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God jul!

Heute öffnet sich bei mir das 4. Söckchen.

Meine Stammleser wissen es, ich habe vor einiger Zeit meine Liebe zu Schweden entdeckt und möchte euch deshalb mit der (Vor-) Weihnachtszeit in Schweden vertraut machen.

Gegen Ende des Artikels verlose ich ein kleines Schweden-Paket.


Wie wir das auch in Deutschland kennen, eröffnen am ersten Adventswochenende viele Weihnachtsmärkte. Der größte Weihnachtsmarkt Schwedens ist in Göteborg zu finden und zwar im Vergnügungspark Liseberg.

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Dass Vergnügungsparks im Winter einige Wochen öffnen hat sich auch bei uns durchgesetzt, nur, dass auf Liseberg nicht die Fahrattraktionen sondern eben der Weihnachtsmarkt im Mittelpunkt steht. Die Werkstatt vom Weihnachtsmann, eine Lichter-Show, Eis-Ballett, Kunsthandwerk, auch wer des Schwedischen nicht mächtig ist, kann sich alleine durch die Fotos ein Bild davon machen, was rund eine halbe Million Menschen jedes Jahr nach Liseberg zieht.


Immer Anfang Dezember findet in Örebro, einer Stadt rund 200 km westlich von Stockholm, ein großes Weihnachtskonzert statt, das „O, Helga Natt“ (Oh Heilige Nacht) genannt wird. Das Konzert zieht tausende Besucher an, die dann gemeinsam mit regionalen Künstlern Weihnachtslieder singen. Die Show wird aufgezeichnet und an Weihnachten im Fernsehen übertragen.


Am 13. Dezember jeden Jahres wird in Schweden das Luciafest begangen. Mit der Lichterkönigin „Sankta Lucia“ bin ich vor über 20 Jahren das erste Mal in Kontakt gekommen. Damals hatten wir eine schwedische Praktikantin, die bei unserer firmeninternen Weihnachtsfeier ein weißes Gewand mit rotem Sandband sowie einen Lichterkranz trug und ein Lied vorgetragen hat. Wer keine Vorstellung von der „Lussebrud“ hat, für den habe ich dieses Video bei YouTube entdeckt.

Im 18 Jahrhundert galt die Lucianacht noch als die Nacht, in der man besser zuhause blieb, weil Trolle ihr Unwesen treiben, doch seit rund 250 Jahren steht das Luciafest dafür, Helligkeit und Licht in die dunklen Wochen des Jahres zu bringen.


Das Weihnachtsbaum schlagen im Wald ist nicht erlaubt, sofern es sich nicht um den eigenen Wald handelt. In Schweden herrscht das „allemansrätt“, zu deutsch: das Jedermannsrecht. Dieses besagt, dass die Natur zwar allen offen steht und sich jeder frei bewegen kann, aber es gilt, Rücksicht auf die Natur zu nehmen. Regelmäßigen IKEA-Besuchern mag der Begriff „allemansrätten“ möglicherweise bekannt vorkommen, denn dieser ist seit einiger Zeit auf den Verpackungen der Fleischbällchen zu finden und tatsächlich steht auf der Verpackung auch der Hinweis „Allemansrätten is everyones right to field, forest and a fine meal of meatballs“.

Genau so bekannt wie die schwedischen Fleischbällchen dürfte auch der „Julbock“ sein, ein aus Stroh gearbeiteter Ziegenbock, der der nordischen Mythologie entsprungen ist und unter keinem Weihnachtsbaum und auf keinem Weihnachtsmarkt fehlen darf.

In Gävle, ca. 170 km nördlich von Schweden, wird seit mehr als 50 Jahren jedes Jahr ein 13 Meter hoher, sieben Meter langer und drei Tonnen schwerer Julbock aufgestellt. Wir sind einen Tag zu spät dran, denn immer am ersten Advent, also gestern, fand eine Eröffnungsfeier statt, die in einem Feuerwerk ihren Höhepunkt findet. Auch der „Gävlebocken“ zieht jährlich an die 20.000 Besucher an. Wer nicht selbst nach Gävle reisen möchte, kann sich den Bock auch per Webcam betrachten.


