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OXEN – Das erste Opfer von Jens Henrik Jensen

OXEN – Das erste Opfer
von Jens Henrik Jensen
Trilogie, Band 1 von 3
erschienen am 08. September 2017
bei dtv
Band 2 erscheint im März 2018, Band 3 im Juli 2018


  • Inhalt

Der dekorierte Ex-Elitesoldat Niels Oxen hat mit den Dämonen des Krieges zu kämpfen und beschließt, sich in der Einsamkeit der dänischen Wälder zu verkriechen.

Auf einem seiner Streifzüge landet er auf Schloss Nørlund. Dort wird kurz darauf, der Ex-Botschafter Corfitzen tot aufgefunden. Er ist nicht der einzige Tote und Oxen gerät in die Schusslinie von Polizei und Geheimdienst. Um seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen, beschließt er, mit der Agentin Margrethe Franck zusammenzuarbeiten, um sich von allen Anschuldigungen entlasten zu können. Oxen und Franck stoßen auf einen Sumpf aus Macht und Machtmißbrauch und geraten in Lebensgefahr.


  • Meine Gedanken zum Buch

„OXEN – Das erste Opfer“ ist ein erstklassiger Thriller mit verschiedenen Facetten. Neben dem Handlungsstrang um die Todesfälle beschäftigt sich der Autor Jens Henrik Jensen auch mit den wahren Ereignissen um den Einsatz dänischer Soldaten im Balkankrieg und den Danehof, einer Art mitteralterliches Parlament. Soweit ich das bislang beurteilen kann, hat der Autor die Historie erstklassig recherchiert. Er bedient sich keiner großen Blutrünstigkeit und auch die Gewaltszenen sind so geschrieben, dass sie den Leser nicht verfolgen.

Während der Protagonist Niels Oxen anfangs eher schwermütig erscheint, entwickelt er sich innerhalb dieses ersten Bandes der Trilogie vom gezeichneten Einzelkämpfer zu einem halbwegs umgänglichen Menschen, der langsam wieder Vertrauen fasst und den ich von Seite zu Seite mehr in Herz geschlossen habe. Der Autor hat hier ein völlig unterschiedliches und absolut untypisches Ermittlerteam gebildet: Oxen, der in der Vergangenheit psychische Schäden erlitten hat, und Margrethe Franck, die körperlich eingeschränkt ist.

Der Plot um Politik und Macht, Vertuschung und Verschwörung ist hervorragend konstruiert. OXEN ist ein Pageturner, den ich nur einmal aus der Hand gelegt habe, um ein paar Stunden zu schlafen.

Ich könnte hier noch mehr Superlativen anführen, doch ich kürze es ab: OXEN gehört für mich zu den besten Thrillern, die ich bislang gelesen habe. Kein Wunder, dass diese Trilogie so große Erfolge feiert. Daher gibt es von mir eine Leseempfehlung und fünf von fünf Eulen.

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Ich hatte die Ehre, den Autor Jens Henrik Jensen bei einem Meet & Greet kennenzulernen. In meinem Beitrag von gestern könnt ihr mehr über ihn, sein Leben und Niels Oxen erfahren.


Eine weitere Rezension dieses Buches findet ihr bei Heike von Steffis und Heikes Lesezauber. 


  • Dieses Buch habe ich zur Vorbereitung auf das Meet & Greet vom Verlag erhalten, vielen Dank dafür.
  • Die Rezension zeigt meine persönliche und ehrliche Meinung auf.

 

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Aufgabe 7) Buch, das verfilmt wurde, gerade verfilmt wird oder für das eine Verfilmung geplant ist


Titel: Oxen – Das erste Opfer
Land: Dänemark


-> Dänemark

Versuchen wir das Glück von Barbara Leciejewski

Versuchen wir das Glück
von Barbara Leciejewski
erschienen am 3. Oktober 2017
bei Tinte und Feder
eBook 3,49 EUR
Taschenbuch 9,99 EUR


  • Die Protagonisten und ihre Geschichte

Helene „Lene“ Thomas ist Ende 40, verheiratet und hat eine erwachsene Tochter. Ihr Mann, ein Unternehmensberater, betrügt sie mit seiner wesentlich jüngeren Assistentin.

