Schlagwort-Archive: Tirol

Ein Leben lang

Punkt 2

Mein heutiges Bild hat für mich etwas nostalgisches. Es zeigt die alte Standseilbahn in Ellmau, die Hartkaiserbahn, die von mehr als 40 Jahre lang die

Verbindung

von Ellmau im Tal hinauf die Spitze des Hartkaisers in Tirol war.

Ab 1972 gebaut war sie älter als ich und hat mich mein Leben lang hinauf und hin und wieder auch zurück ins Tal gebracht. In 44 Jahren hat sie insgesamt 34 Millionen Fahrgäste befördert.

Die beiden Bahnen sind auf einer Strecke gefahren und auf dem Foto kann man sehr gut sehen, an welcher Stelle sie sich immer begegnet und ausgewichen sind.

Seit die neue Gondelbahn gebaut wurde, war ich nicht mehr am Wilden Kaiser und ehrlich gesagt kann ich mir den Hartkaiser ohne die Hartkaiserbahn gar nicht vorstellen. Und auch wenn ich verstehe, dass solch eine technische Neuerung notwendig ist, um den Tourismus am Leben zu erhalten, bleibe ich gerade ein wenig wehmütig zurück.


Punkt Punkt Punkt ist eine Art Themen-Wunsch-Parade. Punkt Punkt Punkt steht für das Wort, das in der jeweiligen Woche in einem Foto umgesetzt werden soll. Alle Infos gibt es bei Sandra auf Always-Sunny.

Pro abgegebenem Bild/Beitrag werden 5 Cent auf das Spendenkonto gerechnet. Das Geld bekommt in 2017 stellvertretend für viele Stiftungen dieser Art Ärzte ohne Grenzen.

Das Wandern ist des Müllers Lust

Punkt 2

Das A und O beim Wandern ist die richtige Ausrüstung und dazu gehören natürlich zunächst gescheite

 

Schuhe

 

Auch ein Rucksack erweist sich üblicherweise als ganz praktisch.

Und mit etwas Glück gibt es vielleicht auch faszinierendes aus Flora und Fauna zu entdecken:

Entdeckt habe ich diese Schnitzereien 2013 im Panoramarestaurant Bergkaiser an der Bergstation der Hartkaiserbahn in Ellmau am Wilden Kaiser in Tirol.


Punkt Punkt Punkt ist eine Art Themen-Wunsch-Parade. Punkt Punkt Punkt steht für das Wort, das in der jeweiligen Woche in einem Foto umgesetzt werden soll. Alle Infos gibt es bei Sandra auf Always-Sunny.

Pro abgegebenem Bild / Beitrag werden 5 Cent auf das Spendenkonto gerechnet. Das Geld bekommt in 2017 stellvertretend für viele Stiftungen dieser Art Ärzte ohne Grenzen.

Einen Steinwurf entfernt

Punkt 2

Als die Kinder kleiner waren, haben wir unsere Urlaube bevorzugt in Tirol verbracht. Ob Steinkreis oder Steinmandl, das Thema

Stein / steinig

ist gerade in den Alpen natürlich allgegenwärtig.

Auf der Hohen Salve haben wir einen Steinriesen entdeckt

der damals wohl noch in der Bauphase steckte, denn zwischenzeitlich ist der Steinriese zu einem Spielplatz der besonderen Art geworden, der sich nur einen Steinwurf von der Gipfelalm Hohe Salve, einem Restaurant mit einer drehender Panoramaterrasse, befindet.


Punkt Punkt Punkt ist eine Art Themen-Wunsch-Parade. Punkt Punkt Punkt steht für das Wort, das in der jeweiligen Woche in einem Foto umgesetzt werden soll. Alle Infos gibt es bei Sandra auf Always-Sunny.

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Zurück in die Vergangenheit

Schild

Auf Teilzeitreisender.de ist kürzlich der 600. Artikel online gegangen und ich folge dem Blog fast von Beginn an, 2013 durfte ich sogar einen Gastbeitrag veröffentlichen.

Aus Anlass des Jubiläums läuft noch bis zum 14. April 2016 eine Bloggeraktion:

Nehmt mich mit auf eure Zeitreise!

