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God jul!

Heute öffnet sich bei mir das 4. Söckchen.

Meine Stammleser wissen es, ich habe vor einiger Zeit meine Liebe zu Schweden entdeckt und möchte euch deshalb mit der (Vor-) Weihnachtszeit in Schweden vertraut machen.

Gegen Ende des Artikels verlose ich ein kleines Schweden-Paket.


Wie wir das auch in Deutschland kennen, eröffnen am ersten Adventswochenende viele Weihnachtsmärkte. Der größte Weihnachtsmarkt Schwedens ist in Göteborg zu finden und zwar im Vergnügungspark Liseberg.

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Dass Vergnügungsparks im Winter einige Wochen öffnen hat sich auch bei uns durchgesetzt, nur, dass auf Liseberg nicht die Fahrattraktionen sondern eben der Weihnachtsmarkt im Mittelpunkt steht. Die Werkstatt vom Weihnachtsmann, eine Lichter-Show, Eis-Ballett, Kunsthandwerk, auch wer des Schwedischen nicht mächtig ist, kann sich alleine durch die Fotos ein Bild davon machen, was rund eine halbe Million Menschen jedes Jahr nach Liseberg zieht.


Immer Anfang Dezember findet in Örebro, einer Stadt rund 200 km westlich von Stockholm, ein großes Weihnachtskonzert statt, das „O, Helga Natt“ (Oh Heilige Nacht) genannt wird. Das Konzert zieht tausende Besucher an, die dann gemeinsam mit regionalen Künstlern Weihnachtslieder singen. Die Show wird aufgezeichnet und an Weihnachten im Fernsehen übertragen.


Am 13. Dezember jeden Jahres wird in Schweden das Luciafest begangen. Mit der Lichterkönigin „Sankta Lucia“ bin ich vor über 20 Jahren das erste Mal in Kontakt gekommen. Damals hatten wir eine schwedische Praktikantin, die bei unserer firmeninternen Weihnachtsfeier ein weißes Gewand mit rotem Sandband sowie einen Lichterkranz trug und ein Lied vorgetragen hat. Wer keine Vorstellung von der „Lussebrud“ hat, für den habe ich dieses Video bei YouTube entdeckt.

Im 18 Jahrhundert galt die Lucianacht noch als die Nacht, in der man besser zuhause blieb, weil Trolle ihr Unwesen treiben, doch seit rund 250 Jahren steht das Luciafest dafür, Helligkeit und Licht in die dunklen Wochen des Jahres zu bringen.


Das Weihnachtsbaum schlagen im Wald ist nicht erlaubt, sofern es sich nicht um den eigenen Wald handelt. In Schweden herrscht das „allemansrätt“, zu deutsch: das Jedermannsrecht. Dieses besagt, dass die Natur zwar allen offen steht und sich jeder frei bewegen kann, aber es gilt, Rücksicht auf die Natur zu nehmen. Regelmäßigen IKEA-Besuchern mag der Begriff „allemansrätten“ möglicherweise bekannt vorkommen, denn dieser ist seit einiger Zeit auf den Verpackungen der Fleischbällchen zu finden und tatsächlich steht auf der Verpackung auch der Hinweis „Allemansrätten is everyones right to field, forest and a fine meal of meatballs“.

Genau so bekannt wie die schwedischen Fleischbällchen dürfte auch der „Julbock“ sein, ein aus Stroh gearbeiteter Ziegenbock, der der nordischen Mythologie entsprungen ist und unter keinem Weihnachtsbaum und auf keinem Weihnachtsmarkt fehlen darf.

In Gävle, ca. 170 km nördlich von Schweden, wird seit mehr als 50 Jahren jedes Jahr ein 13 Meter hoher, sieben Meter langer und drei Tonnen schwerer Julbock aufgestellt. Wir sind einen Tag zu spät dran, denn immer am ersten Advent, also gestern, fand eine Eröffnungsfeier statt, die in einem Feuerwerk ihren Höhepunkt findet. Auch der „Gävlebocken“ zieht jährlich an die 20.000 Besucher an. Wer nicht selbst nach Gävle reisen möchte, kann sich den Bock auch per Webcam betrachten.


„Littlejulafton“ heißt wörtlich übersetzt „kleiner Weihnachtsabend“ und bezeichnet den 23. Dezember, an dem letzte Vorbereitungen für den Heiligen Abend getroffen werden.

