Das Glücksbüro von Andreas Izquierdo

Das Glücksbüro (ADAC Motorwelt-Ausgabe)
von Andreas Izquierdo
gelesen von Christoph Jablonski
erschienen bei audio media
6CDs, ungekürzte Lesung, 450 Minuten


  • Klappentext

Albert Glück ist ein seltsamer Kauz. Er ist knapp über fünfzig, ein wenig trocken, penibel, und er arbeitet im Amt für Verwaltungsangelegenheiten. Formulare, Stempel, Dienstvorschriften sind seine Welt, in der er sich gut eingerichtet hat. Ganz wörtlich, denn Albert arbeitet nicht nur in dem Amt, er wohnt auch dort. Von allen unbemerkt hat er im Keller einen kleinen Raum bezogen und verbringt zufrieden seine Tage im immer gleichen Rhythmus. Doch eines Tages wird Alberts sorgsam eingehaltene Ordnung durcheinandergebracht. Auf seinem Schreibtisch landet ein Antrag, den es eigentlich gar nicht geben dürfte, denn er beantragt – nichts! Albert tut alles, um diesen unseligen Antrag loszuwerden, doch vergeblich: Immer wieder kehrt er auf seinen Schreibtisch zurück. Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als sich auf den Weg zum Antragsteller zu machen. So trifft Albert auf Anna Sugus, eine ziemlich wilde Künstlerin, die Alberts Welt ganz schön auf den Kopf stellt …


  • Meine Gedanken zum Hörbuch

Bedingt durch den ungewöhnlichen Protagonisten hatte ich anfangs Probleme, in die Geschichte hineinzukommen. Aber je mehr Albert Glück ausgetretene Pfade verlässt und von seinem strikten Tagesablauf abweicht, desto mehr habe ich ihn in mein Herz geschlossen.

Andreas Izquierdos Geschichte hat einerseits etwas märchenhaftes, unwirklich, aber doch zauberhaft und bedient andererseits die Klischees deutschen Beamtentums, was sie herrlich unterhaltsam macht. Zeitweise musste ich dabei an Passierschein A38 – Das Haus das Verrückte macht bei Asterix und Obelix denken.

Mein einziger Kritikpunkt ist ein fehlendes rundes Ende für einige Nebencharaktere. Ich hätte gerne gewusst, wie es mit dem Vorgesetzten Wehmeyer weiter ging oder was aus der Bürohilfe Susanne wurde. Gab es ein Happy End für Mike Schulze und hat das Karma bei Elisabeth Scheel zurückgeschlagen?

Aber das ist Jammern auf hohem Niveau und so vergebe ich fünf von fünf Eulen,

SterneeuleSterneeuleSterneeuleSterneeuleSterneeule

 

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Aufgabe 6) Buch, das Dich traurig oder nachdenklich gemacht hat


 

-> Deutschland

3 Gedanken zu „Das Glücksbüro von Andreas Izquierdo“

  1. Hi Daggi,

    ich habe das Buch auch gerade erst gelesen. Meiner Meinung nach hat es einen gewissen Unterhaltungswert, das kann man dem Buch nicht absprechen.
    Für mich persönlich war die Story jedoch sehr weit von jeglicher Realität entfernt und am Ende hat mir der Autor dann doch etwas zu sehr auf die Gefühlsdrüse gedrückt.

    Insgesamt aber ganz okay.

    VLG
    Anja

    [Antwort]

  2. Hallo Daggi,
    das Buch steht schon ewig auf meiner Wunschliste, weil ich vom Clob der Traumtänzer so begeistert war. Leider ist es mir bisher nicht in den Warenkorb gehüpft. Vielleicht probiere ich auch das Hörbuch aus. Nächsten Monat ist mein Audible Guthaben schon verplant, aber übernächsten Monat wäre noch Platz.
    Wie hat dir der Sprecher gefallen?
    LG
    Yvonne

    [Antwort]

    daggi Antwort vom August 5th, 2017 21:19:

    Darüber habe ich nachgedacht, als ich die Rezension geschrieben habe. Eigentlich kann ich Dir gar nichts zum Sprecher sagen, weder positiv, noch negativ. Daher würde ich behaupten, er hat eine angenehme Lesestimme, die aber eher unauffällig ist.

    Bei mir ist es übrigens anders herum, ich habe den Club der Traumtänzer noch auf meinem SuB 😉

    [Antwort]

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