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Der Weihnachtswald – Ein Wintermärchen von Angelika Schwarzhuber

Der Weihnachtswald – Ein Wintermärchen
von Angelika Schwarzhuber
erschienen am 18. September 2017
bei Blanvalet


Von dieser Autorin bereits gehört:


  • Die Protagonisten und ihre Geschichte

Eva hat früh ihre Eltern verloren und ist bei der Großmutter aufgewachsen. Sie ist zwischenzeitlich eine erfolgreiche Anwältin und nur noch selten in ihrer Heimat. Jedes Jahr zu Weihnachten kehrt sie auf das große Anwesen ihrer Großmutter zurück.

Dort trifft sie auf ihren Jugendfreund Philipp, der, ebenfalls in alter Tradition, einen großen Weihnachtsbaum in Annas Haus aufstellt und schmückt. Nach den Weihnachtsfeiertagen wird der Baum seinen Platz im „Weihnachtswald“ finden, einem Wäldchen, das seit Generationen jedes Jahr um einen weiteren Weihnachtsbaum erweitert wird.

Evas Großmutter Anna hat ein großes Herz und hat das Waisenkind Antonie zu Heiligabend in ihr Haus eingeladen. Doch Evas wirsche Reaktion auf das Mädchen veranlasst dieses, zu verschwinden. Als Eva und Philipp sie schließlich im Schneesturm finden, finden sie sich selbst in der Vergangenheit wieder.


  • Meine Gedanken zum Buch

Mir war zunächst nicht klar, wie zutreffend der Zusatz „Wintermärchen“ ist. Doch schon nach wenigen Seiten hat mich das Buch verzaubert und in eine andere Welt geführt.

Zugegeben, die Geschichte ist unrealistisch, aber sie ist so tiefsinnig, dass das für mich überhaupt keine Rolle gespielt hat.

Der Roman geht ans Herz und verbreitet eine märchenhafte Weihnachtsstimmung. Die Charaktere sind wunderbar gezeichnet und vermitteln gemeinsam die Botschaft des Märchens, Familie ist alles und der Zusammenhalt nicht ersetzbar.

„Der Weihnachtswald“ ist eine ungewöhnliche Geschichte, die ich innerhalb weniger Stunden gelesen habe und die mich mit einem zufriedenen Gefühl zurückgelassen hat. Daher vergebe ich fünf von fünf Eulen.

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  • Dieses Buch habe ich zu Rezensionszwecken von Verlag erhalten.
  • Vielen Dank dafür.
  • Die Rezension zeigt meine persönliche und ehrliche Meinung auf.

 

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  • Weihnachtsfaktor

Weihnachten spielt in dieser Geschichte eine große Rolle und es kommt durchaus weihnachtliche Stimmung auf. Auch Cover und Titel zielen eindeutig auf Weihnachten ab. Warum ich trotzdem das Gefühl habe, ich muss jetzt ein „aber“ setzen, kann ich nicht wirklich begründen. Vielleicht am ehesten, weil es ein ganz wunderbares und emotionales Weihnachtsmärchen ist, was ich keinesfalls als negativ für den Weihnachtsfaktor bewerte.

Im Anhang befinden sich übrigens noch Backrezepte. Die Autorin hat die Leser einer regionalen Zeitung aufgefordert, ihr Familienrezepte zukommen zu lassen und hat diese dann in das Buch eingebracht.

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Aufgabe17) ein Buch rund um das Thema Weihnachten oder Winter im Titel oder auf dem Cover


 

-> Deutschland

Flashback – Ein Wochenrückblick

Flashback

Blogartikel

Lesestatus

  • Der Weihnachtswald von Angelika Schwarzhuber *ausgelesen
  • Weihnachtsküsse schmecken himmlisch von Rike Stienen
  • Neuanfang in River Bend von Catherine Bybee *207/384
  • Die dreckigen Dreißiger von Helena Baum *23/325
  • Totenmontag von Kathy Reichs *224/400

Zustellung

  • Rückkehr nach River Bend

Danke an Steffi von der Mark, die diesen Band übersetzt und mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Daggi trifft … Autoren und Büchermenschen beim Blog´n´talk auf der Random House Plaza

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Beim Blog´n´Talk auf der Random House Plaza haben sich in diesem Jahr sehr viele Autoren eingefunden, die ich teilweise nur vom Namen und teilweise gar nicht kannte. Aber gerade das hat das Treffen sehr spannend gemacht.

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Denn so habe ich Angelique Mundt kennen gelernt. Ihr zweiter Krimi „Denn es wird kein Morgen geben“ ist der zweite Teil einer der Serie um die Psychotherapeutin Tessa Ravens und Hauptkommissar Torben Koster, der Roman im März 2015 bei btb erschienen.

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Victoria Schwartz hat sich dafür entschieden, nebenberuflich Menschen zu beraten, die Opfer von Fakes im Internet wurden und hilft ihnen bei der Verarbeitung ihrer Erlebnisse. Ihr Buch „Wie meine Internet-Liebe zum Albtraum wurde – Das Phänomen Realfakes“ erschien am 19. Oktober 2015.

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Jeder teilnehmende Blogger hat mit seiner Einladung auch eine Vorlage für ein Kurzinterview erhalten. Darauf waren jeweils der Name des zu interviewenden Autors, sowie zwei Fragen notiert.