„Littlejulafton“ heißt wörtlich übersetzt „kleiner Weihnachtsabend“ und bezeichnet den 23. Dezember, an dem letzte Vorbereitungen für den Heiligen Abend getroffen werden.

An Heilig Abend läuft im Fernsehen seit mehr als 50 Jahren, man höre und staune: Donald Duck (Kalle Anka)! Kalle Anka och hans vänner,  Kalle Anka und seine Freunde.

Der schwedische Weihnachtsmann heißt Jultomte und die drei Kobolde oder Wichtel sind Tomtebisse, Tomte und Nisse. Sie kommen aus Lappland und bringen die Geschenke mit dem Rentierschnitten. Während Santa Claus in den Häusern in den USA warme Milch erwartet, ist es in Schweden Milchbrei, der dafür sorgen soll, dass größere Geschenke angeliefert werden.

Das „Julbord“, der Weihnachtstisch, bietet neben Weihnachtsschinken z.B. Hering mit verschiedenen Sorten Saucen, Köttbullar, Lachs und andere leckere Dinge. Auch diese Produkte findet man beim schwedischen Möbelriesen, genau wie den Glögg, eine Art Glühwein.


Wer sich übrigens mit Geschenkideen schwer tut, dem wird in Schweden geholfen: årets julklapp ist eine jährliche „Auszeichnung“ für ein bestimmtes Produkt, dass dann die Geschenkidee des Jahres wird. Erstmals wurde 1988 ein Produkt ernannt, damals ein Brotbackautomat, 2017 ist es das E-Bike.


Auch nach Weihnachten geht es noch weiter und zwar mit dem dreizehnten Weihnachtstag „Trettondedag jul“ und dem zwanzigsten Weihnachtstag „Tjugondedag jul„, dem 6. Januar, unserem Dreikönigstag, einem landesweite Feiertag und dem 13. Januar. Der 13. Januar hat sogar bei uns Berühmtheit erlangt. In Schweden wird er „Knut“ genannt und dank eines Fernsehspots weiß man auch bei uns, dass an diesem Tag die Weihnachtsbäume abgeschmückt und aus der Wohnung geworfen wird.


Falls ihr auf den Geschmack gekommen seid und Post aus Schweden erhalten möchtet, dann solltet ihr direkt an Tomte schreiben:

Zwischen 1891 und 1935 wurde in Schweden eine Zeitung mit dem Namen Jultomten verlegt. Die Zeitung sollte die Fantasie der Kinder anregen und war die Adresse, an die die Kinder Briefe versandten. Nachdem die Zeitung ab 1935 nicht mehr verlegt wurde, schrieben die Kinder jedoch weiter an den Weihnachtsmann und da übernahm die Post die Beantwortung der Briefe.

Homepage

Tomten/Santa Claus
173 00 Tomteboda
Sverige / Schweden


Und nachdem ihr nun ausreichend auf die schwedischen Weihnachtsfeiertage vorbereitet seid, könnt ihr ein Paket mit verschiedenen IKEA-Produkten gewinnen:

Es erwarten euch Kekse, Schokolade, Marshmallows, Tee, Kerzen und Ausstechformen. Um gewinnen zu können, müsst ihr nur eine Frage beantworten:

Wie schwer ist der 13 x 7 Meter große Julbock, der am 1. Advent in Gävle aufgestellt wurde?

Die Antwort dürfte gerne im Kommentar hinterlassen, die Kommentare mit der richtigen Antwort schalte ich erst nach Teilnahmeschluss frei.

