3 Gewohnheiten in meinem Leben

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Als ich anfangen wollte, den Artikel zu schreiben, war ich so ideenlos, wie es wohl auch alphathiel ergangen ist.

Bei Lucas habe ich dann gelesen, dass er vieles doppelt kontrolliert und da bin ich schon auf meine erste Gewohnheit gestossen:

Ich drücke immer zwei Mal auf den Knopf um das Auto abzuschliessen. 

Das habe ich mir angeeignet, weil ich manchmal vergesse, das Licht auszuschalten. Bei meinen früheren Autos kam dann immer ein Alarmzeichen, aber bei meinem aktuellen Hyundai ist das nicht der Fall. Wenn ich das erste Mal abschliesse, dauert es einige Zeit und dann geht das Licht von alleine aus. Wenn ich aber zwei Mal drücke, dann erlischt das Licht direkt. Und daraus hat sich die Macke entwickelt, dass ich einmal drücke, wenn ich weglaufe und ein zweites Mal ein paar Meter weiter.

Lucas kann übrigens auch schlecht abgeben, das kommt mir auch sehr bekannt vor, ich mache lieber alles selbst, dann weiß ich, dass es so gemacht ist, wie ich das gerne hätte.

Bei Thorsten habe ich gelesen, dass er mit den Knochen knackt. Dabei ist mir eine weitere Gewohnheit oder eher eingefallen, die ich selbst erst an mir festgestellt habe, seit mich mein damaliger Freund darauf aufmerksam gemacht hat:

Ich wische mir die Brötchenkrümel von den Fingerspitzen.

Soll heißen, immer wenn ich am Frühstückstisch sitze, das Brötchen in die Hand nehme, abbeiße und das Brötchen wieder auf den Teller lege, reibe ich immer die Fingerspitzen von Daumen-, Zeige- und Mittelfinger der rechten Hand aneinander und zwar unabhängig davon, ob da Krümel sind oder nicht.

Angela hat einige Rituale, die sich mit der Zeit so ergeben haben und Jens berichtet unter anderem, dass er immer auf der gleichen Seite im Bett schläft, das kommt sicherlich auch vielen bekannt vor.

Bleibt noch meine dritte Gewohnheit, die auch eine Art Ritual ist.

Ich nehme abends und morgens immer den gleichen „Weg“.

Bevor ich ins Bett gehe, überprüfe ich, ob die Eingangstür abgeschlossen ist, im Winter drehe ich anschliessend die Heizung unter, dann schau ich, ob bei den Kindern alle Lichter ausgeschalten sind und dann erst gehe ich in mein Schlafzimmer.

Morgens, bevor ich das Haus verlasse, kontrolliere ich zuerst in der Küche, dann im Bad, anschließend in den Schlafzimmern und am Ende im Wohnzimmer, ob Herd und Lichter ausgeschalten und alle Stromverbindungen gekappt sind. Tagsüber ist bei uns nur die Telefonanlage und der Kühlschrank am Strom. Mit ein Grund, warum ich keinen Radiowecker mehr besitze.

Ein Gedanke zu „3 Gewohnheiten in meinem Leben“

  1. Hmm – ich musste jetzt ein wenig nachdenken …
    Ich stelle meinen Katzen jeden Abend vor dem ins Bett gehen einen frischen Napf Wasser hin.

    Ich muss mir meine Augen einmal täglich tropfen (Glaukom)
    und habe das mit dem Zähneputzen morgens verknüpft.
    Wenn ich von der Arbeit weggehe, schalte ich mein Radio aus (ich habe ein Einzelbüro, keine Dispute mit Kollegen), ziehe den Stecker meines Wasserkochers (aus Sicherheitsgründen), stelle mein Telefon auf die Servicenummer um (ich könnte ja am nächsten Arbeitstag erkrankt sein) und fahre an meinem Computer eine Art „Installations“-Service – ein kleines Programm, dass anstehende Neu-Installationen erledigt, bevor es den Rechner runterfährt.
    Manche Gewohnheiten sind halt Routinen, die man braucht, um durch seinen Tag zu kommen, ohne etwas Wichtiges zu vergessen.

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