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It´s good to be here

Keine Frage wer hier das Sagen hat, es ist Barbara Follett, Ehefrau Nummer 2, wie sie betont, und Managerin von Ken Follett. Sie leitet die Pressekonferenz ein und kündigt ihren Mann an. Sein Auftritt wird von zahlreichen Kameras hautnah verfolgt.

„It´s good to be here“, so begrüßt der Erfolgsautor die Anwesenden, zu denen sich auch einige Blogger gesellen durften. Es folgt eine filmische Dokumentation über die Entstehung des neuen Buchen „Das Fundament der Ewigkeit“. Im Anschluss erzählt Ken Follett, dass er ein großer James-Bond-Fan sei, sich für den Secret Service begeistern kann und sich zu Beginn seiner Autoren-Karriere auf Thriller spezialisiert hat. Der sechsfache Vater ist Atheist, fühlt sich aber zu Kirchen (als Bauwerk) hingezogen.

Ken Follett spricht über Menschen, die für verschiedene Arten von Freiheit kämpfen und über den Brexit als nationales Disaster.

Außerdem erzählt er von seinen Recherchen, dass er sich von Experten Büchern empfehlen lässt, diese über Monate oder gar Jahre liest und dann, nachdem er seine Geschichten aufgeschrieben hat, erneut Experten hinzuzieht, die das Ergebnis seiner Arbeit auf die historische Richtigkeit prüfen.

Zwischenzeitlich befassen sich sogar Spiele mit den Werken von Ken Follett. Auf die Frage, wie er zu den Gamern stehe, sagt Follett, es sei seine Intention, dass sich Menschen, die sich für die Spiele interessieren, auch für sein Buch interessieren. Er will Menschen für die Historie und für seine Geschichten begeistern, will seine Millionen Leser unterhalten, sie die reale Welt für eine gewisse Zeit vergessen lassen. Das ist sein Antrieb und das ist für ihn Glück – wobei er zugibt, dass er tolle Autos, Champagner und gute Restaurants durchaus zu schätzen weiß.

„Das Fundament der Ewigkeit“ hat er an Weihnachten 2016 beendet, noch arbeitet er an keinem neuen Roman, hat aber durchaus Ideen. Eine davon dreht sich um die Mayflower, jenes Segelschiff, dass die Pilgerväter im 17. Jahrhundert von Mittelengland nach Amerika bringen sollte. Und er schließt einen vierten Kingsbridge-Roman nicht nur nicht aus, sondern sagt, dass es bestimmt (irgendwann) diesen vierten Roman geben wird.

Am Ende der Pressekonferenz steht Ken Follett für Fotos und das Signieren seiner Werke zur Verfügung.

Zurück nach Kingsbridge

Nach „Die Säulen der Erde“ und „Die Tore der Welt“ ist  mit „Das Fundament der Ewigkeit“ am 12. September 2017 ein weiterer Kingsbridge-Roman erschienen.

Auf der Frankfurter Buchmesse wird es eine Internationale Pressekonferenz mit Ken Follett geben, zu der man nur mit gesonderter Akkreditierung zugelassen wird. Ich kann es kaum glauben, aber auf meine Anfrage habe ich eine positive Rückmeldung erhalten und werde bei dabei sein.

Vor drei Jahren hatte ich bei der FBM die Möglichkeit, an der Internationalen Präsentation von David Nicholls (Verlag Kein & Aber) teilzunehmen und war begeistert, nun hoffe ich auf ein ähnlich tolles Erlebnis mit einem weiteten großartigen Bestsellerautoren.


