Heimatliebe – Auszeiten und Freizeitgestaltung

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Vor fast genau 14 Jahren, am 31. März 2001, habe ich meine Habseligkeiten in einen Transporter gepackt und bin vom Hochrhein in das Herz der Pfalz – nach Kaiserslautern – gezogen. Auch wenn Kaiserslautern nicht gerade der Nabel der Welt ist, fühle ich mich in der Pfalz sehr wohl.

Neben den Annehmlichkeiten wie zahlreichen Geschäften und Gastronomiebetrieben bietet Kaiserslautern rund herum verschiedene Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung.

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Zwischen April und Oktober ist die Gartenschau geöffnet. Die Gartenschau bildete im Jahr 2000 zusammen mit dem Japanischen Garten die erste Landesgartenschau in Rheinland-Pfalz. Nach dem Ende der Landesgartenschau wurde das Gelände erhalten und ausgebaut:

Eine Dinoausstellung, eine Weidenkirche, ein Rosengarten, verschiedene Spielplätze und vieles vieles mehr, laden die Gäste zum längeren Verweilen ein. Und während die Kinder am Wasserspielplatz nass werden, sonnt sich die Mama auf einer der vielen Sonnenliegen und genießt die kleine Auszeit.

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In den letzten Jahren habe ich meist das Warmfreibad in Trippstadt bevorzugt, aufgrund von Sanierungen sind wir dann vermehrt ins Waldfreibad nach Rodenbach ausgewichen. Wenn die Kinder allerdings mit ihrem Papa schwimmen gegangen sind, dann immer in die Waschmühle. Die “Wesch” wurde 1908 eröffnet, sie hat ein Becken, das über 165 Meter lang ist. Die Wasserfläche beträgt seit den 1980er Jahren aus knapp 7.500 m², davor waren es noch 10.000 m². Das Freibad verfügt unter anderem über einen 10-Meter-Turm, wodurch bereits mehrfach eine Arschbombenmeisterschaft (offiziell SPLASHDIVING™ Rheinland-Pfalz Meisterschaft) in der Wesch statt fand.

Das Foto oben zeigt aber weder die Wesch, noch das Warmfreibad Kaiserslautern, das ich hier nicht näher vorstelle, sondern den Stausee Gelterswoog. Das Strandbad Gelterswoog ist ein Schutz- und Naherholungsgebiet und bietet eine große Liegewiese mit schönen Schattenplätzen, einen Sandstrand und ca. 15 ha See mit Biotop. Das Ufer fällt flach ab, wodurch es auch bei Familien mit Kindern sehr beliebt ist.

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Der Volkspark wurde 1925 eröffnet und nach der Zerstörung im Jahr 1959 wieder hergerichtet. . Es handelt sich um eine Grünanlage mit einem kleinen See und verschiedenen Spielmöglichkeiten. Im Sommer finden außerdem sonntags Frühschoppenkonzerte auf der Bühne statt.

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Die Mehlinger Heide ist die größte Heide im Südwesten. Das Naturschutzgebiet umfasst eine Fläche von 410 ha. Sie ist ein beliebtest Ausflugsziel und bietet unter anderem Kutschfahrten und geführte Wanderungen.

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Das Karlstal ist ein Naturschutzgebiet im Pfälzerwald, es wird von einem Bach durchzogen, der über mehrere kleine Brücken überquert werden kann. Der Wanderer hat die Wahl zwischen der flachen Strecke direkt am Bach oder über Treppen und unbefestigten Pfaden nach oben, wo man immer wieder kleinere und grössere Höhlen findet. Mitten in der Schlucht steht ein kleiner Pavillion, der zum kurzen Verweilen einlädt.

Mit diesem Beitrag beteilige ich mich an der Heimatliebe-Blogger-Karte auf Teilzeitreisender.de

7 Gedanken zu „Heimatliebe – Auszeiten und Freizeitgestaltung“

  1. Guten Morgen Daggi,
    das ist ein wunderbarer Beitrag, der mir auch mal eine andere Seite von Kaiserslautern zeigt :)
    Ich kenne bisher nämlich „nur“ die Innenstadt und das Opelgelände sowie einen Diner :)
    Du ahnst es vielleicht schon, es hängt mit den Auto bzw. Oldtimertreffen zusammen. Gerade Kaiserslautern Classics, gefiel uns sehr gut und ich hoffe ich verpass es diesmal nicht wieder.
    Wenn ich nun Deine Fotos sehe, bekomme ich Lust auf Wandern :)
    Wünsche Dir frohe Feiertage,
    LG Ela

    1. In der nahen Umgebung von KL gibt es tolle Plätze, doch man muss sich die Mühe machen, sie zu finden :)

      Ich denke, ohne die Kinder wäre ich lange nicht so herum gekommen und hätte vieles noch nicht kennen gelernt.

      Die KL Classics habe ich noch nie besucht, das werde ich dann wohl mal nachholen :)

  2. Hallo liebe Daggi,
    Dein Bericht gefällt mir sehr und ist sehr interessant für mich. Lerne ich doch durch Dich Kaiserslautern und Umgebung ein wenig kennen. Ich war da noch nie. Schön. Nur, Du solltest glaube ich, die Jahreszahl ändern.
    Lieben Gruß,
    Thea

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