Ich würde mich natürlich freuen, wenn ihr das Gewinnspiel fleißig teilt und regelmäßige Leser meines Blogs seid oder werdet, denn die meisten von uns wissen ja, wie groß die Freude über aktive Leser ist  Hier geht´s zu meiner Facebookseite, wo ihr aktuelle Infos zum Blog findet, alternativ freue ich mich natürlich auch über weitere Follower auf Twitter oder Instagram.

Teilnahmeschluss ist am 7. Dezember 2017 um 23.59 Uhr. Der Gewinner wird danach bekannt gegeben. Ich versende nur innerhalb von Deutschland. Ihr solltet bitte 18 Jahre alt sein oder das Einverständnis eines Erziehungsberechtigten für die Teilnahme haben.

In den nächsten Tagen bitte die Augen offen halten, denn es wird noch eine weitere Verlosung geben!

 God Jul önskar jag er alla! – Frohe Weihnachten Euch allen!


logo2015

Die 24 Söckchen sind eine Aktion von Alex von selbstexperiment.de. Außer Marc hat uns auch Angeline schon einen Blick in ihr Söckchen werfen lassen. Das nächste Söckchen findet ihr morgen früh bei SabineSascha oder Sandra.

I don’t know why she’s leaving or where she’s gonna go

Punkt 2

Mit Alice hat er 24 Jahre lang Tür an Tür gewohnt, doch manchmal ist die Nachbarschaft so groß, dass man gar nicht alle kennen kann. Über den Dächern von Göteborg habe ich festgehalten, wie hier

Haus an Haus

steht.


Punkt Punkt Punkt ist eine Art Themen-Wunsch-Parade. Punkt Punkt Punkt steht für das Wort, das in der jeweiligen Woche in einem Foto umgesetzt werden soll. Alle Infos gibt es bei Sandra auf Always-Sunny.

Pro abgegebenem Bild/Beitrag werden 5 Cent auf das Spendenkonto gerechnet. Das Geld bekommt in 2017 stellvertretend für viele Stiftungen dieser Art Ärzte ohne Grenzen.

Zurück in die Vergangenheit

Schild

Auf Teilzeitreisender.de ist kürzlich der 600. Artikel online gegangen und ich folge dem Blog fast von Beginn an, 2013 durfte ich sogar einen Gastbeitrag veröffentlichen.

Aus Anlass des Jubiläums läuft noch bis zum 14. April 2016 eine Bloggeraktion:

Nehmt mich mit auf eure Zeitreise!

Ich möchte eure Geschichten hören. Erzählt mir von einer besonderen Reiseerlebnissen,  die euch deshalb in Erinnerung bleiben, weil sie eine Premiere darstellt. Wie war es, das erste mal mit Kindern unterwegs zu sein? Und was habt ihr gefühlt, als ihr das erste Mal ein völlig exotisches Gericht probiert habt? Eure erste Nacht im Hostel oder der erste Roadtrip – war es spannend? Habt ihr schon mal was aus dem Urlaub gekocht und es ist total schiefgelaufen? Ich will es wissen! Diese Blogparade ist etwas besonderes. Ich brauche keine tollen Tipps – sondern Gefühle! Lasst mich weinen, lasst mich lachen, lasst mich Gänsehaut bekommen! Ich freue mich!

Ski

Meinen ersten Urlaub, an den ich mich erinnern kann, habe ich mit meinen Eltern in Sedrun verbracht. Sedrun liegt im Kanton Graubünden in der Region, in der die Deutschschweiz in die italienische Schweiz übergeht. In Andermatt haben wir das Auto auf den Zug verladen, da der Oberalppass im Winter geschlossen ist. In Sedrun angekommen, fuhr mein Vater auf den Parkplatz des Fremdenverkehrsamtes und was dann passierte, weiß ich noch bis heute. Da stand ein Auto im Weg und auf einmal stieg der Fahrer aus, rannte an unser Auto, riss die Fahrertür auf und zog meinen Vater aus dem Auto. Mein kleiner Bruder und ich hatten furchtbar Angst, die allerdings unbegründet war, denn wie sich herausgestellt hat, handelte es sich bei dem Mann um einen Schulkameraden meines Vaters, der seit vielen Jahren im Tessin lebt, rund 300 km von seinem Heimatort entfernt. Er und seine Familie haben ihre Skiurlaub zur gleichen Zeit in Sedrun verbracht wie wir.

