Pack die Gummistiefel ein!

Skagerrak, Oestergronden, Kattegat, Flensburger Förde, Fehmarnsund, Rügen … in der heutigen Freitagsaufgabe zieht es uns an die Küste. 

Meine Frage an euch:

Welche Bücher die an der Nord- oder Ostsee spielen, habt ihr in letzter Zeit gelesen?


Ihr habt nun zwei Möglichkeiten. Entweder postet ihr eure Antworten unter diesem Artikel in den Kommentaren

oder

  • ihr bloggt bis zum 28. Juni 2018 zu dieser Frage
  • verlinkt meinen Artikel
  • postet euren Link hier in den Kommentaren
  • und erhaltet ein Los für die Challenge.

Denkt ihr noch an die Blogparade von Mona?

Mein Buchtipp für Dich!

Wer teilnehmen möchte, schreibt innerhalb des Aktionszeitraums einen Blogbeitrag zu einem Sommerbuch. Das kann ein aktuelles Buch sein oder eines, was ihr vor längerer Zeit gelesen habt. Die Blogparade endet am 15. Juli 2018.

Gemeinsam nutzen wir den Hashtag #buechersommer. Wenn ihr eure Rezensionen, die Artikel zu den Wochenaufgaben oder eure Artikel für die Blogparade in den sozialen Netzwerken teilt, freuen wir uns, wenn ihr diesen Hashtag benutzt.


Hier kommt meine (internationale) Auswahl aus 2017 und 2018 gelesenen Büchern:

Der Schmerz der Seele von Hendrik Falkenberg

Deutschland -> Der fünfte Band um Hannes Niehaus war für mich der erste Roman, den ich von Hendrik Falkenberg gelesen habe. Der Autor hat das Thema Massentierhaltung aufgenommen und für mein Gefühl gut recherchiert. Losgelöst vom Buch regt das der eine oder andere Aspekt zu diesem Thema doch zum Nachdenken an. Der Krimi hat mich sehr gut unterhalten.


Ein Ire zum Verlieben von Sandra Pulletz

Irland -> Was mir gut gefallen hat waren die Beschreibungen über Irland, die Natur, die Menschen, die Gebäude. Hier hat sich Sandra Pulletz eines Hilfsmittels bedient, indem sie ihre Protagonistin fotografieren lässt, wodurch die Autorin alles durch deren Blick beschreiben kann. Eine tolle Idee, die wirklich gut umgesetzt war. Auch die Menschen, denen Laura in Irland begegnet, wirken sehr liebevoll und geben der Geschichte etwas Zartes und Weiches. Die Liebesgeschichte zwischen Laura und Dean hätte ruhig etwas stärker herausgestellt sein dürfen, während die Nebenhandlungen um Lauras Vater und Annas Verwandtschaft (hier müsste ich spoilern um näher darauf einzugehen) mir persönlich „zuviel“ war.


Vier Hochzeiten und ein Ex von Poppy J. Anderson

Schottland -> Unterhaltung und Spaß, Romantik, Spannung, Wut und Traurigkeit, dieses Buch hat einiges zu bieten und mich konnte die Geschichte absolut überzeugen.


OXEN – Der dunkle Mann von Jens Henrik Jensen

Dänemark -> Mir hat der erste Band der Trilogie einen Ticken besser gefallen, da ich bei „Der dunkle Mann“ mit ein paar Längen zu kämpfen hatte, dennoch konnte mich auch Band 2 überzeugen. Im Sommer 2018 erscheint der Abschluss dieser Trilogie und ich bin sehr gespannt, wie Jens Henrik Jensen die Ereignisse um den Danehof zu Ende bringen wird.


So bitter die Rache von Eric Berg

Deutschland -> Zwei Zeitebenen, drei Handlungsstränge, nur Vermutungen, wer überhaupt ermordet wurde und eine Protagonistin, die sich und ihren Sohn schützen will und dabei einem Dreifachmord auf die Spur kommt. Mich konnte auch der neue Krimi von Eric Berg absolut überzeugen.


Immer wieder im Sommer von Katharina Herzog

Deutschland -> Annas Leben wurde maßgeblich von zwei Männern geprägt, da war zum einen ihre Jugendliebe Jan, der von ihrer Mutter hinausgeworfen wurde und ihr Mann Max, von dem sie allerdings seit fünf Jahren getrennt ist. Über einen Artikel in einer Zeitschrift erfährt Anna, dass Jan mittlerweile auf Amrum lebt und aus einem inneren Antrieb heraus beschließt sie, dorthin zu fahren.


