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5 Tage im April von Christoph Marzi

5 Tage im April
von Christoph Marzi
erschienen am 01. Juni 2014
im Arena Verlag
328 Seiten
ISBN-13: 978-3401068558


  • Inhalt

Jack Fallons Mutter liegt nach einem schweren Unfall im Krankenhaus. Als er zuhause ihre Sachen sortiert, findet er einen Brief an einen gewissen John Gilbert, den sie noch nicht abgesendet hat. Aus einer Eingebung heraus beschließt er, den Brief persönlich abzugeben und fährt von Boston an der Küste entlang Richtung Seals Head Harbor in Maine.

Jacks Mutter hatte nie viel aus ihrer Vergangenheit erzählt, so weiß er nur, dass sein Vater die kleine Familie hat sitzen lassen. Doch er weiß nichts über seine Großeltern und somit auch nichts über die Herkunft seiner Mutter. Um so erstaunter ist er, als die Menschen in Seals Head Harbor seine Eltern gekannt haben, allerdings sind sie in dem kleinen Ort in keiner guten Erinnerung geblieben.

Eigentlich hat Jack keinen Grund, zu bleiben, wäre da nicht Sadie, die ihn vom ersten Augenblick an bezaubert. Mit ihr verbringt er fünf Tage, die ihm seiner Vergangenheit näher bringen und sein Leben nachhaltig verändern.

 

  • Meine Gedanken zum Buch

Christoph Marzi hat hier ein Jugendbuch geschaffen, das mit einem empfohlenen Lesealter von 14-17 Jahren ausgewiesen wird. Doch auch mich, die ich Kinder habe, die in diese Zielgruppe passen, hat dieses Buch fasziniert.

Der Protagonist Jack Fallon ist ein authentischer Teenager, der nicht das beste Verhältnis zu seiner Mutter hat und mit deren Freund er gar nicht klar kommen will, der Autor hat ihn dennoch sehr sympathisch gezeichnet. Seine Geschichte ist eine Reise in die Vergangenheit, Jack entdeckt seine Wurzeln und muss erfahren, wie Intrigen dafür sorgen, dass Menschen, die tiefe wahre Liebe verwehrt geblieben ist.

Die Geschichte ist genau so emotional wie spannend. Vor allem das letzte Drittel hat mich in den Bann gezogen und ich wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Von mir gibt es daher fünf von fünf Eulen und eine klare Leseempfehlung.

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Bei Lisa – Die Bücherdiebin – findet ihr eine weitere aktuelle Rezension dieses Buches. Kurioserweise ging es ihr ähnlich wie mir, das Buch lag schon viel zu lange auf dem SuB, bevor wir danach gegriffen haben und im Nachhinein haben wir beide festgestellt, dass das ein Fehler war.


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59) Buch, das Du vorbestellt hast


Charakter: Sadie


-> USA

 

Amazing Summer Reads – ich bin sprachlos

Ich habe Post von Amazing Summer Reads

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Von Juni bis September 2015 habe ich bei Amazing Summer Reads teilgenommen und Sommerbücher gelesen. Als die Auswertung erschienen ist, war ich zunächst perplex, da ich tatsächlich die meisten Punkte gesammelt hatte. Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet weil ich an keiner einzigen Leserunde hatte teilnehmen können.

Gestern ist das Überraschungspaket, das ich als Spitzenreiterin erhalten sollte, angekommen. Wie Ihr auf dem Bild sehen könnt, war es proppenvoll. Drei Bücher, Postkarten, Lesezeichen, ganz viele Leseproben und kleine Give-aways.

Ich habe mich beim Auspacken des Paketes sehr gefreut, aber als ich dann die drei Buchgeschenke geöffnet habe, war ich sprachlos:

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Ich habe drei Bücher von meiner Wunschliste erhalten und dafür bedanke ich mich auch an dieser Stelle nochmals bei Kim und Stefanie. Es hat mir viel Spaß gemacht und ich bin kommenden Sommer gerne wieder dabei! 🙂

52 Bücher im Mai 2015

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Das Projekt 52 Wochen habe ich in letzter Zeit ein wenig vernachlässigt, daher schlage ich hier fünf Fliegen mit einer Klappe und präsentiere Euch meine fünf Bücher aus dem Monat Mai:

Runde 39: Jugendbücher – Sommernachtsschrei

Vor einiger Zeit habe ich ein Paket mit Jugendthrillern von Arena ersteigert. Dieses Buch liegt noch auf meinem SuB, andere , wie z.B. Hassblüte, Aschenputtelfluch und Rosengift und habe ich bereits gelesen:

 

Runde 40: Flirteratur – Die 15 besten Flirttips für Frauen ab 30

Madame Missou schreibt Ratgeber, die man in rund einer dreiviertel Stunde lesen kann. Bisher habe ich einen davon gelesen – Wie uns Aufräumen & Entrümpeln glücklich macht – zahlreiche andere liegen noch auf meinem SuB.