Fotoprojekt „Leben mit Büchern“- Revival

Der frühe Tod von Zoë Beck

Der frühe Tod
von Zoë Beck
erschienen am 22. Juli 2011
bei Bastei Lübbe
ISBN: 978-3-404-16309-0


  • Inhalt
Caitlin ist von London nach Schottland geflüchtet um mit ihrer Vergangenheit und ihrem gewalttätigen Ex-Mann abzuschließen. Beim Joggen stößt sie auf eine Leiche, von der sie zunächst nur die Hand sieht, doch den Ehering erkennt sie sofort: bei dem Toten handelt es sich um ihren Ex-Mann. Sie hat keine Ahnung, wie er sie gefunden hat und was er von ihr wollte. Doch ihr größtes Problem ist ein ganz anderes: für die Polizei hat sie das einzig ersichtliche Motiv.
Fast zeitgleich erhält Ben, der beim Scottish Independent arbeitet, ein Fax durch das er auf mehrere tote Kindern und Jugendliche gestossem wird. Angeblich sind die Kinder verunfallt oder haben sich selbst umgebracht. Bens Misstrauen ist geweckt und er beginnt mit Nachforschungen.

  •  Protagonisten

Caitlin hat lange gebraucht, um sich von ihrem Mann zu trennen. Nachdem sie diesen Schritt endlich getan hat, legt sie sich eine neue Identität zu und zieht nach Schottland, wo sie trotz mangelnder Berufserfahrung eine neue Stelle findet.

Ben ist bei einer regionalen Zeitung und auf der Suche nach der großen Story. Er kommt aus schwierigen Verhältnissen und hat hart dafür gekämpft, sein berufliches Ziel zu erreichen. Daher liegen ihm die Kinder und Jugendlichen, die aus einfachen Verhältnissen kommen besonders am Herzen.


  • Meine Gedanken zum Buch 
Die Idee für das eigentliche Verbrechen zu Lasten der Kinder und Jugendlichen ist sozialkritisch. Im ersten Moment habe ich es als Utopie abgetan und mich dann gefragt habe, ob es nicht in ähnlicher Form so passiert sein könnte.
Zoë Beck lässt die beiden Handlungsstränge um Caitlin und Ben parallel laufen, wobei schnell klar ist, dass alles irgendwie zusammenhängt. Die Antwort darauf wo der Zusammenhang zu finden ist, verrät die Autorin erst gegen Ende, allerdings kann sie den Spannungsbogen bis dahin auch hoch halten.

Der Tod eines „Wegwerf-Charakters“, eine neu eingeführte Figur, die mir sympathisch wurde und die dann sterben musste, fand ich persönlich überflüssig, aber der Sinn eines solchen Charakters ist es ja auch, den Leser emotional noch mehr an die Geschichte zu binden, daher musste es wohl so sein.

Völlig überrascht war ich am Ende vom Antagonisten, damit hatte ich tatsächlich überhaupt nicht gerechnet.

Der Thriller ist nicht blutrünstig, manchmal etwas ruhig, aber durchgehend spannend. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und vier von fünf Eulen.

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Eine zweite Meinung zu diesem Buch könnt Ihr Euch bei Wenke von Mordsbücher einholen.

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38) ein Buch, das in Schottland, (Nord-)Irland, Wales spielt


 
Autor: Zoë Beck
Titel: (Der) frühe Tod

-> Schottland (GB)

Das Joshua-Profil von Sebastian Fitzek

von Sebastian Fitzek
erschienen am 26. Oktober 2015
bei Bastei Lübbe
430 Seiten
ISBN: 978-3-7857-2545-0

  • Inhalt

Der Autor Max Rhode ist im  Gegensatz zu seinem Bruder Cosmo, der sich in Sicherheitsverwahrung befindet, ist er noch nie mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Doch er gerät ins Visier einer Gruppierung, die ihn verdächtigt, seiner Tochter Jola etwas antun zu wollen, deshalb soll er ausgeschalten werden um Jola zu retten. Max, der sich noch mit Lehrern und Jugendamt auseinander setzt, hat keine Ahnung, dass sein Leben in Gefahr ist.

  • Protagonisten

Max Rhode hat mit seinem ersten Roman einen Bestseller geschrieben, aber seine nächsten Bücher konnten nicht an diesen Erfolg anknüpfen. Durch  den ausbleibenden Erfolg leidet auch seine Ehe zu der Pilotin Kirsten. Für seine Tochter Jola, die als Pflegekind in die Familie gekommen ist, würde er alles tun.

