Archiv der Kategorie: Freizeit

Das war Halloween 2016

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Auch in diesem Jahr waren wir wieder in einem benachbarten Ort mit Freunden unterwegs und haben uns das Halloweenspektakel betrachtet.

Ich bin immer wieder fasziniert, was die hier lebenden Amerikaner für einen Aufwand betreiben, um das Haus zu dekorieren und Jahr für Jahr lassen sich einige wieder etwas Neues einfallen.

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Unser Highlight war in diesem Jahr ganz klar das „StarWars-Haus“.

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An dieser Stelle vielen Dank an Stephan, einen guten Freund und Retter in der Not, der sich als Fotograf betätigt hat, weil ich mit leerem Akku unterwegs war.

Lesung von Jan Weiler – Das Pubertier

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Nun ist es schon mehr als drei Wochen her, dass wir die Lesung von Jan Weiler besucht haben und es wird Zeit für einen kleinen Bericht.

Die Lesung wurde überwiegend von Männer und Frauen besucht, die dem Alter nach ein Pubertier zuhause haben dürften und wir alle amüsierten uns herzlich. Aber über was eigentlich? Über uns selbst? Über unsere Kinder? Vermutlich schon, denn das, was Jan Weiler da auf der kleinen Bühne zum Besten gab, kam uns auf jeden Fall bekannt vor.

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Die Lesung begann mit einem imaginären Anruf der Tochter Carla, die der Autor mit schauspielerischem Geschick echt wirken lässt und auch wenn der Zuhörer nur seinen Teil des Dialoges hört, hatten die Ersten bereits Lachtränen in den Augen.

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Aber nicht nur der Inhalt der Lesung war vom Feinsten, auch der Charme, den der Autor ausstrahlt, seine Gestik und Mimik, die Sprache, all das machte die Vorstellung zu einem Erlebnis. Und sogar den Ausfall der Mikrotechnik meisterte er mit Bravour und behielt die Lacher auf seiner Seite.

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Viele Passagen, die Jan Weiler an diesem Abend vorgetragen hat, kannte ich bereits aus seinem Hörbuch, da aus einem Liveprogramm aufgenommen wurde. Doch die Lesung war deswegen keinesfalls langweilig, denn schon alleine, den Autor auf der Bühne verfolgen zu werden, ist das Eintrittsgeld wert.

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Lisebergshjulet

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„Hjulet“ ist schwedisch und bedeutet „Rad“, in diesem Fall ist damit das Riesenrad im Vergnügungspark Liseberg gemeint, das allerdings bis 2012 noch „Göteborgshjulet“ hieß, weil es bis dahin noch in der Innenstadt von Göteborg stand.

Es ist 60 Meter hoch und mit 42 geschlossenen und klimatisierten Gondeln ausgestattet.

Nach dem ich mich 1998 in Wien geweigert habe, in das Riesenrad im Prater zu steigen und seit rund zehn Jahren erfolgreich dagegen kämpfe, das Riesenrad auf der Lautrer Kerb zu betreten, bin ich in Göteborg tatsächlich eingestiegen und habe mehrere Runden gedreht. Nachdem ich mich anfangs noch an der Sitzbank festgekrallt habe, konnte ich nach einiger Zeit durchatmen und ein paar herrliche Aufnahmen von Göteborg machen.

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Dienstags gehts rund auf Alltag mal anders

Heimatliebe – Das sollte man gesehen haben!

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Kaiserslautern sollte zur Zeit des Nationalsozialismus Gauhauptstadt werden und die Straße, an der die Synagoge lag, war als Paradestrasse vorgesehen. Dies wurde als Grund dafür genommen, die Synagoge im August 1938 abzureissen. Der Bau wurde anschliessend in der Reichsprogromnacht gesprengt. Die ursprüngliche Synagoge war 2440 m² groß.

1980 wurde an der Stelle, an der die Synagoge stand, ein Gedenkstein aufgestellt. Nach dem Jahrtausendwechsel wurde der Platz neu gestaltet und ein Mahnmal errichtet, das an die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus in Kaiserslautern erinnern soll. Die Außenmauern werden heute durch Buchsbaumhecken markiert. Was auf dem Foto noch zu sehen ist, sind Mauerfragmente, die nach der Sprengung noch gestanden haben und wieder aufgebaut wurden.

Als ich mit den Kindern für die Fotos zum Synagogenplatz gefahren bin, haben sie mich gefragt, ob da ein Blitzer oder eine Überwachungskamera steht. Doch keines von beidem war der Fall, was ich bis dahin nicht wusste:

Tatsächlich handelt es sich um sieben Sichtgeräte, die es dem Betrachter ermöglichen, die virtuell rekonstruierte Synagoge anzuschauen.Wer sich das Ganze nicht in Kaiserslautern direkt ansehen kann, der hat die Möglichkeit, sich auf Wikipedia zu informieren, wie die Synagoge früher einmal ausgesehen hat.

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Stiftskirche

Die Stiftskirche ist eine protestantische Pfarrkirche in der Innenstadt und gilt mit zu den bedeutendsten gotischen Kirchen in der Pfalz.

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St. Theresia _ innen

Die katholische Kirche St. Theresia im Uniwohngebiet ist sehr modern gestaltet. Wie Ihr sehen könnt, spielen Farbe und Licht eine große Rolle. Die Wände sind in blau und orange gehalten. Es gibt nur verhältnismässig kleine bunte Fenster, durch die die Kirche beleuchtet wird, auch, wenn es draußen bereits dämmert.