 

Runde 41: Es war einmal – Rumpelstilzchens Glück

Rumpelstilzchens Glück ist ein wunderbar illustriertes Kinderbuch, das ich hier bereits vorgestellt habe.

 

Runde 42: Bücher mit einem Frauennamen im Titel – Helga, oder: Mit der Al Qaida nach Sibirien

Im Vorfeld der Hombuch durfte ich dieses Buch lesen und die Autorin Rebecca Hohlbein interviewen.

 

Runde 43 – Wasser ist zum Waschen da – 5 Tage im April

5 Tage im April liegt noch auf meinem SuB. Als ich das Cover zum ersten Mal gesehen habe, hat es mich sofort an Wasser und Wellen erinnert.

 

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Fluch und Segen des Internets

 

IMG_20150625_173414edit: Vielen Dank für Eure Reaktionen, Tipps und die Unterstützung. Es war sehr interessant, zu sehen, welche Ausmaße diese Abschreiberei zwischenzeitlich angenommen hat, das finde ich ganz schlimm.

Wir haben zwischenzeitlich eine Antwort erhalten, die Note wurde auf 3- angepasst und ich bin froh, dass es so ausgegangen ist.

Meine Lehre daraus ist, dass ich Gastbeiträge künftig viel deutlicher kennzeichnen werde.

***

Eigentlich müsste man meinen, dass ich nach fünf Jahren als Blogger genug über Plagiatsvorwürfe und den Klau von Bildern und Texten im Internet weiß, um richtig zu agieren. Aber heute muss ich mich wirklich in den Hintern beißen, denn ich habe es geschafft, meiner Großen eine schlechte Deutschnote zu bescheren, schlichtweg, weil ich nicht weit genug gedacht habe.

Im März hat sie mir erzählt, dass sie in der Schule ein Buch vorstellen soll und wollte dafür gerne eines von Gregs Tagebüchern heranziehen. Leider hatten einige Mitschüler die gleiche Idee und so haben wir uns nach einer Alternative umgesehen. Viele von Euch wissen ja bereits, dass ich ein großer Fan von Christoph Marzi bin. Daher habe ich das Buch „Piper und das Rätsel der letzten Uhr“ gekauft. Im Gegensatz zu mir ist meine Tochter aber keine große Leseratte und so hat es einige Zeit gedauert, bis sie das Buch beendet hat.

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Um sie ein wenig zu begeistern, habe ich sie Ende März mitgenommen zur HomBuch, wo wir gemeinsam drei Lesungen besucht haben, unter anderem die von Christoph Marzi. Anschließend haben wir unsere Bücher noch signieren lassen und ich glaube, es hat ihr ganz gut gefallen, dass der Autor sie nach dem Namen gefragt hat, um das Buch mit einer ganz persönlichen Signatur zu versehen 🙂

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Letzte Woche war es dann soweit. Sie hat ein Foto des Buches ausgedruckt und eine Inhaltsangabe und auch eine kurze Bewertung zum Buch geschrieben. Danach hat sie mehrfach geübt, wie sie das Buch vorstellen will und hat mir eine Textstelle gezeigt, die ihr gut gefallen hat. Zusammen haben wir dann überlegt, was davon sie vorlesen könnte, um die anderen Kinder neugierig zu machen.

Ja, ich weiß, beim eigenen Kind ist man sehr subjektiv, aber mir hat die Buchvorstellung inhaltlich gut gefallen, nur ist sie niemand, der gern im Rampenlicht steht, weswegen sie etwas Bammel vor ihrem Vortrag in der Schule hatte.

Dennoch war ich sehr zuversichtlich, dass sie eine gute Leistung abgeliefert hat … bis heute.

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Sie hat geweint, weil sie sich keiner Schuld bewusst war und ich war schließlich dabei, als sie ihre Inhaltsangabe entworfen hat. Im ersten Moment war ich geschockt, denn ich wusste nicht, wie ich ihr helfen sollte. Als Rezensent kennen wir es, dass Inhaltsangaben ähnlich sein können.

Als meine Tochter sagte, sie soll es praktisch wortwörtlich abgeschrieben haben, fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Ich hatte ihre Buchvorstellung für die Rezension hier auf meinem Blog benutzt und wenn die Lehrerin die ersten Sätze aus der Inhaltsangabe durch die Internetsuche laufen lässt, stößt sie auf meinen Artikel. Dass dies hier mein Blog ist, kann sie nicht wissen und dass die Rezension erst nach der Buchvorstellung online gegangen ist, das erkennt man wahrscheinlich auch nicht auf einen Blick.

