Punkt Punkt Punkt #35

Punkt 2

Das Thema

Erleuchtung

ist sehr vielfältig auslegbar.

Ich habe mich zwei Mal für einen Sonnenaufgang in den österreichischen Alpen entschieden und einmal für den Blick über das erleuchtete Urlaubshotel am Abend.

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P1170642 Ellmau

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PPP ist ein Projekt von Sandra auf always-sunny.de. Jeden Sonntag wird ein Begriff online gestellt und die teilnehmenden Blogger veröffentlichen ein dazu passendes Foto.

Bereits traditionell spendet Sandra für jedes Bild 5 Cent für eine gemeinnützige Sache.

Bisher sind aus diesen Aktionen eBooks und Geschichten entstanden, Ende 2016 soll nun eine Auswahl der Bilder zu einem Fotobuch verarbeitet werden.

Punkt Punkt Punkt #34

Punkt 2

Vor oder nach Gewittern lassen sich meiner Meinung nach wunderbare Fotos vom

Himmel

aufnehmen.
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PPP ist ein Projekt von Sandra auf always-sunny.de. Jeden Sonntag wird ein Begriff online gestellt und die teilnehmenden Blogger veröffentlichen ein dazu passendes Foto.

Bereits traditionell spendet Sandra für jedes Bild 5 Cent für eine gemeinnützige Sache.

Bisher sind aus diesen Aktionen eBooks und Geschichten entstanden, Ende 2016 soll nun eine Auswahl der Bilder zu einem Fotobuch verarbeitet werden.

Passagier 23 von Sebastian Fitzek

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Passagier 23
von Sebastian Fitzek
Sprecher Simon Jäger
Jubiläumsedition , erschienen am 13. Mai 2016
bei Lübbe Audio

 

Inhalt:

Der Polizist Martin Schwartz war verheiratet und hatte einen kleinen Sohn. Vor fünf Jahren waren die beiden auf einer Kreuzfahrt auf der „Sultan of the Seas“ und sind seither verschwunden.

Schwartz gilt seither als seelisches Wrack, wird aber dennoch als verdeckter Ermittler eingesetzt, weil er oftmals der Einzige ist, der sich für besonders riskante Einsätze meldet.

Völlig unerwartet meldet sich eine Passagierin der „Sultan of the Seas“ bei ihm und erklärt ihm, dass einige Wochen zuvor ein Mädchen auf dem Schiff auf unerklärliche Weise verschwunden und plötzlich wieder aufgetaucht ist – und es trug den Teddy seines Sohnes im Arm…

 

  • Meine Gedanken zum Buch

Auf Kreuzfahrtschiffen verschwinden jährlich mehrere Duzend Menschen, Sebastian Fitzek beschäftigt sich in diesem Buch mit der Frage, was mit ihnen passiert ist. Insbesondere geht es hier um ein Mädchen, das wieder auftaucht, der Frage, wo sie war und vor allem, wo ihre Mutter abgeblieben ist und wie das Verschwinden von Passagieren zusammen hängt.

Über Sebastian Fitzek habe ich schon so viel gehört und gelesen und einige seiner Bücher liegen teilweise seit Jahren auf meinem SuB, aber tatsächlich war Passagier 23 das erste Buch, das ich von ihm gelesen / gehört habe und was soll ich sagen: ich bin angefixt.

Insbesondere hat mich die Ideenvielfalt, die der Autor in dieses Buch eingebunden hat, fasziniert. Die Handelnden entwickeln Ideen, wie und warum Passagiere verschwunden sein könnten, als Leser denkt man, man hat die Lösung gefunden und sofort passiert wieder etwas, was alle anderen Vermutungen – hier im wahrsten Sinne des Wortes – über Bord wirft. Die Handlung verläuft Schlag auf Schlag, so dass die Spannung ständig auf höchster Linie gehalten wird.

Die Charaktere sind sehr unterschiedlich gestaltet. Martin Schwartz lebt und arbeitet so, wie er sich fühlt, als Mann, der nichts mehr zu verlieren hat. Einerseits wirkt er etwas lebensmüde, andererseits lebt er seinen Beruf und ist bereit, alles dafür zu geben, wenn er jemanden retten kann.

Gerlinde Dobkowitz ist die exzentrische ältere Dame, die Martin über das Auftauchen des Teddys seines Sohnes informiert hat. Sie hat sich dauerhaft auf dem Kreuzfahrtschiff eingemietet und gibt ihre Verschwörungstheorien zum Besten. Wobei – über ihre Hirngespinste darf man sich schon so seine Gedanken machen, frei nach dem Motto: Nichts ist unmöglich.