An Heilig Abend läuft im Fernsehen seit mehr als 50 Jahren, man höre und staune: Donald Duck (Kalle Anka)! Kalle Anka och hans vänner,  Kalle Anka und seine Freunde.

Der schwedische Weihnachtsmann heißt Jultomte und die drei Kobolde oder Wichtel sind Tomtebisse, Tomte und Nisse. Sie kommen aus Lappland und bringen die Geschenke mit dem Rentierschnitten. Während Santa Claus in den Häusern in den USA warme Milch erwartet, ist es in Schweden Milchbrei, der dafür sorgen soll, dass größere Geschenke angeliefert werden.

Das „Julbord“, der Weihnachtstisch, bietet neben Weihnachtsschinken z.B. Hering mit verschiedenen Sorten Saucen, Köttbullar, Lachs und andere leckere Dinge. Auch diese Produkte findet man beim schwedischen Möbelriesen, genau wie den Glögg, eine Art Glühwein.


Wer sich übrigens mit Geschenkideen schwer tut, dem wird in Schweden geholfen: årets julklapp ist eine jährliche „Auszeichnung“ für ein bestimmtes Produkt, dass dann die Geschenkidee des Jahres wird. Erstmals wurde 1988 ein Produkt ernannt, damals ein Brotbackautomat, 2017 ist es das E-Bike.


Auch nach Weihnachten geht es noch weiter und zwar mit dem dreizehnten Weihnachtstag „Trettondedag jul“ und dem zwanzigsten Weihnachtstag „Tjugondedag jul„, dem 6. Januar, unserem Dreikönigstag, einem landesweite Feiertag und dem 13. Januar. Der 13. Januar hat sogar bei uns Berühmtheit erlangt. In Schweden wird er „Knut“ genannt und dank eines Fernsehspots weiß man auch bei uns, dass an diesem Tag die Weihnachtsbäume abgeschmückt und aus der Wohnung geworfen wird.


Falls ihr auf den Geschmack gekommen seid und Post aus Schweden erhalten möchtet, dann solltet ihr direkt an Tomte schreiben:

Zwischen 1891 und 1935 wurde in Schweden eine Zeitung mit dem Namen Jultomten verlegt. Die Zeitung sollte die Fantasie der Kinder anregen und war die Adresse, an die die Kinder Briefe versandten. Nachdem die Zeitung ab 1935 nicht mehr verlegt wurde, schrieben die Kinder jedoch weiter an den Weihnachtsmann und da übernahm die Post die Beantwortung der Briefe.

Homepage

Tomten/Santa Claus
173 00 Tomteboda
Sverige / Schweden


Und nachdem ihr nun ausreichend auf die schwedischen Weihnachtsfeiertage vorbereitet seid, könnt ihr ein Paket mit verschiedenen IKEA-Produkten gewinnen:

Es erwarten euch Kekse, Schokolade, Marshmallows, Tee, Kerzen und Ausstechformen. Um gewinnen zu können, müsst ihr nur eine Frage beantworten:

Wie schwer ist der 13 x 7 Meter große Julbock, der am 1. Advent in Gävle aufgestellt wurde?

Die Antwort dürfte gerne im Kommentar hinterlassen, die Kommentare mit der richtigen Antwort schalte ich erst nach Teilnahmeschluss frei.

Ich würde mich natürlich freuen, wenn ihr das Gewinnspiel fleißig teilt und regelmäßige Leser meines Blogs seid oder werdet, denn die meisten von uns wissen ja, wie groß die Freude über aktive Leser ist  Hier geht´s zu meiner Facebookseite, wo ihr aktuelle Infos zum Blog findet, alternativ freue ich mich natürlich auch über weitere Follower auf Twitter oder Instagram.

Teilnahmeschluss ist am 7. Dezember 2017 um 23.59 Uhr. Der Gewinner wird danach bekannt gegeben. Ich versende nur innerhalb von Deutschland. Ihr solltet bitte 18 Jahre alt sein oder das Einverständnis eines Erziehungsberechtigten für die Teilnahme haben.

In den nächsten Tagen bitte die Augen offen halten, denn es wird noch eine weitere Verlosung geben!

 God Jul önskar jag er alla! – Frohe Weihnachten Euch allen!


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Die 24 Söckchen sind eine Aktion von Alex von selbstexperiment.de. Außer Marc hat uns auch Angeline schon einen Blick in ihr Söckchen werfen lassen. Das nächste Söckchen findet ihr morgen früh bei SabineSascha oder Sandra.

