Totenkünstler von Chris Carter – gelesen für vorablesen.de

Autor: daggi  //  Kategorie: Bücher

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Totenkünstler von Chris Carter

Ullstein Verlag

9,99 Euro

ISBN: 9783548285399

erschienen am 08. März 2013

 

Zum Inhalt:

Die Ermittler Robert Hunter und Carlos Garcia werden zu einem Tatort gerufen, der alles übertrifft, was sie bisher gesehen haben. Ein Staatsanwalt, der aufgrund von Krebs nur noch wenige Tage zu leben hatte, wurde ermordert, Teile seines Körpers entfernt und zu einer Skulptur zusammen gesetzt. Der Generalstaatsanwalt schickt den beiden seine Mitarbeiterin Alice Beaumont, eine Computerspezialistin, als Unterstützung.

Noch bevor die Polizei eine Spur hat, wird ein Polizist ermordert, auch ihm werden Körperteile entfernt und als Skulptur zusammen gesetzt.

Als ein Psychologe ebenso bestialisch ermordet wird, drängen die „Oberen“ darauf, denn Fall ans FBI abzugeben, da Hunter und Garcia keine Fortschritte zu verbuchen haben. Doch da kommt ihnen der Zufall zu Hilfe, es ergeben sich Spuren und Hinweise und nach und nach findet das Team heraus, was es mit den Skulpturen auf sich hat.

Während Garcia mit einem SWAT-Team einer Spur nach geht, verfolgt Hunter eine andere. Soviel möchte ich vorweg nehmen: einer der beiden lag richtig, aber den wirklichen Täter hatte ich zu keiner Zeit auf der Rechnung.

Meine Meinung:

Die Beschreibung der Folter und der Ermordung bzw. die Ausführungen der Pathologie, sowie die Beschreibung der Skulpturen habe ich zum Teil überlesen, weil ich die Kopfbilder dazu nicht mehr ausblenden konnte und der Autor mich als Leser an meine Grenzen gebracht hat, wobei ich zugeben muss, dass ich die Beweggründe des Totenkünstlers am Ende sogar nachvollziehen konnte.

Davon abgesehen ist „Totenkünstler“ ein Top-Thriller, der ausserdem in sich abgeschlossen ist, so dass man die früheren Fälle des Ermittlerteams gar nicht kennen muss und sich trotzdem völlig problemlos in der Handlung und im Team der Ermittler zurecht findet.

Absolut empfehlenswert und damit fünf von fünf Sterne!

Flashback – mein Wochenrückblick

Autor: daggi  //  Kategorie: Bücher, Produkttests

Vom Pfennig-Basar habe ich drei Bücher mitgebracht, das hatte ich bereits erzählt, eines davon war für mich bestimmt und zwar das von Andreas Franz.

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Am Montag wurden bei Aldi-Süd verschiedene Hörbücher verkauft und ich habe mir dieses hier geleistet:

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Ausserdem hat mir eine Arbeitskollegin ein Buch von Kerstin Gier ausgeliehen.

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Nach vielen Wochen habe ich mich bei vorablesen wieder einmal um ein Buch beworben und hatte Losglück.

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Über Lovelybooks habe ich die Möglichkeit, ein Wanderbuch zu lesen, was schon lange auf meiner Wunschliste steht.

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Für Bad Heilbrunner darf ich Tee testen, da freuen sich meine Kolleginnen schon :)

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Und auch für Rexona darf ich testen:

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Biest von Jenk Saborowski – gelesen für vorablesen

Autor: daggi  //  Kategorie: Bücher

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Zum Inhalt:

Im Prolog erfährt der Leser, dass während eines Galadinners in Moskau im Juni 2011, der russische Präsident laut über die Zukunft seines Landes nachdenkt und das “Biest” auf einen schrecklichen Plan bringt, der ganz Westeuropa schaden könnte.