Ludwig Breuer ist ein Jahr älter als Helene. Er hat seinen Traum, Journalist zu werden und aus den Krisengebieten der Welt zu berichten, verwirklicht.

Als Helene auf dem Münchner Hauptbahnhof auf ihre Jugendliebe Ludwig trifft, ist die Magie zwischen ihnen sofort wieder spürbar, zaghaft zwar noch, aber ausreichend genug, um sich nicht direkt wieder zu trennen sondern zusammen einen Kaffee trinken zu gehen. Sie erzählen sich, was in den letzten 25 Jahren passiert ist, erinnern sich daran, wie unzertrennlich sie waren und wie es trotzdem zum Scheitern ihrer Beziehung kam. Sie blicken sich in die Augen, sie berühren sich – zunächst schüchtern  – und am Ende des Nachmittags steht die Frage „Versuchen wir das Glück“.


  • Meine Gedanken zur Geschichte

Als ich mit diesem Buch begonnen hatte, hatte ich keine Vorstellung davon, wie sehr es mich berühren würde, zwischendurch habe ich mich gefragt, wie Barbara Leciejewski es schafft, mich so in den Bann der Geschichte zu ziehen, obwohl die beiden Protagonisten einen größeren Teil des Buches nur an einem Tisch in einer Bahnhofsgaststätte sitzen und reden und am Ende war ich einfach sprachlos und absolut begeistert.

Diese Kapitel, die in der Gegenwart in einer Bahnhofsgaststätte spielen, sind so unspektakulär und ruhig und dennoch konnte ich nicht erwarten, zu erfahren, wie es mit Helene und Ludwig weiter geht. Im Wechsel dazu erzählt die Autorin von der gemeinsamen Vergangenheit der beiden, von ihrem Kennenlernen, ihrer tiefen Freundschaft, ihrer Beziehung und dem jähen Ende der großen Liebe. Diese Kapitel sind sehr abwechslungsreich und Barbara Leciejewski nimmt oft Bezug auf reale Ereignisse wie den Fall der Mauer oder das Geiseldrama von Gladbeck, aber auch hier hat sie die eher nachdenklichen und leisen Töne gewählt. Es gibt meiner Meinung nach einen einzigen Paukenschlag und selbst der ist in wenigen ruhigen Worten abgehandelt.

Die beiden Protagonisten stehen in der Mitte ihres Lebens und so geht die Autorin in dieser Geschichte auch ganz gezielt auf die zwischenmenschlichen Sorgen und Nöte dieser Altersgruppe, wie zum Beispiel das Bedürfnis, nach einer Trennung nicht allein sein zu wollen, ein. Darüber hinaus haben sowohl Helene als auch Ludwig mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen und auch diesen Themen nähert sich Barbara Leciejewski behutsam an.

„Versuchen wir das Glück“ ist kein Liebesroman, den man einfach zwischendurch weglesen kann. Es ist die Geschichte einer Frau und eines Mannes, die noch einmal dort beginnen könnten, wo sie vor 25 Jahren aufgehört haben, mit den gleichen Unwegsamkeiten wie damals, aber mit 25 Jahren mehr Lebenserfahrung.

Barbara Leciejewski hat es geschafft, mit einem völlig unaufgeregten Schreibstil ein wunderbares Buch zu schaffen, das mich bezaubert und tief beeindruckt hat. „Versuchen wir das Glück“ ist für mich ein Jahreshighlight 2017 und wenn es möglich wäre, würde ich mehr als die fünf von fünf Eulen vergeben.

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  • Dieses Buch habe ich zu Rezensionszwecken über Netgalley erhalten. Vielen Dank dafür.
  • Die Rezension zeigt meine persönliche und ehrliche Meinung auf.

