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Ein Ire zum Verlieben von Sandra Pulletz

Ein Ire zum Verlieben
von Sandra Pulletz
erschienen am 17. Januar 2018
bei Hawkify Books


Bisher gelesen:


  • Die Protagonistin und ihre Geschichte

Laura erfährt von ihrem Freund, dass es eine weitere Frau in seinem Leben gibt, weswegen er sich von ihr trennt. Sie rennt kopflos aus dem Haus und trifft auf eine Frau, die ihr Unterschlupf gewährt und von Irland schwärmt, dem Land, in dem Lauras Vater gerade den Sommer verbringt.

Laura beschließt, sich in Irland eine Auszeit zu nehmen und reist zu ihrem Vater. In Irland findet sie schnell Anschluss und begegnet einem rothaarigen Einheimischen, der sie in seinen Bann zieht. Doch  es kommt zu einer Reihe von Missverständnissen und dann steht auch noch Lauras Ex vor der Tür.


  • Meine Gedanken zum Buch

Im ersten Augenblick fällt mir einiges ein, was mir nicht so gut gefallen hat und ich muss gerade aufpassen, dass ich das Buch nicht schwächer bewerte, als es ist. Meine Gedanken beschreibe ich in der Reihenfolge, in der sie während des Buches abgelaufen sind.

Sehr gut hat mir die Idee gefallen, die Kapitel mit Irischen Segenssprüchen zu überschreiben und auch das Cover fand ich sehr ansprechend, grün, wie man sich Irland eben vorstellt.

Mit Lauras ersten Auftritt hatte ich so meine Probleme. Man stelle sich vor, man rennt kopflos aus dem Haus, gerät in einen Regenschauer und da schaut eine sonderliche Alte mit Lockenwicklern aus dem Fenster, die anbietet, dass man sich aufwärmen kann. Soweit so gut. Anna, die sonderliche „Alte“ war in meinem ersten Eindruck jenseits der Sechzig und stellt sich dann als Mittvierzigerin heraus. Das hat mich kurz irritiert. Dass sie Laura so bereitwillig aufnimmt und sie bei sich übernachten lässt, ist bei mir auf einen inneren Widerstand gestoßen, weil mir das zu schnell ging, auch wenn die Autorin hier versucht hat, eine Wellenlänge zwischen Laura und Anna zu konstruieren.

In der erste Hälfte des Buches geschieht dann Einiges, wodurch die Geschichte kurzweilig ist, allerdings kommt Sandra Pulletz meiner Ansicht nach hier nicht zum Punkt. Der Titel „Ein Ire zu Verlieben“ hat mir suggeriert, dass Laura ihren Iren trifft und sich verliebt. Ich habe mich schwer damit getan, dass in dieser Richtung in der erste Hälfte des Buches nichts passiert ist wodurch meine Erwartungen diesbezüglich nicht erfüllt wurden.

Was mir gut gefallen hat waren die Beschreibungen über Irland, die Natur, die Menschen, die Gebäude. Hier hat sich Sandra Pulletz eines Hilfsmittels bedient, indem sie ihre Protagonistin fotografieren lässt, wodurch die Autorin alles durch deren Blick beschreiben kann. Eine tolle Idee, die wirklich gut umgesetzt war. Auch die Menschen, denen Laura in Irland begegnet, wirken sehr liebevoll und geben der Geschichte etwas Zartes und Weiches. Die Liebesgeschichte zwischen Laura und Dean hätte ruhig etwas stärker herausgestellt sein dürfen, während die Nebenhandlungen um Lauras Vater und Annas Verwandtschaft (hier müsste ich spoilern um näher darauf einzugehen) mir persönlich „zuviel“ war.

„Konfekt mit Zucker-Kuss“ hat mir wesentlich besser gefallen und wenn ich die beiden Romane nebeneinander stelle, dann reicht es hier leider nur für 3,5 von fünf Eulen.

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  • Dieses Buch habe ich über Kindle unlimited ausgeliehen.
  • Die Rezension zeigt meine persönliche und ehrliche Meinung auf.

 

Aufgabe 35) ein Buch von einem Autoren, der nicht aus Deutschland, Großbritannien oder den USA stammt


-> Irland


 

Konfekt mit Zucker-Kuss von Sandra Pulletz

Konfekt mit Zucker-Kuss
von Sandra Pulletz
erschienen am 12. Februar 2017


  • Klappentext

Valentinstag – das Fest der Liebenden steht bevor, doch Valentinas Leidenschaft gilt allein der Konfiserie. Den Männern hat die Studentin längst abgeschworen, das Geschäft in dem kleinen Laden, in dem sie jobbt, um sich über Wasser zu halten, läuft schlecht und kaum jemand interessiert sich für das liebevoll von ihr kreierte Süßgebäck. Und als sei der ewig miesepetrige Chef nicht schon anstrengend genug, erlebt Valentina eine Enttäuschung nach der anderen. Doch dann steht sie plötzlich ihrem Traumprinzen gegenüber und das Happy End scheint mit einem Mal zum Greifen nah … Wendet sich Valentinas Leben schließlich doch noch zum Märchen? Und was hat es mit dem alten Mann mit dem auffälligen Hut auf sich?


