Mein Höhenflug, mein Absturz, meine Landung im Leben von Sven Hannawald

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Mein Höhenflug, mein Absturz, meine Landung im Leben
von Sven Hannawald
Erscheinungsdatum: 06.09.2013

Dieses Buch hat Sven Hannawald zusammen mit dem Journalisten Ulrich Pramann geschrieben. Nach seiner Burnout-Erkrankung ist er nun wieder zurück im Leben und hat sich mit Pramann auf eine Reise in die Vergangenheit gemacht. Er hat seinen aller ersten Trainer besucht, die Kaderschulen der DDR, deren Schüler erwar, aber auch Weggefährten wie Martin Schmitt. Im Buch zu Wort kommen z.B. auch seine Mutter, seine Therapeutin, sein Trainer und andere.

Beim Lesen hatte ich das Gefühl, dass Sven Hannawald dem Leser uneingeschränkten Einblick in sein Gefühlsleben gibt, er berichtet von den Magersuchtvorwürfen, dem Erfolgsdruck, der Liebe und dem Gefühl, dass sie zum völlig falschen Zeitpunkt kommt. Er erzählt von seinen Sportkollegen, wie auch von seinem Sohn. Außerdem wird von Sven Hannawald und auch von seiner Therapeutin auf das Thema Burnout eingegangen.

Ich war schon während meiner Kindheit ein großer Skisprungfan, das war mir praktisch von meinem Vater in die Wiege gelegt worde. Im Sommer wurde die Tour de France geschaut, im Winter die Vierschanzentournee (und vieles andere natürlich auch). Dadurch habe ich die Karriere und den Absturz von Sven Hannawald „miterlebt“ und es ist schön, zu lesen, dass er wider seines eigenen Erwartens mit dem Skispringen abschliessen konnte, im Motorsport eine neue sportliche Heimat gefunden hat und nun auch eine glückliche Beziehung führt.

Das Buch hat mich fasziniert. Mir hat gut gefallen, dass es nicht „nur“ eine Biographie ist, sondern das Buch sich auch intensiv mit dem Thema Burnout beschäftigt, einige Punkte konnte ich natürlich selbst nachvollziehen, deshalb fand ich es beispielsweise auch gut, dass in diesem Buch auf die 12 Phasen des Burn Out eingegangen wird, auf die ich auch selbst schon hingewiesen habe.

Zum Schluss noch eine kurze Anmerkung, wie ich oben bereits erwähnt habe, war mein Vater ein großer Fan von Sven Hannawald. Hin und wieder bringe ich ihm ein Buch mit, das ich gelesen habe und über das ich denke, dass er sich dafür interessieren würde. Meist blättert er dann zwei drei Seiten durch und legt es in den Schrank. O-Ton „Du weißt ja, ich les nur die Zeitung und Gebrauchsanweisungen“. Dieses Buch hat er angefangen zu lesen und meinte nach den ersten Seiten „Du, das ist super, das les ich“. Das ist aus meiner Sicht so etwas wie ein Qualitätssiegel.

Vielen Dank an an den Verlag, der mir dieses Buch für eine Rezension zur Verfügung gestellt hat. Ich weise darauf hin, dass dies keinen Einfluss auf meine Beurteilung hat. Für den Artikel wurde ich aber weder bezahlt, noch habe ich eine andere Gegenleistung erhalten. 

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