Ab Mitte der 1980er Jahre bin ich dann Jahr für Jahr mit der KJG ins Sommerlager gefahren, das waren meine ersten Reisen ohne Eltern. Zuerst war ich als Teilnehmer dabei, später habe ich selbst zum Leitungsteam gehört. Das war immer eine tolle Zeit. Deswegen habe ich mich auch gefreut, als meine Kinder damit einverstanden waren, selbst mit der KJG wegzufahren. Beim ersten Mal waren sie nur rund eine Autostunde von zuhause weg im Saarland und wir haben sie noch selbst hingebracht und abgeholt. Im zweiten Jahr sind sie mit dem Bus ins Allgäu gefahren und ich kann mich noch gut daran erinnern, dass der Bus losgefahren ist und einige Eltern einen Countdown angestimmt haben, in den die meisten eingefallen sind und der dann in einem kleinen Jubel endete, als der Bus außer Sichtweite war – wer nun an Rabeneltern denkt, dem sei gesagt, der Jubel auf Elternseiten war genau so groß, als der Bus zurück gekommen ist 😉

Ende der 1980er Jahre war ich das erste Mal richtig weit weg von zuhause. Das war eine einwöchige Klassenfahrt, die uns rund 800 km in den Süden an die Côte d’Azur geführt hat. In der Partnerstadt der Stadt, in der sich mein Gymnasium befand, wohnten wir in einem Landschulheim und nahmen zum Teil am Unterricht einer Partnerschule teil, den Großteil der Zeit verbrachten wir aber damit, Land und Leute kennen zu lernen. Das war gleichzeitig auch das erste Mal, dass ich das Meer gesehen habe.

Konkret kann ich mich noch an drei Dinge erinnern. Wir sind bis zur Boje heraus geschwommen und ich habe den Rückweg kaum geschafft, weil mir die Kraft gefehlt hat (seither habe ich Respekt vor offenen Gewässern), wir wurden Opfer einer Pfeffersprayattacke auf einem Volksfest (auch mit 15 gibt es Momente, in denen man am liebsten nach seiner Mama rufen würde) und der Anblick des Yachthafens (und der war wirklich gigantisch).

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Kurz nach dem Ende meiner Ausbildung unternahm ich zusammen mit einer Freundin, die ich der Berufsschule kennengelernt habe, die erste Flugreise, unser Ziel war Lanzarote. Es folgten Zypern, Ägypten, die Kapverdischen Inseln und Gambia. Auch da hatte ich einige einschneidende Erlebnisse.

2001 habe ich – sportlich wie ich bin – *hüstel* den Bodensee auf dem Fahrrad umrundet. Allerdings war es keine echte Rundfahrt, von einer Ferienwohnung aus sind wir jeden Tag, mal mit dem Rad, mal mit der Fähre gestartet und haben neue Etappen zurück gelegt.

Tirol (2)

Ein Jahr später habe ich die Berge für mich entdeckt. Ich hatte einen Reisegutschein gewonnen mit dem wir uns in einem exklusiven Hotel im Kleinwalsertal eingenistet haben, von wo aus wir dann zu verschiedenen Tagestouren gestartet sind. Wieder ein Jahr später, ich war mit Kind 1 hochschwanger, bin ich mit meinen Eltern an den Wilden Kaiser nach Tirol gefahren und seither weiß ich auch, warum es Menschen gibt, die es Jahr für Jahr an den gleichen Ort zieht. Die ganze Region ist extrem familienfreundlich, so dass wir insgesamt zehn Mal am Wilden Kaiser geurlaubt haben. Und wenn irgendwann einmal jemand fragt, was die ersten Urlaubserinnerungen meiner Kinder sind, spielen diese mit Sicherheit am Wilden Kaiser.

