Minus Drei und die wilde Lucy – Die blöde Sache mit dem Ei von Ute Krause

Kurzfazit

Ute Krause hat einen sehr bildhaften Schreibstil, mit ihren Illustrationen, mit denen die Figuren ein bisschen lebendig werden, konnte sie mich sofort begeistern. Trotz der für Kinder doch sehr ernsten Thematik ist die Geschichte sehr humorvoll und unterhaltsam.


Von Ute Krause bereits gelesen


Die Protagonisten und ihre Geschichte 

Minus Drei ist ein kleiner Saurier, der mit seinen Eltern, Mama Drei und Papa Drei, in Farnheim lebt. Sein Haustier, das Steinzeit-Mädchen Lucy, ist immer an seiner Seite.

Eines Tages entdeckt Minus Drei im Schlafzimmer seiner Eltern ein Ei und weiß sofort, da kommt ein Baby und seine Eltern werden nicht mehr genug Zeit für ihr haben. Lucy will ihm helfen und das Ei verschwinden lassen, doch dass ist gar nicht so einfach.


Meine Gedanken zum Buch

Von Ute Krause wurden fünf Bände der „Minus Drei“-Reihe (Altersempfehlung ab vier Jahren) veröffentlicht und die Reihe „Minus Drei und die wilde Lucy“ (Altersempfehlung ab sechs Jahren). „Die blöde Sache mit dem Ei“ ist der vierte Band dieser zweiten Reihe, für uns war es der Erste, den wir gelesen haben.

Im ersten Moment war ich davon irritiert, dass ein Mädchen das Haustier ist und ein Saurier das Herrchen, das hatte für mich etwas von verkehrter Welt. Aber die sollte man wohl aus Kinderaugen sehen, denn ich wurde direkt darüber aufgeklärt, dass das ja „ganz logisch“ sei, denn schließlich sei der Saurier der Große in der Geschichte und das Mädchen die Kleine – ja, das macht durchaus Sinn.

Ute Krause konnte mich sofort mit ihren tollen Illustrationen begeistern. Ich kannte zwar bereits ihre Geschichte um die Muske(l)tiere, aber da wir diese als Hörbuch hatten, hatte ich lediglich das Cover im Kopf.

Die Autorin hat einen sehr bildhaften Schreibstil, als Erwachsener konnte ich die Bilder direkt vor mir sehen, doch ich kann mir vorstellen, dass es gerade für Erstleser schwierig ist, sich auf die Worte zu konzentrieren und dabei die Handlung vor sich zu sehen, da unterstützen die tollen Illustrationen und lassen die Figuren ein wenig lebendig werden.

Was mir gut gefällt, ist der Bezug zum echten Leben, in diesem Fall die Bedenken, wenn ein Geschwisterchen unterwegs ist, in anderen Bänden die Angst vor Dunkelheit o.ä. Trotz der für Kinder doch sehr ernsten Thematik ist die Geschichte sehr humorvoll und unterhaltsam.

Wie ich oben bereits erwähnt habe, gibt es eine Altersempfehlung „ab sechs Jahren“, wobei meine Nichte mittlerweile neun Jahre alt und so begeistert von Minus Drei ist, dass sie sich gleich weitere Bücher der Reihe gewünscht hat und auch ich kann dieses Buch uneingeschränkt weiterempfehlen.


Bewertung

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Weitere Meinung


Rezensionsexemplar

Dieses Buch wurde mir im Rahmen eines Meet & Greet mit der Autorin vom Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Meine Meinung wurde dadurch jedoch nicht beeinflusst. Für den Artikel wurde ich außerdem weder bezahlt, noch habe ich eine andere Gegenleistung erhalten.


Eckdaten

Minus Drei und die wilde Lucy
Die blöde Sache mit dem Ei / Band 4
von Ute Krause
erschienen am 29. Mai 2018
bei cbj

Daggis Buch-Challenge – Auswertung Dezember 2018

Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Nachdem ich am Wochenende gerade die Auswertung von Oktober und November veröffentlicht habe, bin ich nun auch mit dem Dezember durch. Die Auswertung ist sehr viel kürzer, da in einigen Tagen auch die Jahresauswertung folgt und der möchte ich nichts vorwegnehmen ;)

  • Am 31. Dezember 2018 hatten sich insgesamt 42 Teilnehmer zur Challenge eingetragen, allerdings bestehen einige Blogs nicht mehr und Ela nimmt doppelt teil, einmal mit Büchern und einmal mit Hörbüchern.
  • Im Dezember wurden 67 Rezensionen von 13 Teilnehmern gemeldet, wobei Juliane noch die Gunst der Stunde genutzt und 37 ihrer rezensierten Bücher nachgetragen hat.