Meerblick inklusive von Anna Rosendahl

Deutschland -> Insgesamt ist die Geschichte kurzweilig und humorvoll, aber auch romantisch und sie hat mich zum Teil auch nachdenklich zurück gelassen. Das Ende hat Anna Rosendahl relativ offen gestaltet, aber das hat mich nicht gestört.


Strandküsse und andere Turbulenzen von Michelle Schrenk

Deutschland -> Die Geschichte ist leicht und ideal für den Sommer. Ich habe sie innerhalb kürzester Zeit weg gelesen. Leider ist die Romantik für mich ein wenig auf der Strecke geblieben. Das Prickeln, das ich verspüre, wenn mir ein Buch ans Herz geht, hat mir hier gefehlt.

#LitCamp18 in Heidelberg – Teil 2

LitCamp Teil 1 mit folgenden Themen

  • Das LitCamp und wie alles begann
  • Das LitCamp und warum ich dann doch nicht mehr wollte
  • Das LitCamp und Sex
  • Das LitCamp und die Unsicherheit
  • Das LitCamp und die Sessionplanung

findet ihr hier.


  • Psycho oder was? Psychologie in der Literatur. Ist der Schizophrene immer der Serienmörder?

Babsi BlueSiren hat Psychologie studiert. In ihrer Session hat sie unter anderem über die differenzierten Krankheitsbilder, Dissoziation und Selbstgefährdung und Fremdgefährdung erzählt. Sie hat aber auch von Stabilisierungsphasen gesprochen und von „Medikamentenbingo“, der Suche nach dem passenden Medikament. Eine wichtige Aussage war, dass Menschen mehr sind als ihre Krankheit. Aber, und auch das war ein Thema in ihrer Session, viele Menschen haben – wahrscheinlich zurecht – Hemmungen, über ihre Erkrankung zu sprechen, weil sie negative Reaktionen befürchten, nicht nur von Freunden und Bekannten, auch vom Arbeitgeber. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir die Aussage „Depression? Ich bewältige doch meinen Alltag!“, ganz einfach, weil ich vor einigen Jahren  ausgebrannt war und mich geweigert habe, mir Hilfe zu suche, gerade weil ich eben meinen Alltag noch bewältigt habe. Diese Hilfe dann doch in Anspruch zu nehmen, war vermutlich eine der wichtigsten Entscheidungen meines Lebens, weil ich seither  bewusst auf mich achte und nicht ausschließlich auf andere.


  • Mittagspause mit der Autorin Alizee Korte

In der anschließenden Pause kam Alizee Korte, die ich bis dahin nicht „kannte“, auf mich zu und setzte sich zu mir. Wir haben uns von der jeweils ersten Session erzählt, die wir besucht haben und ich sagte ihr, dass ich ganz fasziniert davon war, mit welcher Offenheit die Teilnehmer bei Babsi über ihre Erkrankung oder ihre Probleme gesprochen haben. Alizee war wie ich der Meinung, dass das eher ungewöhnlich ist, da man sich ja doch oft fremd ist, aber dass das wohl etwas ist, was das Litcamp ausmacht.

Uns beiden ging es nicht anders. Innerhalb von Minuten kannte sie meine aktuelle Lebenssituation und umgekehrt hat sie mir von ihrem Leben erzählt. Wir haben über Dinge gesprochen, die man einem „Fremden“ normalerweise wohl nicht so schnell anvertrauen würde. Das hat mich auch im Nachhinein noch beeindruckt.


  • Instagram-Session

Nach dem Mittagessen habe ich mich der Gruppe um Marcel angeschlossen, der den Instagram-Account des LitCamps betreut. In dieser Session habe ich verschiedene Apps kennengelernt, die das instagrammen vereinfachen, sei es beispielsweise zum Thema Bildbearbeitung, aber auch, was die Veröffentlichung von Fotos betrifft. Außerdem haben wir über Bot-Kommentare gesprochen, Hashtags, die man nicht nutzen sollte und Ideen zum Content für den Instagram-Account des LitCamps für die nächsten zwölf Monate diskutiert. Bei dieser Session habe ich Luise kennengelernt, die mich zu ihrer eigenen Session eingeladen hat.


  • Die Zusammenarbeit von Bibliotheken und Bloggern

Luise hat ein Thema angesprochen, mit dem ich mich noch gar nicht befasst habe. Dass es Blogger gibt, die in Buchhandlungen ihre Empfehlungen präsentieren dürfen, darüber habe ich schon gelesen, aber wie ist das mit Bibliotheken?

