Mahlzeit – Zucker – Die Süße des Lebens

Sabienes Fragen diese Wochen lauten:

Mögt ihr gerne Süßgkeiten – und wenn ja, welche ganz besonders? Macht ihr euch Gedanken über euren Zuckerkonsum, müsst ihr vielleicht aus gesundheitlichen Gründen darauf achten? Habt ihr bestimmte Regeln, wann es etwas Süßes bei euch gibt? Wie sieht das bei euren Kindern aus? Verwendet ihr alternative Süßungsmittel, wie Stevia oder Süßstoff? Oder gehört ihr zu den Glücklichen, die ein Wurstbrot gegen jeden Schokoriegel eintauschen?

 

Ich mag Süßigkeiten, insbesondere Schokolade. Wer meinen Blog regelmässig liest, weiss dass ich an Schokolade nur sehr schwer vorbei komme. Das ist auch mit ein Grund, warum ich mich mit dem Abnehmen so schwer tue. Besonders jetzt, da mein Mann Semesterferien hat und sich auf die Klausuren vorbereitet, hat er ständig etwas Süßes im Haus. Auch die Kinder sagen nicht nein, wenn es um Süßigkeiten geht und entsprechend laufe ich überall in der Wohnung Gefahr, mir etwas Süßes zu gönnen.

Es ist verrückt, aber ich kann wochenlang ohne Zigaretten auskommen, ich kann daneben stehen, wenn andere rauchen, das macht mir fast gar nichts aus. Aber um Schokolade einen großen Bogen zu machen, das schaffe ich höchstens einen Tag. Wenn sie dann immer noch da ist, ist sie so gut wie weg ;)

Gedanken muss ich mir (noch) nicht machen. Natürlich bin ich mir schon im Klaren darüber, dass ich diabetesgefährdet bin, wobei in meiner Familie bisher noch niemand betroffen ist. Ich werde nicht jünger. Das Alter ist ein Risikofaktor, weil durch mein Übergewicht meine Bauchspeicheldrüse mehr Insulin produzieren muss und vielleicht irgendwann an ihre Grenzen stösst. Ich habe zuviel Fettgewebe, habe zu wenig Bewegung, esse zu wenig Obst und Gemüse, könnte Probleme mit Bluthochdruck bekommen, wenn ich nach meiner Mutter komme – diese Punkte erhöhen mein Risiko erheblich. Zwar versuche ich, durch die Gewichtsreduzierung und mehr Sport dem entgegen zu wirken, aber solange ich nicht wirklich Erfolg damit habe, wird auch das Risiko nicht geringer.

Unsere Kinder bekommen jeden Tag einen Nachtisch, was nicht immer etwas Süßes ist, sondern auch mal Obst oder einfach nur ein Naturjoghurt mit Obst, aber eben auch Schokolade oder ein Eis. Wenn wir unterwegs sind, gibt es im Sommer auch mal Eis ausser der Reihe und sie dürfen auch das, was sie geschenkt bekommen, behalten und essen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass wir damit besser fahren, weil wir ihren Zuckerkonsum so etwas kontrollieren können und sie nicht ihr ganzes Taschengeld in Süßigkeiten umsetzen. Dafür achten wir aber auch darauf, dass sich unsere Mädels genug bewegen, was in dem Alter noch völlig problemlos funktioniert. Ausserdem besuchen beide ein Leichtatlethik- und eine Geräteturn-Training.

Wenn ich auf mich soviel achten würden, wie auf die Mädels, dann wäre vieles einfacher, allerdings würde ich weder mir, noch den Kindern Schokolade verbieten, weil sie auch gut tun kann, solange man sie in Maßen und nicht in Massen konsumiert.

6 Gedanken zu „Mahlzeit – Zucker – Die Süße des Lebens“

  1. Hallo Daggi,
    bei mir ist es andersrum, ich kann Wochen um die Schokolade, aber leider nicht um die Klimmstengel. Und alles in Maßen finde ich auch die beste Lösung.

    Liebe Grüße
    Sandra

    1. Ich habe immer gerne geraucht, aber ich bin froh, dass ich nun an einem Punkt bin, wo ich es nicht mehr „brauche“, sondern eben auch wochenlang aussetzen kann. Trotzdem muss ich immer aufpassen, dass ich nicht wieder regelmässig rauche.

  2. Ich kann beides: rauchen und naschen! ;-)
    Was du sagst, könnte ein Schlüsselsatz aller amtierenden Mamis sein: „Wenn ich auf mich soviel achten würden, wie auf die Mädels, dann wäre vieles einfacher…“
    LG
    Sabienes

  3. Zum Glück kann ich auch ohne. Es muss schon das richtige sein damit ich zuschlage. Allerdings komme ich nicht ohne Kaffee aus was auch nicht besser ist denn den trinke ich auch nachts noch :-)

    lass es dir gut gehen

    Andrea

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