Danach wird das ermittelnde Team einer europäischen Geheimpolizei, der European Council Special Branch (ECSB) vorgestellt. Es handelt sich um außerordentlich begabte Spezialagenten, die von den besten Wissenschaftlern Europas unterstütz werden. Wer – wie ich – den Vorgängerband (Operation Blackmail) nicht gelesen hat, dem sei gesagt, dass das auch nicht nötig ist. Wer Probleme mit den Namen hat, findet im Anhang ein Personenregister, was mir weitergeholfen hat.

Im Verlauf der nächsten Kapitel erfährt der Leser, dass es Hinweise darauf gibt, dass der Computerwurm Stuxnet in die Hände einer Terrorgruppe gelangt ist. Zunächst ist unklar, was die Gruppierung mit der Verbreitung des Wurmes erreichen will, doch als die Ermittler der ECSB herausfinden, dass Stuxnet Störfälle in Atomkraftwerken verursachen soll, ist es schon zu spät, denn in Neckarwestheim ist Radioaktivität ausgetreten und die Wolke steuert direkt auf München zu.

Die Protagonisitin Solveigh Lang, genannt Slang, und ihr Team müssen nun versuchen, den Super-Gau in Deutschland und in allen anderen europäischen Ländern zu verhindern, denn es bricht bereits Panik in der Bevölkerung aus.

Meine Meinung:

Mit der Thematik der Atompolitik könnte das Buch nicht aktueller sein. Der Autor nimmt Bezug auf die Atomkatastrophe in Japan, das Herunterverfahren der Atommeiler in Deutschland und anderes mehr. Er verwendet in seinem Buch viele real existierende Personen, meist Politiker und die stellt er so präzise dar, dass die Nennung des Namens praktisch nicht notwendig ist. Der Plan des Biests klingt gerade in der jetzigen Zeit sehr realistisch, was das Buch um so spannender macht.

Mit dem Team der ECSB verfügt die Geschichte über sehr sympatische Protagonisten, die einen Fall mit viel Action und Logik zu lösen versuchen. Solveigh Lang reist dabei einmal quer durch Europa und das schon beinahme im Tagesrhythmus. Der Autor überschreibt die Kapitel mit Ort und Datum, so dass der Leser immer weiss, wo er ist, was auch notwendig ist, weil die Handlungsstränge paralell verlaufen, wodurch das Buch ein sehr hohes Tempo aufnimmt. Ich habe bis mitten in die Nacht gelesen und das Buch nur widerwillig aus der Hand gelegt.

Dieser Politthriller verdient auf jeden Fall fünf Sterne und eine Leseempfehlung. Ich habe zwar darüber nachgedacht, nun auch Operation Blackmail zu lesen, aber in “Biest” wird schon so viel über den ersten Fall verraten, dass ich es vermutlich lassen werde.

Das Cover

ist in schwarz gehalten. Autorenname, Titel und der Begriff “Thriller” heben sich in rot-orange davon ab, wobei der Schriftzug des Titels angerauht ist, während der Rest des Covers glatt ist.

 

Biest von Jenk Saborowski

  • Taschenbuch
  • 432 Seiten
  • Piper Taschenbuch
  • erschienen Ende Dezember 2012
  • ISBN-13: 978-3492300933

 

Mit diesem Buch erfülle ich Punkt Nr. 35 – Ein neu erschienenes Buch.

 

Flashback #51

Autor: daggi  //  Kategorie: Allgemein

 

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Diese Woche hatten unsere Postboten wieder einiges zu tun :D

Es sind Postkarten aus der Postkartenparade angekommen, auf die ich aber nochmal in einem extra Artikel eingehen werde

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Außerdem hatte die Glücksfee Mitleid und hat mir folgendes beschert:

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Ein Überraschungspaket aus dem alverde Tweetkalender…

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Ausstechformen von yello Strom

 

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… eine DVD, die sich die Minimaus gewünscht hat, seit sie den Film vergangenen Winter im Kino gesehen hat ;)

 

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Lautsprecher, die Pringles derzeit in Massen raushaut …

 

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Beim Sutton Verlag durfte man ein Wunschbuch benennen und auch hier hatte ich Losglück.

