Mein Traumjob

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Es ist über vier Jahre her, dass ich mich auf der HomBuch mit Tamara Marzi, der Ehefrau des Fantasyautors Christioph Marzi, getroffen habe und wir sind nach seiner Lesung noch längere Zeit zusammen gesessen. Christoph hatte damals eine Schreib-AG an seiner Schule geleitet und die Kurzgeschichten, die dabei entstanden sind, hat er in einem Buch (Stop!, erschienen im Ulrich Burger Verlag) herausgegeben. Tamara fragte mich, wie es auf der Arbeit läuft und irgendwann fragte sie, warum ich nichts Künstlerisches mache. Schreib doch mal, riet sie mir und dieser Satz hat sich – zwar ziemlich weit hingen – in meinem Kopf eingenistet.

2014 hat Sandra von Always Sunny dann die Aktion Story Pics initiiert. Fast 40 Blogger stelllten Woche für Woche ein Foto und einen Begriff online und Sandra und ein Team von „Schreiberlingen“ bastelten die Begriffe in Kurzgeschichten ein und zwar erhielt jeder Blogger am Ende des Projektes eine Kurzgeschichte mit seinen eigenen Begriffen. Nachdem ein „Schreiberling“ ausgefallen ist, habe ich mich bereit erklärt, einzuspringen und habe die erste Kurzgeschichte meines Lebens geschrieben, die dann auch in einer Anthologie veröffentlicht wurde. Das hat mir riesen Spaß gemacht und ich war auch stolz darauf, besonders, als jemand aus meinem „echten“ Leben mir sagte, dass die Geschichte toll sei.

Aber ich habe das Schreiben danach nicht weiter verfolgt, auch, weil ich finde, dass der Markt sehr überlaufen ist. Gerade, wenn man als Selfpublisher veröffentlicht, muss man hinterher viel Zeit für Werbung und Kontakte investieren, damit sich die Bücher verkaufen – und das dürfte ja vermutlich das Ziel sein, denn wofür soll ich schreiben, wenn es hinterher keiner liest.

Wenn ich meinen Alltag aktuell betrachte, kann und will ich diese Zeit nicht aufbringen, denn das würde bedeuten, dass ich zusätzlich zu den schulpflichtigen Kindern, mittlerweile doppelt so weitem Arbeitsweg, Job und Haushalt noch schreiben und werben müsste,  soviele Stunde kann ein Tag gar nicht haben.


Mein Traumjob #tag04



Mein Traumjob


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2 Gedanken zu „Mein Traumjob“

  1. Hey Daggi,

    ja, das mit dem Geschichten schreiben wird mir auch immer mal wieder nahe gelegt. Aber ich denke auch, dass es einfach zu viele schreibende Leute gibt. Außerdem ist mir das Umfeld auch zu anstrengend. Mal davon abgesehen, dass ich nicht wirklich schreiben kann, aber das ist eine andere Geschichte.

    Lg Mel

    [Antwort]

  2. Hey Daggi,

    das ist eine nette 30 Tage Challenge. Finde ich gut, an sich selbst zu arbeiten. Ich finde solche Challenges echt fördernd für die eigene Persönlichkeit 🙂
    LG, Annabelle

    [Antwort]

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