New Year Love – Nottingham Bad Boy von Jo Berger

New Year Love – Nottingham Bad Boy
von Jo Berger
erschienen am 05. Januar 2018
Independently published


  • Die Protagonisten und ihre Geschichte

Robin Seamus „Rob“ Forrester ist mit 29 Jahren bereits Inhaber einer Kette exklusiver Hotels. Er lebt mal hier mal dort, hat mehrere Wohnungen und noch mehr Frauen, mit denen er jedoch meist nur für eine Nacht das Bett teilt. Nach einer Party mit viel Kaviar, Wachteleiern und Gänseleber steht ihm der Sinn nach einer fettigen Bratwurst mit Ketchup. Er wirft sich in seine abgewetzte Jeans und eine Lederjacke und macht sich auf den Weg. Es wird allerdings nur ein kurzes Gastspiel. Am Glühweinstand an der Eisbahn gerät er an eine angriffslustige junge Frau, die ihn patzig des Tisches verweisen will und bei der Gelegenheit einen Glühwein über seine Hose schüttet. Rob ist so konsterniert, dass er sprachlos das Weite sucht.

Sarah Miller ist 23 Jahre alt. Sie ist ihrer besten Freundin May von Florida nach England gefolgt und arbeitet und lebt nun seit neun Monaten in einer Redaktion in Nottingham. Alan, mit dem sie sechs Monate lang zusammen war, hat am Neujahrsmorgen mit ihr Schluss gemacht. May will sie ablenken und lädt sie abends auf die Eisbahn, wo sie anschließend Glühwein trinken. Dort stößt sie mit mit einem selbstgefälligen Macho zusammen, dem sie zu allem Überfluss auch noch den Glühwein über die Hose schüttet und der erbost Reißaus nimmt.

Als ob es nicht reicht, dass sie sich am folgenden Tag erneut begegnen, laufen sie sich kurz darauf auch noch in den schottischen Highlands über den Weg. Doch trotz der gegenseitigen Entrüstung knistert es heftig zwischen den beiden. Bis Sarah etwas erfährt, was sie völlig aus der Bahn wirft und nun ist sie es, die vor Rob flieht.


  • Meine Gedanken zum Buch

Die Geschichte wird aus der Sicht von Rob UND Sarah erzählt, wodurch der Leser direkt einen Einblick in die Gedanken beider Protagonisten erhält. Jeder Abschnitt ist mit dem jeweiligen Namen überschrieben ist, so dass ich mich als Leser prima zurecht gefunden habe.

Jo Berger hat zwei Hauptfiguren geschaffen, die beide Altlasten aus der Vergangenheit mit sich tragen und sich schwer tun, anderen als den jeweils besten Freunden zu vertrauen. Doch sie sind beide nicht auf den Mund gefallen, wodurch der Roman sehr frisch und humorvoll herüber kommt, dennoch fehlt es nicht an Romantik und den großen Gefühlen.

Ich habe mich mit diesem Buch rundherum wohl gefühlt und vergebe fünf von fünf Eulen.

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  • Dieses Buch habe ich über Kindle unlimited ausgeliehen.
  • Die Rezension zeigt meine persönliche und ehrliche Meinung auf.

 

Aufgabe 46) ein Buch das in Schottland, (Nord-)Irland, Wales spielt


-> Schottland

Daggis Buch-Challenge 2017 – Stand 31.12.2017

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Daggis Buch-Challenge 2017 ist zu Ende und nun auch ausgewertet. Vielen Dank für über 1.000 Rezensionen.

Wie versprochen, wird es auch noch eine Verlosung mehrerer Bücher und Hörbücher geben, aber das wird noch ein paar Tage dauern, denn ich muss schauen, was ich für euch zusammen tragen kann.

Daggis Buch-Challenge geht 2018 übrigens in die fünfte Runde und ich würde mich freuen, wenn ihr wieder dabei seid!