  • Meine Gedanken zum  Buch

„Das Joshua-Profil“ ist einmal mehr ein sehr gut konstruierter Thriller aus der Feder von Sebastian Fitzek. Die Geschichte hat mich schon nach den ersten Seiten in ihren Bann gezogen und ist durchgehend spannend, Einige Wendungen kamen für mich völlig unerwartet und gerade mir als Schubladendenker wurde wieder einmal klar, dass einige Menschen nicht so sind, wie sie zu sein scheinen.

Die Idee, die hinter dem Joshua-Profil steht, hat mich fasziniert. Ähnlich wie bei den Thrillern von Marc Elsberg muss ich mich fragen, was von dem, was der Autor hier beschreibt, ist Fiktion und was ist heute bereits möglich.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und fünf von fünf Eulen.

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54) ein Buch mit mind. 400 Seiten

Autor: Fitzek, Sebastian
Titel: (Das) Joshua-Profil
Charakter: Max


 

-> Deutschland

Inferno von Dan Brown

 

Inferno von Dan Brown
erschienen am 18. Juni 2014
bei Bastei Lübbe
688 Seiten

Coverdownload-Quelle


  • Inhalt

Der Harvard-Professor Robert Langdon wacht in einem Krankenhaus in Florenz auf und kann sich nicht daran erinnern, wie er nach Italien gekommen ist und was er dort will. Als jemand versucht, ihn in seinem Krankenzimmer zu erschießen, hilft ihm die Ärztin Sienna Brooks zu fliehen.

Die beiden entdecken eine Botschaft, die in Langdons Jacke eingenäht ist. Bei ihren Recherchen stoßen sie auf Dante Alighieris „Inferno“, den ersten Teil der „Göttlichen Komödie“, der sich um die zehn Kreise der Hölle dreht. De beiden finden heraus, dass es sich um eine Prophezeiung handelt. Bei ihrem Versuch, die Erfüllung derselbigen zu verhindern, verfolgen sie einen Hinweis nach dem anderen. Doch egal, wohin sie kommen, ihre Verfolger sind ihnen bereits dicht auf den Fersen.

  • Protagonisten

Robert Langdon ist Professor für Symbologie an der Harvard-Universität. Er ist um die 50 Jahre alt und zu seinen Fachgebieten gehört unter anderem Dante Alighieris „Göttlichen Komödie“.

Die Ärztin Sienna Brooks ist Mitte 30, hat einen überdurchschnittlichen IQ und ist nach einem Medizinstudium in den USA in Italien gelandet.

  • Meine Gedanken zum Buch

Nachdem ich gelesen hatte, dass der Film im Oktober 2016 in die Kinos kommt, habe ich dieses Buch auf meine To-Read-Liste gesetzt. Allerdings habe ich den Film bislang nicht gesehen und es hat auch einige Wochen gedauert, bis ich das Buch endlich in die Hand genommen habe.

Die Hörbücher Sakrileg und Illuminati waren vor über zehn Jahren die ersten Hörbücher, die ich mir gekauft habe, daher ist mir der Protagonist Robert Langdon bereits bekannt. Das Konzept von Inferno ähnelt im Grunde dem Aufbau der beiden anderen genannten Bücher: Robert Langdon wird nach Europa gerufen, bekommt eine Frau zur Seite gestellt und begibt sich auf eine Flucht, die einer Schnitzeljagd ähnelt. Das wirkte hier dann schon etwas abgenutzt auf mich.

Der Autor führt seine Leser bevorzugt zu Sehenswürdigkeiten, die man zumindest von Fotos kennt, wobei ich hier immer wieder anerkennen muss, dass Dan Brown zumindest den Eindruck erweckt, sehr sorgfältig recherchiert zu haben, denn seine Beschreibungen sind sehr detailliert.

