Freifahrtschein von Mila Roth

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Freifahrtschein von Mila Roth


Zum Inhalt

Markus Neumann arbeitet beim Institut für Europäische Meinungsforschung, das in Wirklichkeit ein europaweit agierender Geheimdienst ist. Bei einem seiner Einsätze hat er die Zivilistin Janna Berg in seine Arbeit hinein gezogen. Seither unterstützt sie ihn hin und wieder als freie Mitarbeiterin.

Als Janna mit ihren beiden Pflegekindern einen Jahrmarkt beuscht, entdeckt sie zwei Personen, die ihr als Mitglieder einer Terrorgruppe bekannt sind, sie alarmiert den Geheimdienst, der Markus Neumann schickt, um den Vorgang zu untersuchen. Da Janna eine der Schaustellerinnen persönlich kennt, bietet es sich an, verdeckt als Meinungsforscher zu ermitteln.

Janna und Markus finden heraus, dass die beiden Terroristen auf dem Jahrmarkt arbeiten und offenbar einen Anschalg planen.


Die Protagonisten:

Janna, hält sich selber für eine Durchschnittsfrau, sie war 27 Jahre alt, als ihre Cousine starb und sie deren beiden Kinder bei sich aufgenommen hat. Ihr Exfreund hat damals die Flucht ergriffen. Das hat sie sehr getroffen. Zwischenzeitlich ist sie mit dem Zahnarzt Sander zusammen. Wenn man allerdings liest, wie sie über ihn spricht, würde man eher meinen, dass sie über ihren besten Freund erzählt und nicht über den Mann, mit dem sie möglicherweise ihr Leben teilen will.

Markus ist der Typ Mann, der weiss, dass er gut aussieht und Eindruck bei den Frauen hinterlässt. Er geniesst es, zu sehen, wie Janna auf ihn reagiert, aber als Frau nimmt er sie nicht war. Allerdings ist er auch ein unnahbarer und verschlossener Typ, doch Janna schafft es von Band zu Band ein bisschen mehr, ihn in die Ecke zu drängen, so dass er Puzzleteil um Puzzleteil mehr von sich preis gibt, in diesem Band sind es einige wenige Details über seine Eltern und die Tatsache, dass er auf beide nicht sonderlich gut zu sprechen ist.


Das Cover:

Die Cover habe alle feste Elemente, das ist zum einen der Schatten einer Frau mit einem Mixer in der Hand, eine Szene mit Janna aus dem 1. Band, sowie dem Schatten eines Mannes mit einer Pistole. Dazwischen ist ein Riesenrad zu sehen, wobei eine der Gondeln als Bombe dargestellt wird, was in direktem Bezug zu diesem Band steht.


Meine Meinung:

Freifahrtschein knüpft an die Geschichte von Von Flöhen und Mäusen an. Grundsätzlich bin ich zwar der Meinung, dass man jeden Teil für sich lesen kann, aber trotzdem würde ich empfehlen, mit Band 1 zu beginnen, denn wer Blut lecken wird – und wenn Ihr TV-Serien um gutaussehende Ermittler und clevere Frauen mögt, werdet Ihr das mit Sicherheit ;) – der wird sowieso alle Bände lesen wollen.

 Die Autorin hat nicht den Anspruch, diese Serie realitätsnah, blutrünstig oder nervenzerreisend zu gestalten. Im Gegenteil, sie sagt ihren potentiellen Lesern klar und deutlich, ob diese Serie etwas für sie sein könnte, oder eben auch nicht. Mila Roth widmet diese Vorabendserie im Buchformat “Allen Serienjunkies” in Erinnerung an die TV-Serie “Agentin mit Herz”. Die Bände sind allesamt keine typischen Krimis mit einem Spannungsbogen von der ersten bis zur letzten Seite, trotzdem versteht es Mila Roth, ihre Leser so in den Bann der Geschichte zu ziehen, dass man gar nicht auf die Idee kommt, das Buch wegzulegen.

Auch der dritte Teil war ruckzuck gelesen (leider) und wird mit 5 von 5 Eulen bedacht :)

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Leseprobe

9 Gedanken zu „Freifahrtschein von Mila Roth“

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