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Immer wieder im Sommer – Das Gewinnspiel

Meine Ausgabe von „Immer wieder im Sommer“ habe ich bei einer Verlosung des rowohlt-Verlages gewonnen und ich habe gute Nachrichten, denn ich habe eine weitere Ausgabe vom Verlag zur Verfügung gestellt bekommen, die ich unter meinen Lesern verlosen darf.


Katharina Herzog ist das Pseudonym einer Autorin von der ich bereits mehrere Bücher gelesen und die ich immer hoch bewertet habe. 

Wie heisst diese Autorin?

Bitte hinterlasst mir bis zum 10. Juni 2017 um 23.59 Uhr einen Kommentar mit eurer Lösung unter diesem Blogartikel und nehmt damit an der Buchverlosung teil. Wer gar keine Ahnung hat, sollte unbedingt einen Blick in die Rezension werfen 🙂

Ihr solltet bitte 18 Jahre alt sein oder das Einverständnis eines Erziehungsberechtigten für die Teilnahme haben.

Ich versende nur innerhalb von Deutschland, nach Österreich oder in die Schweiz.

Ich würde mich natürlich freuen, wenn Ihr das Gewinnspiel fleißig teilt und regelmäßige Leser meiner Blogs seid oder werdet, denn die meisten von uns wissen ja sicherlich, wie groß die Freude über aktive Leser ist 🙂 Hier gehts zu meiner Facebookseite, wo Ihr immer alle brandaktuellen Infos zum Blog findet.

Immer wieder im Sommer von Katharina Herzog


Immer wieder im Sommer
von Katharina Herzog
erschienen am 22. April 2017
bei rowohlt polaris


Katharina Herzog ist ein Pseudonym der Autorin Katrin Koppold, von der ich bereits folgende Bücher gelesen habe:

Aussicht auf Sternschnuppen
Sehnsucht nach Zimtsternen
Mondscheinblues
Mitternachtstango 
Hochzeitsküsse und Pistolen
Fynn – The Diamond Guys, erschienen unter dem Pseudonym Jade McQueen


  • Inhalt

Annas Leben wurde maßgeblich von zwei Männern geprägt, da war zum einen ihre Jugendliebe Jan, der von ihrer Mutter hinausgeworfen wurde und ihr Mann Max, von dem sie allerdings seit fünf Jahren getrennt ist.

Über einen Artikel in einer Zeitschrift erfährt Anna, dass Jan mittlerweile auf Amrum lebt und aus einem inneren Antrieb heraus beschließt sie, dorthin zu fahren.

Doch dann meldet sich ihre Mutter, mit der sie seit Jahren keinen Kontakt hat und die sie sehen möchte. Am Ende des Tages sitzen nicht nur Anna und ihre beiden Töchter im VW-Bus, sondern auch ihr Exmann, ihre Mutter, deren Hund und ein jugendlicher Anhalter.

  • Protagonistin

Anna war noch sehr jung, als sie den „Annahof“ und ihre Mutter Frieda verlassen hat. Mit Max ist sie nach München gezogen, wo sie heute noch lebt.

Als sie vor 14 Jahren mit Sophie schwanger war und Max mitten in der Ausbildung zum Piloten steckte, hat sie ihr Studium abgebrochen und auch nicht mehr aufgenommen. Zwischenzeitlich arbeitet sie als Zimmermädchen in einem kleinen Hotel.

  • Meine Gedanken zum Buch

Katharina Herzog arbeitet in ihrem Buch vielschichtig. Sie erzählt nicht nur die Geschichte von Anna und Max sondern auch von Anna und Jan und sie beleuchtet die Beziehung zwischen Anna und ihrer Mutter Frieda, zwischen Anna und ihren Töchtern, aber auch zwischen den beiden Mädchen untereinander.

Sehr viel Material für ein Buch könnte man meinen, aber die Autorin hat alle Schichten geschickt miteinander verbunden und hat einen kurzweiligen Roman geschaffen.

Schon bei „Mitternachtstango“ hat mir gut gefallen, wie die Autorin den Spagat zwischen einem gefühlvollen Roman und einem ernsten Thema geschafft hat. Gerade der Handlungsstrang um Friedas Demenz hat viel Tiefgang. Für meinen Geschmack haben sich die beiden aber zu schnell wieder angenähert. Für ein Mutter-Tochter-Gespann, dass 18 Jahre keinen Kontakt hat, war mir das zu überstürzt.