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2015 gab es dann eine weitere Premiere: mein erster Urlaub ohne Kinder, das erste Mal, dass ich alleine ins Ausland geflogen bin und gleichzeitig mein erstes Mal Skandinavien. Die Tage in Schweden verliefen sehr unspektakulär, denn sie dienten einzig und alleine dazu, dass ich in den Weiten von Västergötland zur Ruhe kommen konnte.

Wenn ihr nun noch lesen möchtet, warum ich bei einem Skirennen nur fünf Meter weit gekommen bin, dann klickt schnell auf den Artikel Heiß, heiß, Baby. Im gleichen Artikel habe ich übrigens auch erzählt, wie ich Ende der 1990er Jahre bei einer Skiabfahrt aus der Kurve getragen wurde und in einem Bachbett gelandet bin, wegen eine überhitzen Motors mitten in der Nacht an einer Bretterbude mit Cola-Automat im Nirgendwo zwischen Kairo und Hurghada gestandet bin und auch wie ich in Gambia durch einen „reißenden Strom“ getragen wurde.

Zurück in die Vergangenheit – Die Bloggeraktion #TZR600

 

Blog Adventskalender 2015 – 3. Söckchen

03

Weihnachtspost

Jedes Jahr aufs Neue werden im Internet und in Printmedien die Adressen der Weihnachtspostämter veröffentlicht. Dort landen während der Adventszeit unglaublich viele Wunschzettel, gemalte Bilder und Briefe.

Ich war im November investigativ unterwegs und wollte einmal hinter die Kulissen der Weihnachtspostämter schauen und vor allem wissen, was zurück kommt, wenn die Menschen Post an Christkind, Weihnachtsmann, Tomten und Santa Claus schicken. Ja, Ihr lest richtig, auch im Ausland werden Kinderbriefe beantwortet. Und weil das etwas ist, was gar nicht so bekannt ist, habe ich mich einmal näher mit diesen Auslandspostämtern beschäftigt. Meine Kinder haben sie angeschrieben und natürlich werde ich – wenn es soweit ist – auch zeigen, was bei uns angekommen ist.

Eine Verlosung habe ich ebenfalls für Euch und ganz unten findet Ihr dann auch noch die Adressen der deutschen Weihnachtspostämter, die man teilweise persönlich besuchen kann, aber lest selbst:

 

  • Österreich

    Christkindl liegt in Oberösterreich und in der Nähe, in Steyr, hat die österreichische Post ihr Weihnachtspostamt eingerichtet. In diesem Jahr öffnet dieses Postamt zum 66. Mal für alle Menschen, die ihre Weihnachtspost von hier versenden wollen und natürlich wird auch Kinderpost beantwortet.

    Homepage

Postamt Christkindl
4411 Christkindl

Österreich

 

  • Finnland

    In Finnland kommen jährlich etwa 500.000 Briefe aus aller Welt an, seit 1985 sind es insgesamt schon 17 Millionen aus ca. 200 Ländern.

    Homepage

Joulupukki
Joulupukin Pääposti
Tähtikuja 1
96930 NAPAPIIRI

Finnland / Suomi

 

  • Schweden

    Zwischen 1891 und 1935 wurde in Schweden eine Zeitung mit dem Namen Jultomten verlegt, was übersetzt Weihnachtsmann heißt. Die Zeitung sollte die Fantasie der Kinder anregen und war die Adresse, an die die Kinder Briefe versandten. Nachdem die Zeitung ab 1935 nicht mehr verlegt wurde, schrieben die Kinder jedoch weiter an den Weihnachtsmann und da übernahm die Post die Beantwortung der Briefe.