Hier gehts zur Gesamtübersicht, dort findet ihr auch die Links zu den im Dezember, sowie einen Link zu allen in 2018 eingereichten Rezensionen. Viel Spaß beim Stöbern.

Die Spuren auf unserer Haut von Lily Helina

Kurzfazit

Die Handlung selbst konnte mich fesseln, „Die Spuren auf unserer Haut“ ist ein Buch, das ich in einem Rutsch gelesen habe. Die Geschichte hat etwas Tragisches und ist sehr gefühlsbetont. Lily Helina hat es geschafft, dass ich mich in die beiden Hauptfiguren hineinversetzen und ihr Leid, aber auch ihr Glück förmlich spüren konnte, kurz, eine Geschichte, die ans Herz geht.


Die Protagonisten und ihre Geschichte 

Vor zwei Jahren sah Ellen sich gezwungen, aus Deutschland ans andere Ende der Welt zu flüchten. Sie hat sich auf unbestimmte Zeit beurlauben lassen und zunächst ein Jahr in Australien verbracht, bis sie schließlich in Tasmanien auf einer Ranch gelandet ist. Ein Anruf ihrer Mutter, in dem diese ihr die traurige Nachricht vom Tod der Großmutter übermittelt, nimmt Ellen als Zeichen für eine Rückkehr in die Heimat.

Ihre Großmutter hat ihr das Haus hinterlassen, doch in ihrem neuen Heim ist einiges zu tun und Ellen könnte Hilfe gebrauchen und sucht diese mittels einer Annonce. So schneit Sascha in ihr Leben. Der stille Biker gibt nicht viel von sich und seiner Vergangenheit preis, doch er ist Ellen eine große Hilfe bei den Umbaumaßnahmen und schleicht sich langsam in ihr Herz – und sie sich in seines. Was sie beide nicht ahnen ist, dass Sascha Teil von Ellens Vergangenheit ist.


Meine Gedanken zum Buch

Ellen und Sascha haben beide versucht, mit dem abzuschließen, was sie hinter sich gelassen haben. Von Saschas Vorleben erzählt Lily Helina direkt auf den ersten Seiten, doch warum Ellen aus Deutschland geflohen ist, verrät die Autorin erst im Laufe der Geschichte. Natürlich hatte ich in die eine oder andere Richtung spekuliert, doch mit der Auflösung dieses Geheimnisses konnte Lily Helina mich überraschen, daher empfinde ich das Handlungsgerüst als sehr gelungen.

Die Handlung selbst konnte mich fesseln, „Die Spuren auf unserer Haut“ ist ein Buch, das ich in einem Rutsch gelesen habe. Die Geschichte hat etwas Tragisches und ist sehr gefühlsbetont. Lily Helina hat es geschafft, dass ich mich in die beiden Hauptfiguren hineinversetzen und ihr Leid, aber auch ihr Glück förmlich spüren konnte, kurz, eine Geschichte, die ans Herz geht.

Ich vergebe fünf von fünf Eulen und da der Titel den Zusatz „Band 1“ trägt, hege ich die Hoffnung, schon bald mehr von dieser Autorin lesen zu dürfen.


Bewertung

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Weitere Meinung


Eckdaten

Die Spuren auf unserer Haut
von Lily Helina
erschienen am 17. Dezember 2018
Independently published

Daggis Buch-Challenge – Auswertung Oktober und November 2018

Ich bin dann auch schon im Herbst angelangt, hat lange genug gedauert, hier also die Auswertung Oktober und November 2018.

