das sie Luis all die Jahre verschwiegen hat.


  • Meine Gedanken zum Buch

Verena Rabe hat eine Protagonistin gewählt hat, die gerade an einer neuen Schwelle ihres Lebens steht. Nachdem sie jahrelang für ihre Familie da war, wird sie auf einmal nicht mehr gebraucht. Es war schön, mitzuerleben, wie Kristina wieder Ziele ins Auge fasst und aus sich herauskommt.

Gleichzeitig trifft sie nach vielen Jahren erneut auf ihre große Liebe und gerät in einen Zwiespalt. Sie muss sich klar darüber werden, was sie will. Da ist einerseits ihr Mann, der zwar gerade eigene Wege geht, der ihr aber den Schutz eines geregelten und altbewährten Lebens bietet, während Luis andererseits Empfindungen hervorruft, die sie nach ihrer Beziehung mit ihm nie wieder erlebt hat.

In diesem Roman ist viel vom Fado zu lesen, einer Musik, die ich zuvor nur dem Namen nach kannte. Der Fado ist ein Gesang voller Wehmut und sanfter Melancholie. Verena Rabe beschreibt die Wirkung, die diese Musik auf ihre Protagonistin hat, richtig nachvollziehen konnte ich das erst, als ich mir Fado selbst angehört habe. Die Musik geht unter die Haut und ich kann gut nachvollziehen, dass sie viele Emotionen hochspült.

Kristina ficht einen inneren Kampf aus, allerdings konnte ich lange Zeit nur erahnen, in welche Richtung sie tendiert. Mir war nicht klar, ob es wirklich Liebe ist, die Kristina mit Luis verbindet, oder ob es lediglich der Reiz des Neuen und Verbotenen ist. Das hat mich ein wenig gestört, hier hätte ich mir für mich selber mehr Klarheit gewünscht. Was mir gut gefallen hat, waren einige Nebencharaktere wie Kristinas Freundinnen in Deutschland und in Portugal und auch Luis Mutter hat mich sehr fasziniert.

„Die Melodie eines Sommers“ ist kein ChickLit, den man einfach weg liest, sondern ein Roman der tiefer geht. Ich habe das Buch mehrfach unterbrochen, was aber nicht daran lag, dass es mir nicht gefallen hat, es gab einfach Momente, in denen der Verlauf der Geschichte zu schwermütig war, so dass ich eine Pause gebraucht habe.

Ich vergebe vier von fünf Eulen.


SterneeuleSterneeuleSterneeuleSterneeule

  • Dieses Buch habe ich im Rahmen einer Verlosung über dotbooks erhalten.
  • Vielen Dank dafür.
  • Die Rezension zeigt meine persönliche und ehrliche Meinung auf.

 

Aufgabe 27) ein Buch rund um das Thema Sommer oder Urlaub im Titel oder auf dem Cover


-> Portugal

Ein Ire zum Verlieben von Sandra Pulletz

Ein Ire zum Verlieben
von Sandra Pulletz
erschienen am 17. Januar 2018
bei Hawkify Books


Bisher gelesen:


  • Die Protagonistin und ihre Geschichte

Laura erfährt von ihrem Freund, dass es eine weitere Frau in seinem Leben gibt, weswegen er sich von ihr trennt. Sie rennt kopflos aus dem Haus und trifft auf eine Frau, die ihr Unterschlupf gewährt und von Irland schwärmt, dem Land, in dem Lauras Vater gerade den Sommer verbringt.

Laura beschließt, sich in Irland eine Auszeit zu nehmen und reist zu ihrem Vater. In Irland findet sie schnell Anschluss und begegnet einem rothaarigen Einheimischen, der sie in seinen Bann zieht. Doch  es kommt zu einer Reihe von Missverständnissen und dann steht auch noch Lauras Ex vor der Tür.