    Homepage

Tomten/Santa Claus
173 00 Tomteboda
Sverige / Schweden

 

  • Frankreich

    Der Père Noël de Libourne beantwortet zusammen mit 60 Assistenten hundertausenden von Briefen aus Frankreich und dem Ausland.

    Homepage

Père Noël
33500 Libourne
France / Frankreich

 

  • Irland

    Auch vom „irischen Nordpol“ aus wird Kinderpost beantwortet, natürlich von Elfen und seit mehr als 25 Jahren.

    Homepage

Santa Claus
North Pole
Irland / Ireland

 

  • Großbritannien

    Father Christmas bittet um Zusendung der Briefe bis 6. Dezember, damit sie rechtzeitig beantwortet werden können. Wenn Ihr Euch beeilt, könnte das dieses Jahr noch was werden.

    Homepage

Santa/Father Christmas,
Santa’s Grotto,
Reindeerland,
XM4 5HQ

Großbritannien / Great Britain

 

  • Kanada

    Vom „kanadischen Nordpol“ aus bittet man um rechtzeitige Zusendung bis 16. Dezember 2015.

    Homepage

Santa Claus
North Pole HOH OHO

Canada / Kanada

 

  • Slowakei

    Homepage

JEŽIŠKO
99 999 JEŽIŠKO
Slovensko / Slowakei

 

  • Belgien

    Beim belgischen Saint-Nicholas müssen die Briefe bereits bis zum 1. Dezember versandt sein. Dafür ist es nun zu spät. Wer sich die Adressen für das kommende Jahr vormerken kann, findet sie hier und hier.

 

  • Neuseeland

    Auch in Neuseeland sollte die Post bereits am 30. November angekommen sein. Dafür gibt es in Neuseeland aber auch die Möglichkeit, Santa online zu schreiben.

 

Die Verlosung

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Nachdem wir die Weihnachtspostämter bereits angeschrieben haben und auch die Wichtelpakete für das Nikolaus-Buchwichteln versandt sind, folgen in Kürze die Postkarten zur Aktion „Let it snow„, sowie meine persönlichen Weihnachtsgrüße.

Außerdem würde ich noch gerne ein Weihnachtspäcken versenden, in das ich die Sachen, die Ihr auf dem Foto oben sehen könnt, packen werde. Wenn ich Euch damit eine Freude machen kann, dann solltet Ihr einfach nur eine Frage beantworten können.

Einige von Euch wissen sicherlich von meinem Faible für Schweden, daher dürfte es Euch nicht überraschen, dass ich gerne wissen möchte,  wie der Weihnachtsmann in Schweden heißt. Kleiner Tipp, es lohnt sich, diesen Blogartikel zu lesen 😉

Bitte hinterlasst Euren Lösungsvorschlag in den Kommentaren.

Ich würde mich natürlich freuen, wenn Ihr das Gewinnspiel fleißig teilt und regelmäßige Leser meines Blogs seid oder werdet, denn die meisten von uns wissen ja sicherlich, wie groß die Freude über aktive Leser ist  Hier geht´s zu meiner Facebookseite, wo Ihr immer alle brandaktuellen Infos zum Blog findet, alternativ freue ich mich natürlich auch über weitere Follower über den Feedreader, TwitterNetworked Blogs oder Instagram.

Ihr solltet bitte 18 Jahre alt sein oder das Einverständnis eines Erziehungsberechtigten für die Teilnahme haben.

Teilnahmeschluss ist am 6. Dezember 2015 um 23.59 Uhr. Der Gewinner wird danach bekannt gegeben. Ich versende nur innerhalb von Deutschland. In den darauffolgenden Tagen solltet Ihr die Augen offen halten, denn es wird noch eine weitere Verlosung geben!

God Jul önskar jag er alla! – Frohe Weihnachten Euch allen!

