Entrissen von Tania Carver

 

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Entrissen
von Tania Carver
List Verlag
erschienen am 10. Juni 2011

Im September 2011 habe ich Der Stalker“ von Tanja Carver gelesen und seither stand auch der Vorgänger „Entrissen“ auf meiner Wunschliste. Im Rahmen eines Wanderbuches bei Lovelybooks konnte ich nun auch dieses Buch lesen.


  • Zum Inhalt

Eine schwangere Frau wird brutal ermordet und das Baby aus ihrem Bauch heraus geschnitten. Von dem Kind fehlt jede Spur. Das Team um Phil Brennan weiss, dass das nicht der erste Fall dieser Art war. Zwei und vier Monate zuvor sind bereits zwei schwangere Frauen getötet worden. Anders als hier wurden dort aber auch die Babies umgebracht.

Der Vorgesetzte von Phil setzt durch, dass die Psychologin Marina Esposito hinzugezogen wird. Sie hat dem Team bereits einige Monate zuvor zur Seite gestanden, war aber dann vom Täter überfallen worden und wollte nie mehr mit der Polizei zusammen arbeiten.

Für Phil kommt erschwerend hinzu, dass er ein Verhältnis mit ihr hatte und sie seither den Kontakt zu ihm unterbrochen hatte. Marina hatte in der schweren Zeit nach dem Überfall die volle Unterstützung ihres Freundes Tony, während sie sich von Phil im Stich gelassen gefühlt hat.

Zwischenzeitlich ist Marina schwanger und wird damit zu einem potentiellen Opfer…


  • Meine Meinung

Wie schon beim Nachfolge-Buch „Der Stalker“ musste ich bei diesem Buch mehr als einmal schlucken und versuchen, die Bilder, die sich in meinem Kopf zusammensetzen wollten, auszublenden, dieses Buch ist nichts für zartbesaitete Leser.

Nicht nur, dass hier schwangere Frauen gepeinigt und ermordet werden, es werden sogar Babies zerstückelt und spätestens da zieht sich bei mir alles zusammen und ich komme an einen Punkt, an dem mir die Tränen in die Augen steigen. Um so schlimmer finde ich es, dass mich die Handlung so in seinen Bann gezogen hat, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen wollte.

Auch in diesem Buch springt die Autorin zwischen den Protagonisten auf Seiten der „Guten“ und „Bösen“ hin und her und gewährt so Einblicke in das Seelenleben einer verkorksten Existenz, die sich unbedingt ein Kind wünscht und die dafür morden lässt.

Genau wie bei „Der Stalker“ hat mich „Entrissen“ überzeugen können. Allerdings hat mir „Der Stalker“ besser gefallen, vielleicht, weil dort die Beziehung zwischen Phil und Marina viel mehr im Hintergrund steht.


  • Was gibt es sonst noch zu sagen?

Das Cover hätte mich überhaupt nicht angesprochen. Natürlich ist klar, dass es beim Titel darum geht, dass Kinder dem Mutterleib entrissen werden, aber das Cover wäre mir in der Masse der Bücher nicht aufgefallen, so dass ich das Buch in der Buchhandlung nicht in die Hand genommen hätte.

SterneeuleSterneeuleSterneeuleSterneeule

Eine weitere Meinung zu diesem Buch findet ihr bei Aglaya.

3 Gedanken zu „Entrissen von Tania Carver“

  1. Hallo Daggi,

    ich bin zwar nicht sehr empfindlich, aber ich glaube, da muss ich nicht eintauchen. Ich kriege schon eine Gänsehaut wenn ich nur Deine Rezi lese.

    Liebe Grüße
    Sandra

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