Fußball und Weihnachten

Fußball und Weihnachten, auf den ersten Blick hat das nichts miteinander zu tun. Auf den zweiten Blick finden sich hier durchaus Verbindungen.

Beginnen wir mit dem Boxing Day. Der 26. Dezember ist im Commonwealth üblicherweise der Tag, an dem es früher dem Hauspersonal gestattet war, die eigene Familie zu besuchen und eigens dafür stattete der Adel die Bediensteten mit Geschenken, Sonderzahlungen oder Resten vom Festessen aus.

In England, Wales, Schottland und Nordirland werden auf den Boxing Day traditionell die Lokalderbys festgesetzt. Da der 26. Dezember ein Feiertag ist und war, war es schon früher auch der Arbeiterklasse möglich, an diesem Tag ein Fußballspiel zu besuchen, während sie an den meisten anderen Spieltagen keine Zeit hatten, um ins Stadion zu gehen.

In den Stadien herrscht natürlich eine ganz besondere Stimmung, Lokalderby, Weihnachten und noch dazu der Tag im Jahr, an dem viele Fußballfans mit der ganzen Familie ins Stadion gehen.

***

Eine ganz besondere Stimmung herrschte auch an Weihnachten 1914, denn in der Heiligen Nacht vor 102 Jahren herrschte Waffenstillstand an der Westfront in Flandern. Dort, wo englische und deutsche Soldaten noch Stunden zuvor auf einander geschossen hatten, wurden Geschenke ausgepackt, denn sowohl der englische König, wie auch die oberste Heeresleitung hatten Tabak, Essen, Alkohol und kleine Weihnachtsbäume an die Front geschickt. Es wurde geredet, geraucht, gesungen und eben auch Fußball gespielt.

2014 hat die UEFA zum Gedenken an die Ereignisse 100 Jahre zuvor, ein Video über den „Christmas Truce“, den Weihnachtsfrieden, produzieren lassen, an dem neben Paul Breitner, Bastian Schweinsteiger und Philipp Lahm unter anderem auch Sir Bobby Charlton, Michel Platini und Wayne Rooney mitwirkten.

Die Möglichkeit, das Video in einen Beitrag einzubetten, wurde leider deaktiviert, wenn ihr euch das Video anschauen wollt, klickt bitte HIER.

Fußball bringt, damals wie heute, die Menschen zusammen.

***

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Nun habt ihr hier bei mir die Chance, euch ein Stückchen Fußball unter den Weihnachtsbaum zu holen.

Ich verlose

  • das Hörbuch „Robert Enke – ein allzukurzes Leben“, einmal gehört. Blogartikel zum Hörbuch
  • das Buch „Entscheidend ist auf´m Platz- Die verrückte Welt des Fußballs und seiner Kommentatoren“, einmal gelesen. Blogartikel zum Buch
  • den Thriller „Der Wintertransfer“, ein Buch, dass ich beim Ostwestfalen gewonnen habe, das also schon zwei Mal gelesen, aber in einem guten Zustand ist. Blogartikel zum Buch

Für die Teilnahme hinterlasst mir bitte einen Kommentar und nennt mir im Kommentar, für welche(n) der drei Gewinne (also auch gerne mehrere) ihr teilnehmen wollt.

Dafür habt ihr Zeit bis zum 10, Dezember 2016 um 23.59 Uhr.

Morgen geht es mit dem nächsten Söckchen weiter bei

 

 

Blog Adventskalender 2015 – 3. Söckchen

03

Weihnachtspost

Jedes Jahr aufs Neue werden im Internet und in Printmedien die Adressen der Weihnachtspostämter veröffentlicht. Dort landen während der Adventszeit unglaublich viele Wunschzettel, gemalte Bilder und Briefe.

Ich war im November investigativ unterwegs und wollte einmal hinter die Kulissen der Weihnachtspostämter schauen und vor allem wissen, was zurück kommt, wenn die Menschen Post an Christkind, Weihnachtsmann, Tomten und Santa Claus schicken. Ja, Ihr lest richtig, auch im Ausland werden Kinderbriefe beantwortet. Und weil das etwas ist, was gar nicht so bekannt ist, habe ich mich einmal näher mit diesen Auslandspostämtern beschäftigt. Meine Kinder haben sie angeschrieben und natürlich werde ich – wenn es soweit ist – auch zeigen, was bei uns angekommen ist.