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Kaiser Barbarossa liess vor fast 1000 Jahren in Kaiserslautern eine Kaiserpfalz erbauen. Bei den Stadtführungen kann man die Kaiserpfalz von ihrer Blüte bis zu ihrer Zerstörung, sowie Ausgrabungen des ehemaligen Wohngebäudes entdecken. Außerdem bietet sich die Möglichkeit einer Führung durch die unterirdischen Gänge. Der  Info-Container informiert alle Interessierten an der Ausgrabung über die Geschichte und die Aktivitäten auf dem Areal der Kaiserpfalz und des Casimirschlosses.

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Mit diesem Beitrag beteilige ich mich an der Heimatliebe-Blogger-Karte auf Teilzeitreisender.de

Heimatliebe – Abwechslungsreiches Kulturangebot

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Vor fast genau 14 Jahren, am 31. März 2014, habe ich meine Habseligkeiten in einen Transporter gepackt und bin vom Hochrhein in das Herz der Pfalz – nach Kaiserslautern – gezogen. Auch wenn Kaiserslautern nicht gerade der Nabel der Welt ist, fühle ich mich in der Pfalz sehr wohl.

Kaiserslautern bietet beispielsweise ein abwechslungsreiches Kulturangebot:

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Pfalztheater

Kaiserslautern hatte zwar bereits im 19. Jahrhundert ein Stadttheater, das Gebäude, das Ihr hier seht, wurde aber erst 1995 fertig gestellt. Das Pfalztheater ist ein Dreispartenhaus (Musiktheater, Schauspiel und Ballett) und beherbergt zwei Spielstätten. Im “Großen Haus” finden um die 700 Personen Platz, in der Werkstattbühne sind es ca. 100 Plätze.

Was mir besonders gut gefällt ist, dass das Pfalztheater versucht, Kinder einzubinden. So hatten wir beispielsweise vor zwei Jahren die Möglichkeit, bei der Generalprobe des “Klassenzimmerstückes” Ritter Odilo und der strenge Herr Winter dabei zu sein. Die Autorin Mareike Zimmermann wollte Kindern ab 5 Jahren die Gattung Oper näher bringen und hat dafür Musik von Henry Purcell verwendet.

Das Stück wurde in einem Autohaus uraufgeführt und später in verschiedenen Schulen gespielt. Darüber hinaus gibt es aber auch Kinderstücke wie z.B. Der gestiefelte Kater oder die Geschichte vom Wunschpunsch. Sowohl Kindergärten, als auch Schulen besuchen dann diese Vorstellungen.

Außerdem werden Kinderkammerkonzerte angeboten, durch die die Kids die Möglichkeit haben, verschiede Instrumente kennen zu lernen.

Was ich allerdings am beachtlichsten finde ist, dass ein Kinder-Abo angeboten wird und sechs Sonntags-Vorstellungen beinhaltet.

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Fruchthalle Kaiserslautern

Die Fruchthalle wurde im 19. Jahrhundert erbaut und war zunächst eine Markthalle für Getreide, danach war sie Regierungssitz und heute wird sie als Veranstaltungshalle genutzt. Besonders ist für mich ihre Lage, die Fruchthalle steht auf einer riesigen Verkehrsinsel mitten in der Stadt.

In der Fruchthalle finden Konzerte statt, aktuell sind das z.B. Kammer- und Sinfoniekonzerte, aber auch Jazz, Gospel und auch Kinder- und Familienkonzerte können in der Fruchthalle besucht werden.

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Kammgarn

Die frühere Kammgarnspinnerei ging 1981 in Konkurs und das Gelände wird heute von der FH Kaiserslautern, der Gartenschau Kaiserslautern und dem Kulturzentrum Kammgarn genutzt. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz. Im Kulturzentrum befinden sich das Kasino, das Museum 2 und der Cotton Club. In diesem Räumen treten durchaus bekannte Künstler auf, im Dezember waren beispielsweise Revolverheld zu Gast, aber auch Mundstuhl, Dieter Thomas Kuhn und die Baseballs stehen regelmäßig auf der Kammgarnbühne.

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Pfalzgalerie

Die Pfalzgalerie ist ein Kunstmuseum, das im 19. Jahrhundert gegründet wurde. Im zweiten Obergeschoss ist eine kunsthistorische Dauerausstellung installiert.

Ausser den verschiedenen Ausstellungen können in der Pfalzgalerie auch Veranstaltungen wie Konzerte, Lesungen und Vorträge besucht werden, darüber hinaus gibt es eine Führungen, auch Familienführungen, eine Kindermalschule, eine Kindergalerie und einen Jugend-Kunst-Treff.

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Theodor-Zink-Museum

Wie man sehen kann, handelt es sich bei diesem Gebäudekomplex um ein ehemaliges gast- und landwirtschaftlich genutzten Anwesen mit umbautem Innenhof. Es wurde in den 1970er Jahren umgebaut und als Museum eingerichtet. Seit 2001 besteht eine Dauerausstellung im Obergeschoss, die sich vor allem mit der Geschichte der Region beschäftigt und chronologisch angelegt ist.
In der Scheune – hier auf dem Foto hinter dem Baum zu sehen – finden verschiedene Veranstaltungen statt. Als die Kinder noch kleiner waren, haben wir beispielsweise regelmässig das TIM (Theater im Museum) besucht, dort werden einmal monatlich Kindertheaterstücke oder auch Puppenspiele aufgeführt fast immer ausverkauft sind.
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Wadgasserhof

Der Wadgasserhof befindet sich gegenüber des Theodor-Zink-Museums und hier werden volkskundliche und kunsthandwerkliche Sammlungsbestände des Theodor-Zink-Museums gezeigt. Im Erdgeschoss finden ausserdem wechselnde Ausstellungen statt.

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