Und auch Annas Annäherung an ihren Ex-Mann konnte ich so nicht nachvollziehen. Er hat sie betrogen, das ist der Grund, warum sie sich getrennt haben, sie hat das Vertrauen in ihn verloren, beschränkt den Kontakt zum ihm auf das Notwendigste und innerhalb von ein paar Tagen ist alles Friede-Freude-Eierkuchen. Das war für mich nicht mehr glaubwürdig.

Dennoch hat mir „Immer wieder im Sommer“ insgesamt gut gefallen und ich vergebe vier von fünf Eulen.

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  • Dieses Buch habe ich über ein Gewinnspiel erhalten.
  • Die Rezension zeigt meine persönliche und ehrliche Meinung auf.

Begeistert von diesem Buch ist auch Yvonne vom Buchbahnhof.


-> Deutschland

Mitternachtstango von Katrin Koppold

Mitternachtstango – Dir gehört mein Herz
von Katrin Koppold
erschienen am 14. MÄrz 2017
bei Books on Demand
ISBN 978-3743149250

„Mitternachtstango“ ist ein Nachfolgeband von „Mondscheinblues“. Der Roman ist in sich abgeschlossen, doch wer „Mondscheinblues“ kennt, wird alte Bekannte wieder treffen.

Von Katrin Koppold habe ich bisher gelesen

Aussicht auf Sternschnuppen
Sehnsucht nach Zimtsternen
Mondscheinblues
Hochzeitsküsse und Pistolen
Fynn – The Diamond Guys, erschienen unter dem Pseudonym Jade McQueen

 


  • Inhalt

Amelie betreut als Klinikclown Dr. Pampelmuse in der Onkologie den kleinen Miro, der einen großen Wunsch hat: ein Autogramm seines Lieblingsstars „Union Jack“. Amelie, die aus familiären Gründen nach Südfrankreich reisen muss, verspricht Miro, bei den Filmfestspielen in Cannes vorbeizufahren, wo „Union Jack“ alias Nik von Hohenstein als ernstzunehmender Kandidat für eine Goldene Palme gehandelt und deswegen dort persönlich erwartet wird.

Sie hat sich eine besondere Überraschung für Miro ausgedacht, doch Nik von Hohenstein verdirbt in seiner Unachtsamkeit alles. Amelie hat sich aber in den Kopf gesetzt, den Wunsch des Jungen zu erfüllen. Sie bleibt ihm auf den Fersen und bringt damit ihr Herz von Tag zu Tag mehr in Gefahr, denn das wollte sie nie mehr an etwas hängen, von dem sie nicht ertragen könnte, es wieder zu verlieren.

Das Mädchen von nebenan und der berühmte Schauspieler und Regisseur – solche Geschichten funktionieren in der Realität nicht. (Kapitel 27)


  • Protagonisten

Amelie Schneider ist hauptberufliche Journalistin. Nach einem schweren Schicksalsschlag hat sie sich vor einigen Jahren als Klinikclown ausbilden lassen und geht dieser Arbeit auch in ihrer Freizeit nach. Sie trägt Altlasten mit sich herum, die das Verhältnis zu ihrer Mutter seit Jahren haben abkühlen lassen, dabei ist sie durch und durch ein Familienmensch.

Nik von Hohenstein hat sich seinen Erfolg hart erarbeitet. Als „Union Jack“ hat er in den USA seinen Durchbruch geschafft, doch zwischenzeitlich hat er weitere Filme als Schauspieler und Regisseur gedreht und hasst es, wenn er auf seine Rolle als Superheld im Ganzkörperanzug reduziert wird. Er steht mit beiden Beinen fest auf dem Boden und ist darum bemüht, dass auch seine Darsteller genau dort bleiben. Ausgerechnet vor der Preisverleihung stolpert der Saubermann mehr als einmal in eine pikante Situation, die ihn um die erhoffte Auszeichnung bringen kann. Auch er hat so eine Probleme mit seinem Elternhaus und muss erst auf Amelie treffen, bevor ihm bewusst wird, dass auch er auf seine Eltern zugehen muss.