Eine Verlosung habe ich ebenfalls für Euch und ganz unten findet Ihr dann auch noch die Adressen der deutschen Weihnachtspostämter, die man teilweise persönlich besuchen kann, aber lest selbst:

 

  • Österreich

    Christkindl liegt in Oberösterreich und in der Nähe, in Steyr, hat die österreichische Post ihr Weihnachtspostamt eingerichtet. In diesem Jahr öffnet dieses Postamt zum 66. Mal für alle Menschen, die ihre Weihnachtspost von hier versenden wollen und natürlich wird auch Kinderpost beantwortet.

    Homepage

Postamt Christkindl
4411 Christkindl

Österreich

 

  • Finnland

    In Finnland kommen jährlich etwa 500.000 Briefe aus aller Welt an, seit 1985 sind es insgesamt schon 17 Millionen aus ca. 200 Ländern.

    Homepage

Joulupukki
Joulupukin Pääposti
Tähtikuja 1
96930 NAPAPIIRI

Finnland / Suomi

 

  • Schweden

    Zwischen 1891 und 1935 wurde in Schweden eine Zeitung mit dem Namen Jultomten verlegt, was übersetzt Weihnachtsmann heißt. Die Zeitung sollte die Fantasie der Kinder anregen und war die Adresse, an die die Kinder Briefe versandten. Nachdem die Zeitung ab 1935 nicht mehr verlegt wurde, schrieben die Kinder jedoch weiter an den Weihnachtsmann und da übernahm die Post die Beantwortung der Briefe.

    Homepage

Tomten/Santa Claus
173 00 Tomteboda
Sverige / Schweden

 

  • Frankreich

    Der Père Noël de Libourne beantwortet zusammen mit 60 Assistenten hundertausenden von Briefen aus Frankreich und dem Ausland.

    Homepage

Père Noël
33500 Libourne
France / Frankreich

 

  • Irland

    Auch vom „irischen Nordpol“ aus wird Kinderpost beantwortet, natürlich von Elfen und seit mehr als 25 Jahren.

    Homepage

Santa Claus
North Pole
Irland / Ireland

 

  • Großbritannien

    Father Christmas bittet um Zusendung der Briefe bis 6. Dezember, damit sie rechtzeitig beantwortet werden können. Wenn Ihr Euch beeilt, könnte das dieses Jahr noch was werden.

    Homepage

Santa/Father Christmas,
Santa’s Grotto,
Reindeerland,
XM4 5HQ

Großbritannien / Great Britain

 

  • Kanada

    Vom „kanadischen Nordpol“ aus bittet man um rechtzeitige Zusendung bis 16. Dezember 2015.

    Homepage

Santa Claus
North Pole HOH OHO

Canada / Kanada

 

  • Slowakei

    Homepage

JEŽIŠKO
99 999 JEŽIŠKO
Slovensko / Slowakei

 

  • Belgien

    Beim belgischen Saint-Nicholas müssen die Briefe bereits bis zum 1. Dezember versandt sein. Dafür ist es nun zu spät. Wer sich die Adressen für das kommende Jahr vormerken kann, findet sie hier und hier.

 

  • Neuseeland

    Auch in Neuseeland sollte die Post bereits am 30. November angekommen sein. Dafür gibt es in Neuseeland aber auch die Möglichkeit, Santa online zu schreiben.

 

Die Verlosung

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Nachdem wir die Weihnachtspostämter bereits angeschrieben haben und auch die Wichtelpakete für das Nikolaus-Buchwichteln versandt sind, folgen in Kürze die Postkarten zur Aktion „Let it snow„, sowie meine persönlichen Weihnachtsgrüße.

Außerdem würde ich noch gerne ein Weihnachtspäcken versenden, in das ich die Sachen, die Ihr auf dem Foto oben sehen könnt, packen werde. Wenn ich Euch damit eine Freude machen kann, dann solltet Ihr einfach nur eine Frage beantworten können.

Einige von Euch wissen sicherlich von meinem Faible für Schweden, daher dürfte es Euch nicht überraschen, dass ich gerne wissen möchte,  wie der Weihnachtsmann in Schweden heißt. Kleiner Tipp, es lohnt sich, diesen Blogartikel zu lesen 😉

Bitte hinterlasst Euren Lösungsvorschlag in den Kommentaren.

Ich würde mich natürlich freuen, wenn Ihr das Gewinnspiel fleißig teilt und regelmäßige Leser meines Blogs seid oder werdet, denn die meisten von uns wissen ja sicherlich, wie groß die Freude über aktive Leser ist  Hier geht´s zu meiner Facebookseite, wo Ihr immer alle brandaktuellen Infos zum Blog findet, alternativ freue ich mich natürlich auch über weitere Follower über den Feedreader, TwitterNetworked Blogs oder Instagram.