Stand: 30. November 2018

  • Am 30. November 2018 hatten sich insgesamt 42 Teilnehmer zur Challenge eingetragen, allerdings bestehen einige Blogs nicht mehr und Ela nimmt doppelt teil, einmal mit Büchern und einmal mit Hörbüchern.
  • Im Oktober und November wurden 65 Rezensionen von 15 Teilnehmern gemeldet. Insgesamt stehen wir nun bei 786 Rezensionen von 35 Teilnehmern.
  • Bei den meisten Aufgaben habe ich die Grenze dieses Mal bei 75% gezogen. Angi (47), Christine (52), Aglaya (55), Yvonne vom Buchbahnhof (45), Daggi (45), Pink Anemone (46 und Stephanie (46) haben bis Ende November mindestens 3/4 der Aufgaben bereits erledigt.
  • Die Selfpublisher-Queen der Monate Oktober und November war Rose Snow, die zwei Mal von Stephanie gelesen wurde, sie steigt damit auch in die Liste der meistgelesenen Autorinnen auf:
  • Die Liste der meistgelesenen Autoren wird von einer der erfolgreichsten Schriftstellerinnen der Literaturgeschichte angeführt: Agatha Christie (6x) von Fran Hunne (4x), Kerstin und Thea. Ebenfalls 6x wurde Rose Snow gelesen, allerdings hat hier nur eine Teilnehmerin zugegriffen und zwar Stephanie.
  • Es folgen Jennifer Wolf (5x) von Christine, Chrissy und Sally und Klaus-Peter Wolf (5x) von Aglaya, Thea und Chrissy, neu eingestiegen sind hier Sebastian Fitzek (5x), der von Aglaya (2x), Angi, Daggi und Ela (Bücherliste) gelesen wurde und Stephen King, wobei ich hier die Bücher, die er nicht alleine geschrieben hat, dazu gezählt habe und ebenfalls auf 5x komme, die von Ela (mit der Bücher- und der Hörbuchliste, Aglays, Chrissy und Sabienes gelesen wurde. Und wenn wir schon bei den Autoren-Duos sind, auch Arno Strobel wurde 5x gelesen, wenn man die Bücher dazu addiert, die er mit Ursula Poznanski geschrieben hat. Hier waren Ela (Hörbuchliste), Thea und Daggi aktiv. Danach ist das ganze „Fan-Sache“, denn einige Teilnehmer haben schlichtweg ein Faible für verschiedene Autoren:
    • Catherine Bybee 5 x von Daggi gelesen
    • Inka Loreen Minden (5x) von Yvonne vom Buchbahnhof
    • James Patterson (5x) von Sarah
  • Das meistgelesene Buch ist unverändert „Woman in Cabin 10“ für das sich Aglaya, Ela und Thea entschieden haben.
  • Knapp 15% aller der in den beiden Monaten eingereichten Rezensionen waren Bücher von Selfpublishern. Aktiv waren hier Aglyay, Christine, Kerstin, Pink Anemone und Stephanie.
  • Die beliebtesten Aufgaben in diesen beiden Monaten waren 25 (ein Buch rund um das Thema Weihnachten oder Winter im Titel oder auf dem Cover) und 53 (ein Buch das dir jemand empfohlen hat)

Hier gehts zur Gesamtübersicht, dort findet ihr auch die Links zu allen im Oktober und November eingereichten Rezensionen, sowie einen Link zu allen zwischen Januar und November eingereichten Rezensionen. Viel Spaß beim Stöbern.

2019 – Die Welt dreht sich weiter

Die Coolen Blogbeiträge vom 17. Januar 2019

Das neue Jahr ist ja erst zwei Wochen alt, aber irgendwie ist Weihnachten schon wieder so weit weg. Gehts euch auch so? Das einzige, was noch an Weihnachten erinnert hat, war der Christbaum, den ich zwar schon abgeschmückt hatte, der aber noch im Wohnzimmer stand, weil die Baumsammlung der Stadtbildpflege in unserer Straße erst in dieser Woche durchgeführt wurde. Über dieses sinnbildliche Ende der Weihnachtszeit hat sich auch Adrian von Arcimboldis World Gedanken gemacht. 

Damit wäre Weihnachten also abgehackt. Dann erlaube ich mir nochmal einen Blick auf Neujahr und gute Vorsätze. Birgit von EmmaBee hat sich vorgenommen, gleich zu Beginn des Jahres Ballast abzuwerfen und hat deswegen die „40-Tage-Aufräum-Challenge“ ins Leben gerufen. Bei Birgit hat die Challenge schon am 4. Januar begonnen und sie und ihre Mitstreiter tauschen sich seither auf Instagram und Facebook aus. Ich für meinen Teil habe mir die Checkliste ausgedrückt und werde in Kürze nachziehen. 

Kehren wir zurück in die Gegenwart. Wenn man in den letzten Tagen Nachrichten geschaut oder gelesen hat, hat man vor allem eines gesehen: Schnee. Gut, bei uns in Rheinland-Pfalz jetzt weniger, aber in Bayern und Österreich dafür um so mehr. Und generell ist das Wetter ja auch sonst überall zum In-die-Decke-Kuscheln. Wie motiviert man sich da eigentlich, draußen Sport zu treiben? Und auf was muss man dabei achten? Darüber hat Kerstin vom Blog LiWoBa einen Artikel geschrieben. 

Sich zu motivieren, das dürfte für Mia eher weniger ein Problem gewesen sein, denn sie war sportsüchtig. Auf Mias Anker berichtet sie von Sportbulimie

Seit einigen Tagen bewegt auch das Dschungelcamp wieder die Gemüter und ich schäme mich nicht, zu sagen, dass ich bisher jede Staffel verfolgt habe. Während ich DSDS, dem Bachelor, Heidis Supermodels und anderen Formaten meist nicht so viel abgewinnen kann, vergeht kein Januar, in dem ich nicht Abend für Abend nach Australien schaue. Dafür fehlt euch jegliches Verständnis? Dann schaut mal bei Björn vom Bluescore Blog vorbei, er hat sich mit der Frage beschäftigt, warum so viele das Dschungelcamp schauen. 

