Jesus liebt mich von David Safier

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Zum Inhalt:

Maries Leben verläuft gerade etwas unruhig, sie lässt ihren Bräutigam vor dem Traualtar stehen, ihr Vater hat über eine Onlinebörse eine Weißrussin kennengelernt, die noch jünger ist als Marie selbst und ausserdem ein Kind hat, der Pfarrer liebt ihre Mutter und der Tumor ihrer Schwester und besten Freundin Kata kehrt zurück.

Und genau jetzt lernt sie den Zimmermann Joshua, besser bekannt als Jesus kennen, und verliebt sich in ihn. Nicht nur, dass sie einige Zeit braucht, um zu verstehen, dass Joshua wirklich Jesus ist, nein, es steht auch das Jüngste Gericht bevor und Jesus und Marie haben alle Hände voll zu tun, dumm nur, dass Marie eigentlich gar nicht gläubig ist und daher auch mit der Bibel und dem Jüngsten Gericht nicht viel anzufangen weiss…


Nach „Mieses Karma“ und „Plötzlich Shakespear“ ist das mein drittes Buch von David Safier. Wie immer, ist die Handlung genau so unterhaltsam wie absurd und ich musste mehr als einmal laut lachen.

Aber wie schon in „Mieses Karma“, hat auch dieses Buch einiges zu bieten, worüber man auch hinterher noch nachdenken kann. Besonders fasziniert hat mich die Passage, in der Jesus einen Obdachlosen an seinen Tisch einlädt, um mit ihm „das Brot zu brechen“. Das ist für Marie in diesem Moment vermutlich genau so ungewohnt und seltsam, wie für mich als Leser, aber nachdem der Obdachlose erzählt, wie er „abgerutscht“ ist, stellt man fest, dass sich immer ein zweiter Blick lohnt. „Jesus liebt mich“ bietet alles, was man an Gefühlswelten durchleben kann.

Ungewöhnlich sind die Cartoons, die David Safier in sein Buch einfliessen lässt, das sieht man in letzter Zeit zwar öfter, aber hier bindet der Autor die Cartoons mit in die Geschichte ein, weil Kata Cartoonistin ist und eine Reihe namens „Sisters“ zeichnet.

Kastanie

5 von 5 Sternen für ein weiteres tolles Buch von David Safier und ein Haken hinter „gelb“ bei der Regenbogen-Challenge.

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