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Der kleine Laden der einsamen Herzen von Annie Darling

Der kleine Laden der einsamen Herzen
von Annie Darling
erschienen am 09. Mai 2017
bei Penguin


  • Klappentext


  • Protagonistin

Posy Morland ist Ende 20 und lebt mit ihrem minderjährigen Bruder Sam über dem Buchladen „Bookends“, wo sie sich schon als Kind am liebsten aufgehalten hat und seit einigen Jahren auch arbeitet. Die Besitzerin des Hauses, Lavinia, ist verstorben und hat Posy den Buchladen vererbt, allerdings muss sie einige Bedingungen erfüllen, um ihn auch behalten zu dürfen. Um schwarze Zahlen schreiben zu können, beschließt Posy, sich auf Liebesromane mit Happy End zu spezialisieren.

Posy ist schon ein wenig damit überfordert, nach dem Tod der Eltern für Sam verantwortlich zu sein, dass sie nun auch noch für einen Buchladen und die Mitarbeiter die Verantwortung trägt, ist eine weitere schwere Last. Und Lavinias Haupterbe, ihr Enkel Sebastian, macht ihr das Leben noch schwerer. Doch die Protagonistin entwickelt sich im Laufe der Geschichte weiter, schmiedet Pläne und kann mit der Vergangenheit abschließen.

Sebastian ist anfangs sehr unsympathisch. Von der Regenbogenpresse zum Bad Boy abgestempelt, gibt er sich große Mühe, dieser Rolle auch gerecht zu werden.

Posy hat als Kind schon für Sebastian geschwärmt und auch jetzt fühlt sie sich noch zu ihm hingezogen, obwohl er eher gegen sie arbeitet, als mit ihr. Ihre widersprüchlichen Gefühle ihm gegenüber verarbeitet sie in ihrem historischen Roman „Der Wüstling, der mein Herz stahl“.

  • Gedanken zum Buch

Annie Darling verwendet in ihrem Roman Zitate aus bekannten Werken und lässt ihre Protagonistin ein „Buch im Buch“ schreiben. Auch wenn ich kein Fan von historischen Romanen bin, haben mir die Kapitel aus Posys Buch gut gefallen.

Den Ort der Handlung beschränkt die Autorin fast ausschließlich auf den Buchladen und die darüberliegende Wohnung von Posy und Sam. Gerade weil der Rahmen so eng gesteckt ist, beschreibt sie den Laden liebevoll bis ins kleinste Detail.

Die Geschichte ist unterhaltsam und romantisch, hat mich aber auch zum Schmunzeln gebracht. Das letzte Kapitel besteht nur aus einem einzigen Satz, der mir aber ans Herz gegangen ist und mich das Buch mit einem Seufzer hat zuschlagen lassen – bitte jetzt nicht auf die Idee kommen und das Ende zuerst lesen!

An der einen oder anderen Stelle hätte ich mir gewünscht, dass die Protagonisten nicht alles in sich hinein frisst, sondern irgendwann auch mal vor Wut platzt. Aber alles in allem ist „Der kleine Laden der einsamen Herzen “ eine ganz zauberhafte Geschichte, die ich gerne weiter empfehle.


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  • Dieses Buch habe ich über ein Gewinnspiel erhalten.
  • Die Rezension zeigt meine persönliche und ehrliche Meinung auf.

 


Charakter: Posy
Land: England


-> England (GB)

Pfingstlesen_2017 – Tag 4

Das Pfingstlesen_2017 läuft vom 2. bis zum 5. Juni 2017 und wird von Kerstin von Wörterkatze organisiert.

Seit Freitag habe ich schon einige Seiten verschlungen und nachdem ich gestern Abend auch „Landliebe“ beendet hatte, wollte ich eigentlich noch mit „Der kleine Laden der einsamen Herzen“ starten, habe aber statt dessen zu meinem eBook-Reader gegriffen und „Der silberne Flügel“ von Tanja Bern angelesen.

Jetzt kümmere ich mich noch um den Blog, Social Media, kommentiere noch ein wenig bei anderen Bloggern und bereite noch eine Buchverlosung vor und dann geht es wirklich los mit „Der kleine Laden der einsamen Herzen“ von Annie Darling.

Update 11.45 Uhr

Wie Sonja in den Kommentaren schon befürchtet hat, es ist kurz vor 12 Uhr und viel habe ich noch nicht gelesen. Bislang habe ich nur die Leseprobe von Sieh nichts böses von Inge Löhnig geschafft.

Die Wörterkatze würde heute gerne wissen, ob wir Bücher abbrechen oder zu Ende lesen.