Stand: 31. Dezember 2017

  • Im Dezember wurden noch einige Bücher nachgemeldet, so dass wir in diesem Monat auf 121 Meldungen von 16 Teilnehmern kommen. Insgesamt sind es in diesem Jahr 1065 eingereichte Rezensionen.
  • Es waren 44 Teilnehmer angemeldet , allerdings bestehen einige Challengeseiten oder gar ganze Blogs gar nicht mehr und so haben 35 von ihnen Bücher zur Challenge gemeldet.
  • Aglaya und Angi haben alle 60 Aufgaben erfüllt, Glückwunsch dazu! Nina hat 52 Aufgaben geschafft, Daggi kommt auf 51 Aufgaben.
  • Einige Autoren und Bücher wurden natürlich auch in diesem Monat mehrfach gelesen. Zu Wintersterne von Isabelle Broom haben Bücherfee und Kerstin gegriffen, wieder die Bücherfee und Anruba zu Wolkenschloss von Kerstin Gier und Anruba und Charleen zu Jennifer Alice Jager. Angi hat zwei Mal Harlan Coben gelesen, Fellmonsterchen je zwei Mal Robert Galbraith und Walter Moers und Anruba je zwei Mal Hannah Siebern, Paige Toon und Jessi Kirby und drei Mal zu Sandra Regnier.
  • Die meistgelesene Autorin 2017 war Valentina Fast, deren Bücher zehn Mal zur Challenge eingereicht wurden (Chrissy, Christine, Gwee, Marcy),
  • gefolgt von Kerstin Gier (Carla, Chrissy, Katja Wolke, Nina, Lisa, Marcy, Bücherfee und Anruba) mit neun Büchern,
  • Andreas Gruber mit sieben Büchern (Aglaya, Angi, Daggi, Kristina) und ebenfalls mit sieben Büchern Cecelia Ahern (BuchBria, Bücherfee, Celina, Chrissy, Katja Wolke, Doreen)
  • Sebastian Fitzek wurde sechs Mal gelesen (Bücherfee, Daggi, Ela, Marcy) genau wie Jennifer Alice Jager (Anruba und Charleen)
  • fünf Mal gelesen wurden Julie Kagawa (Charleen, Chrissy, Gwee, Nicole), Petra Hülsmann (Nina, Sarah, Yvonne), Sarah Morgan (Yvonne, Christine, Daggi), Stephanie Meyer (Christine, Gwee, Fellmonsterchen, wobei Letztgenannte betont, dass sich die Bücher nicht ganz freiwillig gelesen hat!) und Sophie Jordan (Gwee, Nootrop, Bücherfee, Marcy)
  • und J.K.Rowling mit fünf Büchern (Carla, Celina, Christine, Ela) plus vier Büchern als Robert Galbraith (Aglaya, Fellmonsterchen)
  • Die meisten Selfpublisher hat Daggi gelesen (14), dicht gefolgt von Charleen mit 12 und BuchBria mit 7 Büchern.
  • Selfpublisher-Queen 2017 bei Daggis Buch-Challenge ist Jo Berger, die insgesamt vier Mal von vier verschiedenen Teilnehmern gelesen wurde (BuchBria, Carla, Giulia und Kerstin)
  • Amber Auburn wurde vier Mal von Charleen gelesen, Emma S. Rose drei Mal von Danny und Rike Stienen drei Mal von Daggi.
  • Über 1.000 Rezensionen wurden wieder eingereicht und das eine oder andere Buch wurde von zwei oder mehreren verschiedenen Teilnehmern gelesen. Daher gibt es mehrere „meistgelesene“ Bücher dieser Challenge:
    • Mit gleich zwei Büchern vertreten ist Katrin Koppold. „Immer wieder im Sommer“ ist unter dem Pseudonym Katharina Herzog (Rowohlt) erschienen und wurde gelesen von Bücherfee, Katja Wolke und Yvonne. Das Buch „Mitternachtstango“ war eines der drei meistgelesenen Selfpublisher-Bücher des Jahres  (Daggi und Katja „Miss Rose“)
