Große Ärsche auf kleinen Stühlen

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Auf Empfehlung einer befreundeten Erzieherin habe ich mir dieses Hörbuch gekauft.


  • Zum Inhalt:

Das Hörbuch beginnt mit der Aussage „Elternabend oder Darmspiegelung? Vor die Wahl gestellt würde ich lieber zum Arzt gehen!“. Und die Frau, die das sagt, weiß, wovon sie spricht. Sie kennt den Kampf um einen Kindergartenplatz, Ansichten von Jungen- und Mädchenmüttern oder den biologisch ausgerichteten Speiseplan von Kitas. „Die Frau“, das ist Benni-Mama, ja, sie hat auch einen Namen, aber seit Benni den Kindergarten besucht, ist sie Benni-Mama und verbringt die Elternabende mit Bio-Bärbel, Therese-Mama, Luzi-Papa, iDad, Sheila-Mama, Krümel-Mama, Theo-Mama, Harkan-Mama und den beiden Erzieherinnen Annabelle und Petra.

Benni-Mama erzählt von Wartelistenplätzen auf der Suche nach einem Kindergartenplatz, die Verpflichtung zu Koch- und Putzdiensten, Bio-Fanatikern, Männer in der KiTa, Jungsmütter vs. Mädchenmütter, einer Retro-Geburtstagsfeier und vielem anderen mehr.

Meine Meinung:

Wer selbst Kinder hat, wird sich in diesem Hörbuch vermutlich ziemlich schnell wiedererkennen. Vorzugsweise als Benni-Mama, so zumindest ging es mir. Benni-Mama hat alles, was im Leben von Eltern von Kindergartenkindern passiert aufgenommen und auf eine sehr unterhaltsame Art umgesetzt. Wie ich oben bereits geschrieben habe, wurde mir das Hörbuch von einer befreundeten Erzieherin empfohlen, die ganz begeistert davon war. Auch sie hat viele Eltern darin wieder gefunden, aber auch die Erzieherinnen sind sehr authentisch dargestellt.

Das Hörbuch hat mich von der ersten bis zur letzten Minute wunderbar unterhalten, mehr als einmal sass ich mit einem Grinsen im Gesicht in meinem Auto. Das ist m.E. auch Mirja Boes zu verdanken, die auch dieses Hörbuch phantastisch eingelesen hat.

Ich vergebe 5 von 5 Sternen. Wer sich selbst schon einen ersten Eindruck verschaffen möchte, sollte unbedingt in die Leseprobe schauen.

6 Gedanken zu „Große Ärsche auf kleinen Stühlen“

  1. Klingt super interessant und unterhaltsam, v.a. der Anfang mit dem Elternabend. Wobei ich bei derartigen Veranstaltungen immer das Gefühl hatte, schizophren zu werden, weil ständig berufsbedingt neben dem Elternherz auch das Lehrerherz mitschlug. Diese zeiten sind nun zum Glück vorbei und ich kann Elternabende ganz ohne Identitätskrise professionell genießne oder zur Hölle wünschen.
    LG Iris

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