Naturdenkmal Elendsklamm

 

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Am vergangenen Samstag war ich mit einigen Kollegen unterwegs und unter anderem haben wir die „Elendsklamm“, eine Felsschlucht, durchwandert. Das Elend im Namen hat nicht etwa etwas mit den Anstiegen zu tun, die wir dabei überwinden mussten, sondern ist abgeleitet vom Wort „Alilendi“, was soviel wie „im Fremden“ bedeutet.

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Die Elendsklamm ist ein Naturdenkmal. Das Wasser läuft Kaskaden hinunter, die in Stufen angelegt sind und es gibt kleine Wasserfälle zu entdecken. Die Schlucht ist 3 Kilometer lang und die Wanderwege sind gut ausgebaut. Der Frohnbach, der durch die Elendsklamm fließt, war früher ein „tosender“ Fluss, wodurch die Tausendmühle unterhalb der Klamm ihren Namen hat.

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Die Tausendmühle wurde 1598 erbaut und ist seit 1890 im Familienbesitz. Nur wenige Jahre später wurden Umbaumaßnahmen vorgenommen, durch die eine maschinelle Betreibung möglich war, dadurch war der Mühlenbetrieb unabhängig von der wechselhaften Wasserkraft des Frohnbaches.

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Die Fotos habt Ihr nun in umgekehrter Reihenfolge gesehen. Denn wir sind bei der Tausenmühle in die Schlucht eingestiegen und haben sie nach oben hin durchwandert. Als wir oben angekommen sind und den Wald verlassen haben, wurden wir von herrlichem Sonnenschein begrüßt.

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Eigentlich hatte Ramona im Zuge des Bloggerwettstreites angeregt, dass wir Bilder von sich verfärbenden Blättern oder reichhaltiger Ernte zeigen sollten, den September in seiner schönsten Pracht also. Aber mehr, als ein paar heruntergefallene Blätter konnte ich auf unserer Wanderung nicht entdecken. Im Gegenteil, viel grün und vor allem viel Sonne. Im Prinzip genau das, was wir im Sommer vermisst haben ;)

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