 

 

Titel: Versuchen wir das Glück


-> Deutschland

Besondere Umstände von Gabriela Kasperski

Besondere Umstände
der zweite Fall für Schneyder & Meier
von Gabriela Kasperski
Neuauflage Mai 2017 bei Storybakery
ursprünglich 2014 im Appenzeller Verlag erschienen


  • Klappentext

Zita Schnyder hat den Master in Psychologie mit Bestnote bestanden und ihren Sohn entbunden, das Leben könnte nicht besser sein. Da wird aus dem Waldstädter Krankenhause ein Baby entführt und Zitas Nachforschungen führen sie in den Geburtsvorbereitungskurs „MamYoga“. Ihr Partner, der Commissario Werner Meier, ist derweil komplett überfordert, von seinen Vatergefühlen und vom Mord an einer Sozialarbeiterin. Als das Drama um verschwundene Babys immer größere Dimensionen annimmt, müssen sich Schnyder & Meier zusammenraufen und in einem Wettlauf gegen die Zeit diesen Fall lösen, der ihnen so nahe geht wie nichts zuvor – ist auch ihr Baby in Gefahr?


  • Meine Gedanken zum Buch

Ich habe mich mit diesem Buch sehr schwer getan. Das erste Viertel des Buches konnten mich gar nicht fesseln und ich habe das Buch immer wieder aus der Hand gelegt und andere Bücher gelesen. Da es sich um ein Rezensionsexemplar handelt, habe ich mich dennoch auch immer wieder gezwungen, weiterzulesen.

Als erstes wurde ich von der Masse an Personen, die zu Beginn des Buches eingeführt werden, überrollt. Am Ende des Buches gibt es zwar eine Übersicht, aber auch diese Liste mit Schauplätzen und Personen ist 3 ½ Seiten lang, was ebenfalls zeigt, wie umfangreich die Zahl der Protagonisten und Nebendarsteller ist.

Ein weiterer Grund dafür, dass ich mich mit diesem Buch so schwer getan habe, ist, dass kaum Spannung aufgebaut wurde, denn der erste Teil des Buches hat sich hauptsächlich mit Kinderwunsch und Schwangerschaft beschäftigt. Natürlich war klar, dass nicht alles mit rechten Dingen abläuft, aber es hat sich kein „Pageturner-Effekt“ eingestellt.

Danach hat sich die Geschichte immer weiter gesteigert und hat mich auch emotional mitgenommen, es lohnt sich also durchaus, durchzuhalten, dennoch muss ich Abzüge machen und vergebe 3,5 von fünf Eulen.

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  • Dieses Buch wurde mir zu Rezensionszwecken von Literaturtest zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.
  • Die Rezension zeigt meine persönliche und ehrliche Meinung auf.

 

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Aufgabe 47) Buch, das bei einem Verlag außerhalb Deutschlands erschienen ist


Ort: Zürich


-> Schweiz

Zum Teufel mit dir und der Liebe von Jennifer Wellen

Zum Teufel mit dir und der Liebe
von Jennifer Wellen
erschienen am 3. Juli 2017
bei feelings
ISBN: 978-3-426-21642-2


  • Klappentext

Unterhaltsame Romantasy voller Witz und Herz – das himmlisch chaotische Leben der rechten Hand des Teufels.
Um ihre Tochter zu retten, zögert Luciana nicht lange, als der Teufel ihr erscheint und ein verlockendes Angebot unterbreitet: Für das Leben ihres Kindes soll sie fortan in seinen Dienst treten. Dazu erhält sie nicht nur die Gabe, die Zeit zu manipulieren, sondern auch übermenschliche Kraft. Fortan lebt sie ein sorgenfreies Leben, bis ihr neuester Auftrag ihren Alltag völlig auf den Kopf stellt. Sie soll verhindern, dass Aaron Lux, der bei einem Autounfall seine Familie verloren hat, sich das Leben nimmt. Doch wie soll das gelingen, wenn der attraktive Arzt ständig neue suizidale Möglichkeiten findet und noch dazu auf der Abschussliste eines Engels steht? Als sich dann noch herausstellt, dass er wirklich gut küssen kann, ist das (Liebes-)Chaos perfekt … (Quelle: Amazon)


  • Meine Gedanken zum Buch

Zugegeben, ich hatte ein paar Probleme, in die Geschichte hineinzukommen. Das kann möglicherweise an den Protagonisten Luciana und Aaron liegen, mit denen ich nicht richtig warm geworden bin.

Da ich das Buch immer wieder weggelegt und sogar zwischendurch etwas anderes gelesen habe, habe ich mehrere Tage gebraucht, um mich mit dem Buch wohl zu fühlen. 

