Ein Macho als Muse von Lara Kalenborn

Ein Macho als Muse
Eine pfälzische Liebe, Band 1
von Lara Kalenborn
erschienen am 15. Januar 2017
Independently published


  • Die Protagonisten und ihre Geschichte

Caleigh Winter ist Lektorin, die Plots für ihre Autorinnen schreibt. Doch seit einiger Zeit hat sie keine kreativen Ideen mehr und wurde deshalb von ihrer Chefin bereits mehrfach vorgewarnt. Nun soll sie eine letzte Chance erhalten, bevor sie bei einem wichtigen Kunden ersetzt wird.

Sie soll einige Tage im Pfälzerwald verbringen, wo sie sich bei einem Seminar mit Reinigungsritualen auf sich selbst konzentrieren kann. In der Unterkunft angekommen, stößt sie mit einem anderen Teilnehmer zusammen. Noah ist ihr vom Fleck weg unsympathisch, doch es kommt, wie es kommen muss, die beiden müssen das Seminar als Team bestehen.

Was Caleigh nicht weiß, Noah wurde auf die angesetzt.


  • Meine Gedanken zum Buch

Auf dieses Buch bin ich durch eine Rezension von Katja von Miss Roses Bücherwelt gestossen und da ich in der Pfalz lebe, bin ich durch den Untertitel „Eine pfälzische Liebe“ neugierig geworden und habe mir das eBook gekauft. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt. Die Nennung eines Ortes in der Pfalz, eines Flusses und eines typischen Gerichts sind der einzige Bezug, den dieses Buch zur Pfalz aufbieten kann. Von diesen drei Kleinigkeiten abgesehen, könnte die Geschichte in jedem x-beliebigen Waldhotel spielen.

Grundsätzlich geht es sicher in Ordnung, wenn eine Mitarbeiterin, die nicht mehr die erwartete Leistung bringt, in ein abgeschiedenes Hotel geschickt wird. Dass sie da auf einen Mann stößt, der sich laufen provoziert und in den sie sich widerwillig verguckt, auch damit kann ich gut leben.

Aber was das für ein Beruf sein soll, bei dem Noah sich wie ein hauptberuflicher grober Klotz benimmt, habe ich nicht verstanden. Es hat mich auch ehrlich gesagt nicht mehr interessiert, denn die Ausführungen über seine Tätigkeit waren mir zu langatmig, daher habe ich sie übersprungen. Genauso wie ich weitere Zeilen, die weder meine Neugier wecken, noch mich bei der Stange halten konnten nur noch quergelesen habe.

Enttäuscht hat mich auch Caleighs Reaktion auf Noahs Eröffnung, dass er auf sie angesetzt wurde. Da hat  Lara Kalenborn nun schon eine starke Protagonistin geschaffen, die wirklich Potential gehabt hätte, die Noah aber nicht kontra gibt, sondern einfach verschwindet. Wenigstens ist das Ende noch versöhnlich.

Wenn ich abwäge, welche Bücher ich in den letzten Wochen mit nur drei Eulen bewertet habe, kann ich hier nur zweieinhalb Eulen vergeben, um die Bewertung ins richtige Verhältnis zu setzen.

 

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-> Deutschland

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