Von Liegestuhlreservierern und Sandburgen

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Dass mit Badetüchern Liegestühle an Hotelpools reserviert werden, ist ja kein Geheimnis. Was ich aber vor ein paar Tagen über Sandburgen gelesen habe, hat mich verblüfft:

Bis in die 1990er Jahre war es in deutschen Sommerbädern üblich, dass die Gäste eine Burg um den

Strandkorb

gebaut haben, um das Territorium abzugrenzen. Der Sandwall wurde oft mit Strandgut verziert. Dieser Brauch geht bis gegen Ende des 19. Jahrhunderts zurück, sagt Wikipedia. Interessant, was man durch die Story-Pics noch alles erfährt :)

***

Für diejenigen, die bisher noch nichts von den Story-Pics gelesen habe, möchte ich nochmal kurz zusammen fassen, dass 40 Blogger wöchentlich ein Bild posten und mehrere Schreiberlinge unter der Regie von Sunny für jeden der 40 Blogger eine eigene Kurzgeschichte schreiben, in der die Begriffe, die auf den Bildern zu sehen sind, vorkommen. Wir Blogger wissen weder, wer unsere Geschichte schreibt, noch, wovon sie konkret handekt. Konkret deshalb, weil ich lediglich mein persönliches Genre vorgegeben habe, ich will viel Liebe und Romantik sehen :)

Sunny, die Initiatorin dieser Aktion, notiert sich jedes Bild und spendet am Ende des Jahres 1 Cent pro Bild an die Adra-Stiftung.

14 Gedanken zu „Von Liegestuhlreservierern und Sandburgen“

  1. Merkwürdige Sitten gibt es, aber diese My home is my castle – Manier kann sich der Mensch wohl auch am Strand nicht abgewöhnen. Grenzen ziehen gehört zum Alltag ;-)
    Ich wünsche Dir frohe Ostern und wünschte, ich könne sie in einem Strandkorb verleben.

  2. Hallo Daggi,

    jetzt hast du mir wieder was beigebracht, das wusste ich bisher auch noch nicht. Eine hübschere aber auch anstrengendere Art sein Revier zu markieren ;-).
    Schöne Osterfeiertage für Dich und deine Familie.

    Liebe Grüße
    Sandra

  3. Strandkorb hatten wir nie, aber eine Kuhle mit Grenzmauer sehr wohl. Wobei meine Eltern das als Windschutz verkauften. Wenns ganz schlimm kam, wurde mit Steinchen auf dem Mauersand noch der Name des Burgherren verewigt und es flatterte auch mal eine Fahne. Das war aber bei meiner Familie zum Glück nicht der Fall.
    LG Iris

  4. An den Burgenbau rund um den Strandkorb kann ich mich auch noch erinnern, als ich als Kind mit meinen Eltern auf Helgoland gewesen bin. Und wir Kinder haben uns immer gegenseitig die Fundstücke geklaut ;-)
    LG
    Sabienes

  5. Liebe Daggi,
    erstaunlich, wie sich Sitten so halten und bis heute gepflegt werden, gell.
    Das Wort, aber vor allem das Bild, finde ich toll. Da werden sofort Sehnsüchte bei mir wach!!!
    Schönen Ostermontag
    moni

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