  • Meine Gedanken zum Buch

Katrin Koppold hat mit diesem Buch den Spagat zwischen humorvoller Unterhaltung, den ganz großen Gefühlen und einem sehr ernsten Thema geschafft.

Neben einer pinkfarbenen Ente und einer Wünschelrute namens Herbert, die für den Unterhaltungseffekt sorgen, beschert sie ihren Lesern mit viel Romantik, einem Mitternachtstango und einem überfälligen Geständnis eine emotionale Achterbahnfahrt. Sie hat mich mehr als einmal zum Lachen, aber auch zum Weinen gebracht. Das Buch beschäftigt sich außerdem in Nebenhandlungen mit  der Stammzellenspende.

Die Autorin hat mich mit ihren wundervollen Beschreibungen mitgenommen auf eine Reise durch Südfrankreich, die emotionale Handlung hat mich berührt und ich wurde wieder einmal gut unterhalten. Daher gibt es von mir eine Leseempfehlung für Fans wunderbarer Frauenromane und ich vergebe ich fünf von fünf Eulen.

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  • Dieses eBook habe ich selbst gekauft.
  • Die Rezension zeigt meine persönliche und ehrliche Meinung auf.

Auch Katja hat ihre Meinung zu diesem Buch auf ihrem Blog Miss Roses Bücher veröffentlicht.


  • Stammzellenspende

Ein wichtiges Thema, das mir auch persönlich am Herzen liegt. Ich habe mich bereits vor mehr als 10 Jahren registrieren lassen, als ein kleiner Junge in unserer Region erkrankt war. Das Thema berührt mich auch, weil ich in meiner Familie jemanden habe, der erkrankt war und darüber hinaus mein bester Freund im letzten Jahr Stammzellen gespendet hat.

Hast Du schon einmal darüber nachgedacht, Dich registrieren zu lassen? Wenn jemand aus meinem nächsten Umfeld betroffen ist, wünsche ich mir, dass ein Spender gefunden wird. Wäre es dann nicht wichtig, dass sich ganz viele Menschen registrieren lassen, damit auch vielen anderen geholfen werden kann?

Registrieren ist ganz einfach: Zuerst ein Set bestellen, dann mit dem Wattestäbchen einen Wangenabstrich machen und mit der Einverständniserklärung wieder zurück senden.

In Gesprächen merke ich, dass immer noch viele Menschen denken, dass im Spendenfall Knochenmark entnommen wird. Tatsächlich reicht es in ca. 80% der Fälle aus, dass die Stammzellen aus dem Blut entnommen werden.


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23) Buch mit etwas, was man am Himmel findet, im Titel oder auf dem Cover (Sonne, Mond, Sterne, Wolke, Regenbogen)


Autor: Koppold
Charakter: Amelie
Stadt: Cannes


-> Frankreich

Sehnsucht nach Zimtsternen von Katrin Koppold

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Sehnsucht nach Zimtsternen
von Katrin Koppold
erschienen am 5. Mai 2014
im Aureolus Verlag

  • Reihe

„Sehnsucht nach Zimtsternen“ ist das dritte Buch aus der „Sternschnuppen“-Reihe von Katrin Koppold, die von den vier Schwestern Mia, Fee, Helga und Lilly handelt. Die Bücher sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden.

  • Inhalt

Lilly ist glücklich mit Torsten verheiratet, bis der ihr eröffnet, dass er eine Andere hat. Sie igelt sich zuhause ein und ernährt sich zunächst von Süßkram, um anschließend ihrer Backwut zu fröhnen. Beim Essen wird sie gelegentlich von ihrem Untermieter Jakob unterstützt, allerdings nur, wenn er gerade keine Frau zum Vernaschen in Reichweite hat. Ausgerechnet jetzt plant ihre Schwester Helga auch noch ihre Hochzeit, zu der Anton eingeladen sein wird – der Anton, der Lilly mit 15 Jahren das Herz gebrochen hat. Als ob das nicht ausreicht, fällt ihr Vater die Treppe herunter und wird mitsamt Opa bei ihr einquartiert. Nur Günter, der neue Nachbar, bringt etwas Ruhe und Wärme in Lillys Herz.