Deutschland:

Und hier nun wie versprochen die Infos zu den deutschen Weihnachtspostämtern:

  • Himmelpfort (Brandenburg)

    Himmelpfort hat 600 Einwohner. Schon seit dem 10. November 2015 ist die Filiale besetzt, persönliche Besuche erwünscht. Die Öffnungszeiten findet ihr auf der Homepage. 1984 kamen die ersten beiden Briefe in Himmelpfort an, die eine Mitarbeitern damals persönlich beantwortet hat. Das machte offensichtlich die Runde, den im folgenden Jahr waren es bereits 75 Briefe. Seit 1990 ist immer wieder ein Anstieg zu verzeichnen, so dass der Weihnachtsmann seither durch viele Helfer unterstützt wird. 2014 waren es über 300.000 Briefe und Wunschzettel aus 69 Ländern, die von Mitarbeitern in 17 Sprachen mit Weihnachtsbriefmarke und Himmelpforter Sonderstempel bis spätestens Heiligabend beantwortet werden.

    Homepage

An den Weihnachtsmann
Weihnachtspostfiliale
16798 Himmelpfort

 

  • Himmelspforten (Niedersachsen)

    Himmelpforten hat 5.000 Einwohner. Das Weihnachtspostamt besteht seit über 40 Jahren. Die Filiale öffnete am 27. November 2015 die Pforten für persönliche Besuche in der Villa von Issendorf, Christkindplatz.

    Die Geschichte von Himmelpforten hat mich am meisten begeistert, weil hier in der Anfangszeit ein großes persönliches und regionales Engagement geleistet wurde. Bereits 1961 ist der erste Brief eingegangen. Der Leiter des örtlichen Postamtes beantwortete diesen persönlich, das Stader Tageblatt berichtete darüber und in den kommenden Jahren wurde die Postfiliale überflutet. Die Mitarbeiter, Familien und Freunde beantworteten die Briefe in ihrer Freizeit und damit die Kosten gedeckt werden konnten, schaltete die Hannoversche Zeitung eine Spendenaktion. Nach und nach entstand ein eigener Poststempel, die Kosten werden zwischenzeitlich übernommen und nun sind es fast 25.000 Briefe, die von vielen Menschen, auch Schülern und Azubis der Post, beantwortet werden.

    Homepage

An den Weihnachtsmann
21709 Himmelpforten

 

  • Himmelsthür (Niedersachsen)

    Himmelsthür ist ein Ortsteil von Hildesheim, das Postamt ist das älteste in Deutschland, es besteht seit 1947. Die Briefe werden hier mit handgeschriebener Anschrift und einem Weihnachtsstempel beantwortet. Dieses Weihnachtspostamt erhielt 2014 über 50.000 Briefe, die von fünf (!) Helfern beantwortet werden.

    Homepage

An den Weihnachtsmann in Himmelsthür
31137 Hildesheim

 

  • Nikolausdorf (Niedersachsen)

    Weihnachtsbriefe werden hier mit Standardbriefen beantwortet, aber Kinder, die ihr Herz ausschütten, erhalten auch ein ganz persönliches Schreiben. Außerdem gibt es einen Sonderstempel auf die Briefmarke. Bis 1965 waren es nur einzelne Briefe, die in Nikolausdorf eingegangen sind. Doch dann berichtete die Presse und dann wurden es ständig mehr Wunschzettel und Bilder. Der damalige Schulleiter initiierte die Beantwortung und der jetzige Aktionsleiter ist bereits seit mehr als 50 Jahren aktiv und wird von Oberstufenschülern unterstützt. Die Filiale, die persönlich aufgesucht werden kann, hat seit 25. November 2015 geöffnet. Am 6. Dezember kommt der Nikolaus natürlich auch persönlich auf dem Kirchplatz vorbei. Die Öffnungszeiten sind auf der Homepage zu finden.