Ihr solltet bitte 18 Jahre alt sein oder das Einverständnis eines Erziehungsberechtigten für die Teilnahme haben.

Teilnahmeschluss ist am 6. Dezember 2015 um 23.59 Uhr. Der Gewinner wird danach bekannt gegeben. Ich versende nur innerhalb von Deutschland. In den darauffolgenden Tagen solltet Ihr die Augen offen halten, denn es wird noch eine weitere Verlosung geben!

God Jul önskar jag er alla! – Frohe Weihnachten Euch allen!

Deutschland:

Und hier nun wie versprochen die Infos zu den deutschen Weihnachtspostämtern:

  • Himmelpfort (Brandenburg)

    Himmelpfort hat 600 Einwohner. Schon seit dem 10. November 2015 ist die Filiale besetzt, persönliche Besuche erwünscht. Die Öffnungszeiten findet ihr auf der Homepage. 1984 kamen die ersten beiden Briefe in Himmelpfort an, die eine Mitarbeitern damals persönlich beantwortet hat. Das machte offensichtlich die Runde, den im folgenden Jahr waren es bereits 75 Briefe. Seit 1990 ist immer wieder ein Anstieg zu verzeichnen, so dass der Weihnachtsmann seither durch viele Helfer unterstützt wird. 2014 waren es über 300.000 Briefe und Wunschzettel aus 69 Ländern, die von Mitarbeitern in 17 Sprachen mit Weihnachtsbriefmarke und Himmelpforter Sonderstempel bis spätestens Heiligabend beantwortet werden.

    Homepage

An den Weihnachtsmann
Weihnachtspostfiliale
16798 Himmelpfort

 

  • Himmelspforten (Niedersachsen)

    Himmelpforten hat 5.000 Einwohner. Das Weihnachtspostamt besteht seit über 40 Jahren. Die Filiale öffnete am 27. November 2015 die Pforten für persönliche Besuche in der Villa von Issendorf, Christkindplatz.

    Die Geschichte von Himmelpforten hat mich am meisten begeistert, weil hier in der Anfangszeit ein großes persönliches und regionales Engagement geleistet wurde. Bereits 1961 ist der erste Brief eingegangen. Der Leiter des örtlichen Postamtes beantwortete diesen persönlich, das Stader Tageblatt berichtete darüber und in den kommenden Jahren wurde die Postfiliale überflutet. Die Mitarbeiter, Familien und Freunde beantworteten die Briefe in ihrer Freizeit und damit die Kosten gedeckt werden konnten, schaltete die Hannoversche Zeitung eine Spendenaktion. Nach und nach entstand ein eigener Poststempel, die Kosten werden zwischenzeitlich übernommen und nun sind es fast 25.000 Briefe, die von vielen Menschen, auch Schülern und Azubis der Post, beantwortet werden.

    Homepage

An den Weihnachtsmann
21709 Himmelpforten

 

  • Himmelsthür (Niedersachsen)

    Himmelsthür ist ein Ortsteil von Hildesheim, das Postamt ist das älteste in Deutschland, es besteht seit 1947. Die Briefe werden hier mit handgeschriebener Anschrift und einem Weihnachtsstempel beantwortet. Dieses Weihnachtspostamt erhielt 2014 über 50.000 Briefe, die von fünf (!) Helfern beantwortet werden.

    Homepage

An den Weihnachtsmann in Himmelsthür
31137 Hildesheim

 

  • Nikolausdorf (Niedersachsen)

    Weihnachtsbriefe werden hier mit Standardbriefen beantwortet, aber Kinder, die ihr Herz ausschütten, erhalten auch ein ganz persönliches Schreiben. Außerdem gibt es einen Sonderstempel auf die Briefmarke. Bis 1965 waren es nur einzelne Briefe, die in Nikolausdorf eingegangen sind. Doch dann berichtete die Presse und dann wurden es ständig mehr Wunschzettel und Bilder. Der damalige Schulleiter initiierte die Beantwortung und der jetzige Aktionsleiter ist bereits seit mehr als 50 Jahren aktiv und wird von Oberstufenschülern unterstützt. Die Filiale, die persönlich aufgesucht werden kann, hat seit 25. November 2015 geöffnet. Am 6. Dezember kommt der Nikolaus natürlich auch persönlich auf dem Kirchplatz vorbei. Die Öffnungszeiten sind auf der Homepage zu finden.