    • „Ein bisschen wie Unendlichkeit“ von Harriet Reuter Hapgood (KJB) gelesen von Katja Wolke, Giulia und Nicole
    • „Infernale – Rhapsodie in schwarz“ von Sophie Jordan (Loewe) gelesen von Bücherfee, Gwee, Marcy
    • „Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden“ von Emily Barr (FJB) gelesen von Bücherfee, Giulia und Heidi
    • „Leons Erbe“ von Michael Theißen (Bastei Entertainment) gelesen von Ela, Suhani und Charleen
    • „Schlaflied“ von Cilla & Rolf Börjlind (btb) gelesen von Aglaya, Angi und Danny
  • Der meistgelesen Verlag dieser monatlichen Auswertung war Goldmann.
  • Die Jahresauswertung der Verlage ergibt, dass
    • Bastei Lübbe mit Bastei Entertainment, be-ebooks und one über 60 x gelesen wurde, wobei Nina und Katja Wolke schon alleine zusammen fast 1/3 dieser Bücher rezensiert haben.
    • Ähnlich sieht es bei Goldmann aus, von 55 Rezensionen stammen alleine 21 von Angi.
    • Große Fans von Carlsen und Impress by Carlsen scheinen Anruba, Christine und Marcy zu sein, die die Hälfte der von diesen beiden Verlagen stammenden Bücher rezensiert haben.
    • Bei den rezensierten Büchern von Droemer Knaur inkl. Feelings fällt auf, dass alleine 20% davon aus der Feder von Sebastian Fitzek stammen.
    • Blanvalet und Heyne hatten in dieser Challenge die meisten Fans, denn 21 bzw. 22 Teilnehmer haben Bücher aus diesen beiden Verlagen rezensiert.
    • Da können die Fischer Verlage nicht ganz mithalten, denn auch dort gab es zwar 20 verschiedene Rezensenten, aber für alle Verlage der Verlagsgruppe zusammen.
    • Erfreuliches auch von Ullstein inkl. Midnight und forever: die meistgelesene Autorin ist hier die von mir sehr geschätzte Sandra Hausser mit ihren Rhein-Main-Krimis.
    • Für Books on Demand als Dienstleister haben sich 20% aller rezensierten Selfpublisher entschieden.
    • Bei MIRA-Taschenbuch mtb fällt auf, dass 40% der für die Challenge eingereichten Bücher von Sarah Morgan geschrieben wurden.
    • Erwähnenswert auch, dass bei dtv 50% aller Autoren mehrfach gelesen wurde, das kann in dieser Höhe kein anderer Verlag von sich behaupten.
  • Die beliebtesten Aufgaben waren die Nr. 17 und die 36. Nr. 17 ist ein Buch rund um das Thema Weihnachten oder Winter im Titel oder auf dem Cover, für den Dezember natürlich eine ideale Aufgabe. Bei der Aufgabe 36 drehte es sich um Bücher die 2015 erschienen sind.
  • Die beliebteste Aufgabe 2017 war die Nr. 10 (ein Buch mit einem Tier oder einer Pflanze auf dem Cover / 30x), gefolgt von Nr. 1 (ein Buch mit einem überwiegend blauen oder lilafarbenen Cover) und 2 (ein Buch mit einem überwiegend rosa oder roten Cover / je 27x) und Nr. 6 (ein Buch, das Dich traurig oder nachdenklich gemacht hat) und Nr. 9 (ein Buch mit mindestens einer Person auf dem Cover / je 25x).

