Mein Hamburg-Wochenende

Blick auf Hafen

Diesen Monat ist es vier Jahre her, dass ich zum ersten Mal in Hamburg war und mich in diese Stadt verliebt habe. Seit mehr als zwei Jahren nehme ich mir vor, der Stadt im hohen Norden wieder einen Besuch abzustatten und im Februar hat es endlich geklappt. Neben der obligatorischen Stadtrundfahrt mit dem roten Doppeldecker

Rathaus

und der Hafenrundfahrt auf der Barkasse,

Elbphilharmonie

sind wir auf den „etwas anderen Rundgang“ der Nachtwächter von St. Pauli gestoßen und konnten kurzfristig noch Plätze für den gleichen Abend reservieren. Von den Fußgängerbrücke an der S-Bahnstation „Landungsbrücken“

Schlösser

hat uns unser Nachtwächter

Nachtwächter

über die Landungsbrücken

Landungsbrücken 2

hinauf nach St. Pauli begleitet. Während die Herren unserer Gruppe der Herbertstraße einen Besuch abgestattet haben, erfuhren die „draußen gebliebenen“ Frauen alles über die Entstehung von Hamburgs berühmtester Strasse.

Vorbei an der Davidwache

DavidwacheHH

ging es weiter zur legendären Kiez-Kult-Kneipe „Zur Ritze“

RitzeHH

wo wir einen Blick in den Keller werfen durften. In diesem Keller sind schon viele, die im Boxsport Rang und Namen haben, aufeinander getroffen, denn dort befindet sich ein Boxring

Boxring

in dem schon Michalczewski, Maske und die Klitschkos, aber auch andere Promis wie Beckenbauer oder Joko und Klaas standen. Wer Zeit hat, sollte sich die vielen Bilder und Poster ansehen, denn auch Max Schmeling und Muhammad Ali waren schon Gast im Keller der Ritze.

Die Nachtwächtertour führte uns weiter über die Kirche St. Joseph und den Star Club auf der Großen Freiheit bis zum Beatlesplatz.

Starclub

Die Tour war unterhaltsam und informativ. Einige der Orte, die wir besucht haben, kannten wir zwar schon von unseren „Alleingängen“, aber die Hintergrundinformationen waren klasse. Außerdem haben wir Plätze besucht, die uns bis dahin völlig unbekannt waren oder die wir alleine nicht aufgesucht hätten.

Unser Nachtwächter hat berichtet, wie sich St. Pauli und die Reeperbahn in den letzten Jahrzehnten entwickelt und verändert hat und wusste auf jede Frage eine Antwort. Wir waren von der Tour begeistert und können Sie jedem ans Herz legen. Das Geld ist gut investiert!

Übrigens war das Wetter an diesem Wochenende sehr unterschiedlich. Wir hatten alles von Regen und Schnee

Wetter

bis zu 7 Grad und Sonnenschein. Während unserer Hafenrundfahrt konnten wir dann auch noch einen Blick auf eine der teuersten Yachten der Welt werfen, die „Eclipse“ von Roman Abramowitsch, die für einen Umbau an Dock 10 lag. Sie war für 850 Millionen in Hamburg gebaut worden, ist über 160 Meter lang und hat alles, an Board, was das Oligarchenherz begehrt – neben Pools, Jetskis und einer Discothek sind das unter anderem auch Hubschrauberlandeplätze, ein U-Boot und ein eigenes Raketenabwehrsystem ;)

Yacht

Sollte übrigens jemand eine gute Übernachtungsmöglichkeit suchen, dem kann ich das B&B Hamburg-Altona ans Herz legen. Wir haben für ein Vierbett-Zimmer (max. für drei Erwachsene wegen Hochbett) 86 EUR bezahlt. Das Frühstück kostet 7 EUR für einen Erwachsenen.

Das Hotel ist sauber und ruhig. Wir hatten ein Zimmer zur Straßenseite und ich war überrascht, wie wenig ich vom Straßenlärm gehört habe. Auch haben uns keine Geräusche aus dem Nachbarzimmer den Schlaf geraubt und sogar auf dem Flur war es nachts ruhig.

Das Personal war freundlich und hilfsbereit. Den Check-in hatten wir bereits während der Anreise online durchgeführt und die Codes für den Zugang zum Zimmer per SMS erhalten. Für die kostenlose WLAN-Nutzung war eine kurze Registrierung im Hotel notwendig, was aber ebenfalls problemlos funktioniert hat.

Sky und die Parkplätze haben wir nicht in Anspruch genommen. Wir sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln angereist. Direkt neben dem Hotel befindet sich eine Bushaltestelle, von dort sind es zwei Stationen oder alternativ 15 Gehminuten bis zur S-Bahn-Station Holstenstrasse.

9 Gedanken zu „Mein Hamburg-Wochenende“

  1. Danke für den Nachtwächtertour Tipp liebe Daggi.
    Ich habe zwar in Hamburg gewohnt vor vielen Jahren und bin immer mal hingefahren. Aber das ist schon lange her.
    Liebe Grüsse
    Elke
    (hab es eben bei Sunny gelesen)

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