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(K)ein Millionär für eine Nacht von Birgit Kluger

 

(K)ein Millionär für eine Nacht
von Birgit Kluger
erschienen am 3. April 2017
Independently published


Von Birgit Kluger habe ich bisher gelesen


  • Die Protagonisten,  weitere Charaktere und ihre Geschichte

Julia Marquardt war eine aufstrebende und wertvolle Mitarbeiterin einer Steuerberaterkanzlei. Doch an dem Tag, an dem sie ihren größten Triumph feiern und zur Partnerin der Kanzlei ernannt werden sollte, erlebt sie ihre größte Niederlage. Obwohl die Anschuldigungen wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung fallen gelassen werden, wird sie in dieser Branche nie mehr einen Fuß auf den Boden bekommen.

Ihr Bruder Ben nimmt sie in seiner Musiker-WG auf, was für Julia nicht gerade einfach ist, denn von dem für sie normalen Lebenswandel wie Aufstehzeiten, regelmäßigem Essen und Sauberkeit und Ordnung halten die Jungs nicht viel. Es ist ebenfalls Ben, der ihr kurzfristig zu einer Anstellung beim Plattenlabel Quest Records verhilft. Für den kompletten Umbruch in ihrem Leben sorgt Julia mit dem Vorhaben, sich auf keinen Mann mehr einzulassen, sondern nur noch One-Night-Stands zu haben.

Pascal ist Musikproduzent und nutzt das Studio bei Quest Records überwiegend nachts, wenn er alleine ist. Da er geht, bevor die Mehrheit der Mitarbeiter zur Arbeit erscheint, hat er nur wenig Kontakt zu anderen Menschen. Das ändert sich, als Julia in die Firma eintritt und jeden Tag früh im Label ist. Pascals Kommunikations- und Interaktionsfähigkeiten sind eingerostet und auch seine Empathiefähigkeit scheint auf der Strecke geblieben zu sein. Trotz seiner abweisenden Haltung verliebt sich Julia in den geheimnisvollen Mann, der immer von einer gewissen Düsterkeit umgeben ist. Doch die beiden haben sich entscheidende Punkte ihres Lebens verschwiegen und so kommt es, wie es kommen muss …


  •  Meine Gedanken zum Buch

Birgit Kluger hat mich in diesem Buch sämtliche Emotionen von Mitgefühl über Zuneigung bis zu Empörung und Wut miterleben lassen. Sie versteht es, mit den Worten so zu jonglieren, dass die Gefühle sich direkt im meinem Bauch breit gemacht haben.

Ihre Protagonisten Julia und Pascal haben beide ihr Päckchen zu tragen, wobei Julia ein Stehaufmännchen ist und nicht aufgibt, während Pascal schon einmal aufgegeben hat. „Sie ist die Sonne – Er ist die Nacht“ – so hatte es die Autorin im Klappentext formuliert.

Bei der aktuellen Schwemme an „Millionär-Geschichten“ spielt bei in diesem Fall Geld nur eine sehr untergeordnete Rolle. Ein schnelles Auto, ein großes Haus in bevorzugter Lage, das sind die Annehmlichkeiten, die Pascal sich leistet, ansonsten merkt man ihm nichts von seinem finanziellen Status an.

Julia wird gegen Ende des Buches von ihrer Vergangenheit eingeholt und ich finde es völlig in Unordnung, dass Birgit Kluger das Thema nochmals aufgreift. Was mir nicht so gut gefallen hat, ist das meiner Meinung nach doch etwas übertriebene Happy End zusammen mit der Tatsache, dass sich alles in Wohlgefallen auflöst. Happy Ends sind für mich zwar ein Muss, aber in diesem Fall war es mir einfach zuviel des Guten.

Dennoch ist „(K)ein Millionär für eine Nacht“ ein toller Frauenroman, der mich sehr gut unterhalten hat und daher vergebe ich vier von fünf Eulen.

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Eine weitere Meinung zu diesem Buch findet ihr bei meiner Blogger-Freundin Mel. Und wer die Geschichte aus Pascals Sicht erleben möchte, dem darf ich verraten, dass Birgit Kluger gerade an der Veröffentlichung von „Shattered – (K)ein Millionär für eine Nacht“ arbeitet. In dieser Geschichte geht die Autorin stärker auf Pascals Dämonen der Vergangenheit ein.

Einen Vorgeschmack bietet die Playlist zum Buch, gerade bei Adel Tawils „Ist da jemand“ kann ich mir gut vorstellen, dass es perfekt zu Pascal passt.


  • Birgit Kluger

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Birgit Kluger begann mit dem Schreiben von Romanen bereits vor zwei Jahrzehnten, fand aber erst in den letzten beiden Jahren die Zeit, sich ernsthaft dieser Leidenschaft zu widmen. Die Weltenbummlerin hat schon auf Mallorca, in den USA und den Seychellen gelebt und wohnt jetzt im Süden Deutschlands.

