Der Sarg von Arno Strobel

P1140746

Zum Inhalt:

In Köln werden Frauen entführt und lebendig begraben. Die Polizei erhält zwar Hinweise, kann die Frauen aber nur noch tot bergen.

Zur gleichen Zeit träumt Eva mehrfach davon, lebendig begraben zu werden. Ihre Träume sind so real, dass sie sogar Kratzspuren und Blutergüsse hat, wenn sie in ihrem eigenen Bett wieder aufwacht…


Meine Meinung:

Arno Strobel hat hier einen Psychothriller geschaffen, mit dem er seine Leser zunächst immer wieder auf falsche Fährten lockt, in dem er immer wieder neue Personen in den Fordergrund treten lässt, die ein Motiv dafür hätten, Eva in den Wahnsinn treiben zu wollen. Dadurch ist „Der Sarg“ zunächst kurzweilig und überaus spannend. Allerdings hat der Autor immer wieder Hinweise einfliessen lassen, die das Ende vorhersehbar gemacht haben, so dass ich nur noch auf das WARUM gespannt war.

Was die Protagonisten betrifft, ist Eva Rossbach eine verängstigte Frau, was für mich absolut verständlich ist, schliesslich löst die Vorstellung, lebendig begraben zu werden, auch bei mir ein Gefühl von Panik aus.

Bernd Menkhoff, der Hauptermittler, wirkt auf mich nicht sonderlich sympathisch. Ich weiss mittlerweile, dass er auch in einem anderen Buch des Autors mitspielt, vielleicht fehlen mir schlichtweg verschiedene Informationen, um ihn und sein seltsames Verhalten besser verstehen zu können und das, obwohl der Autor immer wieder auf sein Privatleben eingeht. Das kann auch die nette Kollegin Jutta Reithöfer leider nicht wettmachen.

Aufgrund des gegen Ende doch vorhersehbaren Ausgangs und der Tatsache, dass ich das Gefühl habe, dass mir Infos zum Hauptermittler „vorenthalten“ wurden, ziehe ich einen Stern ab und vergebe daher 4 von 5 Sternen.


Aufgabe 29 bei Hufies „Auf den SuB mit Gebrüll“ Challenge lautet dreht sich um ein Buch, das mir empfohlen wurde. Da ich schon mehrere Rezensionen mir bekannter Blogger gelesen habe, die dieses Buch empfohlen habe, erfülle ich damit diesen Punkt.

3 Gedanken zu „Der Sarg von Arno Strobel“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.