Silber – Das erste Buch der Träume von Kerstin Gier

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Ich hab es ja nicht so mit Trilogien, schlichtweg, weil ich es nicht mag, monatelang auf eine Fortsetzung zu warten ;) Die Edelsteintrilogie wollte ich daher erst gar nicht lesen, aber nachdem ich Rubirot im Kino gesehen habe, habe ich mir gleich alle drei Hörbücher gekauft und war begeistert.

Entsprechend war Silber – Das erste Buch der Träume natürlich eine Pflichtlektüre, aber auch hier habe ich mir einige Monate lang Zeit gelassen, so dass ich nun nur noch wenige Wochen bis zur Fortsetzung warten muss ;)

Zum Inhalt:

Liv Silber ist 15 Jahre alt, hat eine jüngere Schwester, Mia, und eine Mutter, die sie schon über den halben Erdball geschleppt hat, weil sie beruflich immer wieder umziehen muss. Dieses Mal geht es in ein Cottage nach England, das denken Liv und Mia zumindest so lange, bis sie von ihrem Vater, der in der Schweiz lebt, nach London fliegen. Erst dort angekommen erfahren die beiden, dass ihre Mutter umgeplant hat, sie will mit ihrem Freund Ernest zusammen ziehen. Ernest hat selbst zwei Kinder, die ein wenig älter sind als Liv, die Zwillinge Florence und Grayson. Den Haushalt komplettiert Lottie, die als Au Pair in die Familie kam und geblieben ist.

An ihrer neuen Schule trifft sie auf eine Clique von Jungs, der auch Grayson angehört. Kurz darauf träumt sie zum ersten Mal von Arthur, Henry, Jasper und Grayson, die offenbar ein Ritual auf einem Friedhof abhalten. Sie stellt fest, dass die Jungs Dinge über sie wissen, die sie nur im Traum erfahren haben können und so macht Liv sich auf, die Erlebnisse in ihren Träumen zu erforschen. Allerdingt bringt ihre Neugier sie auch in Gefahr…

Die Protagonisten:

Liv Silber ist neugierig, aber vor allem clever und nicht auf den Mund gefallen. Sie hat immer einen lockeren Spruch auf den Lippen, was sie keineswegs unsympathisch macht, sondern als witzige und aufgeschlossene Jugendliche dargestellt wird. Sie und ihre Schwester mussten mit ihrer Mutter schon einiges durchstehen und fühlen sich daher eng verbunden.

Die Jungs sind alles unterschiedliche Charaktere, der undurchsichtige Arthur, der vorlaute Jasper, der sympathische Henry und Grayson, der zwar nicht begeistert davon ist, dass die Silber-Mädchen bei seiner Familie einzieht, der Liv aber vom ersten Moment an wie ein echter großer Bruder beschützen möchte.

Meine Meinung:

Nach den Frauenromanen von Kerstin Gier konnte ich mir nur schwer vorstellen, dass sie mich auch als Autorin von Jugendbüchern begeistern wird, Schubladendenken, Ihr kennt das ja vielleicht ;-) Aber nach der Edelstreintrilogie war ich eines besseren belehrt worden und Silber ist noch einmal etwas ganz anderes. Denn während die Protagonisten in der Edelsteintrilogie durch die Zeit reisen, begegnet Liv ihren Freunden hier in ihren eigenen und deren Träumen. Spannend, geheimnisoll, aber auch unterhaltsam und voller Charme. Einmal mehr ein Hörbuch, für das ich gerne noch ein paar Minuten länger im parkenden Auto sitzen geblieben bin.

Was es sonst noch zu sagen gibt:

Im Buch selbst wird immer wieder auf die Bloggerin Secrecy hingewiesen, die über die Schule bloggt, aber von der niemand weiss, wer sich hinter ihr verbirgt. Ihren Tittle-Tattle-Blog gibt es wirklich, genau wie eine dazu gehörende Homepage und der Fischer-Verlag hat sich da sehr große Mühe gegeben, nicht nur den Blog, sondern auch die Kommentare mit Leben zu füllen.

Nicht unerwähnt bleiben darf die Sprecherin Simona Pahl, die die Geschichte toll eingelesen hat.

Mir hat das Hörbuch sehr gut gefallen, ich vergebe 5 von 5 Sternen und freue mich schon auf Das zweite Buch der Träume, das in wenigen Wochen erscheinen wird.

9 Gedanken zu „Silber – Das erste Buch der Träume von Kerstin Gier“

  1. Eines der wenigen Bücher, die ich tatsächlich richtig echt gelesen habe. Sind ja nicht viele, seit Jahren…
    Ich hatte es gewonnen (sogar signiert) und dann auch gelesen. Jetzt warte ich geduldig auf den zweiten Teil.

    LG Sandra, die noch dringend Danke sagen wollte und hier kurz dazu kommt: DANKE. Buch ist da, wird fleissig durchgeblättert und steht so im Esszimmer, dass es jeder sehen kann :)

  2. Im Gegensatz zu dir bin ich über die Jugendbücher, also insbesondere die Edelsteintrilogie, auf Kerstin Gier gestoßen und habe erst danach einige ihrer Frauenromane gelesen. Diese waren nett, aber eigentlich nicht so ganz mein Genre. Darum war ich superfroh, als von dieser tollen Autorin mit „Silber“ wieder ein Jugendbuch herauskam. Ich habe es auch verschlungen und freue mich auf die Fortsetzung.
    LG Iris

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