Wenn Ihr mehr über die Autorin erfahren möchten, könnt Ihr sie auf ihrer Website oder auf Facebook besuchen. Dort gibt es auch Neuigkeiten zu ihren Büchern.

Bild und Text hat mir die Autorin 2014 im Rahmen einer Buchvorstellung zur Verfügung gestellt.

  • Dieses Buch habe ich über Kindle unlimited ausgeliehen.
  • Die Rezension zeigt meine persönliche und ehrliche Meinung auf.

 


 

-> Deutschland


Liebeszauber und andere Katastrophen von Birgit Kluger

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Liebeszauber und andere Katastrophen
von Birgit Kluger
112 Seiten
erschienen am 01. März 2015

  • Zum Inhalt
Lara ist Single und da sie ihren Traummann bisher nicht gefunden hat, will sie ihrem Liebesglück mit einem magischen Ritual auf die Sprünge helfen. Sie bestellt sich ihren Mr. Right beim Universum, in dem sie die Eigenschaften, die der Mann haben sollte, auf einen Zettel schreibt.
Nachdem ihre esoterischen Versuche bisher nicht immer von Erfolg gekrönt waren, scheint sie dieses Mal alles mehr als richtig gemacht zu haben, denn es tauchen gleich zwei neue Männer in ihrem Leben auf, was natürlich für Turbulenzen sorgt.

  • Meine Meinung zum Buch

Einige der Romane von Birgit Kluger kenne ich bereits, also war es keine Frage, dass ich auch diese Neuerscheinung lesen musste, denn bisher haben mir alle Bücher ausnahmslos sehr gut gefallen.

Die Protagonistin Lara ist durch ihren Hang zur Esoterik eher speziell, aber überaus liebenswert. Ich kannte sie bereits aus dem Roman „Home Run für die Liebe“, in diesem Buch lernt ihre Freundin Sabrina den Baseballspieler Don kennen. Es war schön, Sabrina und Don auch hier wieder zu entdecken und einen kleinen Einblick zu bekommen, wie es mit den beiden weiter gegangen ist. Aber auch Daniela, die dritte Freundin im Bunde, spielt in beiden Geschichten mit, was darauf spekulieren lässt, dass sie noch eine eigene Geschichte bekommen wird.

Liebeszauber und andere Katastrophen ist ein typischer Frauenroman, leicht zu lesen, locker und unterhaltsam. Für alle Leserinnen und Leser, die den Liebeszauber auch einmal testen möchten, hat Birgit Kluger die genaue Anleitung, die übrigens aus dem Buch „Achtung! Liebe!“ von Jana Winter stammt, im Nachwort abgedruckt.

Einen kleinen Wermutstropfen habe ich aber noch. In gedruckter Form hätte das Buch 112 Seiten und für meinen Geschmack hätte es gerne ein bisschen länger sein dürfen. Allerdings ist es auch so, wie es vorliegt, absolut vollständig und lesenswert.

Ich vergebe daher 5 von 5 Eulen.

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(29) ein Buch eines Qindie-Autoren (männlich oder weiblich)


ein Buch, das es nur als eBook gibt

Home Run für die Liebe von Birgit Kluger

Unbenannt

  • Home Run für die Liebe
  • von Birgit Kluger

Zum Inhalt:

Der Baseballprofi Don hat ein Eigentor geschossen, als er während eines Interviews sagte, dass er noch nie länger als eine Woche mit einer Frau zusammen gewesen ist. Plötzlich haben die Frauen nur ein Ziel, die Erste zu werden, die länger als die eine Woche mit „Mr. One-Week“ zusammen ist. Deshalb wird er während der amerikanischen Spielpause von seinem Manager nach Deutschland geschickt, wo er in Ruhe trainieren kann.

Die Schriftstellerin Sabrina leidet an einer Schreibblockade, seit sie von den Männern enttäuscht ist. An die wahre Liebe glaubt sie sowieso nicht mehr. Um trotzdem über die Runden zu kommen, arbeitet sie in ihrem Job als Sprachlehrerin und trifft so auf Don, natürlich ohne von seinem Promi-Status zu wissen.

Verwirrung vorprogrammiert …


  • Meine Meinung zum Buch:

Ich mag den Schreibstil von Birgit Kluger und von den Büchern, die ich bisher von ihr gelesen habe, war ich begeistert. Daher habe ich auch sofort zugegriffen, als ich „Home Run für die Liebe“ entdeckt habe.

Die beiden Protagonisten waren mir beide sympathisch, Sabrina auf Anhieb, Don immerhin auf den zweiten Blick. Der bekannte Baseballprofi kommt ins Baselball-Nirvana Deutschland, wo ihn niemand kennt und erkennt. Seine Sprachlehrerin Sabrina reizt ihn, aber für eine langfristige Beziehung ist er einfach nicht geschaffen. Sabrina wurde gerade von ihrem Mann verlassen und ist vom Leben enttäuscht. Don gefällt ihr zwar, aber sie hat den Glauben an die wahre Liebe verloren.