Sandra Pulletz hat eine ganz zauberhafte Valentinstagsgeschichte geschaffen in der ihre Protagonistin Valentina das Studium unterbrochen hat und vorübergehend in einem Coffee-Shop jobbt. Ihre Liebe gehört der Konfiserie, doch sie hat ihren beruflichen Weg noch nicht gefunden. Von Männern hat sie erstmal genug, doch immer, wenn der gutaussehende Kunde im Laden auftaucht, schlägt ihr Herz ein wenig schneller. Außer Valentina sind aber noch zwei weitere Menschen auf der Suche nach der Liebe und dadurch wird „Konfekt mit Zucker-Kuss“ zu einer romantischen Liebesgeschichte voller Sehnsucht,  Herzschmerz und einem Hauch von Märchen.

Die Autorin hat sehr liebenswerte Charaktere gezeichnet, wobei mich besonders die Geschichte des „alten Mannes mit dem auffälligen Hut“ berührt hat.

Wie schon in ihrer Halloween-Geschichte hat die Sandra Pulletz auch hier zwei Rezepte, die im Roman eine Rolle spielen, hinten angehängt. Dieses Mal sind es die Rezepte für Tiramisu-Kugeln und Cappuchino-Trüffel.

„Konfekt mit Zucker-Kuss“ konnte mich absolut überzeugen, daher vergebe ich fünf von fünf Eulen.

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16) Frauen- oder Erotik-Roman


Autor: Pulletz, Sandra
Titel: Konfekt mit Zucker-Kuss


-> Österreich

Highschool Halloween – eine Kurzgeschichte von Sandra Pulletz

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  • Inhalt:

An Halloween steigt eine Party und Ava hat bereits ein passendes Kostüm. Während um sie herum nach und nach eine Einladung erhalten, muss sie sich lange gedulden. Doch kurz vor der Party steckt dann auch in ihrem Schulspind die heißbegehrte Eintrittskarte. Nun kann Ava ihren Plan, es dem Mädchenschwarm Calvin heimzuzahlen, in die Tat umsetzen.

  • Gedanken zur Geschichte

Die Protagonistin Ava war lange Zeit in Calvin verliebt, doch leider benimmt der sich hin und wieder daneben und deshalb möchte sie ihm auf der Party einen Streich spielen.

Bereits auf den ersten Seiten deutet Sandra Pulletz an, dass Ava eine Besonderheit hat, was natürlich neugierig macht. Um was es sich bei der Besonderheit handelt, verrät die Autorin erst zur Mitte des Buches hin. Ich darf soviel verraten, dass ich sehr überrascht war, denn damit hatte ich zu Beginn der Geschichte überhaupt nicht gerechnet.

Etwas widersprüchlich war für mich der Part um die Einladungskarten. Die Organisatoren geben sich sehr einfallsreich bei der Zustellung der Einladungen, das hat mir gut gefallen. Allerdings hätte ich mir dann gewünscht, dass die Einladungen bei der Party vorgezeigt werden müssen, denn ohne „Türsteher“ kann jeder in das Haus hinein, egal, ob er eine Einladung hat oder nicht. Natürlich ging es dabei darum, herauszufinden, wo die Party stattfindet, aber das hätte Ava bestimmt auch ohne Karte von ihrer besten Freundin erfahren.

Auch das Ende bemängle ich ein wenig. Knapp 3/4 der Geschichte haben mir soweit gut gefallen, doch dann ging mir alles viel zu schnell. Hier hätte ich mir gewünscht, dass auch der letzte Teil noch ausführlicher gewesen wäre.

Der Gruselfaktor, der an Halloween nicht fehlen darf, ist nicht sonderlich ausgeprägt, sondern nimmt genau das Ausmaß ein, das zur Geschichte passt.

An das Ende hat Sandra Pulletz die Rezepte für eine Halloween-Quiche und eine Halloween-Bowle angehängt, die auch in der Kurzgeschichte zu finden sind.

Trotz meiner Kritikpunkte vergebe ich vier von fünf Eulen für eine lockere Kurzgeschichte, die man einfach dazwischen schieben kann und die den Leser schon ein wenig in Halloween-Stimmung versetzt.

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