Auf Twitter sind mir die Buchhallen in Hamburg aufgefallen, die eine Hinter-den-Kulissen-Tour für Blogger angeboten haben. Luise hat außerdem von einer Bloggerin in München erzählt und von Düsseldorf, wo ein #Blogsofa eingerichtet wurde. Unter diesem Hashtag sind auch erfolgreiche Kooperationen sichtbar geworden.

Luise hat uns auf die Idee gebracht, dass auch Bibliotheken eine Ecke einrichten könnten, in der ortsansässige Blogger ihre Buchempfehlungen zeigen. Kia hat das Thema bereits aufgegriffen und einen sehr informativen und gelungen Artikel dazu veröffentlicht, auf den ich an dieser Stelle gerne verweise.


  • Emotionaler Missbrauch als Love Trope

Leider musste ich wieder zeitig aufbrechen, aber den Beitrag von Rachel wollte ich mir nicht entgehen lassen.  Ihr Wunsch ist es, dass die Romantisierung von emotionalem Missbrauch aufhört, weil gerade jungen Menschen ein völlig falsches Idealbild einer Beziehung vermittelt wird. „Scheiß egal wie er dich behandelt, er sieht gut aus.“ Rachel hat einen Blogartikel zu ihrem Vortrag online gestellt, den ich euch ans Herz legen möchte.

Das war der zweite Teil meiner Berichte zum LitCamp, einer folgt noch, ihr dürft gespannt sein.

#LitCamp18 in Heidelberg – Teil 1

  • Das LitCamp und wie alles begann

Ich weiß nicht mehr, wie und wann ich auf die Idee kam, zu einem LitCamp zu fahren, angefixt hat mich auf jeden Fall Stephanie von Kleiner Komet mit ihrem Getwitter und Geblogge vom LitCamp in Bonn. Als ich dann gelesen habe, dass es für Heidelberg noch Karten gibt, habe ich direkt zugeschlagen und habe mich total gefreut, dass ich die Tickets ergattern konnte.


  • Das LitCamp und warum ich dann doch nicht mehr wollte

Und dann wurde es irgendwie seltsam. Ich wurde für ein Seminar angemeldet, das in den vier Tagen vor dem LitCamp stattfand, ich wurde zu einem Seminar angemeldet, dass in der Woche nach dem LitCamp stattfinden sollte, ich habe Freikarten fürs Theater am Abend des ersten LitCamp-Tages erhalten, es flatterte eine Einladung zu einem Schuljubiläum für den ersten LitCamp-Tag und eine Geburtstagseinladung für den zweiten LitCamp-Tag ins Haus, ich war überarbeitet, völlig überfordert und zu guter Letzt hat das Getwitter über das LitCamp mir zu schaffen gemacht, weil das alles nach einem großen Klassentreffen klang, bei dem ich als einzige niemanden kennen würde. Kurzum, ich stand ungefähr zwölfunddreißig Mal davor, einen Tweet abzusetzen, in dem ich mein Ticket weitergeben wollte. Gemacht habe ich es aber nicht. Im Gegenteil, ich hab mich am Samstagmorgen um 7 Uhr in den Zug gesetzt und mich von der allgemeinen Euphorie auf Twitter anstecken lassen.


  • Das LitCamp und Sex

Im Zug habe ich die Anzeige mit den Fahrtzeiten fotografiert und getwittert, dass ich unterwegs bin. Aber dann wurde mir doch mulmig, weil ich es nicht mag, wenn ich irgendwo alleine irgendwo ankomme. Im gleichen Augenblick vibriert mein Handy, weil Annika von Travlin´ Bone mir schreibt, dass sie im gleichen Zug sitzt – Fotos ausgetauscht und für Heidelberg Hauptbahnhof verabredet. Ich weiß jetzt nicht, wie Annika es fand, dass ich ihr direkt um den Hals gefallen bin, obwohl wir uns nie zuvor gesehen haben, aber ich habe mich einfach total gefreut.

An der ersten Ampel haben wir uns über BDSM unterhalten, weil das Thema im Vorfeld zum Unmut bei einem Teilnehmer geführt hat. Nun könnte man ja denken, dass wenn zwei Menschen auf offener Straße über BDSM sprechen, sie schief angeschaut werden, doch mitnichten, man kann auch einfach gefragt werden, ob man auch unterwegs ist zum LitCamp und ob man sich anschließen darf. Frau durfte und so kamen wir schließlich zu dritt im Dezernat 16 an.