Daniel Bonhoeffer war bereits Kapitän der „Sultan“,  Martins Frau Nadja und sein Sohn Timmy verschwanden, er macht den Eindruck, als ob er etwas zu verbergen hat und wirkt dadurch nicht sonderlich sympathisch. Elena Beck, seine Verlobte und Bord-Ärztin unterstützt Martin hingegen, wo sie nur kann.

Daneben gibt es noch eine Handvoll weitere Passagiere und Crew-Mitglieder mit mehr oder weniger umfangreichen Rollen, ansonsten beschränkt sich Sebastian Fitzek aber sehr auf einen ausgewählten Personenkreis und hat es auch gar nicht nötig, auf die weiteren zahlreichen Passagiere oder Besatzungsmitglieder zurück zu greifen. Das liegt insbesondere daran, dass jeder Haupt- oder Nebendarsteller dieses Thrillers eine eigene Lebensgeschichte zu erzählen weiß und Sebastian Fitzek die Schicksale dieser Personen miteinander verwebt. Gut, eigentlich müsste man sich fragen, wie so wenigen Personen so viel widerfahren kann, aber ganz ehrlich: das Hörbuch hat mich so in seinen Bann gezogen, dass ich mir keine Gedanken darüber gemacht habe, ob die Geschehnisse in dieser Form überhaupt noch realistisch sind.

Mich konnte Sebastian Fitzek auf jeden Fall zu 100% überzeugen und ich bin mir sicher, dass Fitzek meine persönliche Messlatte weiter nach oben verschoben hat. Von mir gibt es fünf von fünf Eulen.

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Autor: Fitzek, Sebastian

Küss mich, Superstar! von Annika Bühnemann und Anna Fischer


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Küss mich, Superstar!
von Annika Bühnemann und Anna Fischer
erschienen am 28. Mai 2016
bei CreateSpace Independent Publishing Platform

  • Inhalt

Kati geht auf die Mitte 30 zu, hat eine pupertierende Tochter und kümmert sich um die Familie und das Haus. Mit ihrem Leben ist sie zwischenzeitlich etwas unzufrieden, denn sie fragt sich, ob das schon alles ist, was das Leben ihr zu bieten hat.

Bei einem Klassentreffen trifft sie auf Christian, der Karriere in der Filmbranche gemacht hat und ihr eine Rolle in seinem nächsten Film anbietet. Die Hauptrolle wird Vincent Bergholm spielen, der Schauspieler, den Kati so sehr bewundert. Die Zusammenarbeit mit ihm bringt in Kati Schmetterlinge zum Flattern, die sie schon sehr lange nicht mehr gespürt hat.

  • Meine Gedanken zum Buch

Das Cover mit dem Eiffelturm zeigt, wohin Katis Reise geht, denn der Film wird in Paris gedreht. Dort trifft die Laienschauspielerin auf den berühmten Vincent Bergholm.

Die Schauspiel-Ambitionen hat ihr Mann, der mir von der ersten bis zur letzten Seite unsympathisch war, nie Ernst genommen und so hat er ihren Entschluss, nach Paris zu fliegen, auch nicht sonderlich unterstützt.

Wirklich überzeugt hat mich die Figur des Schauspielers Vincent, denn er ist ein Mann, der die Schattenseite des Lebens im Scheinwerferlicht offen legt. Auch Christian, Katis ehemaligen Klassenkameraden, der ihr die Filmrolle verschafft, mochte ich sehr, denn er wirkte, wie Vincent, sehr bodenständig.

Die Idee, eine Frau in den Mittelpunkt der Handlung zu stellen, die mitten im Leben steht und sich fragt, was sie vom Leben noch zu erwarten hat, hat mich angesprochen, genau wie die Tatsache, dass sie etwas tut, um ihre Träume zu verwirklichen. Nebenbei erfährt sie auch noch die Zuneigung eines interessanten Mannes, was für Kati ebenso ungewohnt ist, wie der Erfolg, den sie mit ihrem Tun erlangt.

Nach dem Klappentext hatte ich erwartet, dass Kati und Vincent sich mehr annähern, als sie das tatsächlich tun, doch Kati denkt zu viel und zu oft über ihren Ehemann nach, als dass sich zwischen ihr und dem Schauspieler wirklich etwas hätte entwickeln können. Schade, dass ihr Mann sich während eines Großteil des Buches nicht annähernd so viele Gedanken macht. Daher hat mich am Ende auch gestört, dass sich alles recht unkompliziert in „Friede, Freude, Eierkuchen“ auflöst. Als unglaubwürdig empfand ich, dass eine Frau, die üblicherweise auf einer Laientheater-Bühne spielt, in einem internationalen Film mitspielen soll und dann auch noch alle überzeugen kann.

