Rockstar Love – Ein Song für Alexis von Poppy J. Anderson

Das Wichtigste in Kürze

Eigentlich wollte ich nur kurz in das Buch reinlesen, aber ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte konnte mich gut unterhalten. Sie ist mit Romantik gespickt, wobei ich hier sagen muss, dass ich schon Bücher von Poppy J. Anderson gelesen habe, die mich mehr berührt haben.


Von Poppy J. Anderson bereits gelesen


Die Protagonisten und ihre Geschichte 

Alexis ist eine der erfolgreichsten Sängerinnen in den USA. Nachdem sie von einem Mann hintergangen wurde, begeht sie einen Fehler und wird zum gefallenen Engel der Branche. Sie verbarrikadiert sich über Monate in ihrem Haus, an Musik ist überhaupt nicht zu denken. Die Plattenfirma wird unruhig und beschließt zusammen mit Alexis Mutter und Management, dass Alexis wieder an die Öffentlichkeit treten muss und das mit einen anständigen Fake-Freund an ihrer Seite, der dabei hilft, das Image wieder aufzupolieren.

Taylor Sutter hat als Mitglied einer Boyband Weltruhm erlangt. Nachdem die Band sich getrennt hat, konnte er noch eine gute Platte veröffentlichen, doch seither hält er sich mit dem Komponieren von Werbejingles über Wasser. Obwohl er neue Songs geschrieben hat, ist er meilenweit von einem neuen Plattenvertrag entfernt. Als er von einem Plattenboss zu einem Gespräch eingeladen wird, hat er mit allem gerechnet, aber nicht damit, dass er den Fake-Freund für eine Sängerin spielen soll. Wenn er sich darauf einlässt, winkt ein Plattenvertrag.

Alexis hat keine Wahl, sie muss sich auf den Deal einlassen. Taylor hat eine Wahl, aber mit der Zusage würde sich sein größter Traum, die Möglichkeit, wieder Musik zu machen, erfüllen. Was niemand weiß, Alexis und Taylor haben eine Vorgeschichte… und sie erfahren erst, wer ihren Fake-Partner spielt, als es bereits zu spät ist.


Meine Gedanken zum Buch

Rockstar Love – Ein Song für Alexis ist der erste Band der neuen Spring Break-Reihe. Spring Break ist der Name von Taylors ehemaliger Boyband. Es gibt ein kleines Crossover zur Just Married-Reihe, aber die Geschichten von Poppy J. Anderson sind in sich abgeschlossen, so dass keine Vorkenntnisse notwendig sind.

Ich mochte die beiden Protagonisten auf Anhieb. Alexis ist an dem Betrug, der ihr zugefügt wurde, zerbrochen. Ihre Schwester ist der einzige Mensch, der noch an sie herankommt und obwohl diese immer hinter Alexis Karriere anstehen musste, halten die beiden zusammen. Die Mutter hingegen fand ich richtig furchtbar, sie ist so überehrgeizig, hat die Karriere von Alexis schon immer vorangetrieben und bestimmt über ihr Leben, anstatt ihr Kind zu schützen. Auch Taylor war mir von Beginn an sympathisch. Er ist  während der Karriere mit beiden Beinen auf der Erde geblieben, nach dem Aus der Boyband nicht abgerutscht und kämpft immer noch für seinen Traum.

Eigentlich wollte ich nur kurz in das Buch reinlesen, aber ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte konnte mich gut unterhalten. Sie ist mit Romantik gespickt, wobei ich hier sagen muss, dass ich schon Bücher von Poppy J. Anderson gelesen habe, die mich mehr berührt haben. Hin und wieder hat es mir das Herz zusammengezogen, das war meist der Fall, wenn jemand über Alexis Leben bestimmt hat. Auf den ersten Blick mag es unrealistisch sein, wenn sich eine Frau in Alexis Alter so fremdbestimmen lässt, Poppy J. Anderson konnte aber vermitteln, wie es ist, im Rampenlicht zu stehen und so viele Menschen um sich zu haben, die Einfluss auf einen nehmen können und sei es nur, dass Verträge erfüllt werden müssen.


Bewertung

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Rezensionsexemplar

Dieses Buch wurde mir von der Autorin als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Meine Meinung wurde dadurch jedoch nicht beeinflusst. Für den Artikel wurde ich außerdem weder bezahlt, noch habe ich eine andere Gegenleistung erhalten.


