O Du fröhliche, o Du tödliche von Mila Roth

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O Du fröhliche, o Du tödliche
(Spionin wider Willen, Band 8)
von Mila Roth


Infos zur Serie

Janna Berg ist Anfang 30 und Pflegemutter von Zwillingen. Eines Tages, als sie ihre Schwester am Flughafen abholen will, wird sie von dem Agenten Markus Neumann angesprochen, der sie in einen seiner Fälle hinein zieht. Von da an ist Janna gelegentlich als zivile Hilfskraft für das “Institut” an der Seite von Markus Neumann tätig und gerät dabei mehr als einmal in Lebensgefahr.


Zum Inhalt

Janna verbringt Heiligabend mit den Kindern, ihren Eltern und Geschwistern. Als sie wenig später mit dem Hund spazieren geht, findet sie an der Haustür ein Geschenk von Markus. Da sie weiß, dass er Heiligabend oft alleine in seinem Stammlokal verbringt, fährt sie dort hin, um ihm Gesellschaft zu leisten. Allerdings hatte Markus´ Kollegin Alexa die gleiche Idee.

Alexa fordert Janna auf, mit zur Toilette zu kommen, wo sie ihr in ihrer bekannt unverschämten Art mitteilt, dass sie, Janna, keine Chance bei Markus hat. Als Janna die Toilette verlässt, sieht sie, wie Alexa entführt wird und damit haben sie und Markus einen neuen Fall.


Meine Meinung zum Buch

Die beiden Protagonisten könnten unterschiedlicher nicht sein, Janna ist ein Familienmensch durch und durch, eher zurückhaltend und vorsichtig, was Partnerschaften angeht. Markus dagegen lebt für seinen Job als Agent, seinen Vater sieht er nur, wenn es sich gar nicht vermeiden lässt und seine Beziehungen zu Frauen sind oft nur auf die Dauer einer Nacht begrenzt. Er sieht gut aus und so ist es auch kein Wunder, dass Janna sich zu ihm hingezogen fühlt, aber auch weiß, dass sie überhaupt nicht seinem „Beuteschema“ entspricht.

Im Laufe der acht Fälle ist Janna aktiver und selbstsicherer geworden. Markus, den ich am Anfang ob seiner abweisenden Art nicht direkt ins Herz schließen konnte, ist offener geworden, erzählt und zum Ende des siebten Falles hat er sich auch eingestanden, dass Janna eine gute Freundin für ihn geworden ist.

Ein Suchtfaktor bei dieser Serie ist, dass ich immer ganz gespannt bin, wie sich die (freundschaftliche) Beziehung zwischen Janna und Markus weiter entwickelt.

Der Begriff „weiterentwickeln“ lässt schon erkennen, dass die Bücher aufeinander aufbauen, es macht daher Sinn, mit dem ersten Band zu starten. Allerdings sind alle Fälle in sich abgeschlossen und anhand des Personenverzeichnisses finden sich auch neue Leser, die möglicherweise mitten in der Serie einsteigen, gut zurecht. Ein Pluspunkt für mich ist, dass das Personenverzeichnis sich vorne um Buch befindet. Ich ärgere mich immer, wenn ich ein Buch gelesen habe, das unter Umständen von einer Vielzahl von Personen handelt, und ich erst auf den letzten Seiten entdecke, dass ein Personenverzeichnis oder eine Übersicht über die Handlungsorte angefügt wurde. Ich bin der Meinung, das macht am Ende eines Buches wenig Sinn.

Mila Roth hat es bisher immer geschafft, den Spannungsbogen hoch zu halten und auch dieses Mal habe ich das Buch innerhalb von Stunden gelesen, dennoch hat mich dieser Teil nicht so überzeugt, wie die bisherigen. Sowohl die Entführung von Alexa, als auch ihre Befreiung verlaufen recht unspektakulär. Ich kann nicht einmal sagen, an was genau es lag, aber es hat irgendwie ein gewisser „Kick“ gefehlt.

Nichts desto trotz ist mir das Buch vier von fünf Eulen wert und ich warte bereits gespannt auf die weitere Fälle von Janna und Markus, aber auch die neue Serie Codename E.L.I.A.S, die in Kürze starten wird :)

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Mila Roth ist Petra Schier – damit erledige ich folgende Aufgaben:

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(39) – Lese ein Buch, das unter einem Pseudonym veröffentlicht wurde.

(36) Ein Autor der / eine Autorin die unter einem Pseudonym schreibt

6 Gedanken zu „O Du fröhliche, o Du tödliche von Mila Roth“

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