Vater, Mutter, Tod von Siegfried Langer

Am 13. Mai ist der Debütroman von Siegfried Langer „Vater, Mutter, Tod“ erschienen. Anfang dieser Woche habe ich das Buch von vorablesen.de erhalten. Heute war es soweit. Nach der Arbeit habe ich mich verzogen und angefangen, das Buch zu lesen. Und was ist passiert? Das Lesezeichen habe ich gar nicht gebraucht, denn nach 2,5 Stunden hatte ich das Buch bereits zu Ende gelesen. WOW!

Aber von vorne:

Die Geschichte erzählt von einer Frau als Opfer häuslicher Gewalt, deren Sohn durch einen Messerstich des Vaters getötet wird. Außerdem erfahren wir von einer Architektin, die zunächst etwas verwirrt erscheint. Zuerst irrt sie sich nur im Stockwerk. Später trifft sie sich mit ihrer Mutter, wobei der Leser kurze Zeit später erfährt, dass das gar nicht möglich ist, weil diese schon zwei Jahre zuvor verstorben ist. In der weiteren Handlung kommen Kommissar Manthey und Dr. Rakowski ins Spiel, sowie die rothaarigen Paula. Mehr möchte ich gar nicht schreiben, denn jedes Wort mehr könnte schon zuviel verraten.

Nach der Leseprobe war ich etwas verwirrt, dazu passend steht auf dem Klappentext u.a.: Kommissar Manthey sucht die Zusammenhänge. Die habe ich nach den paar Seiten Leseprobe auch gesucht. Aber ich verspreche Euch, die Zusammenhänge werden recht schnell klar und auch wenn im Buch zeitlich hin und her gesprungen wird, ist die Geschichte klar strukturiert und sehr flüssig zu lesen. Ich habe angefangen und habe gar nicht gemerkt, wie schnell die Seiten fliegen und ruck zuck hatte ich schon die Hälfte vom Buch hinter mir.

Vater, Mutter, Tod ist als Thriller gekennzeichnet. Thriller heisst bekanntlich Nervenkitzel, aber den habe ich weniger gefunden. Thriller steht auch für Spannung vom Anfang bis zum Ende und die Spannung ist hier wirklich gegeben. Der Titel lässt eher auf eine Kriminalgeschichte schließen, aber wer sich entschließt, dieses Buch zu lesen, bekommt viel mehr geboten, z.B. Antworten auf die Frage, wie Eltern den Tod eines Kindes verarbeiten.

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