Eckdaten

Rockstar Love – Ein Song für Alexis
Spring Break Band 1
von Poppy J. Anderson
erschienen am 30. April 2019
Independently published
414 Seiten


Weitere Meinungen zum Buch

Daggis Buch-Challenge – Auswertung April 2019

Die Auswertungen für Januar bis März habt ihr hoffentlich schon entdeckt und auch die Zusammenfassung des ersten Quartals. Nun geht es weiter:

  • Bis Ende April waren insgesamt 38 Teilnehmer angemeldet, von denen 24 im Verlauf der Challenge schon mindestens eine Rezension eingereicht haben. 18 dieser 24 Teilnehmer waren im April für die Challenge aktiv und haben 90 Rezensionen gemeldet. Die meisten Rezensionen im April eingereicht haben
  • Die meist rezensierten Autoren im April waren
  • Das meist rezensierte Buch im April war „Gier. Wie weit würdest Du gehen“ von Marc Elsberg. 
  • Die beliebtesten Aufgaben im April waren
    • Nr. 2 (Buch, das du vor dem Erscheinungsdatum lesen durftest, 5 mal)
    • Nr. 5 / Nr. 6 / Nr, 24 je 4 Mal unter anderem von Freya, Nicole und Vikky
  • Im April wurden 8 Rezensionen als Selfpublisher markiert, hier waren Daggi und Pink Anemone mit je zwei Büchern am Aktivsten. Da aber jeder SP nur einmal rezensiert wurde, ist hier in diesem Monat kein Autor herausgestochen.
  • Yvonne hat im April ein wichtiges Buch gegen das Vergessen rezensiert. Kinder mit Stern von  Martine Letterie in Zusammenarbeit mit dem Erinnerungszentrum Westerbork
  • Julia hat zu einem Buch gegriffen, dass auch von anderen Teilnehmer schon für die Challenge herangezogen wurde und auf das ich auch sehr neugierig bin: Blackwood von Britta Sabbag
  • Auch scheint sich der Aufwärtstrend fortzusetzen, der mir bei der Quartalsauswertung schon aufgefallen ist, Stephen King, für mich einer der ganz großen Thrillerautoren, wird wieder öfter gelesen – im April von Sabienes. 

Eine Aufstellung aller im April eingereichten Rezensionen findet ihr unter diesem Link.

Solange sie tanzen von Barbara Leciejewski

Solange sie tanzen

Das Wichtigste in Kürze

Einmal mehr konnte mich die Barbara Leciejewski mit ihrem unaufgeregten Schreibstil überzeugen. Besonders beeindruckt hat mich der feinfühlige Umgang mit dem Thema Demenz. Die Autorin hat eine durchweg glaubwürdige Geschichte geschaffen.

„Solange sie tanzen“ war für mich eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Ich habe schon seit langer Zeit nicht mehr so viele Tränen bei einem Buch vergossen, wie bei diesem hier. Mehrfach musste ich den Reader aus der Hand legen und eine kleine Pause einlegen, doch der Roman hat mich auch so gefangen genommen, dass diese Pausen nie lange angedauert haben. Ein rundum gelungenes Buch.


Von Barbara Leciejewski bereits gelesen


Die Protagonisten und ihre Geschichte 

Seit dem plötzlichen Tod ihres Mannes Hans ist Ada Friedberg  mit ihrem Boxer Hemingway alleine. Sie kämpft sich mit der Unterstützung ihrer Nachbarn wieder zurück ins Leben und Hemingway ist ihr eine wichtige Stütze, da er sie zu einem regelmäßigen Tagesablauf zwingt.

Hin und wieder bemerkt Ada, dass sie Dinge vergisst. Anfangs kann sie sich anderen gegenüber noch retten, so dass niemand etwas bemerkt, mit der Zeit entwickelt sie aber eine regelrechte Panik davor, die Erinnerungen zu verlieren – Erinnerungen an ihren Mann und besonders an die Zeit nach ihrem Kennenlernen, als sie zusammen getanzt haben.

Um sich die Zeit zu vertreiben, beobachtet Ada die Nachbarschaft durch ein Fernglas. Eines Abends fällt ihr ein Paar auf, dass in seinem Haus tanzt. Von da an beobachtet Ada das Paar jeden Abend und findet darin Halt – solange sie tanzen ….


Meine Gedanken zum Buch

Barbara Leciejewski erzählt von Adas Gegenwart, davon, wie sie selbst bemerkt, dass sie vergesslich wird, von ihrer Angst die Erinnerungen zu verlieren. Im Wechsel dazu gewährt die Autorin Rückblicke auf Adas Leben, von der Kindheit bis in die Gegenwart.