Der Schreibstil des Autorenduos Annika Bühnemann und Anna Fischer hat mir schon im ersten Buch, das ich von den beiden gelesen habe, zugesagt. Dennoch konnte mich dieses Buch leider nicht vollständig überzeugen.

Da ich Annika Bühnemann auf der Buchmesse auch persönlich kennen lernen durfte, fällt es mir um so schwerer, hier nur 3,5 von fünf Eulen zu vergeben.

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Hier könnt ihr Euch das Video von Annika Bühnemann von der FBM2015 anschauen, in dem ihr mich mit der Autorin zusammen entdecken könnt 🙂

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Aufgabe 31) ein Buch, das von mindestens zwei Autoren geschrieben wurde

Land: Frankreich

Punkt Punkt Punkt #33

Punkt 2

Vor fünf Jahren hat Chaosweib eine Tassenparade initiiert, damals haben wir eine Unmenge an verschiedenen

Tassen

gezeigt.

Meine beste Freundin wusste das und hat mir später von einem Mallorca-Urlaub diese Tasse mitgebracht. Da die Parade bereits zu Ende war, hatte ich nie die Möglichkeit, das gute Stück zu zeigen, das hole ich nun nach 🙂

Hier noch eine kleine Auswahl anderer Tassen, die ich bereits gezeigt habe:

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PPP ist ein Projekt von Sandra auf always-sunny.de. Jeden Sonntag wird ein Begriff online gestellt und die teilnehmenden Blogger veröffentlichen ein dazu passendes Foto.

Bereits traditionell spendet Sandra für jedes Bild 5 Cent für eine gemeinnützige Sache.

Bisher sind aus diesen Aktionen eBooks und Geschichten entstanden, Ende 2016 soll nun eine Auswahl der Bilder zu einem Fotobuch verarbeitet werden.

Küsse haben keine Kalorien von Susan Mallery

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Küsse haben keine Kalorien
von Susan Mallery
erschienen am 24. Juli 2015
bei mtb – MIRA Taschenbuch

  • Inhalt

Allison „Ali“ Thomas ist auf eine ganz eigene Weise berühmt. Als ihre Mutter, eine bekannte Schauspielerin, mit ihr schwanger war, hat sie eine siebenstellige Gage in den Wind geschossen und sich für ihr Kind entschieden. Allison ist das „Millionen-Dollar-Baby“ – und das seit dreißig Jahren. Um sich selbst zu verwirklichen, hat sie ein kleines Geschäft aufgebaut, in dem sie ihre Backwaren verkauft.

Handwerker Matt Baker, der ihr hilft, den Laden zu renovieren, rennt offensichtlich vor etwas davon und damit ist er genau der Typ Mann, auf den Ali abfährt, denn sie verliebt sich bevorzugt in gefallene Männer und Sorgenkinder.

Doch dieses Mal will Ali nicht darauf herein fallen, viel zu oft wurde sie von den Männern ausgenutzt. Doch sie kommt gegen die Gefühle, die Matt in ihr geweckt hat, nicht an. Matt seinerseits verbietet sich seine Gefühle, denn er weiß, dass er nie lange an einem Ort bleibt.

  • Meinung zum Buch

Ali war mir von Beginn an sympathisch, trotz der Belastung, die Tochter ihrer berühmten Mutter zu sein, hat sie sich ein eigenes Leben mit einem florierenden Geschäft aufgebaut.

Matt wirkte stellenweise etwas überheblich, je mehr man als Leser aber hinter seine Fassade blicken kann, desto verständlicher wird sein Verhalten.

Alis Mutter Elizabeth mochte ich anfänglich gar nicht, aber auch sie hat sich im Laufe der Geschichte zu einer liebenswerten Person entwickelt. Dass es sich bei ihrem Haustier um ein Schwein handelt, mit dem sie sich auch in der Öffentlichkeit zeigt, war für mich jedoch bis zum Ende gewöhnungsbedürftig.

Die Idee zur Handlung finde ich sehr gelungen, auch wenn der Verlauf der Geschichte keine wirklichen Überraschungen mit sich bringt. „Küsse haben keine Kalorien“ ist ein Buch, bei dem sich die Geschichte im Kopf wie ein Film abspult, weil der Schreibstil von Susan Mallery sehr bildhaft schreibt.

Ich vergebe fünf von fünf Eulen für einen kurzweiligen und unterhaltsamen Frauenroman.  Das wird bestimmt nicht das letzte Buch sein, dass ich von Susan Mallery gelesen habe.

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Verlags-vielfalt-Challenge 2.0

mtb