Aufstellung aller im Dezember 2017 eingereichten Meldungen:

Das Jahr 2017 im Überblick

Flashback – ein Rückblick auf die letzten Tage

Flashback


  • gehört
    • Die Stille vor dem Tod von Cody Mc Fadyen (Status: ca 50%)

  • gelesen
    • Nichts drin von Irene Matt (gerade begonnen)
    • Dream on – Tödliche Träume von Nikolas Stoltz (ca. 10%)

  • geschickt (bekommen)
    • Nichts drin von Irene Matt (Rezensionsexemplar über literaturtest.de)
    • Der Augenblick von Irene Matt (Rezensionsexemplar über literaturtest.de)
    • Die Hand Gottes von Philipp Kerr (Söckchen-Gewinn bei Alex)
    • Phantom von Jenk Saborowski (Schnäppchen bei booklooker)
    • Gibt´s Dich, Mr. Right von Sienna Dalton & Nele Jansen (ersteigert bei der Aktion Weihnachtsengel)
    • Der letzte erste Kuss von Bianca Iosivoni (Prämie über Lesejury.de)


  • gekauft
    • Stiefel
    • diverse Oberteile bei ASOS


  • gelacht
    • über die Frage meines besten Freundes, ob ihm mein Dirndl-BH passen würde (Stichwort: Fasching)

  • geärgert
    • über den Postboten, weil er eine Amazon-Sendung so derbe in den Briefkasten quetschen musste, dass der Einband des Buches nun beschädigt ist



  • gesehen 
    • „Das Traumschiff“ traditionell an Neujahr
    • meine Lieblings-US-Serien

  • geschafft
    • endlich ein paar Sachen bei ebay einzustellen um Platz zu schaffen

  • getan 
    • die Sternsingeraktion 2018 ehrenamtlich organisiert

Rückkehr nach River Bend von Catherine Bybee

Rückkehr nach River Bend
Happy End in River Bend-Serie, Band 2
von Catherine Bybee
erschienen am 07. November 2017
bei Montlake Romance


bisher gelesen:


  • Die Protagonisten und ihre Geschichte

Im Mittelpunkt der „River Bend“-Reihe stehen die drei Freundinnen Melanie „Mel“ Bartlett, Zoe Brown und JoAnne „Jo“ Ward. Sie sind in River Bend aufgewachsen und haben gemeinsam die Schulzeit überstanden.

In ihrem Jahrbuch war zu lesen, dass Mel am ehesten beruflichen Erfolg haben, Zoe am ehesten River Bend niemals verlassen und Jo am ehesten im Knast landen wird.

Doch es kam alles anders. Zoe machte mit Luke Schluss, ging von zuhause weg und wurde eine erfolgreiche Fernsehköchin. Als sie zum 10jährigen Klassentreffen in ihren Heimatort zurückkehrt, trifft sie auch zum ersten Mal wieder auf Luke und zwischen den beiden flammen die alten Gefühle wieder auf.  Doch Zoes Leben ist bei den Reichen und Schönen in Dallas, während Luke dem Familienbetrieb und River Bend  treu geblieben ist.


  • Meine Gedanken zum eBook

Schon zum ersten Band der Reihe habe ich geschrieben, dass Catherine Bybee nicht nur die Protagonisten sehr liebevoll gezeichnet, sondern die ganze Kleinstadt River Band mit ganz hinreißenden Menschen gefüllt hat. In der Kleinstadt stehen die Bewohner füreinander ein und bilden eine eingeschworene Gemeinschaft.

Einmal mehr hebt die Autorin neben der Liebesgeschichte den Wert von Freundschaft und Zusammenhalt hervor, denn als es für Zoe hart auf hart kommt, stehen viele Menschen ihr bei.

Es ist schön, die liebgewonnenen Charaktere aus dem ersten Band wieder zu treffen und zu sehen, wie es mit ihnen weitergeht. Auch „Michael Wolff“, den ich in der „Eine Braut für jeden Tag“-Serie kennengelernt habe, taucht hier kurz auf.

„Rückkehr nach River Bend“ hat mich wieder gut unterhalten und ich vergebe fünf von fünf Eulen.

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  • Dieses Buch habe zu Rezensionszwecken von Stephanie von der Mark erhalten, die dieses Buch ins Deutsche übersetzt hat.
  • Vielen Dank dafür.
  • Die Rezension zeigt meine persönliche und ehrliche Meinung auf.