Ich möchte eure Geschichten hören. Erzählt mir von einer besonderen Reiseerlebnissen,  die euch deshalb in Erinnerung bleiben, weil sie eine Premiere darstellt. Wie war es, das erste mal mit Kindern unterwegs zu sein? Und was habt ihr gefühlt, als ihr das erste Mal ein völlig exotisches Gericht probiert habt? Eure erste Nacht im Hostel oder der erste Roadtrip – war es spannend? Habt ihr schon mal was aus dem Urlaub gekocht und es ist total schiefgelaufen? Ich will es wissen! Diese Blogparade ist etwas besonderes. Ich brauche keine tollen Tipps – sondern Gefühle! Lasst mich weinen, lasst mich lachen, lasst mich Gänsehaut bekommen! Ich freue mich!

Ski

Meinen ersten Urlaub, an den ich mich erinnern kann, habe ich mit meinen Eltern in Sedrun verbracht. Sedrun liegt im Kanton Graubünden in der Region, in der die Deutschschweiz in die italienische Schweiz übergeht. In Andermatt haben wir das Auto auf den Zug verladen, da der Oberalppass im Winter geschlossen ist. In Sedrun angekommen, fuhr mein Vater auf den Parkplatz des Fremdenverkehrsamtes und was dann passierte, weiß ich noch bis heute. Da stand ein Auto im Weg und auf einmal stieg der Fahrer aus, rannte an unser Auto, riss die Fahrertür auf und zog meinen Vater aus dem Auto. Mein kleiner Bruder und ich hatten furchtbar Angst, die allerdings unbegründet war, denn wie sich herausgestellt hat, handelte es sich bei dem Mann um einen Schulkameraden meines Vaters, der seit vielen Jahren im Tessin lebt, rund 300 km von seinem Heimatort entfernt. Er und seine Familie haben ihre Skiurlaub zur gleichen Zeit in Sedrun verbracht wie wir.

Ab Mitte der 1980er Jahre bin ich dann Jahr für Jahr mit der KJG ins Sommerlager gefahren, das waren meine ersten Reisen ohne Eltern. Zuerst war ich als Teilnehmer dabei, später habe ich selbst zum Leitungsteam gehört. Das war immer eine tolle Zeit. Deswegen habe ich mich auch gefreut, als meine Kinder damit einverstanden waren, selbst mit der KJG wegzufahren. Beim ersten Mal waren sie nur rund eine Autostunde von zuhause weg im Saarland und wir haben sie noch selbst hingebracht und abgeholt. Im zweiten Jahr sind sie mit dem Bus ins Allgäu gefahren und ich kann mich noch gut daran erinnern, dass der Bus losgefahren ist und einige Eltern einen Countdown angestimmt haben, in den die meisten eingefallen sind und der dann in einem kleinen Jubel endete, als der Bus außer Sichtweite war – wer nun an Rabeneltern denkt, dem sei gesagt, der Jubel auf Elternseiten war genau so groß, als der Bus zurück gekommen ist 😉

Ende der 1980er Jahre war ich das erste Mal richtig weit weg von zuhause. Das war eine einwöchige Klassenfahrt, die uns rund 800 km in den Süden an die Côte d’Azur geführt hat. In der Partnerstadt der Stadt, in der sich mein Gymnasium befand, wohnten wir in einem Landschulheim und nahmen zum Teil am Unterricht einer Partnerschule teil, den Großteil der Zeit verbrachten wir aber damit, Land und Leute kennen zu lernen. Das war gleichzeitig auch das erste Mal, dass ich das Meer gesehen habe.

Konkret kann ich mich noch an drei Dinge erinnern. Wir sind bis zur Boje heraus geschwommen und ich habe den Rückweg kaum geschafft, weil mir die Kraft gefehlt hat (seither habe ich Respekt vor offenen Gewässern), wir wurden Opfer einer Pfeffersprayattacke auf einem Volksfest (auch mit 15 gibt es Momente, in denen man am liebsten nach seiner Mama rufen würde) und der Anblick des Yachthafens (und der war wirklich gigantisch).

