Autoreninterview mit Patrizia Zannini Holoch + Verlosung

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Im Rahmen der Autoren-Lesechallenge habe ich eine Kurzgeschichte von Patrizia Zannini Holoch gelesen, über die ich mit der Autorin näher in Kontakt gekommen bin. In der Folge hat sie mich gefragt, ob ich Lust hätte, auch ihr Buch Malocchio – Der böse Blick zu lesen. In meinem Fazit habe ich geschrieben, dass Malocchio ein Buch ist, das ich von mir aus nicht gekauft hätte, weil es in der Vergangenheit spielt und ich um Bücher, die in der Vergangenheit spielen eigentlich einen Bogen mache. Allerdings hat mich die Handlung von Anfang an fasziniert. Es ist eines der Bücher, bei dem man denkt “nur noch ein Kapitel” und irgendwann ist es mitten in der Nacht ;) . Wenn Ihr nun neugierig geworden seid, dann solltet Ihr den folgenden Beitrag genau lesen, denn am Ende des Artikels verlose ich einen eBook-Download von Maloccio – der böse Blick.


Patrizia, Du hast eine Ausbildung zur Fotografin und ein Studium im Bereich Werbung absolviert, wie bist Du zum Schreiben gekommen?
Ich habe schon immer geschrieben. In der Grundschule waren es Märchen, später – mit etwa 15 Jahren – düstere Gedichte, mit denen ich meine Umgebung „gequält“ habe. Das erste Buch war eine Kindergeschichte „Die Lebkuchenschuhe“. Diese habe ich an unzählige Verlage geschickt und genauso oft wieder zurück bekommen.

Das erste, was ich von Dir gelesen habe, war die Kurzgeschichte „Rache schmeckt bitter“, zwischenzeitlich habe ich Deinen Roman „Malocchio – Der böse Blick“ gelesen und ich weiß, dass Du auch Kinderbücher schreibst. In welchem Genre hast Du Dich zuerst bewegt und was hat Dich dazu gebracht, „etwas anderes“ auszuprobieren?
Nach ersten Schreibversuchen in meiner Jugend habe ich Gedichte geschrieben. Zuerst veröffentlicht wurden allerdings meine Kindergeschichten, die bereits ein kleines Regal in meinem Arbeitszimmer einnehmen. Es ist ein großer Unterschied, ob ich ein Kinderbuch oder eine Kurzgeschichte schreibe, oder eben einen Roman wie „Malocchio“.  Ein Roman ist viel Arbeit. Es ist etwas Komplexes, Figuren entwickeln sich, „leben“ in der Geschichte und man muss aufpassen, dass man den roten Faden behält. Zurzeit schreibe ich an einem Roman, aber nebenher auch immer wieder etwas „Kurzes“, ein Kinderbuch, eine Kurzgeschichte, einfach um kurzfristiger etwas vollenden zu können.

„Malocchio – der böse Blick“ ist im August erschienen, was ist dann passiert? Beobachtest Du die Verkaufszahlen? Suchst Du aktiv nach Reaktionen und Rezensionen im Net?
Ich könnte nun schwindeln und sagen: „Nein, die Meinungen der Leser und die Verkaufszahlen interessieren mich überhaupt nicht.“ Aber natürlich ist das nicht so. Gleich nach dem Erscheinen habe ich geschaut, ob es sich verkauft, ob die Geschichte den Lesern gefällt. Das hat nun, nachdem das Buch bereits ein halbes Jahr erschienen ist, etwas nachgelassen.

Wie ist das bei Dir, bevorzugst Du noch die gedruckten Seiten oder bist Du auf eBooks umgestiegen?
Ich habe schon eine ganze Weile einen e-Reader, den ich mittlerweile regelmäßig benutze. Vor allem, wenn ich in den Urlaub fahre, dann sind eBooks vorteilhafter, weil man sich das Gewicht im Gepäck spart. Dennoch kaufe ich mir auch immer noch gedruckte Bücher, wie zum Beispiel den neuen John Irving. Ich würde sagen, dass es sich mittlerweile die Waage hält.

Welche Genres liest Du am liebsten und was ist Dein aktuelles Lieblingsbuch?
Ich lese Querbeet. Mein Lieblingsbuch ist momentan „In einer Person“ von John Irving.

Gewährst Du uns einen Blick in die Zukunft. Arbeitest Du schon an einem neuen Projekt?
Ich schreibe momentan wieder an einem Roman, allerdings verrate ich nicht, um was es geht. Außerdem habe ich eine Kurzgeschichte abgeschlossen, die ich demnächst veröffentliche: „Pizza, Pasta und Angelo“. In dieser Geschichte geht es um eine junge Frau, die den Sommer über in Venedig die Trattoria ihrer Tante übernimmt und dabei „himmlische“ Hilfe erhält.

Vielen Dank für das Interview, Patrizia.


Und nun kommt Eure Chance. Ihr hinterlasst mir in einem Kommentar die Antwort auf eine Frage und habt die Möglichkeit, einen eBook-Download für „Maloccio – Der böse Blick“ zu gewinnen. Ich würde mich sehr freuen, wenn der Gewinner nach dem Lesen auch eine Rezension des Buches veröffentlichen würde, falls der Gewinner keinen eigenen Blog hat, stelle ich die Rezension auch gerne als Gastbeitrag ein.

Die Teilnahme ist bis zum 10. Mai 2013 um 23.59 Uhr möglich.

Die Frage, die es zu beantworten gilt, lautet:

Welches Buch ist das aktuelle Lieblingsbuch der Autorin Patrizia Zannini Holoch?

9 Gedanken zu „Autoreninterview mit Patrizia Zannini Holoch + Verlosung“

  1. Oh wie schön,
    da komme ich nicht drum rum mit zu machen.
    Ich finde das wirklich Spannend das du mit der Autorin selber ein Interview machen konntest.
    Ich selber bin gerade erst von einer Autorin selber angeschrieben worden ob ich eines ihrer Bücher lesen mag zum rezensieren. Es kam mit lieber Widmung, hach habe ich mich gefreut.
    So etwas ist schon was Besonderes.

    Gerne würde ich auch dieses Buch lesen und bei mir auf dem Blog vorstellen.
    „In einer Person“ von John Irving sollte das aktuelle Lieblingsbuch von Patrizi Zannini Holoch sein.

    herzlichste Grüße
    Andrea

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