 

Aufgabe 30) ein Buch mit einem der vier Elemente im Titel oder auf dem Cover (Feuer, Wasser, Luft, Erde)


-> USA


-> Oregon

Man trifft sich stets zweimal von Mila Roth

Man trifft sich stets zweimal
von Mila Roth
Band 11 der Reihe „Spionin wider Willen“
Teil 1 des Staffelfinales
erschienen am 10. Juli 2017


Aus der Serie „Spionin wider Willen“ sind bisher folgende Bände erschienen:

Aus der Serie „Codename Elias“ habe ich bislang gelesen

Unter ihrem Echtnamen Petra Schier schreibt die Autorin historische Romane und Weihnachtsbücher von denen ich bisher gelesen habe:


  • Infos zur Serie und den Protagonisten

Wer die Serie „Spionin wider Willen“ bereits kennt, kann diesen Abschnitt getrost überspringen, allen anderen möchte ich hier zunächst einige Infos an die Hand geben:

Die „Vorabendserie im Buchformat“ ist allen Serienjunkies gewidmet und eine Hommage an die TV-Serie “Agentin mit Herz”. Die Bände sind allesamt keine typischen Krimis mit einem Spannungsbogen von der ersten bis zur letzten Seite, trotzdem versteht es die Mila Roth, immer wieder einen Pageturner zu schreiben.

Lasst die Finger von der Serie, wenn ihr:

  • nur Storys mögt, die 100-prozentig realitätsnah sind.

  • Wert auf komplizierte, undurchschaubare Handlungen legt.

  • blutrünstig zugerichtete Leichen und grausige Horrorszenarien liebt.

  • auf Krimis steht, in denen CSI-mäßig die Täter mit detailliert beschriebenen pathologischen, technischen und forensischen Methoden überführt werden.

  • einen nervenzerreißenden Thriller erwartet.

  • nicht bereit seid, den Figuren ausreichend Zeit (über viele Episoden) einzuräumen, um sich zu entwickeln, ihre Hintergründe zu erforschen und Beziehungen zueinander aufzubauen.

  • glaubt, die Autorin habe mit dieser Serie das Rad neu erfunden.

Quelle

Janna Berg ist Anfang 30 und Pflegemutter von Zwillingen. Eines Tages, als sie gerade ihre Schwester am Flughafen abholen will, wird sie von dem Agenten Markus Neumann angesprochen, der sie in einen seiner Fälle hinein zieht. Von da an ist Janna gelegentlich als zivile Hilfskraft für das “Institut” an der Seite von Markus Neumann tätig und gerät dabei mehr als einmal in Lebensgefahr.

Die beiden Protagonisten könnten unterschiedlicher nicht sein, Janna ist ein Familienmensch durch und durch, eher zurückhaltend und vorsichtig, was Partnerschaften angeht, die Ursache dafür liegt in einer früheren Beziehung. Markus dagegen lebt für seinen Job als Agent, seinen Vater sieht er nur, wenn es sich gar nicht vermeiden lässt und seine Beziehungen zu Frauen sind oft nur auf die Dauer einer Nacht begrenzt. Er sieht gut aus und so ist es auch kein Wunder, dass Janna sich zu ihm hingezogen fühlt, aber auch weiß, dass sie überhaupt nicht seinem „Beuteschema“ entspricht.

Im Laufe der Fälle ist Janna aktiver und selbstsicherer geworden und hat sich Markus gegenüber geöffnet und ihm von ihrer schwierigen und prägenden früheren Beziehung erzählt. Auch Markus, den ich anfangs ob seiner abweisenden Art nicht direkt ins Herz schließen konnte, ist offener geworden, erzählt mehr von sich und hat sich eingestanden, dass Janna eine gute Freundin für ihn geworden ist, was bei seinem sehr kleinen und gut ausgewählten Freundeskreis schon fast an ein Wunder grenzt.

Für mich liegt der Suchtfaktor bei dieser Serie unter anderem darin, dass ich immer ganz gespannt bin, wie sich die (freundschaftliche) Beziehung zwischen Janna und Markus weiterentwickelt.