Später wurde ich aber sehr gut  unterhalte, denn Jennifer Wellen hat auch eine ordentliche Portion Humor in die Romantasy-Geschichte einfließen lassen. Romantasy ist ein wichtiges Stichwort: Wer sich dieses Buch kauft, der darf keine reine Liebesgeschichte erwarten, sondern muss sich im Klaren darüber sein, dass vieles unrealistisch ist. Darauf muss man sich einlassen können, ansonsten wird man vermutlich weniger Spaß an diesem Buch haben. 

Die Idee zu dieser Geschichte und auch die Umsetzung haben mir gut gefallen. Mit den Protagonisten habe ich mich angefreundet, aber wirklich überzeugen konnten Sie mich nicht.

Daher vergebe ich vier von fünf Eulen.

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  • Dieses Buch wurde mir zu Rezensionszwecken über Netgalley zur Verfügung gestellt.
  • Die Rezension zeigt meine persönliche und ehrliche Meinung auf.

 

 

Titel: Zum Teufel mit dir und der Liebe


-> USA

Ein Kinderspiel von Mila Roth


Ein Kinderspiel – Fall 10 für Markus Neumann und Janna Berg
von Mila Roth
erschienen am 10. Juli 2017
ISBN 978-3-744838-79-5
6,99 Euro (eBook 2,99 Euro)


Aus der Serie „Spionin wider Willen“ sind bisher folgende Bände erschienen:

Aus der Serie „Codename Elias“ habe ich bislang gelesen

Unter ihrem Echtnamen Petra Schier schreibt die Autorin historische Romane und Weihnachtsbücher von denen ich bisher gelesen habe:


  • Infos zur Serie und den Protagonisten

Wer die Serie „Spionin wider Willen“ bereits kennt, kann diesen Abschnitt getrost überspringen, allen anderen möchte ich hier zunächst einige Infos an die Hand geben:

Die „Vorabendserie im Buchformat“ ist allen Serienjunkies gewidmet und eine Hommage an die TV-Serie “Agentin mit Herz”. Die Bände sind allesamt keine typischen Krimis mit einem Spannungsbogen von der ersten bis zur letzten Seite, trotzdem versteht es die Mila Roth, immer wieder einen Pageturner zu schreiben.

Lasst die Finger von der Serie, wenn ihr:

  • nur Storys mögt, die 100-prozentig realitätsnah sind.

  • Wert auf komplizierte, undurchschaubare Handlungen legt.

  • blutrünstig zugerichtete Leichen und grausige Horrorszenarien liebt.

  • auf Krimis steht, in denen CSI-mäßig die Täter mit detailliert beschriebenen pathologischen, technischen und forensischen Methoden überführt werden.

  • einen nervenzerreißenden Thriller erwartet.

  • nicht bereit seid, den Figuren ausreichend Zeit (über viele Episoden) einzuräumen, um sich zu entwickeln, ihre Hintergründe zu erforschen und Beziehungen zueinander aufzubauen.

  • glaubt, die Autorin habe mit dieser Serie das Rad neu erfunden.

Quelle

Janna Berg ist Anfang 30 und Pflegemutter von Zwillingen. Eines Tages, als sie gerade ihre Schwester am Flughafen abholen will, wird sie von dem Agenten Markus Neumann angesprochen, der sie in einen seiner Fälle hinein zieht. Von da an ist Janna gelegentlich als zivile Hilfskraft für das “Institut” an der Seite von Markus Neumann tätig und gerät dabei mehr als einmal in Lebensgefahr.

Die beiden Protagonisten könnten unterschiedlicher nicht sein, Janna ist ein Familienmensch durch und durch, eher zurückhaltend und vorsichtig, was Partnerschaften angeht, die Ursache dafür liegt in einer früheren Beziehung. Markus dagegen lebt für seinen Job als Agent, seinen Vater sieht er nur, wenn es sich gar nicht vermeiden lässt und seine Beziehungen zu Frauen sind oft nur auf die Dauer einer Nacht begrenzt. Er sieht gut aus und so ist es auch kein Wunder, dass Janna sich zu ihm hingezogen fühlt, aber auch weiß, dass sie überhaupt nicht seinem „Beuteschema“ entspricht.