Wie ich es von Barbara Leciejewski bereits kenne, ist auch dieses Buch sehr tiefgründig. Natürlich steht dabei der Umgang mit der Demenz im Vordergrund, doch auch Themen wie beispielsweise der Nationalsozialismus und – damit verbunden – die Judenfeindlichkeit finden ihren Platz in diesem Roman.

Einmal mehr konnte mich die Autorin mit ihrem unaufgeregten Schreibstil überzeugen. Besonders beeindruckt hat mich der feinfühlige Umgang mit dem Thema Demenz. Barbara Leciejewski hat eine durchweg glaubwürdige Geschichte geschaffen, ich konnte Ada nachfühlen, wie es ist, wenn man merkt, dass man langsam seine Erinnerungen verliert. Gleichzeitig hat die Autorin eine wunderbare Familie und einen tollen Bekanntenkreis für Ada festaltet, Menschen, die sie auffangen und ihr die Liebe und Unterstützung geben, die sie braucht.

„Solange sie tanzen“ war für mich eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Adas Geschichte ist mir nahe gegangen und hat mich bewegt. Ich habe schon seit langer Zeit nicht mehr so viele Tränen bei einem Buch vergossen, wie bei diesem hier. Mehrfach musste ich den Reader aus der Hand legen und eine kleine Pause einlegen, doch der Roman hat mich auch so gefangen genommen, dass diese Pausen nie lange angedauert haben. Ein rundum gelungenes Buch, für das ich fünf von fünf Eulen vergebe.


Bewertung

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Rezensionsexemplar

Dieses Buch wurde mir von Netgalley als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Für den Artikel wurde ich außerdem weder bezahlt, noch habe ich eine andere Gegenleistung erhalten.


Eckdaten

Solange sie tanzen
von Barbara Leciejewski
erschienen am 14. Mai 2019
bei Tinte & Feder
368 Seiten


Weitere Meinungen zum Buch

Lidakis spielt falsch von Jürgen Schmidt

Lidakis spielt falsch

Das Wichtigste in Kürze

Der Fall an sich ist sehr spannend konstruiert, gestaltet sich aber eher unaufgeregt und kommt ohne großes Blutvergießen aus.  Irgendwann hatte ich eine Vorahnung und gelegentlich kommt Andy Mücke Kommissar Zufall zu Hilfe, aber das hat dem Lesevergnügen keinen Abbruch getan.


Von Jürgen Schmidt bereits gelesen


Die Protagonisten und ihre Geschichte 

Der Fußballprofi Spyros Lidakis ist vom VfL Bochum zu den Blue Stars Bonn gewechselt, doch dort trifft der Stürmerstar das Tor nicht mehr.

Der Privatdetektiv Andy Mücke wird vom Verein beauftragt, herauszufinden, was mit Lidakis nicht stimmt. Seine Suche führt ihn von der Eifel bis nach Korfu.


Meine Gedanken zum Buch

„Lidakis spielt falsch“ ist bereits der dritte Fall des Münstereifeler Detektivs Andy Mücke. Obwohl ich die ersten beiden Bände der Reihe nicht kenne, konnte ich schnell in die Geschichte einsteigen. Jürgen Schmidt stellt seinen Protagonisten auf den ersten Seiten kurz vor, so dass auch neue Leser alle wesentlichen Informationen kennen.

Ich lese einige Krimi-Reihen und immer wieder fällt auf, dass der Ermittler ein verkorkstes Privatleben hat, gerne gepaart mit einer Sucht. Auf den ersten Blick könnte man den zweifach geschiedenen Andy Mücke auch in die Schublade verkorkst stecken, tatsächlich lebt er in einer soliden Beziehung und seine beiden Kinder sind regelmäßig bei ihm zu Gast. Andy Mücke war mir durch und durch sympathisch.

Da der Krimi etwas fußball-lastig ist, sollte man diesem Sport gegenüber nicht abgeneigt sein. Mir haben die Nebenhandlungen rund um die Blue Stars, Stadionbesuche und Einblicke in die Führungsetage eines Spitzenclubs gut gefallen.

Die Schauplätze des Krimis liegen in der Eifel und auf der griechischen Insel Korfu. Jürgen Schmidt lebt in Bad Münstereifel und bringt entsprechendes Lokalkolorit in seinen Krimi mit ein. Auch seine Erzählungen über die Ereignisse auf Korfu sind sehr detailiert und ich hatte den Eindruck, dass auch Kleinigkeiten gut recherchiert sind. Auf der Website von Jürgen Schmid habe ich u.a. Fotos entdeckt, die diesen Eindruck verstärken.