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Kurz nach dem Ende meiner Ausbildung unternahm ich zusammen mit einer Freundin, die ich der Berufsschule kennengelernt habe, die erste Flugreise, unser Ziel war Lanzarote. Es folgten Zypern, Ägypten, die Kapverdischen Inseln und Gambia. Auch da hatte ich einige einschneidende Erlebnisse.

2001 habe ich – sportlich wie ich bin – *hüstel* den Bodensee auf dem Fahrrad umrundet. Allerdings war es keine echte Rundfahrt, von einer Ferienwohnung aus sind wir jeden Tag, mal mit dem Rad, mal mit der Fähre gestartet und haben neue Etappen zurück gelegt.

Tirol (2)

Ein Jahr später habe ich die Berge für mich entdeckt. Ich hatte einen Reisegutschein gewonnen mit dem wir uns in einem exklusiven Hotel im Kleinwalsertal eingenistet haben, von wo aus wir dann zu verschiedenen Tagestouren gestartet sind. Wieder ein Jahr später, ich war mit Kind 1 hochschwanger, bin ich mit meinen Eltern an den Wilden Kaiser nach Tirol gefahren und seither weiß ich auch, warum es Menschen gibt, die es Jahr für Jahr an den gleichen Ort zieht. Die ganze Region ist extrem familienfreundlich, so dass wir insgesamt zehn Mal am Wilden Kaiser geurlaubt haben. Und wenn irgendwann einmal jemand fragt, was die ersten Urlaubserinnerungen meiner Kinder sind, spielen diese mit Sicherheit am Wilden Kaiser.

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2015 gab es dann eine weitere Premiere: mein erster Urlaub ohne Kinder, das erste Mal, dass ich alleine ins Ausland geflogen bin und gleichzeitig mein erstes Mal Skandinavien. Die Tage in Schweden verliefen sehr unspektakulär, denn sie dienten einzig und alleine dazu, dass ich in den Weiten von Västergötland zur Ruhe kommen konnte.

Wenn ihr nun noch lesen möchtet, warum ich bei einem Skirennen nur fünf Meter weit gekommen bin, dann klickt schnell auf den Artikel Heiß, heiß, Baby. Im gleichen Artikel habe ich übrigens auch erzählt, wie ich Ende der 1990er Jahre bei einer Skiabfahrt aus der Kurve getragen wurde und in einem Bachbett gelandet bin, wegen eine überhitzen Motors mitten in der Nacht an einer Bretterbude mit Cola-Automat im Nirgendwo zwischen Kairo und Hurghada gestandet bin und auch wie ich in Gambia durch einen „reißenden Strom“ getragen wurde.

Zurück in die Vergangenheit – Die Bloggeraktion #TZR600

 

Ellmauer Steinkreis

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Bereits im August habe ich Euch im Rahmen des Bloggerwettstreites Fotos aus unserem Sommerurlaub gezeigt, diesen Monat möchte Ramona nun gerne wissen, was wir in den Sommerferien erlebt haben.

Dass meine Kleine ein Faible für Gipfelkreuze hat, habt Ihr vielleicht schon gelesen, daher stand auch in diesem Jahr eine Wanderung auf das Kitzbühler Horn auf unserem Programm.

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Unser letzter Besuch der Riedlhütte lag genau 10 Jahre zurück. Damals hatten wir uns gerade den Watchtower Deluxe von Jack Wolfskin gegönnt und hatten unsere Große Huckepack. Es war ein herrlicher Tag, wir saßen vor der Hütte und haben Kaiserschmarrn gegessen. Das haben wir in diesem Jahr wiederholt, nur hatten wir dieses Mal zwei Kinder dabei und die beiden mussten auf den eigenen Beinen auf den Berg steigen 😉

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Bei dieser Gelegenheit haben wir uns den Ellmauer Steinkreis angesehen. Dahin wollte ich schon öfter wandern und mir live ansehen, was ich bis dahin nur von Bildern und Reiseführern kannte, aber bisher hatten wir das noch nicht geschafft.