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Auch dieses Buch vom Verlag Regiokom habe ich gewonnen, es ist ein historischer Roman, wer mich kennt, weiss, das ist nicht unbedingt meines (beim Gewinnspiel wurde auch noch ein Krimi verlost, daher hatte ich teilgenommen :D ) aber man sollte Neuem gegenüber aufgeschlossen sein, deswegen werde ich es einfach mal anlesen und schauen, ob es mich mitreissen kann.

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Bei Facebook hatte ich schon berichtet, dass es auch bei vorablesen mal wieder geklappt hat :)

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Dani von Buchbegegnungen hatte in diesem Jahr wieder zum Coverraten aufgerufen, auch hier hatte ich Losglück. Es waren viele tolle Bücher, die es zu gewinnen gab und das hier habe ich schon einige Male gesehen und hatte es auch “auf dem Schirm”, nur auf die Wunschliste hatte ich es noch nicht gepackt … muss ich nun auch nicht mehr, denn nun ist es meins :D

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Noch ein Gewinn :D Beim Buchwichteln habe ich dieses Buch hier gewonnen, was es ist, kann ich erst nach Heilig Abend verraten ;)

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Das hier ist mein 3. Buchwichtelpaket von der lieben Pamela, die freundlicherweise für jemanden eingestiegen ist, der trotz Anmeldung nicht teilnehmen wollte :( ja….auch das gibt es.

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Auch hier weiss ich noch nicht, was sich hinter dem Geschenkpapier versteckt, es ist ein Buch, das mir GlamourGirl geschenkt hat und das zu ihren Lieblingsbüchern gehört, soviel weiss ich schon :D Ganz lieben Dank nochmal!

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 Das Kinderbuch-Wichtelpaket für die Minimaus kam auch an :)

Ebenso das Buchwichtelpaket meines Mannes, so dass wir nun alle Buchwichtelsendungen erhalten haben :)

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Und ich muss zugeben, dass ich in den vergangenen Wochen bei ziemlich vielen Buchverlosungen teilgenommen habe, so auch bei Krimikiosk, wo ich dieses Buch hier gewonnen habe :)

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Das hier ist Weihnachtspost von meiner lieben Leserin Iris, auch an Dich nochmals vielen herzlichen Dank.

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Bis zum 23. Dezember läuft noch meine Weihnachtsmarkt-Blogparade. Die ersten Artikel sind eingetrudelt und ich selbst möchte auch noch über den Weihnachtsmarkt in Kaiserslautern berichten.

Schreibt einfach einen Blogartikel über Euren Weihnachtsmarktbesuch und schon wandert ein Los für einen Amazongutschein im Wert von 10,- Euro in den Lostopf.

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Von der Blogger-Aktion 24 Türchen habe ich bereits berichtet und wenn Ihr gut aufgepasst habt, dann wisst Ihr auch, dass Ihr viele viele Preise gewinnen könnt, unter anderem ein Kindle.

Pro Tag gibt es eine Frage und die Antwort findet Ihr im jeweiligen Beitrag. Ihr dürft alle Antworten sammeln und am 24. Dezember 2012 bis 24 Uhr an Susanne annabelle.krause@web.de schicken. Bei 15 richtigen Antworten kommt Ihr dann mit einem Los in den großen Topf, bei 20 richtigen Antworten mit zwei – und bei 24 richtige Antworten kommen drei Lose für Euch in den Topf.

