Hassblüte von Agnes Kottmann

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  • Zum Inhalt:

Robin meldet sich bei der Telefonseelsorge, er plant einen Amoklauf, doch kurz darauf stürzt er vom Balkon und ist tot. Michelle, zu der er Kontakt gesucht hat, wird klar, dass ihr Verhalten und auch das ihrer Freunde Robin mit zu dem gemacht haben, was er vor seinem Tod war, ein einsamer Junge. Sie glaubt nicht an einen Unfall und nach und nach scheint es, als ob sie recht haben könnte.


  • Meine Meinung:

Robin plante einen Amoklauf, schnell wird klar, dass es in diesem Buch um Mobbing geht und im Laufe des Buches wird klar, was wer Robin angetan hat und wieso ihn das zu seinem Plan getrieben hat.

Es handelt sich um einen Arena-Thriller, von denen ich zwischenzeitlich einige gelesen habe und die mir auch im Großen und Ganzen gefallen habe. Alle beschäftigen sich mit einem Thema, mit dem man sich als Jugendlicher, aber auch aus Sicht eines Erwachsenen identifizieren kann.

Leider ist dies nicht der beste Arena-Thriller, den ich kenne. Die ersten 100 Seiten fand ich sehr mühsam zu lesen, es kam keine richtige Spannung auf, die mich angetrieben hätte, die Seiten „zu fressen“. Nach einem zweiten Unfall nimmt die Handlung dann etwas Fahrt auf, allerdings empfand ich das Ende als sehr unrealisitisch.

Dem kann ich zwei positive Aspekte entgegen setzen, zum einen hat die Autorin es geschafft, dass ich immer wieder andere Personen verdächtigt habe, Schuld an den beiden Unfällen zu sein, darüber hinaus regt die Geschichte stellenweise zum Nachdenken an. Leider kommen die Passagen, in denen die Protagonistin ihren künftigen Umgang mit ihren Mitmenschen überdenkt, zu kurz.

4 Gedanken zu „Hassblüte von Agnes Kottmann“

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