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Um ehrlich zu sein, hatte ich mir das Ganze etwas spektakulärer vorgestellt 😉

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Von weiter oben konnte man dann wenigstens erahnen, dass es sich beim Ellmauer Steinkreis um ein energetisches in sich geschlossenes Natur-Kraftfeld in Form eines riesigen Mandalas handeln soll. Ich kann nun nicht behaupten, dass ich die Energie gespürt habe, die das Kraftfeld ausstrahlen soll, aber die Umgebung trägt auf jeden Fall dazu bei, dass man ein wenig zur Ruhe kommt.

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Land Art in den Tiroler Alpen

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Am Samstag vergangener Woche habe ich meine Kids in ein Zeltlager gebracht und heute werde ich sie wieder abholen. Das war das erste Mal, dass die beiden so lange alleine weg waren. Da ich wieder gearbeitet habe, ist mir tagsüber nicht viel Zeit geblieben, sie zu vermissen, abends hat dann doch etwas gefehlt. Andererseits konnte ich tun und lassen, was ich wollte, ohne darauf schauen zu müssen, dass die beiden betreut sind oder ich sie nicht zu lange alleine lassen muss.

Nun bin ich natürlich gespannt, wie es den beiden ergangen ist. Vielleicht hat unsere Kleine ja wieder ein

Steinmandl

gebaut, nachdem sie ihre Begeisterung dafür in Österreich entdeckt hat. Während die Steinbauten früher als Kennzeichnung dienten, gibt es heute viele Wege, an denen die Steinmandl in Massen vorhanden sind und gerne ab- und wieder neu aufgebaut werden, was ihnen die Bezeichnung Land Art, also Naturkunst, eingebracht hat.

Über dieses Wort staunt möglicherweise der eine oder andere, vielleicht auch Du, lieber Schreiberling. Zugegeben, ich musste lange suchen, ob ich im Duden etwas äquivalentes finde, denn ich kannte die Gebilde bisher nur als Steinmännchen, Steindauben und vor allem als Stoamandl, aber der Duden gibt als Begriff immerhin das Steinmandl her. Dann viel Spaß beim Einbauen dieses Begriffes in meiner Geschichte 😉

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Fotos:
1) Stoamandl in der Nähe des Ellmauer Steinkreises, Wilder Kaiser, Tirol
2) Schild in Ellmis Zauberwelt, Hartkaiser, Tirol
Story-Pic-2014-kleiner-Rahmen

Für diejenigen, die bisher noch nichts von den Story-Pics gelesen habe, fasse ich kurz zusammen:

Fast 40 Blogger posten wöchentlich ein Bild und mehrere Schreiberlinge unter der Regie von Sunny schreiben für jeden der Blogger eine eigene Kurzgeschichte, in der die Begriffe, die auf den Bildern zu sehen sind, vorkommen. Wir Blogger wissen weder, wer unsere Geschichte schreibt, noch, wovon sie konkret handekt. Konkret deshalb, weil ich lediglich mein persönliches Genre vorgegeben habe, ich will viel Liebe und Romantik sehen :)

Alle Bilder, die mein Schreiberling in dieser Aktion umsetzen muss, findet Ihr bei Pinterest, viel Spaß beim Stöbern :)

Sunny, die Initiatorin dieser Aktion, notiert sich jedes Bild und spendet am Ende des Jahres 1 Cent pro Bild an die Adra-Stiftung.

Meine Worte bisher:

  • Dienstsiegel
  • Tagesanbruch
  • Berghütte
  • Ziel
  • insamkeit
  • Entschlossenheit
  • Biene(n)
  • Wolke(n)
  • Seerosen
  • Umweg
  • Süß
  • Kutschfahrt
  • Alkohol
  • Kosenamen
  • Eleganz
  • verträumt
  • Zuneigung
  • genießen
  • Strandkorb
  • überschäumen
  • Schloßpark
  • sammeln
  • ausgetauscht
  • Sehstörung
  • Mindestabstand
  • Bahndamm
  • Schlupfloch
  • Rheinufer
  • betören
  • Sonnenbrille
  • Schwein
  • Trauring
  • Schaumbad
  • tränenüberströmt