  • Meine Gedanken zum Buch

Im ersten Augenblick fällt mir einiges ein, was mir nicht so gut gefallen hat und ich muss gerade aufpassen, dass ich das Buch nicht schwächer bewerte, als es ist. Meine Gedanken beschreibe ich in der Reihenfolge, in der sie während des Buches abgelaufen sind.

Sehr gut hat mir die Idee gefallen, die Kapitel mit Irischen Segenssprüchen zu überschreiben und auch das Cover fand ich sehr ansprechend, grün, wie man sich Irland eben vorstellt.

Mit Lauras ersten Auftritt hatte ich so meine Probleme. Man stelle sich vor, man rennt kopflos aus dem Haus, gerät in einen Regenschauer und da schaut eine sonderliche Alte mit Lockenwicklern aus dem Fenster, die anbietet, dass man sich aufwärmen kann. Soweit so gut. Anna, die sonderliche „Alte“ war in meinem ersten Eindruck jenseits der Sechzig und stellt sich dann als Mittvierzigerin heraus. Das hat mich kurz irritiert. Dass sie Laura so bereitwillig aufnimmt und sie bei sich übernachten lässt, ist bei mir auf einen inneren Widerstand gestoßen, weil mir das zu schnell ging, auch wenn die Autorin hier versucht hat, eine Wellenlänge zwischen Laura und Anna zu konstruieren.

In der erste Hälfte des Buches geschieht dann Einiges, wodurch die Geschichte kurzweilig ist, allerdings kommt Sandra Pulletz meiner Ansicht nach hier nicht zum Punkt. Der Titel „Ein Ire zu Verlieben“ hat mir suggeriert, dass Laura ihren Iren trifft und sich verliebt. Ich habe mich schwer damit getan, dass in dieser Richtung in der erste Hälfte des Buches nichts passiert ist wodurch meine Erwartungen diesbezüglich nicht erfüllt wurden.

Was mir gut gefallen hat waren die Beschreibungen über Irland, die Natur, die Menschen, die Gebäude. Hier hat sich Sandra Pulletz eines Hilfsmittels bedient, indem sie ihre Protagonistin fotografieren lässt, wodurch die Autorin alles durch deren Blick beschreiben kann. Eine tolle Idee, die wirklich gut umgesetzt war. Auch die Menschen, denen Laura in Irland begegnet, wirken sehr liebevoll und geben der Geschichte etwas Zartes und Weiches. Die Liebesgeschichte zwischen Laura und Dean hätte ruhig etwas stärker herausgestellt sein dürfen, während die Nebenhandlungen um Lauras Vater und Annas Verwandtschaft (hier müsste ich spoilern um näher darauf einzugehen) mir persönlich „zuviel“ war.

„Konfekt mit Zucker-Kuss“ hat mir wesentlich besser gefallen und wenn ich die beiden Romane nebeneinander stelle, dann reicht es hier leider nur für 3,5 von fünf Eulen.

 SterneeuleSterneeuleSterneeule

  • Dieses Buch habe ich über Kindle unlimited ausgeliehen.
  • Die Rezension zeigt meine persönliche und ehrliche Meinung auf.

 

Aufgabe 35) ein Buch von einem Autoren, der nicht aus Deutschland, Großbritannien oder den USA stammt


-> Irland


 

Wiedersehen in River Bend von Catherine Bybee

Wiedersehen in River Bend
von Catherine Bybee
erschienen am 16. Januar 2018
bei Montlake Romance


Von dieser Autorin bereits gelesen:


  • Die Protagonisten und ihre Geschichte

Im Mittelpunkt der „River Bend“-Reihe stehen die drei Freundinnen Melanie „Mel“ Bartlett, Zoe Brown und JoAnne „Jo“ Ward. Sie sind in River Bend aufgewachsen und haben gemeinsam die Schulzeit überstanden.