Der Fall an sich ist sehr spannend konstruiert, gestaltet sich eher unaufgeregt und kommt ohne gewaltiges Blutvergießen aus.  Im Laufe des Buches hatte ich eine Vorahnung und gelegentlich kommt Andy Mücke Kommissar Zufall zu Hilfe, aber beides hat dem Lesevergnügen keinen Abbruch getan.


Bewertung

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Rezensionsexemplar

Dieses Buch wurde mir vom Autor als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Meine Meinung wurde dadurch jedoch nicht beeinflusst. Für den Artikel wurde ich außerdem weder bezahlt, noch habe ich eine andere Gegenleistung erhalten.


Eckdaten

Lidakis spielt falsch
von Jürgen Schmidt
erschienen am 31. Januar 2019
bei edition oberkassel
310 Seiten


Weitere Meinungen zum Buch

Freundealarm – Zurück in Berlin

Freundealarm

Das Freundebuch war kürzlich bei Frau Tonari in Berlin, nun ist „Freundealarm“ in die Hauptstadt zurückgekehrt und macht Station bei Iris. Sie gehört ebenfalls zur „Virtuellen Clique“, wie der Wiesbadener Kurier uns einst in einem Artikel bezeichnet hat.

Iris betreibt keinen eigenen Blog, hatte aber während unserer mehrjährigen diversen Blogparaden Gastbeiträge, hat sich außerdem mit Kurzgeschichten eingebracht und vor allem mitgelesen und kommentiert.

Freundealarm

Persönlich kennengelernt haben wir uns beim „legendären“ Bloggertreffen in Berlin 2015, bei dem auch Sabienes, Sandra, Frau Tonari, Frau Waldspecht, Timm, Clara, Alwina und natürlich Claudia dabei waren. Zwischenzeitlich haben wir uns auch einmal in Frankfurt getroffen und gerade im Januar haben wir zusammen mit Sabine und Claudia den 50. Geburtstag von Sandra gefeiert.

Claudia und Iris haben sich übrigens über besagte „Virtuelle Clique“ kennengelernt und seither verbindet die beiden eine innige Freundschaft im realen Leben. Deswegen zieht das Freundebuch als nächstes auch innerhalb von Berlin weiter – zu Claudia eben.

Der Hintergrund des zweiten Fotos ist nicht zufällig gewählt. Iris und mich verbindet auch die Liebe zu den Krimis von Viveca Sten, die sie durch mich entdeckt hat.

Vielen Dank für die beiden Fotos, liebe Iris.

Freundealarm ist eine Aktion zum 10. Bloggeburtstag von Daggis Welt. Alle Beiträge dazu findet ihr hier und auf der Freundealarm-Unterseite könnt ihr die Reise des Buches verfolgen.

[Gewinnspiel] Sieh nichts Böses von Inge Löhnig

Meine Bücherverlosung geht in die nächste Runde.

Dieses Mal habt ihr die Chance auf  „Sieh nichts Böses“ von Inge Löhnig (gelesenes Rezensionsexemplar).


Es handelt sich hierbei um einen Band einer Reihe um den Kommissar Konstantin „Tino“ Dühnfort. Die Kriminalfälle sind in sich abgeschlossen, aber das Privatleben der Ermittler entwickelt sich von Band zu Band weiter.

Die Autorin hat einmal mehr einen tollen Krimi konstruiert. der mich von der ersten bis zur letzten Seite überzeugen konnte und tatsächlich hatte ich erst fast am Ende die richtige Ahnung, wer der Täter ist, wobei mich die Autorin davor natürlich mehrfach auf eine falsche Fährte geschickt hat. Inge Löhnig konnte sogar noch ein Ende drauf setzen, mit dem ich überhaupt nicht gerechnet hatte. Ein perfekter Krimi.


Teilnahmebedingungen:

  • Durch einen Kommentar unter diesem Blogartikel nehmt ihr an der Verlosung teil.
  • Ich freue mich, wenn ihr den Beitrag teilt. Das ist keine Pflicht, wird aber natürlich gerne gesehen.
  • Die Teilnahme ist bis kommenden Donnerstag, den 23. Mai 2019 um 23.59 Uhr möglich.
  • Das Gewinnspiel läuft zeitgleich auch bei Instagram und auf Facebook. Unter allen die bei Facebook, Instagram oder auf meinem Blog kommentieren, wird ein Gewinner ausgelost.
  • Natürlich dürft ihr euch mehrere Gewinnchancen sichern, indem ihr nicht nur hier, sondern auch auf Instagram oder auf Facebook teilnehmt.
  • Bitte beachtet, dass ich für den Versand keine Haftung übernehme und der Rechtsweg ausgeschlossen ist.

Viel Glück!