  • Protagonistin

Lilly war für mich zunächst nicht die liebenswerte Protagonistin. Auf mich machte sie eher einen negativen Eindruck: eine Frau, die ihren Job aufgibt, um für Mann und Heim da zu sein, die dem Leser gedanklich auch klar mitteilt, dass sie keine Lust auf frühes Aufstehen, nervige Kollegen und unfreundliche Kunden hat, die vom Geld ihres Mannes und in der Wohnung ihrer Schwiegermutter lebt und im Grunde eher ein unzufriedener Mensch ist.  Das war Lilly, wie ich sie nach den ersten Seiten gesehen habe.

Doch tatsächlich ist Lilly ein herzensguter Mensch, der für die Familie alles geben würde. Sie wurde vom Schicksal bereits mehr als einmal gebeutelt und steht nach der Trennung von Torsten vor einem Trümmerhaufen. Doch da gibt es auch noch den Spruch ihrer Großmutter, an dem sie sich immer wieder aufrichtet; Wenn Du denkst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her.

  • Meine Gedanken zur Geschichte

„Sehnsucht nach Zimtsternen“ war für mich ein Wechselbad der Gefühle. Einige Momente haben ein Kribbeln im Bauch verursacht, andere haben mich zum Schmunzeln und Lachen gebracht und wieder andere haben mir die Tränen in die Augen getrieben. Denn Katrin Koppold ist nicht nur eine Meisterin der Romantik und des Wortwitzes, sie bedient sich auch tiefgründiger Themen wie Alkohol- und Tablettenabhängigkeit, Fehlgeburten, Alzheimer und Tod.

Was mir besonders gut gefallen hat war ein Satz von Lilly: Vielleicht braucht man gar nicht immer ein Ziel im Leben. Vielleicht genügt es manchmal einfach nur, den nächsten Schritt zu kennen. (S. 238)

Katrin Koppold lässt in diesem Buch sehr viel Nebenhandlung in den eigentlichen Plot einfließen. Lilly hat mit vier Männern zu kämpfen, mit ihrer eigenen und der Schwieger-Familie, mit dem Versuch, beruflich Fuß zu fassen und wie oben schon beschrieben auch mit Alzheimer und Tod. Nun ist Katrin Koppold aber für mich eine Autorin, deren Bücher ich lese, wenn mir nach einem Happy End ist. Und auch wenn diese Themen nicht nach Happy End klingen, kann ich bestätigen, dadurch, dass Lilly alles Schritt für Schritt angeht, wird jedes einzelne Thema zu einem befriedigenden Ende geführt, was das Buch natürlich viel realistischer wirken lässt, als wenn sich alles in einer rosaroten Wolke auflösen würde.

  • Was mir nicht so gut gefallen hat!

Es gibt auch einige kritische Punkte, die ich anbringen möchte:

Wenn Lilly und Torsten im real existierenden Bio- und Wellnesshotel Stanglwirt Urlaub machen, dann sollte dieses bitte nicht „in Kitzbühel“ stehen, sondern „in Going“ oder gerne auch „bei Kitzbühel“. Da ich die Region aus Urlauben kenne, bin ich an dieser Kleinigkeit genau so hängen geblieben wie an der Postleitzahl von Starnberg auf der Einladung zur Hochzeit. Die beginnt nämlich mit einer 4 und würde somit nach NRW gehören. Über eine Postleitzahl, die mit einer 8 beginnt, hätte ich einfach weg gelesen, denn die 8 gehört für mich nach Bayern.

Auf der Einladungskarte steht nur Lillys Handynummer, die Rückmeldungen erhält sie aber per eMail und nicht über Handy. Und dann wäre da noch Jakob, der denkt, Lilly wäre nicht bei Facebook angemeldet, obwohl er einen Tag zuvor ihre Freundschaftsanfrage angenommen hat.

Das allerdings ist Kritik auf hohem Niveau, denn es sind nur Kleinigkeiten, über die ich beim Lesen gestolpert bin und die durch viele wundervolle Zitate und Sprüche, wie z.B.

Das wunderbarste Märchen ist das Leben selbst (Hans Christian Andersen)

Niemals an die nächste Straße denken, sondern immer nur an den nächsten Schritt. (Momo, Michael Ende)

Das größte Vermächtnis, das wir unseren Kindern hinterlassen können, sind glückliche Erinnerungen. (aus einer Grußkarte)

längst wett gemacht sind.