  • Das LitCamp und die Unsicherheit

Die Tische waren schon gut besetzt, alle frühstückten und wieder hatte ich den Eindruck, dass jeder jeden kennt. Annika hat dann auch alte Bekannte begrüßt und ich hab mich mit einer Tasse Kaffee (doppelte Krankenhausdosis von der Literatouristin, den ich erstmal verdünnen musste) in ein Eck verzogen und mich unwohl gefühlt.

Bei der Einführung haben wir „Newbies“, als die BarCamp-Neulinge, erfahren, dass wir auf dem LitCamp aufeinander achten, uns auf Augenhöhe begegnen, einander duzen und jeder so sein darf, wie er ist. Aber dann wurde jeder gebeten, aufzustehen und sich kurz vorzustellen. Name, Twittername, drei Hashtags, die man sich vorher überlegt hat. Vor mir waren geschätzt 150 Leute dran und während die sich vorgestellt haben, habe ich gefühlt 50 mal Name, Twittername, drei Hashtags in Gedanken aufgesagt. Unsicherheit , Dein Name ist Daggi. Als ich an der Reihe war, hat Annika sich zu mir umgedreht und mich angelächelt, ich hatte jemanden, den ich anschauen konnte, hab die anderen rund 200 Leute, die sich möglicherweise zu mir umgedreht haben, ausblenden können und im Nachhinein war die Vorstellungsrunde auch gar nicht so schlimm, aber die Erfahrung muss man ja auch erstmal machen.


  • Das LitCamp und die Sessionplanung

Ein BarCamp ist eine Unkonferenz, laut Wiki eine offene Tagung mit offenen Workshops. Die Teilnehmer bieten also selbst Workshops und Vorträge an, die zum diskutieren einladen. Wer mag, stellt eine solche Session vor und fragt, ob Interesse besteht. Das eine oder andere Thema fand ich total spannend, aber da mehrere Sessions zur gleichen Zeit stattfinden, plant man selbst, wann man sich welcher Gruppe anschließt. Daniela  begann ihre Sessionvorstellung mit dem Satz „ich habe euch Syphilis mitgebracht“, zur Erklärung, Syphilis ist ein Plüschi und in der Session selbst sollte es um Safer Sex in Büchern gehen. Ein Thema, über das ich bereits vor einiger Zeit gelesen habe und seither achte ich beim Lesen entsprechender Lektüre auch darauf, ob die Protagonisten Safer Sex praktizieren. Ich kann sagen, dass die von mir gelesenen Autorinnen das tatsächlich umsetzen.

Überrascht war ich von einem Tweet von Anna, die nach ihrer Session-Vorstellung getwittert hat, dass sie aufgeregt war. Ich bin ihr später im Treppenhaus begegnet und habe ihr gesagt, dass sie auf mich sehr selbstsicher gewirkt habe, ich denke, sie hat sich darüber gefreut.

Gelandet bin ich schlussendlich bei Babsi, Marcel, Luise und Rachel. Dazu gibt es aber einen separaten Blogpost, damit das hier nicht zu lange wird.

 

Ich habe gefragt, ihr habt geantwortet (2)

Im Sommer sind die Politiker im Urlaub und die Promis machen auf Familie statt Rosenkrieg. Glücklicherweise gibt es fast jedes Jahr irgendwo ein Tier, was die ganze Aufmerksamkeit auf sich zieht und mit dem das Sommerloch gestopft wird.

Ich wollte wissen: Welche Bücher in denen ein Tier eine Rolle spielt, habt ihr in letzter Zeit gelesen? Welche Bücher in eurem Regal haben mindestens ein Tier auf dem Cover? In welchem Buchtitel in eurem Regal ist ein Tier zu finden?

Ich find Schlager toll

#Werbung

Herzlich Willkommen bei der Schlagerwoche mit dem Autor Friedrich Kalpenstein und Schlagersänger Ben Valdern. Besucht unbedingt die Malloraca-Release-Party auf Facebook!

Roman: Gruppentherapie von Friedrich Kalpenstein

Der 30-jährige Architekt Ben Valdern aus München führt ein Doppelleben. Was kaum jemand weiß, er jettet zweimal wöchentlich nach Mallorca, um im UNIVERSUM als Benny Biber auf der Bühne zu stehen und dem Partypublikum mit seinen eigenen Schlagern einzuheizen.

Während im Roman der Protagonist Ben die Texte selbst schreibt und anschließend von seinem Kumpel Sascha die Musik dazu liefern lässt, ist es der Buch-Autor Friedrich Kalpenstein, der sich „im wahren Leben“ für die Lieder verantwortlich zeigt.