Ihr Lieben, ich kann Euch gar nicht sagen, wie schlecht es mir gerade geht. Sie tut sich doch eh schon schwer in der Schule und ich versuche immer und immer wieder, sie für Bücher zu begeistern, weil ich hoffe, dass sich mit dem Lesen auch ihre Rechtschreibung verbessern wird. Es gab in diesem Schuljahr nur eine Handvoll Projekte, für die sie sich wirklich begeistern konnte und diese Buchvorstellung war eines davon. Ich habe mich so sehr gefreut, dass ich sie für Christoph Marzi begeistern konnte, dass sie mitgekommen ist zur Buchmesse und dass er sich ein paar Minuten Zeit genommen hat, um mit uns zu reden. Ihr könnt Euch nicht vorstellen, was für ein Hochgefühl das war, als sie mich auf dem Heimweg gefragt hat, wie man Autor wird und ob jeder Bücher schreiben kann, das war für mich so ein kleiner Durchbruch.

Das Schlimmste ist einfach, dass meine Tochter überhaupt nicht versteht, dass sie betrogen haben soll, sie hat ja auch nichts falsch gemacht hat. Die Buchvorstellung hat sie in eigene Worte gefasst und ich habe lediglich darauf geachtet, dass sie es schön und fehlerfrei schreibt. Klar weiß sie, dass ich im Internet Bücher bewerte und ich habe ihr vorhin schon gesagt, dass ihre Lehrerin bestimmt meine Seite im Internet gefunden hat und dachte, dass sie dort abgeschrieben hat, aber das ändert natürlich nichts daran, dass sie niedergeschlagen ist.

Ich habe die Lehrerin vorhin angeschrieben, aber ich weiß nicht, ob mein Erklärung etwas bewirken kann 🙁

Danke, dass Ihr Euch die Zeit genommen habt, den ganzen Artikel zu lesen und wenn es nicht zuviel verlangt ist, dürft Ihr mir auch gerne noch ein paar liebe Worte hinterlassen, ich fühl mich nämlich gerade so schlecht, dass ich das gut gebrauchen könnte.

Piper und das Rätsel der letzten Uhr von Christoph Marzi

Piper und das Rätsel der letzten Uhr von Christoph Marzi
erschienen 2013
im Arena Verlag
mit Illustrationen von Kristina Andres

 

Zum Inhalt:

Piper ist 11 Jahre alt und wohnt ein paar Tage bei ihrem Onkel George, weil ihre Eltern auf einer Reise sind. George ist der Bruder ihrer Mutter und wohnt in Buckbridge-in-the-Moor, einem kleinen Dorf mit einer einzigen Straße. Ihren MP3-Player hat sie im Auto ihrer Eltern vergessen und mit dem Handy hat sie keinen Empfang, deshalb ist ihr langweilig.

Sie setzt sich in einen Schrankkoffer, den sie in ihrem Zimmer gefunden hat, und blättert in ein paar Büchern, als plötzlich der Deckel des Koffers zuknallt. Als sie den Deckel wieder öffnet befindet sie sich in einem schwarz-weißen Wald („Septemberland“) mit Tieren, die sprechen können. Sie trifft auf einen Mann, der sich der „Rastlose“ nennt und der ihr sagt, dass sie drei Rätsel lösen muss, um wieder nach Hause zu kommen. Dabei bekommt Piper Hilfe von einem Jungen, der ihr verrät, dass schon viele Kinder vor ihr das Rätsel nicht lösen konnten und nicht mehr nach Hause gekommen sind.

Meinung zum Buch:

Meine Tochter musste für die Schule eine Buchbesprechung vorbereiten und da ich ein großer Fan von Christoph Marzi bin, habe ich dieses Buch für sie gekauft. Sie ist im Vergleich zu mir jemand, der nur notgedrungen liest und ein Buch mit 190 Seiten hat ihr einiges abverlangt. Daher dürfte ihre positive Meinung, das Buch habe ihr gut gefallen, weil es meistens spannend sei und nie langweilig werde, um so höher einzustufen sein.

Damit ich sie bei ihrer Buchvorstellung unterstützen konnte, habe ich das Buch natürlich auch gelesen. Die Geschichte selbst ist spannend, phantasie- und geheimnisvoll und hatte eine Wendung, mit der selbst ich nicht gerechnet hatte. Mir haben es besonders die Illustrationen angetan. Kristina Andres hat die Geschichte wunderbar in Bilder umgesetzt.

Handlung und Buch zusammen ergeben ein tolles Paket, für das ich gerne fünf von fünf Eulen vergebe.

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(44) ein Buch das 2013 erschienen ist.

Challenge der Gegenteile

ein Buch, welches in einer fiktiven Welt spielt

 

Es handelt sich hier zum Teil um eine Gastrezension meiner Großen. Ich habe die Inhaltsangabe einem Entwurf meiner Großen entnommen und – in leicht geänderter Form – für die Rezension übernommen.