Das beste Buch der Welt von Peter Stjernström

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Das beste Buch der Welt
von Peter Stjernström
350 Seiten
erschienen im DuMont Buchverlag
am 09. Oktober 2014
ISBN 978-3832197575

 

  • Inhalt

Titus Jensen war ein erfolgreicher schwedischer Autor bevor er dem Alkohol verfallen ist, mittlerweile tritt er nur noch in der Show von Eddie X auf, der ihm kurz vor seinem Auftritt ein Buch überreicht, aus dem er dann theatralisch vorliest und sich dabei für das Publikum zum Affen macht.

In einer alkoholgeschwägerten Nacht sprechen Titus und Eddie X darüber, was ein Buch haben müsste, um das beste Buch der Welt zu werden.

Titus lässt die Idee nicht mehr los und er vertraut sich seiner Agentin an, die wiederum mit einer Verlegerin spricht. Er erhält die Möglichkeit, genau dieses Buch zu schreiben, allerdings unter der Auflage, die Finger vom Alkohol zu lassen. Die Sache lässt sich gut an, aber Titus hat nicht damit gerechnet, dass auch Eddie X die Idee nun in die Tat umsetzen wird und so beginnt ein Zweikampf um die Veröffentlichung des besten Buches der Welt.

  • Protagonist

Der Protagonist Titus Jensen möchte möglichst viele Genres in seinem Buch unterbringen, Kochbuch, Diätratgeber, Lebenshilfe, Psychologie, Krimi, Thriller. Beim Lesen hatte ich den Eindruck, dass der Autor Peter Stjernström diese Liste für sich selbst ebenfalls abhakt, so dass es zu einer Aneinanderreihung von Kapiteln kommt, in denen Titus die Entwicklung seines Traumes verfolgt, die ich aber nicht zu einem Ganzen verbinden konnte.

  • Handlung

Nach einem Viertel des Buches habe ich gedacht, dass nun irgendwann der Punkt kommen müsste, an dem mich das Buch fesseln kann, was allerdings nicht der Fall war. Nach der Hälfte des Buches war ich kurz davor, es abzubrechen, aber das Buch gilt in Schweden angeblich als ultimativer Bestseller, also wollte ich wissen, was genau dem Buch diese Bezeichnung verschafft. Daher habe ich zu diesem Zeitpunkt begonnen, die Seite zu überfliegen, anstatt sie zu lesen. Doch auch bei Dreiviertel des Buches wartete ich noch auf den großen Knall, der mich von der Geschichte überzeugen konnte und ich habe lediglich weiter gelesen, weil ich dachte, dass ich es nun sowieso schon fast geschafft hätte. Einzig der „Kriminalfall“ gegen Ende konnte mich ansatzweise an das Buch fesseln, allerdings muss man erst einmal so lange durchhalten.

  • Fazit

Mit viel gutem Willen für das letzte Viertel des Buches vergebe ich noch drei von fünf Eulen, aber ich gehe davon aus, dass das Buch bei mir recht schnell in Vergessenheit geraten wird.

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