An den Weihnachtsmann
In Nikolausdorf
49681 Garrel

 

  • Engelskirchen (Nordrhein-Westfalen)

    1985 tauchten erstmals Briefe auf die „An das Christkind bei den Engeln“ adressiert waren und die Mitarbeiter der Post wollten eine schnelle Lösung finden, um kein Kind zu enttäuschen. So entstand das Postamt des Christkindes in Engelskirchen. Nach Angaben der Post gehen rund 135.000 Briefe aus 50 Ländern ein, teilweise bis zu 12.000 pro Tag. Wer spät dran ist, hat hier Glück, denn alle bis zum 20. Dezember 2015 eingehenden Briefe werden noch beantwortet und wer in der Nähe wohnt, hat sogar die Möglichkeit, die Post am dritten Adventswochenende persönlich vorbei zu bringen. Die Öffnungszeiten findet ihr auf der Homepage. Am gleichen Wochenende ist auch ein Christkindmarkt hinter dem Rathaus mit Aktionen der Deutschen Post.

    Homepage

An das Christkind
51777 Engelskirchen

 

  • St. Nikolaus (Saarland)

    Ganz viel Heimatbezug hat für mich das Nikolauspostamt, nicht nur, weil ich in der Pfalz meinen Lebensmittelpunkt habe und dieses Postamt damit das für mich nächste ist. Nein, auch meine Wurzeln, die sich im Dreiländereck Deutschland, Frankreich, Schweiz spiegeln sich hier wieder, weil in den 1960er Jahren ein Pharmavertreter aus Weil am Rhein (im Dreiländereck) nach St. Nikolaus gefahren ist und von dort Briefe an die Kinder seiner Kunden versandt hat, die dann eben den Poststempel von St. Nikolaus trugen und das war der Start der Briefe an den Nikolaus, so dass mittlerweile 20.000 Briefe aus 33 Ländern eingehen. Jedes Jahr werden Briefpapier, Antwortkuvert und das Bild des Nikolaus-Sonderstempels entworfen und gedruckt, die Kosten trägt die Deutsche Post. Das Postamt ist ab dem 5. Dezember für persönliche Besuche geöffnet. Alle Infos gibt es auf der

    Homepage.

An den Nikolaus
66351 St. Nikolaus

 

  • Himmelstadt (Bayern)

    Himmelstadt beantwortet bereits ab dem ersten Advent die eingehenden Briefe. Größere Gruppen, wie z.B. Kindergärten, sollten ihre Briefe bis zum 14. Dezember 2015 versenden, Einzelpersonen bis zum 17. Dezember 2015. Auch hier können die Wunschzettel persönlich vorbei gebracht werden, die Öffnungszeiten sind auf der Homepage hinterlegt. Während in Himmelstadt 1986 noch 3.500 Briefe pro Jahr eingegangen sind, waren es 1994 schon 30.000 und 20-25 Helfer. Im vergangenen Jahr waren es 81.000 Briefe, auch aus dem Ausland, die von 36 Helfern in zwölf Sprachen beantwortet wurden.

    Homepage

An das Christkind
Kirchplatz 3
97267 Himmelstadt

 

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Die 24 Söckchen sind eine Aktion von Alex von offenesblog. Gestern hat Marc uns einen Blick in sein Söckchen werfen lassen und wer bei ihm noch nicht vorbei geschaut hat, sollte das dringend tun, denn noch bis zu seinem Geburtstag am 13. Dezember verlost er jede Menge Preise. Und auch für morgen habe ich eine Leseempfehlung, denn das nächste Söckchen findet Ihr bei Sabine,  Stephan oder der Kölschen Ziege.

24 Söckchen – Der Blog Adventskalender 2015

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Der erste Advent steht vor der Tür und in diesem Jahr hat Alex von offenesblog.de zum siebten Mal zum 24 Söckchen – Der Blog Adventskalender aufgerufen. Ab dem 01. Dezember wird sich jeden Tag auf einem Blog ein Türchen für Euch öffnen. Als Erstes dürft Ihr bei Fulano reinschauen und entdecken, was er zum Thema Weihnachten zu sagen hat.

Wer sonst noch dabei ist, das erfahrt Ihr täglich im jeweiligen Blogartikel.

Auch hier auf Daggis Welt wird sich ein Türchen für Euch öffnen, wann, das werde ich Euch natürlich noch nicht verraten.