Vielleicht könnt ihr aber auch weder mit den Fotos, noch mit den Namen der Teilnehmer etwas anfangen? Auf Serialposting erhaltet ihr nicht nur einen Einblick, wer alles dabei ist, sondern auch eine Einschätzung, wer wie weit kommt. Ich bin übrigens #TeamChris. Und ihr?

Geht ihr lieber ins Kino, anstatt euch vor die Glotze zu setzen? Auch dann habe ich einen Tipp für euch. Auf Schauwerte gibt es eine Review zu „Der Junge muss an die frische Luft“, dem Film zum Buch von Hape Kerkeling. Das Hörbuch hatte mir seinerzeit gut gefallen, weswegen der Film auch noch auf meiner To-Do-Liste steht, vermutlich sollte ich mich beeilen, bevor er nirgends mehr läuft. 

Nun habe ich noch zwei Artikel von befreundeten Bloggerinnen für euch. Stephanie vom Blog Kleiner Komet hat sich Gedanken über Sinn und Unsinn von digitalem Content gemacht.

Und Steffi von angeltearz ruft zu einer zweiten Runde ihrer Blogparade „Du und Dein Blog“ auf. Vor 1 1/2 Jahren hat sie diese Aktion schon einmal gestartet. Ihr Ziel war es, die Menschen hinter den Blogs zu entdecken und damit gegen Neid und Missgunst unter Bloggern vorzugehen. Damals sind sehr viele Blogger, ich meine, es waren über 200, dem Aufruf gefolgt. Doch Steffi sieht sich noch nicht am Ziel, weswegen es nun diese zweite Runde gibt. 

Mein ganz persönliches Highlight möchte ich euch auch noch zeigen: ein Beitrag von Miriam von Unser Meating, die  erzählt, warum sie bloggt und was das mit ihrem Vater zu tun hat. Ganz ehrlich, der Artikel hat mich berührt und ich finde die Idee hinter Unser Meating total klasse. Ich hoffe, ihr seid neugierig geworden und surft auch bei Miriam vorbei. 

Das war es wieder von mir, die nächsten Coolen Blogbeiträge findet ihr kommenden Donnerstag bei Sabienes. Dass Sabienes übrigens am gleichen Tag, an dem dieser Artikel online gegangen ist, ebenfalls einen Artikel über den Film über Hape Kerkeling veröffentlicht hat, war reiner Zufall und nicht abgesprochen. Aber so spielt das Leben. 

Darauf freue ich mich 2019

Am 16. Februar 2019 findet im Best Western Hotel in Trier die Book Boyfriend Convention statt. Auf dem Programm stehen Workshops und Lesungen mit Autorinnen von Liebes- und Erotikromanen. Das Ticket dafür habe ich mir bereits vor Monaten gesichert.

Für Ende Juni ist erneut das LitCamp in Heidelberg in Planung, allerdings sich noch nicht ausreichend viele Sponsoren vorhanden, so dass noch nicht klar ist, ob das Barcamp tatsächlich auch stattfinden kann, aber wenn, wäre ich gerne wieder dabei.

Bereits rot im Kalender eingetragen ist die Frankfurter Buchmesse im Oktober diesen Jahres. Auch wenn das Event riesig ist, hat es doch ein bisschen was von Klassentreffen, wenn man die Menschen persönlich trifft, mit denen man sonst das ganze Jahr durch nur schreibt.

Am 1. Dezember geht es für mich dann noch nach Mannheim zur Fitzek Soundtrack-Leseshow, für die ich Tickets recht weit vorne sichern konnte.

Am 26. September 2009 habe ich mich bei WordPress registriert. In den folgenden neun Jahren habe ich viele Onlinekontakte geschlossen und einige auch schon im wahren Leben getroffen.

Deshalb möchte ich in den 365 Tagen bis zum 10. Bloggeburtstag ein Freundebuch durch die Welt schicken, in das sich jeder eintragen darf, der sich mir verbunden fühlt.


#Eswareinmal2018 ist ein buchiger Jahresrückblick, der von Monika von Süchtig nach Büchern initiiert wurde. Die einzelnen Beiträge werden unter dem genannten Hashtag zwischen dem 28. Dezember 2018 und dem 20. Januar 2019 gepostet. Aufgabe 10  – Darauf freue ich mich 2019 …