Das Thema des Buches ist die Überbevölkerung der Erde, Menschen und die Frage, ob man künstlich eingreifen sollte. Zugegeben, nichts, über was ich mir normalerweise Gedanken machen würde, doch die Ausarbeitungen von Dan Brown regen zum Nachdenken an. Doch obwohl mich das Thema neugierig gemacht hat, schafft der Autor es erst gegen Mitte des Thrillers, mich in den Bann der Geschichte zu ziehen, in dem er seine Leser täuscht und es dann zu Wendungen kommen lässt, die aufzeigen, dass nichts so ist, wie es scheint. Hervorragend gelungen ist Brown in dieser Hinsicht das Ende seines Buches, denn hier darf jeder Leser selbst die Entscheidung treffen, wen er am Ende zu den Guten oder den Bösen zählt.

Bei der Bewertung dieses Thrillers habe ich zunächst zu 3,5 Eulen tendiert, denn an Illuminati und Sakrileg hatte ich sehr gute Erinnerungen und diese Messlatte hat Dan Brown mit Inferno nicht erreicht. Auch, dass der Aufbau abgenutzt wirkte und ich den Spannungsbogen über eine lange Zeit vermisst habe, haben mich an dieser Bewertung festhalten lassen. Doch die 3 vor dem Komma wird dieser Thriller nicht gerecht, denn dazu war die zweite Hälfte und das Ende viel zu gut.

Daher vergebe ich vier von fünf Eulen.

Eine zweite Meinung könnt ihr euch bei Aglaya einholen, in diesem Fall muss ich erwähnen, dass ich ihre Rezension erst entdeckt habe, nachdem ich meine bereits geschrieben hatte, daher ist es tatsächlich dem Zufall geschuldet, dass Aglaya auch Dinge eingeht, die auch hervorgehoben habe.

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Aufgabe 55 – ein Buch mit mindestens 500 Seiten


Die Geschichte spielt in Florenz, Venedig und Istanbul.
Stadt: Vendig
Land: Türkei
Titel: Inferno
Autor: Dan Brown


-> Italien

Leons Erbe von Michael Theißen

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Leons Erbe
von Michael Theißen
erschienen am 02. Mai 2016
bei Bastei Entertainment
THRILLER
300 Seiten
ISBN: 978-3-7325-2510-2
5,99 Euro

  • Inhalt

Nachdem Katjas Schwester Nicci vor einem halben Jahr spurlos verschwunden ist, stirbt ihr Sohn Leon bei einem Autounfall. Nach der Beerdigung erhält Katja einen Anruf von einem Notar, der ihr nach Leons Tod eine Kiste von ihm überreichen soll. In der Schachtel befindet sich das Armband von Nicci. Das wirft bei Katja nicht nur die Frage auf, woher Leon das Schmuckstück hatte, sondern auch, wieso er scheinbar mit seinem Tod gerechnet hat. Sie beginnt mit ihren eigenen Recherchen und bringt sich selbst und auch ihr Umfeld in Gefahr.

  • Meine Meinung zum Buch

Die Protagonistin Katja war mir persönlich zu ungestüm, teilweise sogar etwas zu naiv. Doch die Situation, in der sie sich befindet, entschuldigt ein Verhalten jenseits der Norm.

Im Vergleich zu anderen Psychothrillern hat Michael Theißen eher einen ruhigen Schreibstil und schafft es trotzdem, von Beginn an Spannung aufzubauen. Der Spannungsbogen verläuft zwar manchmal etwas höher und dann wieder etwas niedriger, aber die Geschichte hat mich auf jeder Seite gefangen gehalten.

Der Autor lockt seine Leser gerne auf eine Fährte, so dass sich ein Verdächtiger herauskristallisiert, nur, um die Gegebenheiten dann wieder aufzulösen und den Verdächtigen zu entlasten.

Das Ende war für mich sehr überraschend und wirkte auf mich stark konstruiert, dennoch konnte das Buch mich insgesamt überzeugen, so dass ich vier von fünf Eulen vergebe.

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Nr. 32 Debütroman eines Autoren

Verlags-vielfalt-Challenge 2.0

Autor: Theißen, Michael