20 Fakten über mich

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Thorsten hat zum Beginn des neuen Jahres eine 30-Tage-Challenge gestartet.

Nachdem ich bei Sabienes darüber gelesen habe, stand mein Entschluss fest, dass ich mitmachen werde.

2014, anlässlich meines 40. Geburtstages, habe ich schon einmal eine 30-Tage-Challenge absolviert und einiges über mich verraten. Das eine oder andere wird sich daher bestimmt wiederholen, aber mit Sicherheit gibt es auch Dinge, die sich in diesen knapp drei Jahren verändert hat.

Heute erzähle ich Euch

20 Fakten über mich

  1. Ich bin Mutter von zwei Töchtern, die immer selbständiger werden.
  2. Ich bin die ältere Schwester von zwei Brüdern, die ich leider viel zu selten sehe.
  3. Ich würde Fabian heissen, wenn ich ein Junge geworden wäre. Meinen Eltern war es wichtig, uns keine zur damaligen Zeit zu beliebten Namen zu geben.
  4. Ich besitze noch den Teddybären, den mein Vater mir am Tag meiner Geburt geschenkt hat. Der hat allerdings optisch bereits unter mir und später auch unter meinen Kindern gelitten.
  5. Ich habe die Pfalz vor der Haustür, aber den Südschwarzwald im Herzen. Meine Heimat habe ich vor über 15 Jahren verlassen und meine Zelte in Kaiserslautern aufgeschlagen.
  6. Ich frühstücke nur am Wochenende. Schon während der Schulzeit hatte meine Mutter ihre Mühe damit, dafür zu sorgen, dass ich wenigstens eine Tasse Kakao getrunken habe, bevor ich in die Schule gegangen bin. Heute frühstücke ich gar nicht mehr, dafür führt mich mein erster Gang im Büro an die Kaffeemaschine. Leider kommt eines der beiden Kinder in der Beziehung zu 100% nach mir.
  7. Ich trage mein Herz auf der Zunge. Das empfinde ich desöfteren als Nachteil, weil ich zu schnell zu viel über mich preisgebe.
  8. Ich lache sehr gerne – zum Bedauern einiger meiner Mitmenschen auch sehr laut und viel. Ich kann schallend lachen oder auch so, dass mir die Tränen kommen und ich einige Zeit brauche, bis ich wieder in ganzen Sätzen sprechen kann. Was ich nicht kann, ist Witze erzählen, darin bin ich ganz schlecht.
  9. Ich bilde mir ein, dass 40 die neuen 30 sind. Ich habe meine Eltern für alt gehalten, als sie über 40 waren und empfinde mich selbst als wesentlich jünger als meine Eltern im gleichen Alter. Meine Kinder finden, dass ich alt bin. Ich werde sie in 30 Jahren daran erinnern.
  10. Ich bin zu meiner Naturhaarfarbe zurückgekehrt. Aber es ist nur eine Täuschung. Meine Haare werden grauer und deswegen werden sie mit Strähnen, die an meine Naturhaarfarbe angelehnt sind, übertüncht.
  11. Ich habe Schwierigkeiten damit, den richtigen Ton zu treffen. Ich singe für mein Leben gerne, allerdings ziemlich schief. Im Schulchor habe ich nur mitgemacht, weil ich meine Musiknote damit aufbessern konnte. Um ehrlich zu sein, habe ich stellenweise nur die Lippen bewegt, damit mein nicht vorhandenes Talent nicht auffällt. Als ich von der Schule abgegangen bin, fragte der Musiklehrer, ob ich mir nicht vorstellen könne, mich künftig als Solo-Sopran einzubringen. Danach habe ich kurzfristig darüber nachgedacht, eine Schauspielkarriere zu starten, Talent, etwas vorzuspielen, hatte ich ja scheinbar.
  12. Ich habe schon Darts gespielt, als es noch nicht während der Primetime im Fernsehen übertragen wurde. Meine Idole hießen Michael Rosenauer und Petra Rice. Neben der Liga habe ich an zahlreichen Turniere innerhalb von Deutschland und bei den Deutschen und den Französischen Meisterschaften, den European Big Open und den Weltmeisterschaften gespielt. Dazu muss ich aber jetzt sagen, dass ich mich lediglich für die Französischen Meisterschaften qualifiziert habe, bei den anderen Veranstaltungen konnte man auch als nicht-qualifizierter Spieler an offenen Turnieren teilnehmen. Bei den Französischen Meisterschaften wurde ich aber immerhin 16. im Damen-Einzel und darauf bin ich heute noch stolz, auch wenn ich mit Dart schon lange nichts mehr am Hut habe.
  13. Ich war lange Zeit nicht mit Ehrgeiz gesegnet. Erst als ich mit Mitte 30 meine Diplomarbeit geschrieben habe, habe ich mich richtig ins Zeug gelegt und es hat sich gelohnt.
  14. Ich wiege viel zu viel. Trotz verschiedener Abnehmerfolge lande ich irgendwann immer wieder dort, wo ich angefangen habe. Das liegt hauptsächlich daran, dass ich zwar genau weiß, wie ich mich gesund ernähre, aber bei Stress wahllos in mich hineinstopfe, bevorzugt Schokolade.
  15. Ich bewege mich viel zu wenig. Nach meiner Mutter-Kind-Kur 2012 habe ich tatsächlich eine Begeisterung für Nordic-Walking entdeckt und bin stellenweise fast täglich gelaufen. Dann hat mich das nicht mehr gefordert und ich habe auf Intervalltraining umgestellt. Das Joggen hat mir aber keinen Spaß gemacht, es kam eine Entzündung im Knie dazu und ich hab ganz aufgehört.
  16. Ich habe bereits mit Anfang 40 eine leichte Arthrose im Knie. Nicht wirklich überraschend, wenn man Punkt 13) gelesen hat.
  17. Ich habe schon immer gerne deutsche Musik gehört und freue mich darüber, dass mittlerweile immer mehr SängerInnen und Bands deutsch singen.
  18. Ich habe meine Liebe zum alkoholfreien Weizen entdeckt. Während ich früher eher zum Radler gegriffen habe, wenn ich in eine Kneipe gegangen bin, bevorzuge ich mittlerweile das alkoholfreie Weizen.
  19. Ich habe mich erst in den letzten Jahren für den Norden begeistern lassen. Zunächst wurde Hamburg eine meiner Lieblingsstädte, dann habe ich die Ostsee zu schätzen gelernt und nach meiner ersten Reise nach Schweden war klar, dass es nicht die letzte gewesen sein wird.
  20. Ich bin praktizierende Christin. Das heißt für mich in erster Linie, dass ich an Gott glaube. Ich besuche Gottesdienste und habe vor einigen Jahren auch wieder eine kirchliche Heimat gefunden, eine Gemeinde, in der ich mich wohl fühle. Das bedeutet aber nicht, dass ich automatisch mit allem, wofür die katholische Kirche steht oder was sie macht, einverstanden bin. Es gibt sogar Momente in meinem Leben, in denen ich darüber nachdenke, ob es Gott wirklich gibt oder warum er dies oder jenes zugelassen hat. Ich käme niemals auf die Idee, jemanden „bekehren“ zu wollen, erwarte aber im Umkehrschluss auch, dass die Menschen meinen Glauben und mein Engagement in einer kirchlichen Gemeinde akzeptieren.

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12 Gedanken zu „20 Fakten über mich“

  1. Zu Punkt 14 habe ich meine ganz eigene Meinung, aber dazu im Lauf der Buch-Challenge mehr („Health at every size“ wird eines meiner Bücher sein, das ich vorstellen werde.)

    Und Punkt 20 ist völlig ok. Ich bin auch getauft, sogar katholisch, allerdings Alt-Katholisch – also nicht römisch katholisch. Ich habe dann mit 8 meine erste Hl Kommunion gefeiert, in einer römisch-katholischen Kirche und mit 10 die Seiten gewechselt und bin zur Protestantin gemacht worden (mein Vater, der Katholik der Eltern, trat aus der Kirche aus und die Kinder wechselten zu Mutters Glauben) – und ich feierte mit 12 schon meine Konfirmation. Ich bin immer noch in der Kirche – aber mehr als Charity, nicht aus meinem Glauben heraus. Das ist genauso ok wie meine Schwester, die mehr wie du im christlichen Glauben verhaftet ist. Alles ist recht, was die Leute für sich als richtig empfinden. Auch wenn ich zu Weihnachten ein klein wenig lästerte, als sie vor dem Essen betete, dass ich so schlecht nun auch wieder nicht kochen würde. Sie weiß hoffentlich, dass ich einfach nur nicht umhin kann, eine Chance für einen Witz auszulassen. Ansonsten habe ich ein Problem nur mit den Leuten, die ihren Glauben vor sich her tragen, davon überzeugt, dass das, was für sie richtig ist, auch für alle anderen gelten muss. Die, die ihn einfach leben, finde ich wirklich sympathisch (z.B. Jürgen Klopp, der auch ein gläubiger aber nicht missionierender Christ ist).

    1. Wir haben uns zur Fußball-EM 2016 für einen Familiengottesdienst mit dem Thema Fußball und Glauben auseinander gesetzt und Plakate mit Zitaten von Fußballpromis über ihren Glauben aufgehängt. Das war in der Recherche total interessant und kam bei den Leuten unheimlich gut an. Arne Friedrich, Bastian Schweinsteiger, Dr. Markus Merk, Ottmar Hitzfeld, da haben sich schon einige dazu geäussert.

  2. ja, finde ich auch.. war jetzt auch gar nicht als negativer Kommentar gedacht (aber unbedacht geschrieben, Tschuldigung). Aber Punkt 14 und 15 haben mich angesprochen :)
    und was 9 angeht (40 ist das neue 30): es ist heute ja wirklich schon fast so (man kann sich natürlich das auch nur einreden ;) ), aber mit meinen 41 Jahren fühle ich mich auch nicht gerad „alt“.

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