101 in 1001 – eine Umstrukturierung

 

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101 in 1001 – das bedeutet, eine Liste mit 101 Punkten zu erstellen und diese Punkte in 1001 Tagen zu erledigen. Die Aufgaben müssen klar definiert und meßbar sein, vor allem aber sollten sie realistisch und erreichbar sein.

Meine 101 in 1001 laufen seit dem 19. Juni 2014, also seit über zwei Jahren. Bis zum 16. März 2017 hätte ich noch Zeit, meine Aufgaben zu erledigen.

Doch was mich zwischenzeitlich stört, ist der Begriff „Aufgabe“. Anlass für meine persönliche Teilnahme an 101 in 1001 war der Tod einer Freundin, die noch so viel geplant hatte und wenn ich mir meine 101 Punkte heute anschaue, merke ich, dass zuviel dabei ist, was an Verpflichtung grenzt, statt an Spaß und Leben.

Daher werde ich erst vieles Wegstreichen und mich auf das Konzentrieren, was mir wirklich wichtig ist, was mir Spaß macht und bzw. oder was ich mir schon lange vorgenommen habe.

Ich war wieder bei einer Lesung, dieses Mal bei Kerstin Gier.

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Auch bin ich gelegentlich gelaufen, allerdings nun schon seit einiger Zeit wieder nicht mehr regelmäßig.

Natürlich war ich auch wieder auf dem Friedhof.

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Und ich war im Kino, meine Schwägerin hat mich an meinem Geburtstag in „How to be a Single“ geschleppt, wobei das jetzt negativ klingt, ich bin freiwillig mitgegangen und habe mich auch köstlich amüsiert.

In Kürze läuft Smaragdgrün an, ein Film, den ich ebenfalls unbedingt sehen möchte.

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Außerdem habe ich an Ostern mit den Kindern Eier gefärbt, auch ein Punkt, den ich mir schon letztes Jahr vorgenommen habe. Irgendwie werden sie wirklich viel zu schnell groß, doch wider Erwartens hatten sie Spass.

3 Gedanken zu „101 in 1001 – eine Umstrukturierung“

  1. Da hast du absolut Recht. Ich verstehe dich zwar, dass es einen wurmen kann, wenn man etwas geplantes zusammenstreicht, aber du sollst eben vor allem das abarbeiten von deiner Liste, was dir Spaß bereitet. Also los! :)

  2. Hallo Daggi,
    ziemlich krass. Aber respekt an Dich das du ueberhaupt 101 Dinge gefunden hast, die du in 1001 Tagen erledigen willst. Ich muesste mir wohl ein ganzes Wochenende Zeit nehmen dafuer. Und wenn man dann mal etwas zusammenstreicht, dann ist das nicht so schlimm. Das Leben ist ein sich staendig wandelnder Prozess. A „Living-Document“ wie wir so schoen sagen.

    Weiterhin viel Glueck.

  3. Hallo Daggi,

    ich finde es nicht schlimm, daß Du Dinge herausgestrichen hast, denn in erster Linie soll es ja Spaß machen und nicht zur Belastung werden. ggf. kannst Du ja die gestrichenen Dinge durch neue ersetzen ;-)

    Liebe Grüße
    Kerstin

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