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Katzensitter / Tod auf leisen Pfoten von Sandra Hausser

Katzensitter – Team Rhein-Main
von Sandra Hausser
erschienen am 07. August 2016
über CreateSpace Independent Publishing Platform

Das ebook erscheint in Kürze unter dem Titel Tod auf leisen Pfoten – Ein Rhein-Main-Krimi beim  Verlag  Midnight by Ullstein.


  • Inhalt

Die Ermittler Hannah Bindhoffer und Jens Hartmann werden zu einem mutmaßlichen Selbstmord gerufen. Auf den ersten Blick hat Hannah ein komisches Bauchgefühl, aber die Tatsachen und Beweise deuten auf einen Freitod hin. Doch der Ehemann der Toten beharrt darauf, dass seine Frau sich nicht umgebracht hat und das scheint sich zu bewahrheiten, als eine weitere Frau angegriffen wird.

Bis das Ermittler-Team jedoch Licht ins Dunkel bringen kann, fließt noch viel Wasser Rhein und Main hinab.

  • Protagonisten

Hannah Bindhoffer hat sich erst vor Kurzem von Hamburg ins Rhein-Main-Gebiet versetzen lassen. Dass sie diesen räumlichen Abstand zu ihrem ehemaligen Kollegen und auch ihrem ehemaligen Lebensgefährten gebraucht hat, erzählt Sandra Hausser ihren Lesern schon auf den ersten Seiten. Doch sie belässt es eher bei Andeutungen, als dass sie konkret darüber schreibt, was in Hamburg geschehen ist. Da aus ihrem Rhein-Main-Krimi eine Serie werden soll, lässt sie sich hier noch Potential für weitere Bände.

Trotz der kurzen Zeit, die Jens „Hardy“ Hartmann und Hannah bereits zusammenarbeiten, sind die beiden schon ein eingespieltes Team und möchten den Partner nicht missen. Seinen Spitznamen verdankt Jens der Tatsache, dass er beharrlich seine Meinung vertritt. Dennoch ist er offen für Hannahs Vorgehensweise, die gefühlsbetonter agiert als er.

Verbal stehen die beiden sich in nichts nach. Sie bieten mit ihren Wortgefechten einen unterhaltsamen Kontrast zum Kriminalfall.


  • Meine Gedanken zum Buch

Während Nele Neuhaus sich in ihren Krimis dem Landstrich nördlich von Frankfurt widmet, spielt der Krimi von Sandra Hausser zwischen Mainz und Frankfurt, einer Gegend, die ich zumindest vom Durchfahren gut kenne. Die Autorin lässt zusätzlich immer wieder Kleinigkeiten einfließen, die ihre Leser daran erinnern, wo sie sich gerade befinden, so spielt Hannah beispielsweise am Autoradio und sucht zwei regionale Sender.

Sandra Hausser gewährt ihren Lesern in einzelnen Kapiteln nicht nur Einblick ist das Gefühlslebens des Opfers, als diesem klar wird, dass es die nächsten Stunden nicht überleben wird, der Leser wird auch Zuhörer bei den Therapiesitzungen des Täters und gerät in dessen Gedankenwelt.

Genau so ominös wie die Psyche des Täters ist auch der Fall an sich. Die einzige Verbindung zwischen den beiden Opfern scheint das Thema Katzen zu sein. Hannah und Jens müssen daher mühsam ein Puzzleteil nach dem anderen zusammen setzen.

Mir als Leser war lange Zeit nicht klar, wer der Täter ist. Zugegeben, der Plot ist auch so konstruiert, dass man kaum darauf kommen konnte, was ich generell ein wenig schade finde, da ich bei Krimis (gerne über Umwege) zum Täter geleitet werde. Auch das Motiv war mir nicht ganz schlüssig, wenn man davon absieht, dass der Täter schwere psychische Probleme hat.

  • Fazit

Katzensitter ist ein nebulöser Fall, der mir zwar nicht den Atem geraubt hat, der aber spannend war und mich sehr gut unterhalten hat. Der Schlagabtausch zwischen den beiden Protagonisten hat für zusätzliche Kurzweile gesorgt. Trotz kleiner Abstriche vergebe ich vier von fünf Eulen und werde mit Sicherheit auch den nächsten Fall des Teams Rhein-Main verfolgen.


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  • Dieses eBook habe ich selbst gekauft.
  • Die Rezension zeigt meine persönliche und ehrliche Meinung auf.


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30) Buch, mit dessen Autor Du in Kontakt stehst (pers. getroffen, Betaleser, per Facebookprofil o.ä.)


Autor: Hausser, Sandra


-> Deutschland

Daggi trifft … beim Meet & Greet von Forever und Midnight

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Während ich beim Meet & Greet von Forever und Midnight darauf gewartet habe, dass die Mädels der Romance Alliance Zeit für mich haben, bin ich mit Katrin Schön und Jessie Weber ins Gespräch gekommen.

„Ausgeplappert – Lissie Sommers erste Leiche“ – das ist der Titel des ersten Krimis aus der Feder von Katrin Schön, der im September 2015 bei Midnight erschienen ist. Auf meine Frage, wie es zu diesem Roman kam, hat Katrin mir erzählt, dass sie ursprünglich Publizistik studiert hat und schon lange den Gedanken „wenn ich mal Zeit habe, schreibe ich ein Buch“ im Kopf hatte. Es musste sehr weit kommen, bis sie dieses Vorhaben umgesetzt hat, denn erst mit ihrer Brustkrebs-Diagnose sagte sie sich, wenn nicht jetzt, wann dann. Sie hat den fertigen Krimi ohne überzogene Erwartungen an zehn verschiedene Verlage gesandt und erhielt bereits drei Wochen später eine positive Rückmeldung von Midnight.

Bei Jessie Weber hat sich die Veröffentlichung ihres Debütromanes „Tochter der Tide“ ganz anders gestaltet. Der Bundesverband junger Autoren hat im Frühjahr eine Art Verlags-Speeddating organisiert, bei dem sie sieben Minuten lang Zeit hatte, ihr Buch zu präsentieren. Bei diesem Speeddating konnte sie sich durchsetzen und so ist ihr historischer Roman im August 2015 bei Forever erschienen.

Ihre Anwesenheit als Autorinnen auf der Buchmesse hatte für beide Frauen noch etwas Unwirkliches und daran, Interviews zu geben und um Autogramme gebeten zu werden müssen sie sich nach eigener Aussage erst noch gewöhnen.

Ich für meinen Teil kann sagen, wenn sie bei Interviews so offen und herzlich bleibt, wie ich es erlebt habe, dann machen sie alles richtig 🙂 Vielen Dank für das tolle Gespräch an Euch, Katrin und Jessie.


Da ich weiß, dass der eine oder andere Blogger, der bei mir mitliest, ein Faible für historische Romane hat, darf ich verkünden, dass Jessie sich über Kontakt sehr freuen würde. Meldet Euch bitte einfach bei mir, ich stelle den Kontakt gerne her!