  • Fazit

„Sehnsucht nach Zimtsternen“ ist ein wunderbares Buch, dass ich nicht mehr aus der Hand legen wollte und eines der wenigen Bücher, die ich innerhalb weniger Wochen gleich noch einmal gelesen habe – in diesem Fall zwei Mal innerhalb von drei Wochen 🙂

Ich vergebe 5 von 5 Eulen.

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Aufgabe 58: ein Buch, das schon mindestens ein Jahr auf Deinem SuB liegt (Amazon sagt 06.10.2014)

  • Autor: Koppold, Katrin
  • Charakter: Lilly

Fynn [The Diamond Guys] von Jade McQueen

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Fynn – The Diamond Guys – Band 2
von Jade Mc Queen
erschienen am 19. April 2015
CreateSpace Independent Publishing Platform

Hinter dem Pseudonym Jade McQueen agieren mehrere Autorinnen. Aus der Reihe „The Diamond Guys“ sind bisher folgende Romane erschienen:

Liam (Band 1) von Kira Gembri
Fynn (Band 2) von Katrin Koppold
Jared (Band 3) von Hannah Siebern
Matt (Band 4) von Eileen Janket
Sebastian (Band 5) von Nikola Hotel
Kyle (Band 6) von Hannah Siebern

  • Inhalt

Die Diamond Guys sind eine Gruppe von Männern, die im Diamonds Club jeden Abend ihre Hüllen fallen lassen.

Sarah Harper wird von ihren Freundinnen anlässlich ihres Junggesellinnenabschiedes in den Club geschleppt, wo sie Fynn kennen lernt und ihre Prinzipien für eine Nacht über Bord wirft. Doch Sarah und Fynn haben nicht damit gerechnet, dass ihr Herz da nicht mitspielt und dann ist da auch noch Sarahs Zukünftiger, der immer bekommt, was er will.

  • Protagonisten

Fynn ist bei Frauen eher zurückhaltend, was ihm auch den Beinamen „Gentleman“ eingebracht hat. Im Diamonds Club arbeitet er, um sich das Geld für ein Medizinstudium zusammen zu sparen. Von Sarah ist er sofort fasziniert, aber für ihn sind die Grenzen klar gesteckt, als er erfährt, dass sie heiraten wird.

Sarah ist Anwältin und hatte eigentlich einmal das Ziel, sich für Benachteiligte einzusetzen, doch in der Kanzlei, in der sie nun arbeitet, geht ein anderes Klientel ein und aus, daher engagiert sie sich ehrenamtlich. Man könnte meinen, dass sie eine Frau ist, die sich von nichts und niemandem etwas sagen lässt, doch ihr Verlobter hat sie offensichtlich „im Griff“.

  • Meine Meinung

Diesen zweiten Band der Diamond Guys hat Katrin Koppold geschrieben, eine Autorin, die ich sehr gerne lese und deren Bücher mir bisher alle sehr gut gefallen haben.

Der Beginn der Geschichte um Sarah und Fynn ähnelt einer zarten Pflanze, die im Laufe des Buches langsam aufblüht. Die beiden Protagonisten gehen sehr vorsichtig aufeinander zu. Fynn, ganz Gentleman, weil er weiß dass Sarah vergeben ist und Sarah natürlich aus dem gleichen Grund. Es entwickelt sich eine wunderbare Liebesgeschichte und Katrin Koppold hat es – wie zuvor schon Kira Gembri – geschafft, eine angenehme Erotik in das Buch einfließen zu lassen. Und hier zitiere ich aus meiner Rezension aus Band 1: Die „Sex-Szenen sind angenehm zu lesen und verursachen ein angenehmes Prickeln“ und das ohne jede Derbheit.

Ich vergebe fünf von fünf Eulen.

Zusatzinfo: Wie schon in Band 1 treten in diesem Band einige der Diamond Guys in Erscheinung, aber da die Bände in sich abgeschlossen sind, ist ein Einstieg auf für neue Leser dieser Reihe problemlos möglich.