Der Begriff „weiterentwickeln“ lässt schon erkennen, dass die Bücher aufeinander aufbauen, es macht daher Sinn, mit dem ersten Band zu starten. Allerdings sind alle Fälle selbst in sich abgeschlossen. Anhand des Personenverzeichnisses finden sich auch neue Leser, die möglicherweise mitten in der Serie einsteigen, gut zurecht. Ein Pluspunkt: das Personenverzeichnis befindet sich vorne im Buch, das habe ich auch schon anders erlebt.


  • Klappentext zum aktuellen Fall (Quelle):

Kaum sind der Geheimagent Markus Neumann und seine zivile Partnerin Janna Berg von ihrem letzten Einsatz zurück, als sie erfahren, dass die gefährliche Auftragsmörderin Susanne Krause aus dem Gefängnis geflohen ist. Da Janna Monate zuvor nur mit knapper Not einem hinterhältigen Anschlag Krauses entkommen konnte, fürchtet sie nun erneut um ihr Leben und das ihrer Familie.

Obwohl sie erst einmal nur Markus dabei helfen sollte, sein neues Büro einzurichten, gerät sie nun erneut in einen heiklen und brisanten Fall. Denn Krause scheint nicht allein auf Rache aus zu sein, sondern führt noch etwas anderes im Schilde.

Während Janna mit den übrigen Kollegen der Abteilung die Stellung hält, wird Markus auf einen Undercover-Einsatz geschickt und muss sich auf ein gefährliches Spiel einlassen, das nicht nur ihn Kopf und Kragen kosten könnte.


  • Meine Gedanken zum aktuellen Band

Es fällt mir sehr schwer, etwas zu diesem Buch zu schreiben, ohne zuviel zu verraten, daher könnten meine Gedanken etwas kryptisch klingen:

Der Titel „Man trifft sich stets zweimal“ ist doppeldeutig, denn nicht nur Susanne Krause taucht wieder auf, auch Janna wird von ihrer Vergangenheit eingeholt. Dieser Moment hatte für mich etwas sehr emotionales.

Überhaupt war dieser Band eine Achterbahn der Gefühle.

Einmal musste ich mich auf der Homepage der Autorin versichern, dass es wirklich eine zweite Staffel geben wird, damit ich die Gewissheit hatte, dass alles gut wird.

Dann gab es einen Moment, in dem ich einen Kloß im Hals hatte, als Janna die Möglichkeit genommen wurde, von jemandem Abschied zu nehmen.

Ganz am Ende gab es eine Szene mit einer Botschaft, die mich berührt hat und zwar so sehr, dass mir die Tränen herunter gelaufen sind. Und zum krönenden Abschluss folgt ein Cliffhanger, der mich einfach fassungslos zurückgelassen hat..

Dieser erste Teil des Staffelfinales ist spannungsgeladen und emotional und konnte mich absolut überzeugen, daher vergebe ich fünf von fünf Eulen.

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  • Dieses Buch wurde mir zu Rezensionszwecken von der Autorin zur Verfügung gestellt.
  • Vielen Dank dafür.
  • Die Rezension zeigt meine persönliche und ehrliche Meinung auf.

 

Aufgabe 41) ein Buch das du vor dem Erscheinungsdatum lesen durftest


-> Deutschland


-> NRW

Die dreckigen Dreißiger von Helena Baum

Die dreckigen Dreißiger
von Helena Baum
328 Seiten
Independently published
erschienen am 29. September 2017


  • Die Protagonistinnen und ihre Geschichte

Romy, Berta und Flori stammen alle aus einem Ort in der Nähe von Hameln. Der Hauptteil des Buches spielt Mitte / Ende der 1990er Jahre, die drei leben zwischenzeitlich in Berlin und sind in den „dreckigen Dreißigern“.

Romy Wagner ist 35 Jahre alt, geschieden und hat sie eine Tochter namens Nelly, die 11 Jahre alt ist. Sie arbeitet als Psychotherapeutin in einer Tagesklinik.

In ihren Beziehungen hat sie stets davor Angst, verlassen zu werden und flüchtet sich daher gerne in zwanglose Affären. Nach der Trennung von ihrem letzten Freund will sie damit Schluß machen und begegnet Marius.

