Fast im Himmel von Catherine Bybee

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Fast im Himmel
Band 3 der Not Quite-Serie
von Catherine Bybee
übersetzt von Stephanie von der Mark
erschienen am 19. April 2016
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  • Inhalt

Im vergangenen Herbst habe ich den ersten Band der Serie mit dem Titel Fast ein Date gelesen. Die Geschichte handelt von der allein erziehenden Jessie die den Träumer Jack kennen lernt, sich gegen ihren Willen in ihn verliebt und er sich als Erbe einer Hotel-Dynastie entpuppt. Band 2 mit dem Titel „Fast mein Baby“ dreht sich um Jacks Schwester Katie.

Nun ist der dritte Band erschienen. Protagonistin ist Monica Mann, die Schwester von Jessie aus dem ersten Band. Die junge Krankenschwester hat gerade ihre Beziehung zu ihrem Kollegen John beendet, doch der kann sich damit nicht abfinden. Als es am gleichen Tag zu einer Naturkatastrophe auf Jamaika kommt und „Ärzte ohne Grenzen“ nach qualifiziertem Personal suchen, nutzt Monica diese Möglichkeit und meldet sich freiwillig zu ihrem ersten Einsatz, auch, um eine räumliche Trennung zu schaffen.

Auf Jamaika lernt sie den Hubschrauberpiloten Trent Fairchild kennen, der die Helfer ins Katastrophengebiet fliegt. Die beiden fühlen sich zu einander hingezogen und um Monica die Möglichkeit zu geben, aus den verheerenden Umständen auszubrechen, nimmt Trent sie hin und wieder mit zu sich nach Hause, damit sie in Ruhe duschen, essen und sich ausruhen kann. Mit der Zeit kommen sich die beiden näher, doch dann kommt es zu einem Nachbeben und die beiden werden verschüttet …

  • Meine Gedanken zum Buch

Nach dem Lesen des Klappentextes hatte ich erwartet, dass sich die Geschichte um die Annäherung zwischen Monica und Trent auf einen Großteil der rund 350 Seiten ziehen würde, dass es dann zum Nachbeben kommt, die beiden gerettet werden und eine Möglichkeit finden, zusammen zu bleiben. Doch dem war nicht so, denn Catherine Bybee hat Monica und Trent viele Hürden in den Weg gestellt. Was soll aus ihnen werden, wenn Monica wieder zurück in die USA fliegt? Hat John aufgegeben? Wie kann es passieren, dass jemand, der sich Urlaub nimmt, um bei Ärzte ohne Grenzen zu helfen, Probleme mit dem Arbeitgeber bekommt? Wie kann man als kleiner Mitarbeiter gegen ein großes Unternehmen ankommen, das ein Exempel statuieren will? Wie viel Überwindung kann es kosten, Hilfe anzunehmen?  Und schließlich, wie viel ist es wert, wenn man eine Familie und Freunde hat, die hinter einem stehen?

Da Catherine Bybee diese Punkte in ihrem Buch aufgegriffen hat, war die Geschichte sehr kurzweilig und abwechslungsreich. Die Autorin hat dem Leser Einblicke gegeben, die sie in ihrer eigenen Zeit als Krankenschwester in einer Notaufnahme gewonnen hat und dennoch ist die Beziehungsgeschichte um Monica und Trent nicht zu kurz gekommen.

Die Autorin sagt über sich selbst, dass sie die Romantik und das Prickeln liebt und nur Geschichten mag, die ein Happy End haben. Das ist genau das, was ich von einem tollen Frauenroman erwarte und auch das, was ich mit diesem Buch bekommen habe.

Daher vergebe ich fünf von fünf Eulen.

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Aufgabe 39) ein Buch das nicht in Europa oder den USA spielt

 

Verlags-vielfalt-Challenge 2.0

 

Land: Jamaika

2 Gedanken zu „Fast im Himmel von Catherine Bybee“

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