Mörderische Schärennächte von Viveca Sten

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Da ich die drei vorhergehenden Fälle von Thomas Andreasson kenne, war ich schon sehr gespannt auf das neue Buch von Viveca Sten:

Marcus Nielsen, ein junger Student wird erhangen aufgefunden. Seine Mutter glaubt nicht an die Selbstmordtheorie der Behörden und beschwört Thomas Andreasson, zu ermitteln und zu beweisen, dass ihr Sohn sich nicht selbst erhängt hat. Da Thomas einige Ungereimtheiten entdeckt, beschäftigt er sich tatsächlich näher mit dem Fall.

In einem Nebenstrang erfährt der Leser durch Tagebucheinträge eines unbekannten Mannes, dass dieser sich in den 1970er Jahren für eine Ausbildung bei den Küstenjägern gemeldet und diese mit sieben weiteren jungen Männern auch aufgenommen hat. Die Ausbildung ist hart und das Verhalten des Ausbilders stellenweise menschenunwürdig bis sadistisch.

Als ein ehemaliger Küstenjäger stirbt, dürfte dem Leser bereits klar sein, dass dieser einer der Acht aus dem Tagebuch sein muss. Den Ermittlern ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar, dass Marcus Nielsen, der sich mit genau dieser Ausbildungseinheit bei den Küstenjägern beschäftigt hat, auf ein Geheimnis gestossen ist, das ihn das Leben gekostet hat …


  • Meine Gedanken zum Buch

Die bisherigen Bücher, die ich von Viveca Sten gelesen habe, haben mich immer begeistert. Sie mischt dem Kriminalfall eine gute Portion Privatleben von Thomas Andersson und seiner Jugendfreundin Nora unter, die zwar jeweils ihr eigenes Leben leben, aber sich nie aus den Augen verloren haben. Das hat sie auch in diesem Buch beibehalten und es war schön zu lesen, dass beide wohl wieder ihr privates Glück gefunden haben.

Der Fall selbst ist von der ersten Seite weg spannend, Viveca Sten hat es einmal mehr geschafft, diese Spannung so aufrecht zu erhalten, dass man das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen mag. Die Tagebucheintragungen haben mich darüber nachdenken lassen, wieviel ein Mensch ertragen kann.

Einzig ein paar Widersprüche im Text selber haben mich ein wenig gestört, nichts desto trotz freue ich mich auf den fünften Fall des sympatischen Ermittlers, seines Teams, Nora und allen, die dazu gehören. Jeden, der sich für die Bücher von Viveca Sten begeistern möchte, rate ich allerdings, mit Band 1 anzufangen, um Mitzuerleben, wie sich das Privatleben von Thomas und Nora in der Vergangenheit entwickelt hat, weil eben diese Privatleben einen Teil der Bücher einnimmt.


Das Cover, reiht sich optisch in die Reihe der vorhergehenden Bände ein und für ein Buch, das im Schärengarten handelt, könnte es vermutlich kein besseres Symbol geben, als dieses falunrote Häuschen. Der Hintergrund des Covers ist überwiegend in blau gehalten und daher erfüllt dieses Buch Punkt 11 von Hufies „Auf den SuB mit Gebrüll“ Challenge 2013: Lest ein Buch mit einem blauen Cover.

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5 Gedanken zu „Mörderische Schärennächte von Viveca Sten“

  1. Oh wie schön! Ich hatte nicht mitbekommen, dass der nächste Band raus ist. Bin ja durch das letzte Liegestuhlwichteln auf die Reihe aufmerksam geworden, denn du hattest mich mit einem Band bewichtelt ich ich hatte mir sofort die beiden anderen besorgt. „Mörderische Schärennächte“ ist ab sofort auf meiner Wunschliste. LG Iris

      1. Ah, gut zzu wissen. Wobei ich meine bisherigen drei aus dieser Reihe nicht wegtauschen würde, denn ich finde die Cover so schön. Vielleicht komme ich ja auf dich zurück. Aber erstmal warte ich meinen Geburtstag ab, denn da wird auch gerne auf meine Wunschliste zugegriffen ;)

  2. Ich habe alle vier Fälle von Thomas Andreasson mit solch einer Freude gelesen – tja – hab sogar das Gefühl dabei gehabt „ein wenig dazuzugehören“ irgendwie stimmt es mich immer wieder ein wenig traurig, das nächste nicht schon wieder griffbereit zu haben. Weiss jemand wann der fünfte Fall erhältlich sein wird? lg Edith

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