Roberta, genannt Berta, ist ebenfalls 35 und schon seit 20 Jahren mit ihrem Mann Alex zusammen, mit dem sie die Zwillinge Ben und Max hat.

Sie kommt an einen Wendepunkt ihren Leben und Alex macht einen Fehler, der alles verändert.

Florence „Flori“ Reinhardt ist ebenfalls 35. Nachdem sie vor fünf Jahren ihre Tochter Anna verloren hat, die am Plötzlichen Kindstod starb, stand sie an einem Abgrund und niemand wusste, ob sie fallen würde. Sie ist mit ihrer Mutter Eva zusammengezogen und hat wieder einen Weg zurück ins Leben gefunden. Der Tod ihres Kindes hat sie dazu bewegt, Medizin zu studieren. Nun arbeitet sie an der Charité und lernt über eine Annonce Mirko kennen.


  • Meine Gedanken zum Buch

Es gibt Zeiten, in denen komme ich nicht mit einem Buch klar. „Die dreckigen Dreißiger“ von Helena Baum ist so ein Buch. Aufgeschlagen, vom Plötzlichen Kindstod der kleinen Anna gelesen, mit mir gerungen und beschlossen, dieses Buch kann ich jetzt gerade nicht lesen. Ich habe das Buch ein wenig auf die Seite geräumt, mich den Herz-Schmerz-Weihnachtsgeschichten zugewandt und nochmal einen neuen Versuch unternommen.

Das war die richtige Entscheidung. Denn beim zweiten Versuch habe ich das Buch förmlich verschlungen und es an einem Abend ausgelesen.

Das Buch startet wie erwähnt mit dem Tod von Anna im Jahr 1990 und springt dann ins Jahr 1996 um 2016 abzuschließen.

Alle drei Frauen haben ihre eigenen Vorstellungen von einem glücklichen Leben und arbeiten daran. Den einen gelingt es besser, den anderen schlechter. In den Jahren zwischen 1996 und 2000 werden Freundschaften der Protagonisten und Nebendarsteller auf die Probe gestellt, sie zerbrechen, werden gekittet und neue Freundschaften geschlossen. Doch egal wie widrig die Umstände für die Kinder und die Erwachsenen auch waren, es war immer jemand da, der sich um denjenigen gekümmert hat, der gerade am Boden lag.

Am Ende des Klappentextes heißt es so schön „Suchen – Finden – Verlieren, sich aufrappeln und weitermachen“. Und genau das machen die Protagonistinnen und ihr Anhang.

Mir hat gut gefallen, wie Helena Baum so viele Themen, die einem Menschen in seinem Leben begegnen können, aufnimmt und authentisch umsetzt. Beispielsweise schreibt sie von einer Frau, die darüber nachdenkt, als Mutter versagt zu haben. Die Gefühle, die die Autorin dabei zum Ausdruck bringt, sind so echt, dass ich davon überzeugt bin, dass sich jeder, der dieses Buch liest, irgendwo wieder findet.

Die Geschichte ist eher unaufgeregt, manchmal humorvoll, teils dramatisch, sie zeigt Menschen die völlig aus der Bahn geworfen werden und vor allem zeigt sie, wie kraftvoll Freundschaft ist.

Das Buch war nicht ganz perfekt, weil mir ein paar wenige Fehler oder Ungereimtheiten aufgefallen sind, so stand in einem Absatz, dass ein Mann an diesem Tag keine Brille trug, im nächsten Absatz setzte er jedoch genau diese ab, aber am Ende einer so wunderbaren Geschichte muss man über Kleinigkeiten stehen und deswegen vergebe ich 4,5 von fünf Eulen.

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  • Dieses Buch habe ich zu Rezensionszwecken von der Autorin erhalten.
  • Vielen Dank dafür!
  • Die Rezension zeigt meine persönliche und ehrliche Meinung auf.

 

Aufgabe 21) Buch mit einer Zahl auf Cover oder Titel


-> Deutschland


 

Berlin