Als ich zur Random House Plaza kam, ist eine Bloggerin zur Seite gerückt, so dass ich mich neben sie setzen konnte. Wir kamen ins Gespräch und haben uns darüber ausgetauscht, welche Autoren wir interviewen sollten. So haben wir nicht nur festgestellt, dass wir beide Christoph Marzi mögen, sondern auch, dass ihr „meine“ Autorin mehr liegt, als der Autor, der auf ihrem Zettel stand und umgekehrt. Kurzerhand haben wir getauscht und uns nach dem Blog´n´Talk nochmals getroffen, um festzustellen, dass wir beide ein tolles Interview hatten. Liebe Nanni von Fantasie und Träumerei, es war toll, Dich kennen gelernt zu haben!

Wenn Ihr nun wissen wollt, wie Bernhard Aichner es schafft, in der Sauna an seinen Romanen zu schreiben und was er tun würde, wenn er unterwegs auf jemanden trifft, der sein Buch liest, dann solltet Ihr unbedingt in das Kurzinterview schauen! 🙂

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Sehr angenehm war auch mein Gespräch mit Angelika Schwarzhuber, von der ich bereits ihren ersten Roman Liebesschmarrn und Erdbeerblues gehört habe. Am 19. Oktober 2015 erschien ihr neuester Roman „Servus heißt vergiss mich nicht“.

Im Gespräch hat sie erzählt, dass sie Drehbücher schreibt, als sie 2012 eine Idee vorgelegt hatte, war ihre Agentin der Meinung, dass sie diese Idee besser als Roman veröffentlichen sollte und so wurde aus der Drehbuchautorin die Romanautorin Angelika Schwarzhuber.

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Patrycja Spychalski schreibt Jugendbücher. Zuletzt erschien das Buch „Auf eine wie Dich habe ich lange gewartet“.

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Sabine Zett habe ich ebenfalls schon 2014 beim Blog´n´Talk kennengelernt. Sie schreibt sowohl Kinder- und Jugendbücher, wie auch Frauenromane. In Kürze werde ich „In der Liebe und beim Bügeln ist alles erlaubt“ lesen, der Roman erschien im Dezember 2014. Von ihren Kinderbüchern kenne ich bereits die Hugo-Serie, hier ist am 12. Oktober 2015 der neueste Band erschienen. Sie arbeitet mit ihren Büchern in den ganz unterschiedlichen Bereichen wie z. B. Schullektüre, Leseförderungsprojekte, Antolin-Programm und Therapeutenversionen für Kinder mit Legasthenie.

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Während des Blog´n´Talk wurde ich von dieser sympathischen Frau mit den Worten „Ah, Frau xxx – ihren Namen kenne ich auch“ angesprochen. Das ist Eva Korte, Pressereferentin und meine Ansprechpartnerin beim Hörverlag. Ihr habe ich die vielen tollen Hörbücher zu verdanken, die ich Euch in den letzten Monaten vorstellen konnte. Mit Eva Korte habe mich längere Zeit über das Portal unterhalten, das die Verlagsgruppe Random House für Blogger geschaffen hat.

Vielen Dank an die Verlagsgruppe Random House für den wunderbaren Blog´n´Talk, es war wieder ein tolles Erlebnis!

Liebesschmarrn und Erdbeerblues von Angelika Schwarzhuber

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Liebesschmarrn und Erdbeerblues
von Angelika Schwarzhuber
Verlag: der Hörverlag
erschienen am 16. Juli 2012
gekürzte Lesung
gelesen von Rosalie Thomass
Laufzeit: 281 Minuten
ISBN: 9783867178891
14,99 EUR


  • Zum Inhalt

Lene glaubt, mit dem Anwalt Michi ihren Traummann gefunden zu haben, doch als der ihr eines abends sagt: „I hob mi fei sakrisch in di valiabt“ sucht sie das Weite, denn es kann ja wohl nicht sein, dass ein Mann ihr mit diesen Worten seine Liebe gesteht. Doch wie sagt der Bayer „Ich liebe Dich“? Als Lene diese Frage laut stellt, beteiligt sich halb Niederbayern bei der Suche nach einer bayerischen Entsprechung der berühmten drei Worte. Und damit zieht Lene auch die Aufmerksamkeit mehrerer Männer auf sich und auch Michi steht wieder vor ihrer Tür …


  • Meine Meinung zum Buch

Die Protagonistin Lene Koller empfand ich grundsätzlich liebenswert, aber während sie auf der einen Seite die aufgeschlossene dreißig Jahre alte Frau gibt, die mit beiden Beinen fest im Leben steht, scheint sich bei ihren Begegnungen mit Männern ein Schalter umzulegen, so dass sie wie ein naives junges Ding wirkt und man als Leser annehmen muss, dass sie sich für einen Mann komplett aufgeben würde. Von den Männern, die sich in Lenes Leben drängen, war mir nur Ernesto vom ersten Moment an sympathisch, während der „Grantl“-Huber seinen Spitznamen zu recht wegbekommen hat, hat mir Michi zu arg auf Äußerlichkeiten geachtet und der Verlegter Matthias ist mir zu blass geblieben.

Angelika Schwarzhuber hat einen unterhaltsamen Roman geschaffen, der mich durchaus gelegentlich emotional berührt hat, allerdings waren mir die tieferen Szenen nicht tief genug, sie haben mich nicht angesprochen. Dennoch hat mich die Geschichte von Anfang an in den Bann gezogen. Das ist natürlich auch der Sprecherin, Rosalie Thomass, zu verdanken. Sie hat die Mischung zwischen dem Hochdeutschen und dem Dialekt hervorragend umgesetzt.

Abgerundet wird das Hörbuch, durch einen Einleger mit dem Rezept für die „Aufgezwiebelte Biersuppe“, die im Roman gekocht wird. Die anderen Rezepte sind auf der Seite www.erdbeerblues.de zu finden.

Ich vergebe vier von fünf Eulen.

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(45) ein Buch das 2012 erschienen ist

– ein Buch mit einer Protagonistin

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