Medienkompetenz und Schutz der Kinder

***

Als Elternteil, der sich viel und gerne im Internet bewegt, mache ich mir natürlich schon längere Zeit Gedanken darüber, wie ich meinen Kindern beibringe, was man im WWW vermeiden sollte.

Irgendwann in der 3. Klasse habe ich mir unsere Große geschnappt. Natürlich wusste ich, dass sie in der Schule Antolin nutzen und die Fragen selbständig am PC beantworten. Aber ich wollte, dass sie auch darüber hinaus weiss, welche Seiten sie zu Hause besuchen darf. Als ich ihr erklären wollte, was eine Suchmaschine ist und dass man dort so ziemlich alles findet, was man sucht, sagt sie zu mir „Meinst Du jetzt Google, oder was? Das haben wir doch schon in der Schule gelernt.“ – Na dann ist ja gut.

Unsere Kinder wachsen mit dem Internet und mit Medien auf und wohl dosiert ist das vermutlich auch gut so. Wichtig ist mir, dass sie wissen, wovor sie sich schützen müssen. Ich wollte dabei sein, wenn mein Kind das Internet nutzt und doch wurde ich völlig überfahren, weil mir nicht klar war, wieviel sie schon in der Schule lernen. Gehen wir im Idealfall davon aus, dass sie dort nur unter Aufsicht surfen, so ist es genau das, was ich zuhause auch angewandt hätte, selbständiges Erforschen, aber nicht alleine.

Thema Handy: Unsere Große hat eines, das sie bereits Ende der 2. Klasse bekommen hat. Ich wollte, dass sie mich immer erreichen kann, wenn irgendwas wäre (Bus verpasst o.ä.). Nein, gebraucht hat sie es dafür so gut wie gar nicht, aber es beruhigt mich, zu wissen, dass sie die Möglichkeit dazu hat.

An tragbaren Spielkonsolen haben beide Mädels „nur“ einen Nintendo DS den sie nicht mitnehmen dürfen in die Schule. Das war Grundvoraussetzung für die Anschaffung und das ist auch in Ordnung für sie. Unsere Horterzieher hatten phasenweise das Problem, dass die Kinder mittags ihre Nintendos ausgepackt haben und nicht mehr draussen spielen wollten. Dann sind nach der Hausaufgabenzeit feste Spielezeiten eingeführt worden und sobald diese abgelaufen waren, wurden die Kids rausgeschmissen. Das fand ich eine gute Idee und es hat auch prima funktioniert. Irgendwann hat das Interesse, gemeinsam auf der Konsole zu spielen, von alleine nachgelassen ;-)

Im Rahmen des Bloggerwettstreites wollte Ramona wissen, was wir PC, Handy und Konsolen sagen. Mein Fazit: Ja, aber dosiert und kontrolliert. Dabei muss ich nicht einmal mit der Eieruhr daneben stehen, die Kinder haben mittlerweile selbst ein Gefühl dafür, wann es reicht.

P1060170

Ein Gedanke zu „Medienkompetenz und Schutz der Kinder“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.