Er hat die Texte geschrieben und leiht seinem Protagonisten Ben auch die Stimme. Richtig gelesen. Friedrich Kalpenstein hat die Schlager eingesungen, denn was wären die Songtexte ohne die Melodie im Ohr.

Zusammen mit Jürgen „Yogi“ Lang und Karlheinz „Kalle“ Wallner (Mitglieder der Band RPWL und Inhaber eines Plattenlabels) hat Kalpenstein die Lieder produziert.

Bei der Aufnahme wurde er von der Sängerin Bine Heller unterstützt.

Und so ist nicht nur das Buch „Gruppentherapie“ erschienen, auch die Lieder stehen zum Download bereit Wer sich vorab einen kleinen Einblick verschaffen möchte, dem empfehle ich, bei YouTube nach Ben Valdern zu suchen.

Bildnachweis:
Banner: Agentur Mainwunder
Die Fotos wurden vom Autor Friedrich Kalpenstein über die Agentur Mainwunder zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Die Rechte liegen beim Autor.

Gruppentherapie von Friedrich Kalpenstein

#Werbung

Dieses Buch wurde mir im Rahmen der Schlagerwoche vom Autor als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Gruppentherapie
von Friedrich Kalpenstein
erschienen am 12. Juni 2018
bei Tinte & Feder


  • Der Protagonist und seine Geschichte

Der 30-jährige Ben Valdern führt ein Doppelleben. In München ist er Architekt in einem bekannten Architekten-Büro und seit einem halben Jahr mit der Clarissa, der Tochter seines Chefs liiert. Doch zwei Mal in der Woche jettet er nach Mallorca, wo er als Benny Biber die Bühne des UNIVERSUM als Partysänger im weißen Anzug rockt und danach die Nacht mit der Barfrau Eva verbringt.

Clarissa Zöllner ist dank ihres Elternhauses in der Highsociety von München groß geworden, während Ben mit dem Schicki-Micki-Leben gar nichts anfangen kann. Außer seinem Kumpel Sascha, der die Melodien zu seinen Texten liefert, weiß in München niemand von seinem Leben als Benny Biber. Als Clarissa immer mehr darauf drängt, zusammenzuziehen und ihr Vater Ben ein Prestige-Projekt überträgt, gerät dieser zunehmend unter Druck, schließlich bereiten ihm seine Auftritte viel Freude und er möchte auf keine Fall darauf verzichten.


  • Meine Gedanken zum Buch

Ich muss gestehen, anfangs hatte ich meine Probleme mit der Geschichte, sie konnte mich zunächst nicht so recht überzeugen, was rückblickend möglicherweise daran lag, dass mich die Lieder, die immer wieder ins Buch einfließen, nicht wirklich an Schlager sondern eher an sinnfreie Sauflieder erinnert haben.

Doch dann habe ich in die CD von Ben Valdern hineingehört, hatte die Musik im Ohr und auf einmal konnte ich gar nicht mehr genug von der Geschichte bekommen und habe den Rest in einem Rutsch gelesen. Ja, die Schlager von Ben Valdern gibt es tatsächlich. Gesungen werden sie vom Autor Friedrich Kalpenstein höchstpersönlich, der sie auch selbst getextet hat.

Insbesondere die Dialoge zwischen Ben und Sascha sind sehr humorvoll, aber Friedrich Kalpenstein versteht es auch, groteske Situationen so gekonnt zu transportieren, dass ich das Gefühl hatte, daneben zu stehen, mehr als einmal musste ich laut lachen.

Zu Beginn habe ich mich noch davor gescheut, Ben wegen seiner Dreiecksbeziehung sympathisch zu finden, aber da Clarissa vom ersten Moment an fast unerträglich gezeichnet ist, konnte ich schnell darüber hinwegsehen.

Insgesamt hat mich das Buch nach dem ersten Drittel super unterhalten, da ich jedoch meine Schwierigkeiten mit dem Einstieg hatte, ziehe ich eine Eule ab.

SterneeuleSterneeuleSterneeuleSterneeule


Schaut unbedingt bei unserer großen Mallorca Release-Party auf Facebook vorbei, es gibt viele tolle Preise zu gewinnen.

Ein Interview mit dem Autor haben Thora  und Vielleserin veröffentlicht. Weitere Rezensionen findet ihr bei Die Bücherfreaks, und Sabine. Bei Claudia erfahrt ihr mehr über die Ben Valdern und  seine Lieder und Doris hat sich mit der Sonneninsel auseinander gesetzt.



-> Spanien