Dead Nerd von Manuel Schenk

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Dead Nerd: oder Wie ich lernte, das Leben vor dem Tod zu lieben
von Manuel Schenk
CreateSpace Independent Publishing Platform
erschienen am 27. September 2012


Mella durfte im Juni neun Bücher von Manuel Schenk verlosen, Aufgabe der Teilnehmer war es dabei, sich Gedanken darüber zu machen, welche Wunschsignatur man haben möchte, sofern man eines der Bücher gewinnt.

Ich habe mir ein Zitat von William Somerset Maugham gewünscht: “Kein Lesen ist der Mühe wert, wenn es nicht unterhält.”

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  • Zum Inhalt

Roland, ein Informatikstudent, Mitte 20, verkörpert genau das, was man sich im Allgemeinen unter einem Informatikstudenten vorstellt: dicke Brille, Computerspiele, schlafen bis in die Puppen.

Doch eines Tages steht der Sensenmann vor der Tür und möchte ihn mitnehmen, als er aber einen Blick auf Roland und sein Leben wirft, bekommt er Mitleid und gibt dem jungen Mann eine Woche, um das nachzuholen, was er verpasst hat, was aber jeder Mann in seinem Leben getan haben sollte.

Seinem Kumpel Ulf kann er zwar nicht erzählen, was ihn dazu bewegt hat, plötzlich „zu leben“, aber der begleitet ihn gerne und hin und wieder schaut auch Gevatter Tod vorbei, um nach dem rechten zu sehen.



  • Meine Meinung

Manuel Schenks Geschichte um den Computerfreak Roland ist sehr unterhaltsam, macht aber auch ein bisschen nachdenklich, denn wahrscheinlich hat jeder von uns irgendwas, oder vermutlich sogar mehrere Dinge, die er vor seinem Tod noch „erledigt“ wissen will.

Die Protagonisten des Buches kann man allesamt ins Herz schliessen:

Roland ist ein chaotischer Nerd, der jeglisches Klischee eines Informatistudenten erfüllt, Ulf dagegen ist mega peinlich und im echten Leben möglicherweise ein Grund zum Fremdschämen, aber zusammen sind sie ein Gespann, über das man einfach nur schmunzeln kann und auch der Tod wirkt in diesem Buch auf seine Art sympathisch.

Der Leser wird direkt in die Handlung katapultiert und auch sonst schweift der Autor nie groß ab. Dadurch hat das Buch leider weniger als 200 Seiten, was sehr schade ist, denn das Lesen hat mir riesigen Spaß gemacht und an der einen oder anderen Stelle habe ich mir bekannte Studenten wieder erkannt ;-)

„Dead Nerd“ ist mit Sicherheit kein Buch, dass sich ausschließlich an Nerd oder Informatiker richtet, sondern eignet sich für jeden, der einfach mal wieder gut unterhalten werden will.

SterneeuleSterneeuleSterneeuleSterneeuleSterneeule

2 Gedanken zu „Dead Nerd von Manuel Schenk“

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