Sunny fragt querbeet

Sunny hat diese Woche eine Querbeetmischung an Fragen:

  • Könnt ihr euch gut von Sachen trennen? Wie macht ihr das?
    • Meistens kann ich mich gar nicht gut trennen. Aber manchmal überkommt es mich und dann schnappe ich mir einen Müllsack und werfe alles hinein, was ich zu diesem Zeitpunkt gerade nicht brauchen kann. Sehr hilfreich finde ich Umzüge, da trennt man sich eher, weil die alternative wäre, den Gegenstand zuerst ein- und dann wieder auszupacken.
  • Dem Onlineeinkauf und großen Shoppingcentern fallen immer mehr kleine Geschäfte zum Opfer. Gibt es bei dir noch Metzger, Bäcker, Schneider, Buchladen usw, oder sind sie schon alle verschwunden?
    • Bei uns in der Stadt gibt es noch das Meiste. Allerdings haben in den vergangenen Monaten zwei Copyshops in der Nähe der Uni zugemacht, sehr ungünstig.
    • Wenn ich auf das Dorf blicke, in dem ich aufgewachsen bin, hat sich einiges getan. Es gab lange Zeit nur noch Bäcker und Metzger, weil der Edekamarkt schon vor Jahren geschlossen hat. Zwei Mal pro Woche kam ein fahrender Hofladen, ansonsten mussten meine Eltern immer in die nächste Stadt fahren. Kurioserweise hat es sich nun ausbezahlt, dass der Ort täglich von tausenden von Autos und LKWs durchfahren wird, dieser Durchgangsverkehr hat dem 2.500-Einwohner-Ort nun nämlich ein Einkaufszentrum mit einem Aldi, einem dm, einem Klamottenladen, einen 1-Euro-Laden und einer Bäckerei-Filiale beschert und es sind noch Ergänzungen geplant. Über diese Entwicklung bin ich froh, denn ich habe gesehen, wie meine Mutter über Jahre meine Oma oder auch Bekannte mitgenommen hat zum Einkaufen, weil die nicht oder nicht mehr Autor gefahren sind. Meine Eltern müssen sich nun keine Sorgen mehr darüber machen, dass sie eines Tages nicht mehr in der Lage sein könnten, in die nächste Stadt zu fahren, denn das, was sie tagtäglich brauchen, haben sie jetzt vor Ort. Und wenn es auch zu Fuß nicht mehr klappt, gibt es sogar zwei Mal die Woche einen Shuttlebus, der die Einwohner zum Einkaufszentrum und wieder zurück fährt – nicht unwichtig, wenn man bedenkt, dass wir Kinder alle weggezogen sind.
  • Wie informierst du dich über die Nachrichten und das Geschehen in der Welt?
    • meist über das Internet, teils über Fernsehen oder Zeitung
  • Magische Zahlen, Aberglaube und Omen, kannst du damit etwas anfangen und falls ja, wie kann ich mir das vorstellen?
    • Ich bin nicht abergläubisch, aber ich glaube daran, dass es „etwas“ gibt, was wir nicht beeinflussen können.
    • Alle paar Monate habe ich mal ein Déjà-vu, also eine Situation, in der ich denke, dass ich das schon einmal erlebt habe, vermutlich weil ich davon geträumt habe, aber zwischen Traum und Déjà-vu können gefühlt Jahre liegen.
    • Kartenlegen hat mich schon als Teenie fasziniert. Die Mutter meiner damals besten Freundin hat uns des öfteren die Karten gelegt. Als ich älter war, habe ich darauf nichts mehr gegeben, weil ich der Meinung war, dass sie mich viel zu gut kannte, um neutral legen zu können. Als die Autorin Dorothea Stiller im Dezember eine Tarot-Legung verlost hat, habe ich gleich teilgenommen. Sie hat mir vor der Legung gesagt, dass sie so wenig wie möglich von mir wissen möchte und genau deshalb war ich wieder fasziniert, was dabei heraus gekommen ist.
    • Nachdem ich „Bestellungen beim Universum“ gelesen habe, habe ich mich an einfache Dinge heran getraut, wie z.B. mir einen freien Parkplatz zu bestellen. Das klappt meist sehr gut. Meine Kinder haben mich anfangs angeschaut, als ob sie gleich die Männer in weiß rufen müssten, aber als dann wirklich zwei Mal hintereinander auf einem völlig überfüllten Parkplatz ein Auto direkt vor unserer Nase rausgefahren ist und wir Parkplätze in vorderster Front hatten, finden sie das völlig normal 😀 Natürlich kann es 1.000 Gründe dafür geben, dass es funktioniert, aber da glaube ich eben gerne an diesen einen 😉

2 Gedanken zu „Sunny fragt querbeet“

  1. Hallo Daggi,

    Umzug ist wirklich eine gute Alternative fürs Ausmisten :-). Dabei kann man dann auch noch entdecken, wie viel man tatsächlich gehortet hat. Wenn man aber die Arbeit rund herum dazu nimmt, fällt das aus, dann lieber der blaue Sack und los gehts. Déjà-vu-Erlebnisse kenne ich auch. Mein Hirn versucht dann aber sofort irgendwie eine Erklärung zu finden und ich habe ein sehr merkwürdiges Gefühl dabei. Und die Sache mit dem Parkplatz bestellen finde ich sehr klasse 😉 das muss ich direkt auch mal versuchen.

    Liebe Grüße
    Sandra

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