Rezensionsexemplare lese ich immer zu Ende. Zugegeben, das kann auch schon mal eine Quälerei sein, aber wenn ich ein Exemplar von einem Verlag oder Autor zur Verfügung gestellt bekomme, möchte ich es ehrlich beurteilen und das kann ich nur, wenn ich es zu Ende lese.

Alle anderen Bücher und Hörbücher breche ich mittlerweile konsequent ab. Dafür ist mir meine Zeit einfach zu schade. Bei einem Buch ist es mir sogar schon vor der 50. Seite passiert, weil ich gemerkt habe, dass ich mit dem Schreibstil überhaupt nicht klar komme. Im Normalfall lese ich schon die ersten 100 Seiten, weil ich hoffe, dass mich die Geschichte irgendwann noch packt.


  • „Pastorin Viveca und das tödliche Kaffeekränzchen“ von Annette Haaland, erschienen bei ullstein (70 Seiten – beendet)
  • „Meerblick inklusive“ von Anna Rosendahl, erschienen bei Heyne (363 Seiten – beendet)
  • „Landliebe“ von Jana Lukas, erschienen bei Heyne (319 Seiten – beendet)
  • „Der silberne Flügel“ von Tanja Bern, erschienen bei feelings (angelesen, 52 Seiten)
  • „Der kleine Laden der einsamen Herzen“ von Annie Darling, erschienen bei penguin (98 Seiten, angelesen)
  • „Sieh nichts böses“ von Inge Löhnig, erscheint bei Ullstein (23 Seiten, Leseprobe)

 

Pfingstlesen_2017 – Tag 2

Tag 2 starte ich unterwegs mit der Deutschen Bahn. Mein Lesefutter für die nächsten Tage habe ich dabei.

Ich lese meist Bücher die in Deutschland oder den USA handeln, was meinen Lieblingsautoren geschuldet ist. Außerdem mag ich Bücher die in Irland, Schottland oder Skandinavien spielen.

Da ich „Immer wieder im Sommer“ gestern noch fertig gelesen habe, durfte mein Kind aus obigen drei Büchern wählen und hat für mich entschieden. Als nächstes lese ich „Meerblick inklusive“. Dieser Roman spielt wie auch „Immer wieder im Sommer“ auf Amrum.

Einmal lieben geht noch von Rachel Corenblit

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Einmal lieben geht noch
von Rachel Corenblit
ISBN: 978-3-328-10008-9
9,00 EUR
erschienen am 12. September 2016
im Penguin Verlag

  • Inhalt

Lucie, eine Lehrerin, die langsam auf die 40 zu geht, ist auf der Suche nach dem Partner fürs Leben bisher nicht fündig geworden. Ihr neuer Plan: sie nutzt jede Möglichkeit, um einen Mann kennenzulernen und davon gibt es reichlich. Da wären die Väter ihrer Schüler, die Exmänner ihrer Freundinnen, die Singles an der Tiefkühltruhe im Supermarkt, der Vertretungsarzt, die gutgebauten Männer im Schwimmbad … da muss doch Mister Right irgendwo zu finden sein.

  • Gedanken zum Buch

Nach dem Lesen des Klappentextes hatte ich einen spritzigen und humorvollen Roman erwartet, allerdings spiegelt die Geschichte eher die Einsamkeit von Singles jenseits der Mitte 30 wieder und vermutlich dürften sich einige Singles auch in einer der Figuren wieder erkennen.

Jedes Kapitel ist eine in sich abgeschlossen Erzählung über einen Ort oder Zeitpunkt, an dem Lucie mit dem männlichen Geschlecht in Kontakt kommt. Stellenweise bildet sie sich ein, besser, als andere Frauen zu sein und oftmals hält sie sich zu gut für einen Mann, solange, bis sie an den einen gerät, der ihr einen Spiegel vorhält und ihr sagt, dass er lieber alleine bleibt, als sie näher kennenzulernen.

Entsprechend war mir die Protagonistin in ihrer Oberflächlichkeit sehr unsympathisch, die Geschichte selbst war viel zu schwermütig, hier hat es an Leichtigkeit und Humor gefehlt und die Handlung konnte mich nicht fesseln.

Da ich zumindest zwischendurch in einige Kapitel abtauchen konnte, die mich unterhalten haben, vergebe ich noch drei von fünf Eulen.

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Wenn ihr Interesse an einer zweiten Meinung habt, lege ich Euch die Rezension von Kleinbrina ans Herz.

randomhouseChallenge 2016

Autor: Corenblit, Rachel