[Rezension] Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand von Jonas Jonasson

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Zum Inhalt des Buches brauche ich vermutlich nicht mehr viel sagen. Allan Karlsson klettert vor Beginn der Feierlichkeiten anlässlich seines 100. Geburtstages aus dem Fenster des Altenheims und verschwindet. Jonas Jonasson erzählt in der Folge von der witzigen Flucht des alten Mannes und blickt zurück auf sein langes Leben. Er lässt den Leser teilhaben an den vielen Begegnungen Allans von seiner Geburt bis in die Gegenwart. Denn eines ist klar, wo immer auf der Welt etwas Historisches geschehen ist, war Allan Karlsson in der Nähe und zechte mit Staatsmännern wie General Franco, Präsident Truman oder Mao Tse-Tung.

Jedes andere Buch hätte ich schon nach 20/30 Seiten zugeklappt und hätte es als völlig unrealistisch abgestempelt, aber nicht hier. Jonas Jonasson unterhält seinen Leser mit Geschichten, die vom ersten Moment an nicht glaubhaft sind, die er jedoch mit historischen Ereignissen und „echten“ Personen verbindet. Mit jedem Kapitel setzt er noch eine weitere Übertreibung darauf und trotzdem (oder wahrscheinlich gerade deswegen) hat mir dieses Buch ein hochklassiges Lesevergnügen bereitet hat.

Am Ende habe ich es mit einem Dauergrinsen im Gesicht zugeklappt und musste einmal mehr daran denken, dass mir derjenige, der mir das Buch geschenkt hat, sagte, dass ich immer darin lesen soll, wenn es mir schlecht geht, weil ich danach bestimmt wieder lachen kann… oh ja, genau so wird das sein, davon bin ich überzeugt.

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A-Z-Titel

Buchstabe H

2 Gedanken zu „[Rezension] Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand von Jonas Jonasson“

  1. Hallo Daggi,

    was hätte ich drum gegeben auch nur eine Stunde im Gefolge von Allans Begleitern sein zu dürfen. Gerade weil es so wahnwitzig ist, hat es mich so was von gut unterhalten. Ich grinse jetzt noch, wenn ich an die Sprengung denke. Das du es magst war mir sowas von klar :-D

    Liebe Grüße
    Sandra

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