Rauhnacht: Ein Anabelle-Talleyrand-Roman von Tanja Meurer

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Rauhnacht – Ein Anabelle-Talleyrand-Roman
von Tanja Meurer
erschienen am 07. November 2014
im Verlag Weltenschmiede


  • Zum Inhalt

Anabelle und Zaida werden zu einer toten Frau in einem Park gerufen, die auf den ersten Blick der in London vorherrschenden Kälte zum Opfer gefallen ist, allerdings steht der Toten das Entsetzen ins Gesicht geschrieben. Dann aber wird Anabelle von etwas angegriffen, das aus Wind und Eis zu bestehen scheint und die Tote erhebt sich.

Die beiden Frauen stossen bei ihren Nachforschungen auf eine mysteriöse russische Sagengestalt und diese Erkenntnis bringt sie weiter in Gefahr…

Meurer


  • Meine Gedanken zum Buch

Steampunk, Krimi, Mystery und eine außergewöhnliche, verbotene Liebe

Steampunk:

Im Steampunk werden futuristische Funktionen mit dem viktorianischen Zeitalter verknüpft, man könnte es als Retro-Futurismus bezeichnen, eine Sicht auf die Zukunft, wie sie in der Vergangenheit entstanden sein könnte. Das sagt Wikipedia.

Protagonistinnen:

Anabelle ist, wenn man es genau nimmt, eigentlich tot, um weiter zu existieren, ist sie auf Technik und die Hilfe ihrer Freundin Zaida angewiesen. Zaida ist eine dunkelhäutige Magierin und passt damit genau so wenig in das Bild das man gemeinhin vom London zum Ende des 19. Jahrhunderts hat. Zusammen werden sie von Inspektor Hailey bei Ermittlungen in sonderbaren Fällen hinzugerufen.

Geschichte:

Im Hauptstrang dreht sich alles um die Bedrohung aus Wind und Eis, die gefunden und ausgeschalten werden muss, damit sie nicht noch mehr Schaden anrichten kann. Dabei geraten beide Frauen in Gefahr.

In einem Nebenstrang wird klar, das Anabelle und Zaida einander nicht nur durch Freundschaft verbunden sind. Dabei hat Tanja Meurer die Unsicherheit von Anabelle herausgestellt, weil dieser nicht klar ist, ob oder Zaida sie noch lieben kann, wo ihr Leben und damit auch ihr Herz und die Seele immer mehr von der Technik übernommen werden.

Tanja Meurer hat einen sehr lebendigen Schreibstil, durch den sie Bilder im Kopf erzeugt, die Schauplätze, aber auch Handlungen zeigen. Die Handlung ist insgesamt spannend, der Leser wird direkt mitten in den Fall katapultiert, aber für mich war der Spannungsbogen nicht immer vorhanden, was mich gelegentlich dazu verleitet hat, einige Absätze zu überspringen.

Cover:

Im Zentrum des Covers sind die beiden Raben von Zaida zu sehen. Doch wenn man genau hinschaut, sieht man, dass es sich bei den schwarzen Schatten links und rechts auf dem Cover um die Umrisse von zwei Frauen handelt.

Steampunk, Krimi, Mystery und eine außergewöhnliche, verbotene Liebe – so umschreibt Tanja Meurer ihren Roman. Und das Buch bietet das, was sie verspricht. Auch wenn ich festgestellte habe, dass Steampunk nicht mein Genre ist, so hat mir die Geschichte gut gefallen, ich ziehe lediglich eine Eule ab für den unterbrochenen Spannungsbogen.

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