Die Storchenstation in Möhlin

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Im Rahmen der Aktion Schnappwort habe ich Euch ein Storchennest gezeigt, das einige Fragen aufgeworfen hat. Das Foto habe ich bei einem Besuch der Storchenstation in Möhlin aufgenommen. Möhlin ist eine schweizer Gemeinde unmittelbar an der deutsch-schweizerischen Grenze und liegt in der Nähe meines Heimatortes.

Die 13 Stangenhorste auf dem Gelände der Storchenstation sind nach afrikanischen Ländern benannt. Im Ort selber gibt es ausserdem weitere Baum- und Dachhorste. Die Zahl der Störche ist abhängig vom Wetter während der Brutzeit. Die Storchenstation wurde 1970 eröffnet, 2006 konnten die wenigsten, nämlich 14 Jungstörche gezählt werden, 1982 waren es sage und schreibe 41 Jungtiere. Einige Störche bleiben über den Winter in der Schweiz, sie werden aber nur bei Eis und Schnee versorgt, damit sie weiter daran gewohnt bleiben, ihre Nahrung selbst zu suchen.

In der Station werden ausserdem verletzte Vögel aller Art vorübergehend, oder in schlimmeren Fällen sogar dauerhaft betreut, so gehören auch Falken, Uhus und Kauze zu den Bewohnern.

Die Storchenstation ist täglich für Besucher geöffnet, nach vorheriger Anmeldung ist auch eine Führung möglich.

2 Gedanken zu „Die Storchenstation in Möhlin“

  1. Warum bleiben einige der Störche in der Schweiz? Ich dachte das wäre bei den Adebars so drin, dass sie am Ende des Sommers gen Süden fliegen müssen. Das sich der Storchennachwuchs so dezimiert hat, ist doch wirklich alarmierend, oder nicht? Oder handelt es sich dabei “nur“ um die Storchenkinder, die in der Station versorgt werden? Ein wirklich schöner Beitrag! :-)

    1. Normalerweise fliegen sie schon, sollen sie auch, aber vielleicht ältere Störche, die die lange Reise nicht schaffen würden? Und das ist nur der Nachwuchs in der Station, ja.

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