Die bisherigen Türchen und Fragen findet Ihr

01.12.2012 und hier

02.12.2012

03.12.2012 und hier

04.12.2012 und hier

05.12.2012 und hier

06.12.2012 und hier

07.12.2012

08.12.2012 und hier

09.12.2012 und hier

10.11.2012 und hier

11.12.2012 und hier

12.12.2012 und hier

13.12.2012

14.12.2012 und hier

15.12.2012

16.12.2012

17.12.2012 und hier

18.12.2012

19.12.2012

20.12.2012

21.12.2012 und hier

 

Zorn – Vom Lieben und Sterben v. Stephan Ludwig – gelesen für vorablesen.de

Autor: daggi  //  Kategorie: Bücher

 

Zorn – Vom Lieben und Sterben
von Stephan Ludwig
Fischer Verlag
8,99 Euro
368 Seiten
ISBN: 9783596195077
Erscheinungsdatum: 09.10.2012

Zum Inhalt:

Ein junger Mann wird durch einen Draht, der über einen Weg gespannt ist, fast geköpft, ein anderer wird verbrannt, der Dritte … (nein, zuviel möchte ich nicht verraten ;) ) Die Jugendlichen haben eines gemeinsam: die Clique, der sie seit ihrer Schulzeit angehören. Als sich der Verdacht gegen einen Mann aus dem Umfeld der Clique erhärtet, scheint der Fall klar zu sein, doch dann geschehen weitere Morde und das Team Zorn / Schröder gerät unter Druck.

Meine Meinung:

Der Fall um die ermordeten Jugendlichen hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Für die Morde gibt es zwei Auslöser, einer davon ist schon im Prolog ersichtlich, ohne, dass der Leser genau weiss, um welche Personen sich der Prolog dreht. Den späteren Täter hatte ich bereits früh im Verdacht, aber im Laufe der Geschichte habe ich diesen Gedanken wieder verworfen und mich auf andere Personen konzentriert. Dadurch war das Ende doch sehr überraschend.

Die Geschichte ist zwar in sich geschlossen, mir persönlich haben Hintergrundinfos gefehlt. Beispielsweise fährt Zorn zum Krankenhaus, um den Kollegen Schröder abzuholen. Der Leser erfährt zwar, dass Schröder Opfer einer Messerattacke war und ich vermute, dass der Zusammenhang im ersten Buch zu finden ist, aber geklärt wird das nicht. Im Laufe des Buches leidet Schröder auch mehrfach an den Folgen der Attacke, hier hätte ich mir noch mehr Infos gewünscht, um dieses zweite Buch besser zu verstehen. Alternativ dazu sollte man wohl besser zuerst das Vorgängerbuch lesen.

Der Schreibstil von Stephan Ludwig ist leicht zu lesen. Wie oben bereits beschrieben, hat er es geschafft, mich auf die falsche Fährte zu locken. Die Morde selbst sind sehr detailliert beschrieben, was sie um so grausamer macht. In einigen Kapiteln sind zusätzlich die Gedanken des Täters aufgezeichnet, so dass der Leser die Entwicklung seiner Gemütsverfassung verfolgen kann.

Die Protagonisten haben ihre Eigenheiten mit denen ich mich nicht wirklich anfreunden konnte. Zorn ist für mich der Anti-Typ eines sympatischen Ermittlers, was beabsichtigt sein dürfte und einen wichtigen Charakter des Buches ausmacht. Schröder ist mir im Grunde recht sympatisch, zunächst wohl eher aus Mitleid, weil er derjenige ist, auf den die Arbeit abgewälzt wird, dann weil er zwar auch etwas seltsam ist, aber zumindest sowas wie ein normales Leben führt und am Ende, weil teilweise ersichtlich wird, warum er so ist, wie er ist. Allerdings hat er eine Macke, die mich etwas genervt hat. In Gespräche mit Zorn beginnt oder beendet er seinen Sätze häufig mit der Anrede “Chef”, sowie  fremdsprachige Ausdrücke wie “yes”,  “correctamente senor”, “naturalmente”, “of course” u.ä.

Trotz meiner Kritik hat mir der zweite Fall von Zorn und Schröder gut gefallen, so dass ich immer noch vier Sterne dafür vergebe.

Das Cover ist grau marmoriert und wird den Fans der haptischen Wahrnehmung gefallen, denn der Name des Autors und der Buchtitel sind hervor gehoben, genau wie das Einschussloch, welches den Buchstaben O im Namen Zorn darstellt.