Im Laufe der Fälle ist Janna aktiver und selbstsicherer geworden und hat sich Markus gegenüber geöffnet und ihm von ihrer schwierigen und prägenden früheren Beziehung erzählt. Auch Markus, den ich anfangs ob seiner abweisenden Art nicht direkt ins Herz schließen konnte, ist offener geworden, erzählt mehr von sich und hat sich eingestanden, dass Janna eine gute Freundin für ihn geworden ist, was bei seinem sehr kleinen und gut ausgewählten Freundeskreis schon fast an ein Wunder grenzt.

Für mich liegt der Suchtfaktor bei dieser Serie unter anderem darin, dass ich immer ganz gespannt bin, wie sich die (freundschaftliche) Beziehung zwischen Janna und Markus weiterentwickelt.

Der Begriff „weiterentwickeln“ lässt schon erkennen, dass die Bücher aufeinander aufbauen, es macht daher Sinn, mit dem ersten Band zu starten. Allerdings sind alle Fälle selbst in sich abgeschlossen. Anhand des Personenverzeichnisses finden sich auch neue Leser, die möglicherweise mitten in der Serie einsteigen, gut zurecht. Ein Pluspunkt: das Personenverzeichnis befindet sich vorne im Buch, das habe ich auch schon anders erlebt.


  • Die neuesten Entwicklungen

Im „Institut“ (Sitz des Geheimdienstes):

Walter Bernstein, der Chef von Markus Neumann, möchte Janna Berg fest anstellen. Markus arbeitet, entgegen entsprechender Vorgaben, schon zu lange alleine als Agent. Als Zivilistin kann Janna zwar nicht bei jedem Fall eingesetzt werden, aber sie ist die Einzige, der Walter zutraut, mit dem Einzelgänger Markus in einem Team zu arbeiten.

Zwischen Janna und Markus:

Die Vertiefung ihrer Freundschaft hat dazu geführt, dass sich die beiden zwischenzeitlich bedingungslos vertrauen. Während Mila Roth ihren Lesern schon immer einen Blick in die Gefühlswelt von Janna gewährt hat, erfährt der Leser nun auch, was Markus von Janna als Frau hält.

Klappentext zum aktuellen Fall (Quelle):

Geheimagent Markus Neumann erhält den Auftrag, einen jungen Hacker namens Mikolaj aus Krakau abzuholen und in den Zeugenschutz aufzunehmen. Das erst achtzehnjährige Computergenie hat eine Software entwickelt, mit deren Hilfe Nachrichtendienste und Polizei sich noch besser vor Hackerangriffen schützen und deren Ursprung zurückverfolgen können. Dazu hat Mikolaj Ressourcen des organisierten Verbrechens angezapft und fürchtet nun um sein Leben und das seiner erst zwölfjährigen Schwester Maja.

Wieder einmal soll die zivile Hilfskraft Janna Berg den Agenten zur Tarnung begleiten und zunächst sieht alles nach einer einfachen Mission aus. Doch die beiden Jugendlichen zu beschützen, wird zur lebensgefährlichen Herausforderung für das ungleiche Agententeam, denn schon bald sind ihnen Auftragskiller dicht auf den Fersen.


 

  • Meine Gedanken zum aktuellen Band

Der neue Fall ist sehr abwechslungsreich und nachdem Janna und Markus in Polen sind, nimmt die Handlung noch ordentlich an Fahrt auf, da sie verfolgt werden. Die Ereignisse überschlagen sich und dadurch ist auch dieser 10. Band ein echter Pageturner.

Der Suchtfaktor liegt für mich, wie erwähnt, in der Weiterentwicklung zwischen Janna und Markus, was Mila Roth auch in diesem Band wieder sehr unterhaltsam gestaltet. Janna wird einmal mehr bewusst, welche Anziehungskraft Markus auf sie ausübt, doch die Gewissheit, dass seine wechselnden Betthäschen mit Modelmaßen ausgestattet sind, verbieten es von selbst, über mehr als nur Freundschaft nachzudenken. Ganz spannend war es für mich, zum ersten Mal zu erfahren, wie Markus Janna nicht nur als Freundin und Kollegin, sondern auch als Frau sieht.