An den Weihnachtsmann
In Nikolausdorf
49681 Garrel

 

  • Engelskirchen (Nordrhein-Westfalen)

    1985 tauchten erstmals Briefe auf die „An das Christkind bei den Engeln“ adressiert waren und die Mitarbeiter der Post wollten eine schnelle Lösung finden, um kein Kind zu enttäuschen. So entstand das Postamt des Christkindes in Engelskirchen. Nach Angaben der Post gehen rund 135.000 Briefe aus 50 Ländern ein, teilweise bis zu 12.000 pro Tag. Wer spät dran ist, hat hier Glück, denn alle bis zum 20. Dezember 2015 eingehenden Briefe werden noch beantwortet und wer in der Nähe wohnt, hat sogar die Möglichkeit, die Post am dritten Adventswochenende persönlich vorbei zu bringen. Die Öffnungszeiten findet ihr auf der Homepage. Am gleichen Wochenende ist auch ein Christkindmarkt hinter dem Rathaus mit Aktionen der Deutschen Post.

    Homepage

An das Christkind
51777 Engelskirchen

 

  • St. Nikolaus (Saarland)

    Ganz viel Heimatbezug hat für mich das Nikolauspostamt, nicht nur, weil ich in der Pfalz meinen Lebensmittelpunkt habe und dieses Postamt damit das für mich nächste ist. Nein, auch meine Wurzeln, die sich im Dreiländereck Deutschland, Frankreich, Schweiz spiegeln sich hier wieder, weil in den 1960er Jahren ein Pharmavertreter aus Weil am Rhein (im Dreiländereck) nach St. Nikolaus gefahren ist und von dort Briefe an die Kinder seiner Kunden versandt hat, die dann eben den Poststempel von St. Nikolaus trugen und das war der Start der Briefe an den Nikolaus, so dass mittlerweile 20.000 Briefe aus 33 Ländern eingehen. Jedes Jahr werden Briefpapier, Antwortkuvert und das Bild des Nikolaus-Sonderstempels entworfen und gedruckt, die Kosten trägt die Deutsche Post. Das Postamt ist ab dem 5. Dezember für persönliche Besuche geöffnet. Alle Infos gibt es auf der

    Homepage.

An den Nikolaus
66351 St. Nikolaus

 

  • Himmelstadt (Bayern)

    Himmelstadt beantwortet bereits ab dem ersten Advent die eingehenden Briefe. Größere Gruppen, wie z.B. Kindergärten, sollten ihre Briefe bis zum 14. Dezember 2015 versenden, Einzelpersonen bis zum 17. Dezember 2015. Auch hier können die Wunschzettel persönlich vorbei gebracht werden, die Öffnungszeiten sind auf der Homepage hinterlegt. Während in Himmelstadt 1986 noch 3.500 Briefe pro Jahr eingegangen sind, waren es 1994 schon 30.000 und 20-25 Helfer. Im vergangenen Jahr waren es 81.000 Briefe, auch aus dem Ausland, die von 36 Helfern in zwölf Sprachen beantwortet wurden.

    Homepage

An das Christkind
Kirchplatz 3
97267 Himmelstadt

 

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Die 24 Söckchen sind eine Aktion von Alex von offenesblog. Gestern hat Marc uns einen Blick in sein Söckchen werfen lassen und wer bei ihm noch nicht vorbei geschaut hat, sollte das dringend tun, denn noch bis zu seinem Geburtstag am 13. Dezember verlost er jede Menge Preise. Und auch für morgen habe ich eine Leseempfehlung, denn das nächste Söckchen findet Ihr bei Sabine,  Stephan oder der Kölschen Ziege.

Der Sommer in der Retrospektive betrachtet

SummerSundayQuestion

Die Schulferien gehen dem Ende entgegen, das Sommerwetter soll dem Ende entgegen gehen, da wird es Zeit, auf die letzten Wochen zurück zu blicken.

Was ist eure schönste Sommer-Erinnerung?

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Zu meinen schönsten Erinnerungen an diesen Sommer zählt dieser Blick auf einen endlos scheinenden See im westlichen Teil von Schweden. Hier konnte ich abschalten, Kraft tanken und sehr sehr viele Bücher lesen. 🙂