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Autor: McQueen Jade

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Aufgabe Nr. 57 – Lese ein Buch aus einer Reihe

Mondscheinblues von Katrin Koppold

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Mondscheinblues
von Katrin Koppold
erschienen am 02. November 2015
im Aureolus Verlag

  • Inhalt

Die Redakteurin Nina ist perfektionistisch veranlagt, ihr Tagesablauf ist getaktet, Reisen werden weit im voraus geplant und die zu sich genommenen Kalorien hat sie ständig im Blick. Tom war ein gefeierter Rockstar und verbringt seine Tage seit dem Absturz der Band überwiegend in Kneipen.

Durch unglückliche Umstände muss Nina eine Reise, die eigentlich eine Kollegin antreten wollte, selbst übernehmen. Da es ihr an einem männlichen Begleiter mangelt, darf sie sich aus der Kartei einer Agentur einen Begleiter aussuchen. Dieser Mann, Tom, entpuppt sich rein äußerlich schon ganz anders, als er sich auf dem Foto dargestellt hatte und auch sonst hat er offensichtlich beschlossen, Nina das Leben schwer zu machen.

Wenn zwei so unterschiedliche Menschen aufeinander treffen, kann eine Woche in Cornwall sehr sehr lange sein…

 

  • Protagonisten

Nina ist Anfang 30 und mit ihrem Hund Puck wieder bei ihrer Mutter eingezogen, nachdem sie aus dem Ausland zurückgekehrt ist. Sie ist Redakteurin im Ressort „Reise“ bei der Frauenzeitschrift Luisa. Ihre Eltern haben sich getrennt, als sie klein war. Zu ihrer Mutter hat sie ein sehr inniges Verhältnis, ihr Vater hat schon immer nur oberflächliches Interesse an ihr gezeigt, was sie aber nicht davon abhält, um seine Anerkennung zu buhlen.

Auch Tom hat ein eher gespanntes Verhältnis zu seinem Elternhaus. Seine Eltern, eine Pianistin und ein Tenor, konnten sich nie damit anfreunden, dass er sein Leben vermeintlich weggeworfen hat, um in einer Band zu spielen. Drei Jahre sind seit dem Karriere-Ende vergangen und Tom schlägt sich als Klavierlehrer durchs Leben.

  • Meine Gedanken zum Buch

Die Kapitel spielen abwechselnd aus der Sicht von Nina und Tom, wobei beide ihre eigenen Passagen in der Ich-Form erzählen und die Kapitel mit dem Namen des jeweils gerade handelnden überschrieben sind. Gut gefallen haben mir die Wortgefechte, die die beiden Protagonisten sich geliefert haben, diese waren meist erheiternd und unterhaltsam.

Eigentlich wollte ich dieses Buch „nur kurz anlesen“, konnte es dann aber nicht mehr aus der Hand legen. Schon der Beginn hat mich mit einem Satz gefangen genommen:

Es ist nie ein gutes Zeichen, wenn die Kollegin, mit der man sich das Büro teilt, einen direkt beim Eintreten mit den Worten »Du sollst zum Chef kommen« begrüßt.

Genau das passiert Nina und neugierig wie ich bin, wollte ich natürlich sofort wissen, was geschehen ist. Von da an ging es Schlag auf Schlag.

Katrin Koppold hat es geschafft, dass mein Bauch über das ganze Buch hinweg mitgefühlt hat. Wurden die Protagonisten von einander enttäuscht, hat sich der Magen zusammen gezogen und sind sie sich näher gekommen, habe ich das Kribbeln der Schmetterlinge gespürt. Wenn ein Autor / eine Autorin das schafft, hat sie schon gewonnen.

Beim Lesen wurde mir schnell klar, dass Katrin Koppold sich vorab selbst auf den Weg durch Cornwall gemacht haben muss, weil sie die Schauplätze und auch die Eindrücke, die die Touristen von den jeweiligen Orten bekommen, sehr detailliert und bildlich beschrieben hat.

Ganz begeistert war ich von den Songzeilen aus der Feder der Autorin persönlich, die im Laufe des Buches eine Rolle spielen.

  • Fazit

Eine wunderschöne Geschichte mit ganz viel Gefühl, für die ich gerne auf ein paar Stunden Nachtschlaf verzichtet habe und fünf von fünf Eulen vergebe.

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Verlags-vielfalt-Challenge 2.0