Das Buch ist ein typischer Frauenroman, leicht zu lesen, locker und unterhaltsam, mit Irrungen und Wirrungen und – wie sollte es anders sein – natürlich einem Happy End und ich vermute, damit verrate ich nicht zu viel.

Mich hat die Geschichte so gut unterhalten, dass ich den Reader – obwohl es bereits nach 2 Uhr nachts war – gar nicht mehr aus der Hand gelegt, sondern bis zum Ende durchgelesen habe.

Von mir gibt es daher 5 von 5 Eulen.

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Lügner küssen besser von Birgit Kluger

 

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Im April diesen Jahres durfte ich das Buch Küss niemals Deinen Ex von Birgit Kluger lesen. Nachdem mehrere Leser den Wunsch geäußert haben, zu erfahren wie die Protagonisten Jana und Lex ursprünglich zusammen gekommen sind, hat Birgit Kluger das Prequel mit dem Titel “Lügner küssen besser” geschrieben, dass ich Euch bereits vor einigen Tagen vorgestellt habe. Nun folgt die versprochene Rezension:

  • Zum Inhalt:

Jana erfährt aus den Tarotkarten, dass sie bald ihrer große Liebe begegnen wird, doch die Karten zeigen auch, dass das Glück nicht von Dauer sein wird. Als sie ihren Nachbarn Lex kennenlernt, lässt sie sich trotz der Vorbehalte auf ihn ein. Doch die Karten behalten recht …


  • Mein Eindruck:

Zunächst einmal darf man nicht vergessen, dass es sich hier nur um die Vorgeschichte zu „Küss niemals Deinen Ex“ handelt und ich würde jedem empfehlen, diese Geschichte nur zu lesen, wenn er / sie auch bereit ist, sich den eigentlichen Roman ebenfalls vorzunehmen.

Der Leser lernt hier Jana und Lex kennen und erleben mit, wie die beiden zusammen kommen, was soweit dem typischen Frauenroman entspricht. Es ist kein Geheimnis, dass das Prequel kein HappyEnd hat, das sagt ja schon der Titel des eigentlichen Romanes aus 😉 Für mich war dieser Einblick zwar ganz nett, aber nicht zwingend notwendig, wobei ich mir durchaus vorstellen kann, dass es eine tolle Vorab-Ergänzung ist für alle, die „Küss niemals Deinen Ex“ noch nicht gelesen haben. Aus dieser Sicht heraus vergebe ich vier von fünf Eulen, ich weise aber nochmals darauf hin, dass das Prequel – aus meiner Sicht – nur in Verbindung mit dem Hauptroman gelesen werden sollte!

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Küss niemals deinen Ex! von Birgit Kluger

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Küss niemals deinen Ex!
von Birgit Kluger


Zum Inhalt:

Jana leidet an chronischem Geldmangel, deshalb stimmt sie zu, als ihre Schwester Irene sie bittet, den potentiellen Erben eines Mandanten aufzuspüren. Der Mandant will sicher gehen, dass sein Erbe in die richtigen Hände gerät und möchte deshalb wieder Kontakt herstellen. Jana bemerkt schnell, dass sie den Gesuchten kennt, allerdings nicht unter dem Namen, unter dem sie ihn suchen soll … den Mann auf dem Foto kennt sie als Lex, ihren Exfreund, der sich Knall auf Fall verlassen hat. Sie findet heraus, dass er sich auf Ibiza aufhält und reist ihm mit ihrer Freundin nach. Allerdings ist es gar nicht so einfach, den Gesuchten, unter welchem Namen auch immer er sich nun auf Ibiza aufhält, zur Kontaktaufnahme mit dem Mandanten ihrer Schwester zu bewegen und als ob das nicht reicht, landet Jana im Gefängnis …


Meine Meinung:

Der Beginn des Romanes ist rasant, innerhalb weniger Seiten nimmt Jana den Auftrag ihrer Schwester an und landet auf Ibiza. Anfangs habe ich reinen Chick-Lit erwartet, aber Lex hat einige Überraschungen auf Lager und so stolpert die Möchte-Gern-Detektivin von einem Desaster in das nächste. Der „Kriminalfaktor“ ist ein wenig überzogen, aber nicht unangenehm, eher erfrischend unterhaltsam.

Jana war mir auf Anhieb sympathisch mit einem Hauch chaotisch, aber Ihre Freundin Vanessa hilft ihr immer wieder aus der Patsche. Lex ist … geheimnisvoll ist das falsche Wort, eher verwirrend. Ich wurde aus ihm zunächst nicht schlau. Aber nach und nach hilft die Autorin ihren Lesern auf die Sprünge.

Mich hat dieser Roman gut unterhalten, ich wollte meinen Reader nur ungern aus der Hand legen. Wie oben schon beschrieben, war gerade der Start sehr rasant, aber ich habe mich schnell eingelesen und konnte der Handlung problemlos folgen. Deshalb vergebe ich 5 von 5 Sternen.

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