Heimatliebe – Das sollte man gesehen haben!

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Kaiserslautern sollte zur Zeit des Nationalsozialismus Gauhauptstadt werden und die Straße, an der die Synagoge lag, war als Paradestrasse vorgesehen. Dies wurde als Grund dafür genommen, die Synagoge im August 1938 abzureissen. Der Bau wurde anschliessend in der Reichsprogromnacht gesprengt. Die ursprüngliche Synagoge war 2440 m² groß.

1980 wurde an der Stelle, an der die Synagoge stand, ein Gedenkstein aufgestellt. Nach dem Jahrtausendwechsel wurde der Platz neu gestaltet und ein Mahnmal errichtet, das an die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus in Kaiserslautern erinnern soll. Die Außenmauern werden heute durch Buchsbaumhecken markiert. Was auf dem Foto noch zu sehen ist, sind Mauerfragmente, die nach der Sprengung noch gestanden haben und wieder aufgebaut wurden.

Als ich mit den Kindern für die Fotos zum Synagogenplatz gefahren bin, haben sie mich gefragt, ob da ein Blitzer oder eine Überwachungskamera steht. Doch keines von beidem war der Fall, was ich bis dahin nicht wusste:

Tatsächlich handelt es sich um sieben Sichtgeräte, die es dem Betrachter ermöglichen, die virtuell rekonstruierte Synagoge anzuschauen.Wer sich das Ganze nicht in Kaiserslautern direkt ansehen kann, der hat die Möglichkeit, sich auf Wikipedia zu informieren, wie die Synagoge früher einmal ausgesehen hat.

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Stiftskirche

Die Stiftskirche ist eine protestantische Pfarrkirche in der Innenstadt und gilt mit zu den bedeutendsten gotischen Kirchen in der Pfalz.

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St. Theresia _ innen

Die katholische Kirche St. Theresia im Uniwohngebiet ist sehr modern gestaltet. Wie Ihr sehen könnt, spielen Farbe und Licht eine große Rolle. Die Wände sind in blau und orange gehalten. Es gibt nur verhältnismässig kleine bunte Fenster, durch die die Kirche beleuchtet wird, auch, wenn es draußen bereits dämmert.

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Kaiser Barbarossa liess vor fast 1000 Jahren in Kaiserslautern eine Kaiserpfalz erbauen. Bei den Stadtführungen kann man die Kaiserpfalz von ihrer Blüte bis zu ihrer Zerstörung, sowie Ausgrabungen des ehemaligen Wohngebäudes entdecken. Außerdem bietet sich die Möglichkeit einer Führung durch die unterirdischen Gänge. Der  Info-Container informiert alle Interessierten an der Ausgrabung über die Geschichte und die Aktivitäten auf dem Areal der Kaiserpfalz und des Casimirschlosses.

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Mit diesem Beitrag beteilige ich mich an der Heimatliebe-Blogger-Karte auf Teilzeitreisender.de

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