Ich schätze, das ist mit ein Grund, warum mich dieser 10. Band so begeistern konnte. Ich vergebe fünf von fünf Eulen.

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  • 2013 hat die Autorin eine „FanFiction“-Leseraktion ausgeschrieben, bei der ich ein Staffel-Abo gewonnen habe. Seither erhalte ich die Bücher dieser ersten Staffel (bis Band 12) direkt nach Veröffentlichung als Gewinn von der Autorin.
  • Die Rezension zeigt meine persönliche und ehrliche Meinung auf.

 

Land: Polen


-> Polen

Der Schacht von Volker Dützer

Der Schacht
Band 1 der Reihe um Ben Funke und die LKA-Profilerin Helen Stein
von Volker Dützer
erschienen am 10. Oktober 2016
im KBV-Verlag
ISBN 978-3-95441-316-4
380 Seiten

Band 2 mit dem Titel „Freier Fall“ erscheint am 15. August 2017.


Bisher von diesem Autor gelesen:

Tödliche Heimkeh


  • Protagonisten

Die Koblenzer Profilerin Helen Stein war drei Tage in der Gewalt eines Mannes, der schon mehrere Frauen getötet hat. Nach drei Tagen setzt der „Maskenmann“, wie er genannt wird, Helen nackt auf einem Parkplatz aus, wo sie von einem LKW-Fahrer gefunden wird. Allerdings kann sie sich nicht mehr erinnern, was in diesen drei Tagen passiert ist. Da ein Polizeipsychologe sie für dienstunfähig erklären will, versetzt ihr Chef sie vorübergehend aufs Land.

Der Leiter der Polizeidienststelle in Hachenburg, Ben Funke, ist ein alter Bekannter von ihm, der gerade auf dem besten Weg ist, seine Karriere und sein Leben wegzuwerfen, weil er die Tage nur noch dank Alkohol durchsteht, seit seine Tochter verschwunden ist und seine Frau sich von ihm getrennt hat. Einzig der Deckung des Bürgermeisters und des Landrats hat er zu verdanken, dass er seinen Job noch nicht verloren hat. Dafür sieht er darüber hinweg, dass die Politiker nicht immer gesetzeskonform agieren.

Als ein totes Mädchen gefunden und ein weiteres Mädchen vermisst wird, vermutet Helen, dass der „Maskenmann“ ihr in den Westerwald gefolgt ist und sie schafft es, Ben Funke aus seiner Lethargie zu holen. Das unfreiwillige Team macht sich auf die Suche nach dem Täter, der aber scheinbar jeden ihrer Schritte vorhersehen kann.


  • Meine Gedanken zum Buch

Volker Dützer versetzt seine Leser direkt in den Einsatz, bei dem Helen Stein vom Mörder entführt wird. Dadurch setzt er den Spannungsbogen ziemlich schnell hoch an, lässt ihn etwas absinken, als Helen versetzt wird und zieht wieder an, sobald das tote Mädchen gefunden wird. Von da ab stand ich im Grunde dauerhaft unter Strom, weil ein Ereignis auf das nächste folgt. Der Autor hat mir kaum Zeit zum Luftholen gelassen.

Auf den richtigen Täter hatte ich mich zeitig eingeschossen, wobei Volker Dützer es geschafft hat, mich zwischendurch zu verunsichern. Das Motiv des Täters kann man allerdings kaum erahnen, das führt der Autor dann zum Ende hin ausführlich aus.

Die beiden Ermittler haben mir richtig gut gefallen. Der Leser erfährt viel Privates über Helen und ihren neuen Chef Ben und auch wenn beide psychisch vorbelastet sind, waren sie mir sofort sympathisch. Daher habe ich den zweiten Band um Helen und Ben, der den Titel „Freier Fall“ trägt und am 15. August 2017 erscheint, schon auf meine Wunschliste gesetzt.

„Der Schacht“ ist ein Pageturner, für den ich eine klare Leseempfehlung ausspreche und fünf von fünf Eulen vergebe.

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  • Dieses Buch habe ich vom Autor Volker Dützer erhalten. Vielen Dank!
  • Die Rezension zeigt meine persönliche und ehrliche Meinung auf.

 

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Aufgabe 13) Krimi oder Thriller


Autor: Volker Dützer


-> Deutschland