In ihrem Jahrbuch war zu lesen, dass Mel am ehesten beruflichen Erfolg haben, Zoe am ehesten River Bend niemals verlassen und Jo am ehesten im Knast landen wird.

Doch es kam alles anders. Als Sheriff Ward stirbt, geht in seiner rebellischen Tochter ein Wandel vor. Sie macht eine Ausbildung und wird zum neuen Sheriff von River Bend gewählt.


  • Die Protagonistin und ihre Geschichte

Als Sheriff hat Jo Ward kaum Privatleben, jeder weiß, wo sie wohnt, jeder weiß, wo sie erreichbar ist, Urlaub hat sie in den letzten Jahren nur höchst selten in Anspruch genommen und einen Mann an ihrer Seite gibt es nicht, wie auch, innerhalb kürzester Zeit wüsste die ganze Kleinstadt Bescheid.

Sie nimmt sich eine Auszeit und nimmt an einer Fortbildung teil. Die Nacht zuvor verbringt sie in Washington und zwar so, wie sie es geplant hatte: im Bett eines gut aussehenden Mannes, den sie zuvor in einer Bar kennengelernt hat. Doch aus dem One-Night-Stand wird ein Problem, denn der Typ steht am nächsten Tag als Agent Gill Clausen vor ihr und wird während der Fortbildung zu ihrem Schatten.

Nach einer Woche fährt Jo mit einem Koffer unaufgeräumter Gefühle nach Hause und dort wartet das Chaos auf sie, nachdem die Probleme ihrem Vertreter aus der Hand geglitten sind. Da war sie wieder, die  kleine Welt der JoAnne Ward, die sich mit bellenden Hunden und kratertiefen Straßenlöchern beschäftigen muss, nachdem sie gerade noch am Schießstand stand und Verfolgungsfahrten geübt hat. Nicht zum ersten Mal fragt Jo sich, ob River Bend noch das Richtige für sie ist.

Aber bevor sie eine Entscheidung treffen kann, hat sie noch eine Mission. Seit dem Tod von Sheriff Ward senior ist Jo davon überzeugt, dass sein Tod kein Unfall sondern Mord war. Bisher hat sie diesen Verdacht noch nicht vielen Menschen anvertraut. Aber im Hinterkopf hat sie immer den Gedanken, dass sie den Mörder ihres Vaters zur Strecke bringen muss.

Als dann auch ihr nach dem Leben getrachtet wird, sind es ihre Freunde aus River Bend, die für sie da sind


Meine Gedanken zum Buch

Diese Reihe von  Catherine Bybee lebt nicht nur von drei Protagonistinnen und ihrem Anhang, sondern von einer Kleinstadt die im Grunde mit ganz hinreißenden Menschen gefüllt ist. Es weiß zwar jeder alles über den anderen, doch wenn es hart auf hart kommt, stehen die Bewohner für einander ein und bilden eine eingeschworene Gemeinschaft.

Die Autorin schreibt von Liebe, Freundschaft und Zusammenhalt. Durch die Verknüpfung des romantischen Handlungsstranges um Jo und Gill mit einem spannenden Strang in dem der Tod von Jos Dad aufgeklärt wird, ist das Buch ein glatter Pageturner, den ich nicht einmal aus der Hand gelegt habe.

Es war toll, den Charakteren aus den beiden anderen Bänden wieder zu begegnen und es war genau so schön, zu sehen, dass sich für Jo ein Weg eröffnet, ihr eigenes Glück zu finden.

Mir hat auch dieser Teil der River Bend-Reihe sehr gut gefallen.

SterneeuleSterneeuleSterneeuleSterneeuleSterneeule

  • Dieses Buch habe ich über Kindle unlimited ausgeliehen.
  • Die Rezension zeigt meine persönliche und ehrliche Meinung auf.

 

Aufgabe 12) ein Buch mit einem Gebäude oder Bauwerk auf dem Cover


-> USA


-> Oregon

%d Bloggern gefällt das: