HomBuch – die saarländische Buchmesse

Am Wochenende fand die HomBuch, die saarländische Buchmesse in Homburg / Saar statt.

Der amerikanische Autor Dan Wells wurde in Deutschland vor allem durch seinen Thriller „Ich bin kein Serienkiller“ bekannt. Am Samstag hat er aus seinem neuen Buch „Fragmente“, dem Nachfolger von „Aufbruch“ im englischen Original gelesen, das im Bereich SciFi angesiedelt ist. Nachdem Ann-Kathrin Karschnick die gleiche Passage in deutsch gelesen hat, las Dan Wells noch sein Lieblingskapitel aus „Ich bin kein Serienkiller“.

Zuvor hatte Ann-Kathrin Karschnick aus ihrem neuesten Fantasyroman „Phoenix-Tochter der Asche“ gelesen und verraten, dass im Sommer bereits der zweite Teil der Trilogie erscheint, der derzeit gerade lektoriert wird. Den dritten Teil will sie im Sommer 2014 schreiben, so dass mit einer Veröffentlichung im Frühjahr / Sommer 2015 gerechnet werden kann.

Im Anschluss folgten Diana Kinne und Tom Daut mit ihren Kurzgeschichten zur Anthologie „Die Köche III“. Zu diesem Buch haben 28 Autoren ein Rezept und eine Kurzgeschichte beigetragen. Ausser Diana Kinne und Tom Daut waren dies unter anderem Dan Wells, Ann-Kathrin Karschnick, Markus Heitz und Gesa Schwartz.

Diana Kinne unterhielt die Zuhörer mit einer Geschichte der Göttin Jörd, die ihren Spößling Thor im Small-Lords-Paradise abgibt, um in Ruhe einkaufen zu gehen. Bedauerlicherweise gefällt es dem kleinen Thor gar nicht, dass er seinen Hammer in das Billy-Regal legen und so nimmt er das Spielparadies und einen Supermarkt auseinander. Die Lacher des Publikums waren der Autorin sicher :)

Tom Daut blieb in der nordischen Mythologie. Mit einer gestenreichen und ausdruckstarken Darbietung, sowie passender Kochschürze erzählte er die Geschichte des Dorfes Smollfjorden, dass bereits mehr als einmal geplündert worden war.

 

Elke Schwabs Kommissar a.D. Kullmann macht im 10. Band eigentlich Urlaub in Kroatien, aber Kullmann wäre nicht Kullmann, wenn nicht auch in Rovinje etwas passieren würde. Nach der Lesung leerte der Saal sich nur zur Hälfte und so unterhielt die Autorin sich mit ihren Zuhörern noch über Rovinje, Berlin und das Saarland. Alternativ stellte sie dem Publikum frei, den Saal auch Leerlesen zu können – „Einen Saal leersingen kann ich schon.“

Am Ende meines ersten Tages auf der HomBuch wollte ich noch das Ronald McDonald Haus in Homburg unterstützen und habe ein paar Euro in die Tombola investiert und durfte den Hauptpreis mit nach Hause nehmen :)

Das Ronald McDonald Haus wird übrigens auch mit 0,50 Cent pro verkauftem „Die Köche“-Buch unterstützt. :)

2 Gedanken zu „HomBuch – die saarländische Buchmesse“

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