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Wer kann sich noch an das Lied aus der Sesamstraße erinnern? Und wie ging es doch gleich weiter? Ach ja …
Wer nicht fragt bleibt dumm!
Bestimmt geht oder ging es Euch auch so, dass die Kids irgendwann angefangen haben, Löcher in der Bauch zu fragen. Und das ist auch gut so, denn wer, wenn nicht wir, soll ihnen all das erzählen, was sie in ihrer kindlichen Neugier wissen möchten. Wenn Kinder auf Entdeckungsreise gehen, kann es aber auch passieren, dass sie unangenehme Fragen stellen.
Das ging mir zum Beispiel so, als unsere Große mit sechs Jahren kam und mich gefragt hat, ob es geht, dass sie vor mir stirbt, weil sie nicht alleine sein möchte, wenn ich sterbe. Ich war nicht gefasst darauf, dass mein Kind sich mit sechs Jahren mit dem Tod beschäftigt, ich hatte mit den Tränen zu kämpfen und ich hatte keine Ahnung, was ich ihr antworten sollte, aber man wächst schliesslich mit seinen Aufgaben und beim zweiten Kind ging das gleiche Gespräch dann schon viel leichter von der Hand.
Dass es normal ist, dass auch kleinere Kinder sich schon mit dem Tod befassen, hat auch eine Freundin von mir erfahren müssen, als ihre damals ca. vierjährige Tochter fragte: “Mama, wenn Du stirbst, bekomm ich dann Deine Schuhe.”
Dann war da auch noch die Sache mit dem Kinder kriegen, ein Thema, das ich gerne länger vor mir hergeschoben hätte, dumm nur, dass die älteren Kinder in der Grundschule Worte benutzen, die meine Kinder dann zuhause hinterfragen (“Mama, kann man vom fi…en wirklich schwanger werden”.) Da sie zu diesem Zeitpunkt auch schon wusste, wie dieses F-Wort praktisch ausgeübt wird, habe ich ein Aufklärungsbuch in die Hand genommen und angefangen, zu erklären. Der Erfolg war umwerfend:
Tochter 1 meinte: “Bäh, das habt Ihr auch schon gemacht.” Kurzes Innehalten “Bäh, schon zwei Mal.” Ähm, ja, zwei Mal, genau…
Tochter 2 (damals 5,5 Jahre alt) musste auch unbedingt wissen, was wir da anschauen und hat nichts besseres zu tun, als am nächsten Tag zu ihrer Erzieherin zu gehen, um zu erklären, wie man “Babys macht”. Die Erzieherin fands sehr komisch, hat mich abends auch direkt angesprochen und ich meinte dann nur “Dann weisst Du ja jetzt, wie es geht.” … Habe ich schon erwähnt, dass sie ca. 12 Monate später Mama geworden ist? Jaaaa, wenn meine Tochter nicht gewesen wäre …
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Ansonsten sind unsere Kids aber völlig normal
Sie versuchen, Kaulquappen in Mineralwasserflaschen zu fangen oder schauen anderen Kindern zu, wie die Quallen fischen, um sie dann heimlich aus deren Eimern zu klauen und zurück ins Meer zu werfen, weil sie sonst sterben.
Außerdem haben sie Angst vor Spinnen und eckeln sich vor Schnecken. Wenn wir allerdings mit Oma und Opa unterwegs sind, dann nehmen sie natürlich auch mal eine ecklige Schnecke auf die Hand oder stapfen durchs Unterholz ohne Rücksicht auf Krabbelspinnen, nur um irgendwo Walderdbeeren oder Blaubeeren zu sammeln.

Das liegt aber wohl an Oma und Opa, denn da können sie doppelt so weit laufen, wie mit uns und beschweren sich mit keinem Ton. Aber wenn ich ehrlich bin: Waren wir nicht genau so?
A propos Krabbeltiere, so heisst auch ein Entdeckerbuch für Kinder vom Verlag Ulmer. Und zusammen mit dem Verlag Ulmer hat Testmama Kerstin eine Bloggeraktion mit dem Thema “Mit Kindern auf Entdeckungsreise” gestartet. Wie Ihr gesehen habt, sind wir mit dem Leben durch, von der Zeugung bis zum Tod. Aber sicher haben Eure Kinder auch schon einiges erlebt, erzählt doch mal





